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DE834787C - Vorrichtung zum Pfluegen der Randstreifen von Grundstuecken - Google Patents

Vorrichtung zum Pfluegen der Randstreifen von Grundstuecken

Info

Publication number
DE834787C
DE834787C DEP14089A DEP0014089A DE834787C DE 834787 C DE834787 C DE 834787C DE P14089 A DEP14089 A DE P14089A DE P0014089 A DEP0014089 A DE P0014089A DE 834787 C DE834787 C DE 834787C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plow
ploughshare
arms
plowing
verge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP14089A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Gutbrod
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM GUTBROD
Original Assignee
WILHELM GUTBROD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILHELM GUTBROD filed Critical WILHELM GUTBROD
Priority to DEP14089A priority Critical patent/DE834787C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE834787C publication Critical patent/DE834787C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/36Ploughs mounted on tractors

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Der Landwirt weiß, daß mit den bekannten von Motorschleppern gezogenen oder getragenen Pflügen die Randstreifen nicht gewendet werden können, ohne das Grundstück des Anliegers befahren zu müssen. Dieser Umstand wirkt sich als Übel aus.
Da Mittel zum Beseitigen dieses Mangels nicht bekanntgeworden sind, hat sich der Erfinder die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zu konstruieren,
ίο deren Anwendung das Umpflügen des Randstreifens entlang der Grundstücksgrenze ermög-. licht, ohne daß der Pflug und sein motorisches Zugmittel über das Anliegergrundstück gelenkt werden muß. Nach der Erfindung wird diese Arbeit von mindestens einem Pflugschar ausgeführt, das quer zur Fahrtrichtung so weit verstellbar ist, daß die von ihm gezogene Furche außerhalb der Fahrspur des Pfluges bzw. seines Zugmittels verläuft. Will man also z. B. einen Randstreifen pflügen, dann spannt man die Pflugschare des Pfluges in der angegebenen Weise um oder bringt ein bisher außer Betrieb gewesenes Hilfspflugschar in Arbeitsstellung, während die anderen nicht benötigten Schare hochgeschwenkt oder vom Pfluggrindel abgenommen werden.
Das oder die Pflugschare werden an Querarmen angeordnet. Als Querarmträger (kann der Pfluggrindel dienen. Es ist ferner möglich, oft sogar zweckmäßig, die Querarme unmittelbar auf einer Radachse des Pfluges zu lagern bzw. zu zentrieren.
Der Einbau einer an sich bekannten Einrichtung zum Ändern des Scharwinkels und damit der Furchentiefe vervollständigt das Gerät. Wie herausgefunden wurde, eignet sich dazu eine neuartige
Konstruktion, bei der einer, vorteilhafterweise aber zwei, mit dem Antrieb der Einrichtung gekuppelte Schwenkhebel auf den Querarmen befestigt sind. Diese Schwenkhebel sind auf beiden Seiten der die Querarme mit dem Pfluggrindel verbindenden Faust angeordnet und tragen zusammen die Spindelmutter der Gewindespindel zum Einstellen der Furchentiefe. Gleichzeitig verhindern sie die axiale Verschiebung der schwenkbar im Pfluggrindel gelagerten Querarme.
Die Erfindung ist sowohl bei Einschar- als auch bei Mehrscharpflügen anwendbar. Auch Wendepflüge lassen sich damit ausrüsten.
In' der Zeichnung sind Erläuterungsekizzen und Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigt
Abb. ι zwei Grundstücke, die von zwei Motorpflügen (Beetpflügen) bearbeitet werden, in der Draufsicht. Ein Pflug ist mit dem Wenden der ao Randstreifen einer Parzelle beschäftigt, während der andere Pflug das Mittelstück des zweiten Ackers bearbeitet;
Abb. 2 veranschaulicht einen Pflug, der das Mittelstück einer Parzelle (linke Parzelle gemäß Abb. 1) bearbeitet, auf der Herfahrt entgegen der Blickrichtung B)
Abb. 3 diesen Pflug in einer Arbeitsstellung auf ■ der Hinfahrt (Blickrichtung B) und die
Abb. 4 denselben Pflug nach dem Umstellen des Pflugschars bzw. des Pfluggrindels und des einteiligen Querarmes beim Wenden des Randstreifens auf der Herfahrt entgegen der Blickrichtung B;
Abb. 5 veranschaulicht die Draufsicht auf zwei
Parzellen, die von Pflügen bearbeitet werden, die mit je einem nach links und nach rechts wendenden Pflugschar versehen sind. Bei dem die Randstreifen bearbeitenden Pflug wenden die Pflugschare die Schollen nach innen, bei dem das Mittelstück pflügenden Gerät jedoch in üblicher Weise nach außen;
Abb. 6 zeigt diesen Zweischarpflug auf der Herfahrt entgegen der Blickrichtung C (vgl. Abb. 5) und Abb. 7 auf der Hinfahrt (Blickrichtung C), während die
Abb. 8 ihn 'beim Wenden eines Randstreifens auf der Herfahrt, die
Abb. 9 auf der Hinfahrt veranschaulicht (Blickrichtung C);
Abb. 10 stellt eine Seitenansicht des Pflugscharträgers und
Abb. 11 den Querschnitt eines Pflugscharträgers (Linie A-A der Abb. 9) dar.
In den Zeichnungen sind für die Praxis notwendige, für die Erfindung jedoch belanglose Pflugmerkmale weggelassen worden, um die Anordnung der Querarme deutlich darstellen zu können. Die Pflüge bestehen im wesentlichen aus dem Pfluggrindel 1, den Rädern 2 und den Pflugscharen 3 bzw. 2>L (linkes Pflugschar) und 3* (rechtes Pflugschar). An den Pfluggrindeln sitzen Querarme i°, ib, ic und id, die die Pflugschare tragen. Spannvorrichtungen klemmen die Pflugschare auf diesen Querarmen fest. Die Radachsen sind mit 2", die Randstreifen der Grundstücke G mit R und die das Grundstück G begrenzenden Marksteine mit M !bezeichnet.
