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DE836021C - Unverlierbarer Verschluss fuer Tuben, Flaschen u. dgl. Behaelter - Google Patents

Unverlierbarer Verschluss fuer Tuben, Flaschen u. dgl. Behaelter

Info

Publication number
DE836021C
DE836021C DEL296A DEL0000296A DE836021C DE 836021 C DE836021 C DE 836021C DE L296 A DEL296 A DE L296A DE L0000296 A DEL0000296 A DE L0000296A DE 836021 C DE836021 C DE 836021C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cap
closure
counterpart
closure according
container mouth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL296A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lucas & Co Dr
Original Assignee
Lucas & Co Dr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lucas & Co Dr filed Critical Lucas & Co Dr
Priority to DEL296A priority Critical patent/DE836021C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE836021C publication Critical patent/DE836021C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D35/00Pliable tubular containers adapted to be permanently or temporarily deformed to expel contents, e.g. collapsible tubes for toothpaste or other plastic or semi-liquid material; Holders therefor
    • B65D35/24Pliable tubular containers adapted to be permanently or temporarily deformed to expel contents, e.g. collapsible tubes for toothpaste or other plastic or semi-liquid material; Holders therefor with auxiliary devices
    • B65D35/42Pliable tubular containers adapted to be permanently or temporarily deformed to expel contents, e.g. collapsible tubes for toothpaste or other plastic or semi-liquid material; Holders therefor with auxiliary devices for preventing loss of removable closure members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Unverlierbarer Verschluß für Tuben, Flaschen u. dgl. Behälter I)ie Erfindung betrifft einen unverlierbaren Verschluß für Tuben, Flaschen u. dgl. Behälter. Die Verschlüsse insbesondere von Tuben, sind im allgemeinen so ausgebildet daß die Verschlußkappe nach dem Abschrauben einen besonderen, von der Tube unabhängigen Teil bildet. Die Verschlußkappen geben leicht verloren, so daß die Tuben nicht mehr voll gebrauchsfähig sind.
  • I)ie Erfindung betrifft demgegenüber einen Verschluß. dessen Verschlußkappe nach dem tSffnen an der Tube verbleibt, also nicht verlorengehen kann. Es sind an sich unverlierbare Verschlüsse für Tuben, Flaschen u. dgl. Behälter bekannt. Man kennt eine Anordnung einer einteiligen Verschlußschraui)e mit nach dem Tubenbehälter reichenden zwei Anschlußlappen, die zwischen sich das Gewinde der Behältermündung freigeben, andererseits aber mit an den unteren lenden der Lappen sitzenden, radial nach innen stehenden Umbiegungen an die an der Behältermündung vorgesehenen besonderen Ansätze fassen. Nach Offnen der Tube und Freigabe der Mündung können diese Verschlüsse umgekippt werden. Die an den verlängerten Lappen sitzenden Ansätze verhindern das Abfallen des Verschlusses.
  • Ferner sind Verschlüsse für Tuben bekannt, die zweiteilig sind, nämlich einer oben aufschraubbaren Verschlußkappe und einem unteren Gewindering, der um das Gewinde der Mündung faßt. Beide Teile sind durch ein Gelenk miteinander verbunden und müssen gemeinsam hoch- und tiefgeschraubt werden. Ist das Verschlußglied genügend hoch geschraubt, so kann der Oberteil umgelegt werden.
  • Beide Verschlußarten haben wesentliche Nachteile, vor allem verdecken sie nicht das Gewinde, sondern gelten dieses im Gegenteil in wesentlichen Teilen frei. Das Gewinde einer Tube wird dabei im Gebrauch durch den Füllinhalt mehr oder weniger beschmutzt, und damit ist der Nachteil gegeben, daß (liese bekannten Verschlfisse nicht mehr benutzbar sind. @ Hinzu kommt, daß beide Bauarten sehr l;<ng bauen, d. h. die eigentliche Mundung muß sehr lang gehalten werden. Dadurch entstehen unförmige (;estalten der Verschlußglieder, außerdem sind diese Verschlußglieder in der Herstellung sehr teuer.
