DE823276C - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Zigaretten mit angesetzten Mundstuecken - Google Patents
Verfahren und Maschine zur Herstellung von Zigaretten mit angesetzten MundstueckenInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
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- A24C5/47—Attaching filters or mouthpieces to cigars or cigarettes, e.g. inserting filters into cigarettes or their mouthpieces
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- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
- Verfahren und Maschine zur Herstellung von Zigaretten mit angesetzten Mundstücken Bei der Herstellung von Zigaretten mit angesetzten \1 undstiicken, z.13. Teleskopmundstücken, bei denen ein fester Halt am Zigarettenrumpf verlangt @\ird. ist es bekanntlich notwendig, die Stoßstelle mittels einer Manschette zu bandagieren. Sowolil das Einführen des N-lanschettenbandes in die :Maschine als auch das Umlegen. Kleben und Schneiden des Manschettenbandes auf Länge wird gemäß der Erfindung dadurch überraschend vereinfacht, claß die Verbindung des Mundstücks mit der Zigcirette mittels plastischer oder ähnlicher Massen erfolgt, die nach Aufbringen rund um die Stoßstelle herum und nach erfolgtem Trocknen einen Ringfilm bilden. Das Aufbringen der Masse erfolgt z@@-erkmül.lig im Spritzverfahren, indem entweder die ruhende Stoßstelle zwischen Zigarette und \lundstiick durch mehrere radial gerichtete oder die :ich um sich selbst drehende Stoßstelle durch eine oder mehrere Düsen bespritzt wird. Beide \"erfahren sind auf der Zeichnung an je einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Abb, i und 2 zeigen das letztere mit sich drehender Stoßstelle in Aufsicht und seitlich gesehen und Abb. 3 bis 5 das erstere Verfahren mit ruhender Stoßstelle, ebenfalls in Auf- und Seitenansicht. Gemäß Abb. i und 2 werden die Mundstücke i und Zigaretten 2 aus nicht dargestellten Magazinen auf einen Transporttrieb 3 von links aufgegeben, der beispielsweise aus zwei durch Mulden d miteinander verbundenen endlosen Ketten bestehen möge. Oberhalb des Transporttriebes 3 befindet sich ein feststehendes Leitblech 5, welches derart schräg gestellt ist, daß die in Richtung 3' bewegten Zigaretten 2 gegen die Mundstücke i gestoßen werden, die sich schließlich an der Leitwand 6 abstützen. Stoß an Stoß festgehalten, werden dann die Zigaretten 2 und 1lun<istiicke i gegebenenfalls auf einen zweiten Transporttrieb 7 abgegeben, dessen oberer Trum sich zwischen oberhalb umlaufenden eildlosen Bändern 8a und 86 und einer unterhalb angeordneten Spritzvorrichtung 9 bewegt. Durch die mit anderer Geschwindigkeit als die Transporteinrichtung 7 laufenden Bänder 8a, 8b werden die Mundstücke i und die Zigaretten 2 um sich selbst gedreht und dabei an ihrer Stoßstelle mittels der Spritzvorrichtung 9 mit der Spritzmasse versehen, die während des Weitertransportes durch eine nicht dargestellte Trockeneinrichtung, z. B. durch temperierte Luft, getrocknet wird und eine den Halt der Mundstücke an den Zigaretten verbürgende Manschette 1o bildet.
- Bei dein Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 bis 5 ist an Stelle eines endlosen Transprorttriebes eine unterteilte, sich kontinuierlich oder absatzweise drehende Nutentrommel vorgesehen, deren einer Teil i i11 zur Aufnahme der aus einem nicht gezeichneten Magazin kommenden Zigaretten 2 dient und auf deren anderem Teil i 1b die Mundstücke i aus einem Magazin 12 aufgegeben werden. Durch an sich bekannte Halteklappen, Finger, Leitbleche o. dgl. werden die Zigaretten und Mundstücke auf der Trommel i ja, i i6 derart ausgerichtet, daß die Stoßstellen 2a zwischen den Mundstücken und den Zigaretten in der Mittelebene zwischen den Trommelteilen i i° und i 16 zu liegen kommen. An geeigneter Stelle des Trommelumfangs befindet sich sowohl zwischen den Trommelteilen i ia und 11b als auch oberhalb der Trommel je eine Spritzvorrichtung 13a, i36, die mit mehreren radial gerichteten Düsen derart versehen ist und auf und ab bewegt werden kann, daß an der Stoßstelle ein ringförmiger Spritzbelag erzielt wird, ohne daß Zigarette und Mundstück gedreht zu werden brauchen. Während des Weiterdrehens der Trommel im Uhrzeigersinn erfolgt wiederum das Antrocknen der Spritzmasse an den Stoßstellen. Vor oder nach dem Antrocknen findet ein Glätten der Spritzmasse statt, indem beispielsweise ein zweiteiliges profiliertes Werkzeug 16 eingefahren und geschlossen wird, worauf dann die fertigen Zigaretten auf einem Transportband 14 aus der Maschine ausgefahren «erden.
- Um die Trommelnuten von etwa in ihnen haftenden Spritzmasserückständen zu befreien, wird die Trommel durch einen mit einem geeigneten Lösungsmittel versehenen Behälter 15 bewegt, in dem auch Bürsten 17 oder andere mechanische Reinigungsmittel, z. B. Spachtel o. dgl., vorgesehen sein können. Im übrigen können die Trommelnuten mit Öffnungen zum Ablaufen überflüssiger Spritzmasse versehen sein.