Bei den Pflügen gemäß den Abb. 10 und 11 sind die Querarme 1" und ib verdrehbar im Pfluggrindel ι gelagert. Auf die im Querschnitt vierkantförmig gestalteten Querarme sind Schwenkhebel 4 aufgeklemmt, die die Spindelmutter 5 einer Gewindespindel 6 zum Einstellen der Schnittiefe der Pflugschare aufnehmen. Ferner bilden die Schwenkhebel 4 die axialen Anschläge, die das Wandern der schwenkbar im Pfluggrindel gelagerten, miteinander verbundenen Quera'rme ia und ift in axialer Richtung verhindern.
Wirkungsweise: Beim Pflügen läßt man beim ersten Teil der Arbeit das Pflugschar zwischen der Radspur des Schleppers laufen (Abb. 2 und 3). Nähert sich der Pflug den Grenzstreifen des Grundstückes, dann verstellt man das Pflugschar so weit nach außen, daß es außerhalb der Fahrspur arbeitet. Beim Gegenstand der Abb. 4 erfolgte dies derart, daß der Pfluggrindel 1 auf der Radachse 2° nach rechts verschoben und das Pflugschar 3 vom Querarm i" abgenommen und auf den Querarm i* aufgesetzt wurde.
Will man gemäß Abb. 5 nacheinander Furche neben Furche ziehen, dann verwendet man einen Pflug mit einem linken und mit einem rechten Pflugschar (31· bzw. 2>R) ■ Auf der Hinfahrt arbeitet normalerweise das Pflugschar 3L (Abb. 6) und auf der Rückfahrt das Pflugschar 3R, die man deshalb nach jeder Fahrt entsprechend hoch- bzw. niederschwenken muß. Beim Pflügen der Randstreifen dagegen sind die Pflugschare gemäß den Abb. 8 und 9 umzustellen. Das Pflugschar 3^ wird in diesem Falle auf dem Querarm ia, das Pflugschar 3 L auf dem Querarm 1 d festgeklemmt, weil bei den Randstreifen nach innen gewendet wird.
Eine Ausgestaltung der geschilderten Vorrichtung stellt die Einrichtung gemäß Abb. 10 und 11 dar. Mit dieser Einrichtung, die dem Wirkungsprinzip nach vorbekannt ist, werden die Querarme gegen seitliches Wandern gesichert. Die darauf befestigten Querhebel 4 tragen die Spindelmutter 5. Ein Drehen der Gewindespindel 6 bewirkt eine Schwenkung des Pflugschars 3 um die Querarmachse, wodurch der Scharwinkel und somit auch die Schnitttiefe verändert wird.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Vorrichtung zum Pflügen der Randstreifen von Grundstücken, z. B. Ackerparzellen, unter Verwendung von Pflügen, die von Motorschleppern gezogen bzw. getragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß dazu mindestens ein Pflugschar quer zur Fahrtrichtung so weit verstellbar ist, daß die von dem Pflugschar (3,3L, 3R) gezogene Furche außerhalb der Fahrspur des Pfluges bzw. seines Zugmittels verläuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch vorzugsweise am Pfluggrindel befestigte Querarme (i", \b, ic, id), auf denen
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alle oder ein Teil der Pflugschar (3, 3L, 3") verschiebbar und feststellbar gelagert sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Pfluggrindel
(1) mit seinem vorderen Ende auf der Radachse (20) des Pfluges gelagert bzw. zentriert ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querarme (i°, i*, ic, id) in dem Pfluggrindel (1) drehbar gelagert sind.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch den Einbau einer Tiefeneinstelleinrichtung für die Pflugschare, bestehend aus Schwenkhebel (4), Spindelmutter (5) die
Schwenken ι") be-
und Gewindespindel (6), wobei
hebel (4) auf den Querarmen (i
festigt sind.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schwenkhebel (4) zu beiden Seiten einer die Querarme (i", i*) mit den (Pfluggrindeln 1) verbindenden Faust angeordnet sind, die die Spindelmutter (5) der Tiefeneinstelleinrichtung gemeinsam tragen.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 258032, 629858.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
β 3570 3.52
DEP14089A 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zum Pfluegen der Randstreifen von Grundstuecken Expired DE834787C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP14089A DE834787C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zum Pfluegen der Randstreifen von Grundstuecken

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DEP14089A DE834787C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zum Pfluegen der Randstreifen von Grundstuecken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE834787C true DE834787C (de) 1952-03-24

Family

ID=7364961

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP14089A Expired DE834787C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zum Pfluegen der Randstreifen von Grundstuecken

Country Status (1)

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DE (1) DE834787C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE951320C (de) * 1952-03-20 1956-10-25 Rabewerk Clausing Heinrich Als Geraetetraeger ausgebildeter Schlepper
DE1095035B (de) * 1958-10-03 1960-12-15 Wilhelm Helwig K G Eisengiesse Vorrichtung zum Grenzpfluegen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE258032C (de) * 1911-09-09 1913-03-27
DE629858C (de) * 1929-08-14 1936-05-15 Johann Wilhelm Printz Traganhaengpflug mit abwechselnd arbeitenden, sich gegenseitig im Gleichgewicht haltenden Pflugkoerpern

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