  • Demgegenüber betrifft die Erfindung einen Verschluß, der die Behältermündung bis zur Schulter dgl Tube verdeckt, so daß ein Unbrauchbarwerden lu rcli tlcn Tubeninhalt vollkommen ausgeschlossen ist. Zu diesem Zweck greift erfindungsgemäß die Verschlußkappe mittels eines Bajonettverschlusses unter ciii aii der Behältermündung sitzendes Gegenstvicli. wobei gleichzeitig die eine Hälfte des 13ajonettverschlusses als Gelenk ausgebildet ist.
  • Beim Aufdrehen der Verschlußklappe im Sinne des Schließvorganges wirkt die Einrichtung als zweiteiliger Bajonettverschluß. Nach dem Überführen in die Öffnungsstellung kann jedoch der Bajonettverschluß nur einseitig gel(ist wer(lcii, während der andere Teil des Bajonettverschlusses, vermöge seiner Ausbildung als Gelenk, die Verschlußkappe hält, Um dieses Gelenk kann die Verschlußkappe in die Offenstellung übergeführt werden.
  • 1 )mit die ganze Einrichtung nicht abhebbar oder verdrehbar ist, ist das Gegenstück für die Verchlußkappe auf der Behältermündung unverlier-I)ar gesichert. Die eine Führungsbahn des Gegenstuckes arbeitet mit einem an der Verschlußkappe sitzenden Bajonettnocken zusammen. L)ie andere Führungsbahn ist nicht unterbrochen, so daß, sie mit ihrem zugeordneten zweiten Nocken der Verclilußkappe gleichzeitig ein Gelenk bildet. Dieses Gelenk führt die Drehbewegung der Kappe im Öffnungs- und Schließsinne mit aus. tu an sich bekannter Weise sind die beiden Führungsbahnen an dem Gegenstück, an dem die Nocken der Kappe entlanggleiten, schraubenförmig gestaltet, so daß beim Schließvorgang ein gewisser anzug der Kappe in der Achsrichtung zur Tube hin eintritt. Die Öffnungsbewegung und damit die Stellung der Kappe für das Öffnen, wird durch einen Anschlag begrenzt. Damit legt dieser Anschlag zugleich die Öffnungsstellung der Verschlußkappe fest, d. h. in dieser kann der Bajonettverschluß in einem vorderen Teil in die Offenstellung übergeführt werden, wodurch die Kappe nach oben und hinten umkippt und die Austrittsöffnung der Tube freigibt. l)ie Befestigung des Gegenstückes für die Verchlußkappe an der Behältermündung kann in beliebigen Weise erfolgen. Es ist vorteilhaft und möglich, den oberen Rand der Behältermündung über das Gegenstück der Verschlußkappe hinweg zu hördeln. Dann arbeitet die Innenfläche der Verschlußkappe gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer an sich bekannten Dichtung unmittelbar mit diesem umbörtlelten Ol)errand der Behältermündung zusammen.
  • Die Einrichtung kann außer an Tuben auch. an anderen Behältern, Flaschen u. dgl. Anwendung finden. Die Materialbeschaffenheit des Verschlusses ist beliebig.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Außenansicht einer Tube mit dem Verschluß, Fig. 2 eine Ansicht von oben, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Einrichtung in geöffnetem Zustand, Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch den Verschluß, wobei die Verschlußkappe in die Öffnungsstellung übergeführt ist, Fig. 5 dieselbe Anordnung bei umgelegter Verschluß kappe, Fig. 6 einen Schnitt durch die Gesamtanordnung, wenn die Verschlußkappe in die Schließstellung iibergeführt ist; d. h. nachdem die Verschlußkappe um 90° im Sinne des Zudrehvorganges verdreht worden ist, Fig. 7 das Gegenstück für die Verschlußkappe allein, in Vorderansicht, Fig. 8 das Gegenstück in Ansicht von oben, Fig. g eine Ansicht von unten und Fig. 10 die Verschlußkappe von innen gesehen.
  • 1 ist der Tubenbehälter mit dem Mündung stutzen 2. Über die Mündung 2 ist bereits bei Fabrikation das Gegenstück 3 binweg geschoben und in geeigneter Weise über die Mündung 2 gegen Abheben unter Verdrehen festgelgt. Beispielsweise kann der obere Rand 2° umgebördelt sein. 4 ist die Verschlußkappe.
  • Die Verschlußkappe besitzt die in den Zeichnungen dargestellte Form, d. h. an ihrem Unterrand sind nach innen und oben vorstehend die zwei Bajonettnocken 5 eingebracht. Der hintere Bajonettnocken 5 ist zu einer Anschlagfläche 6 verstärkt.
  • Mit dieser legt sich die Verschlußkappe in der geöffneten Stellung gemäß Fig. 5 auf die Oberfläche der Tube.