- In Abb. 5 ist an Stelle der feststehenden Spritzvorrichtung 13a, 13b eine auf und ab bewegbare Vorrichtung 13c vorgesehen. Im Augenblick. des Spritzens wird die Vorrichtung von oben her Tiber den Zigarettenmundstüekstoß 2a' eingestoßen, so daß dieser in .das Zentrum der radial gerichteten Düsen zu liegen kommt. Zur Beschleunigung des Vorganges können gleichzeitig oder nacheinander mehrere Spritzvorrichtungen 13c in Tätigkeit treten. Die beschriebenen Ausführungen sind nur Beispiele und erschöpfen die Erfindung keineswegs. So kann natürlich vorgesehen sein, zwischen Mundstück und Zigarette Filter-, Kreppapier. Watte o. dgl. zu schalten. Die Spritzmasse kann farbig oder farblos sein. Durch geeignete Schutzbleche ist dafür zu sorgen, daß die Spritzmasse nur an die Stoßstellen gelangt, Die Zigaretten und Mundstücke können sowohl von oben in die Transportmulden 4 bzw. Trommelnuten eingelegt als auch von der Seite her eingegeben werden. Es kann jede Stoßstelle einzeln oder aber auch eine Mehrzahl von Stoßstellen gleichzeitig mit Spritzmasse versehen werden.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Zigaretten mit angesetzten Mundstucken, die mittels einer Manschette am Zigarettenrumpf gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß rings um die Stoßstelle von -Mundstück und Zigarette herum eine Masse in flüssigem, pastösem oder ähnlichem Zustand aufgebracht wird, die nach dem Trocknen einen festen, ringförmigen Bandagefilm von beliebigem Farbton bildet.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufbringen der -Masse rings um die Stoßstellen herum im Spritzverfahren und das Trocknen der Spritzmasse mittels temperierter Luft geschieht.
- 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf eitlem endlosen Transportband (3) aufgegebenen Zigaretten (2) und Mundstücke (i) nach erfolgtem Aneinanderstoßen, z. B. infolge eines feststehenden schrägen Leitblechs (5), mittels endloser Bänder (8b bzw. 8a) in Umdrehung versetzt und gleichzeitig an den Stoßstellen einzeln oder zu mehreren mit Spritzmasse versehen werden.
- 4. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mundstücke (i) und die Zigaretten (2) auf je eine von zwei gleichachsigen, miteinander sich drehenden Nutentrommeln (,ja, 11b) aufgegeben und derart zum Aneinanderstoßen gebracht «erden, z. B. durch Greifer, (laß die Stoßstellen (2a) frei zwischen den beiden Trommeln (i l1'. 11b) zu liegen kommen, worauf um die Stoßstellen der ruhenden Zigaretten und Mundstücke herum Spritzmasse durch eine -Mehrzahl radial gerichteter Düsen -in zueinander fester oder beweglicher Anordnung aufgebracht wird.
- 5. Maschine zum Ausüben des Verfahrens nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch einen die aneinanderstoßenden Zigaretten (2) und -Mundstücke (i) transportierenden endlosen Trieb (7), z. B. eine Muldenkette, dessen oberer Trum zwischen einer Spritzvorrichtung (9) und je einem die Zigaretten (2) und Mundstücke (i) in Umdrehung versetzenden endlosen Band (8b bzw. 8a) hindurchbewegt wird, wobei die mitSpritzmassezuversehendenStoßstellen vom Transporttrieb (7) und den endlosen Bändern (8a, 8b) frei bleiben.
- 6. Maschine zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, 2 und 4, gekennzeichnet durch zwei sich kontinuierlich oder intermittierend miteinander drehende, gleichachsige Nutentrommeln oder Trommelteile (,ja und I Ib), die in solchem Abstand voneinander angeordnet sind, daß die Stoßstellen (2a) der auf den Trommelkränzen (,ja, IIb) befindlichen und gegebenenfalls festgehaltenen Zigaretten (2) und Mundstücke (I) nach erfolgtemAusrichten mittels zwischen beiden Trommelteilen oder Trommeln und oberhalb derselben angeordneter, radial gerichteter Düsen (13a, I3b) mit Spritzmasse versehen werden können.
- 7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere maulartige Düsenträger (13") von außen her über die Stoßstelle (2a') in den Zwischenraum zwischen den Trommelteilen (11a und IIb) gleichzeitig oder nacheinander ein- und ausfahrbar sind. B.
- Maschine nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportvorrichtung (7. bzw. I Ia, I I b) nach erfolgter Ablage der fertigen Zigaretten einen mit einem Lösungsmittel gefüllten Behälter (15) durchläuft und in diesem, gegebenenfalls unter Verwendung mechanischer Reinigungsmittel (17), von überflüssiger Spritzmasse befreit wird.
- 9. Maschine nach Anspruch 5 bis 8, gekennzeichnet durch ein z. B. zangenartiges, profiliertes Werkzeug (16) zum Glätten bzw. Formen des Bandagefilms vor bzw. nach dem Trocknen der Spritzmasse.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (2)
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| DEK1726A DE823276C (de) | 1950-02-10 | 1950-02-10 | Verfahren und Maschine zur Herstellung von Zigaretten mit angesetzten Mundstuecken |
| GB770050A GB674384A (en) | 1950-03-28 | 1950-03-28 | Method and apparatus for producing cigarettes with attached mouthpieces |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE823276C true DE823276C (de) | 1951-12-03 |
Family
ID=25982816
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK1726A Expired DE823276C (de) | 1950-02-10 | 1950-02-10 | Verfahren und Maschine zur Herstellung von Zigaretten mit angesetzten Mundstuecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE823276C (de) |
-
1950
- 1950-02-10 DE DEK1726A patent/DE823276C/de not_active Expired
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