  • Das Gegenstück 3, welches fest und unverdrehbar auf der Behältermündung 2 aufgebracht ist, besitzt zwei Führungsbahnen 7 und 8. Diese Führungsbahnen verlaufen in der Drehrichtung, die dem Schließvorgang entspricht, schraubenförmig nach unten. In diesen Führungsbahnen 7 und 8 gleiten die Nocken 5 der Verschlußkappe 4. Dabei sind diese Führungsbahnen im vorderen Bereich 9 des Gegenstückes 3 unterbrochen, so daß der vordere Nocken usa der Verschlußkappe 4 aus dem Wirkungsbereich des Gegenstückes 3 heraustreten und damit die Kappe geöffnet werden kann. Dagegen verläuft die Führungsbahn 8 geschlossen weiter, wie dies Fig. 9 erkennen läßt, so daß der hintere Nocken 5b der Verschlußkappe nicht aus dem Bereich der Führungsbahn 8 hinaustreten kann. Der hintere Nocken 5° und die Führungsbahn 8 bilden damit ein Gelenk.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Befindet sich die Verschlußkappe 4 in der Stellung gemäß Fig. 4, so ist der vordere Nocken 5a aus dem Wirkungsbereich seiner Führungsbahn 7 herausgetreten. Die Kappe 4 kann in die Oft nstellung gemäß Fig. 3 und Fig. 5 übergeführt werden. Ein Anschlag, bedingt durch das Ende der Führungsbahnen, sorgt dafür, daß diese Stellung für das Öffnen der Verschlußkappe 4 fühlbar ist. Nach dem Verschließen der Verschlußkappe 4 wird diese um etwa go0 im Sinne eines Schraubverschlusses (Rechtsgewinde) verdreht. Dabei tritt der vordere Nocken 5a in die Führungsbahn 7. Da die Führungsbahnen 7 und 8 schraubengangartig nach der Tube hin ansteigen, wird die Verschlußkappe 4 unter Vermittlung dieser Führungsbahnen 7 und 8 und der Nocken 5a und 5b gleichzeitig in der Achsrichtung gegen die Tube hin angezogen. Damit tritt die Innenfläche der Verschlußkappe 4 enger an die Umbördelung 2a heran. Zwischen diese und die Umbördelung 2a kann in an sich bekannter Weise eine Dichtungsscheibe eingeschaltet sein.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Unverlierbarer Verschluß für Tuben.
  • Flaschen u. dgl. Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß die \'erschlußkappe (4) mittels eines Bajonettverschlusses (5, 7, S) über ein an der Behältermündung (2) sitzendes Gegenstück (3) hinwegläuft, wobei die eine Hälfte (5b, 8) des Bajonettverschlusses zugleich als Gelenk ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß die Verschlußkappe (4) durch Aufbringen des Gegenstückes (3) auf die Behältermündung (2) unverlierbar gesichert ist.
    3. Verschluß nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der Führungsbahnen (8) des Gegenstückes (3) für die an der Verschluß kappe sitzenden Bajonettnocken (5a, 5b) mit dem zugeordneten Nocken (5b) gleichzeitig ein Gelenk bildet.
    4. Verschluß nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk (5b) die Drehbewegung der Kappe (4) beim Offnen und Schließen mit ausführt.
    5. Verschluß nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bajonettverschluß in an sich bekannter Weise einen schraubenartigen Verlauf besitzt und die Öffnungsbewegung der Verschlußkappe (4) durch einen Anschlag begrenzt ist.
    6. Verschluß nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag für die Drehung der Verschlußkappe (4) zugleich die Offnungsstellung der Verschlußkappe festlegt.
    7. Verschluß nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenstück (3) für die Verschlußkappe (4) auf die Behältermündung (2) derart aufgebracht ist, daß es gegen Verdrehung und Abheben gesichert ist.
    8. Verschluß nach Anspruch I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberrand (20) der Behältermündung (2) über das Gegenstück (3) der Verschlußkappe hinweg gebördelt ist.
DEL296A 1949-11-01 1949-11-01 Unverlierbarer Verschluss fuer Tuben, Flaschen u. dgl. Behaelter Expired DE836021C (de)

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DEL296A DE836021C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Unverlierbarer Verschluss fuer Tuben, Flaschen u. dgl. Behaelter

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE836021C true DE836021C (de) 1952-04-07

Family

ID=7254832

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DEL296A Expired DE836021C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Unverlierbarer Verschluss fuer Tuben, Flaschen u. dgl. Behaelter

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DE (1) DE836021C (de)

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