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DE822704C - Verfahren zur Herstellung eines Textilfadens und eines elastischen Gewebes, sowie Textilfaden und Gewebe, hergestellt nach diesem Verfahren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Textilfadens und eines elastischen Gewebes, sowie Textilfaden und Gewebe, hergestellt nach diesem Verfahren

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Publication number
DE822704C
DE822704C DEC36A DEC0000036A DE822704C DE 822704 C DE822704 C DE 822704C DE C36 A DEC36 A DE C36A DE C0000036 A DEC0000036 A DE C0000036A DE 822704 C DE822704 C DE 822704C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
threads
elastic
fabric
thread
core
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC36A
Other languages
English (en)
Inventor
Philip Ernest Frank Clay
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE822704C publication Critical patent/DE822704C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/40Yarns in which fibres are united by adhesives; Impregnated yarns or threads
    • D02G3/404Yarns or threads coated with polymeric solutions
    • D02G3/406Yarns or threads coated with polymeric solutions where the polymeric solution is removable at a later stage, e.g. by washing
    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/32Elastic yarns or threads ; Production of plied or cored yarns, one of which is elastic
    • D02G3/322Elastic yarns or threads ; Production of plied or cored yarns, one of which is elastic using hollow spindles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Textilfadens und eines elastischen Gewebes, sowie Textilfaden und Gewebe, hergestellt nach-diesem Verfahren DieErfindung betrifft ein neues oder verbessertes elastisches Gewebe; der Ausdruck elastisches Gewebe, wie er nachstehend verwendet wird, umfaßt ein Gewebe, <las elastische (Gummi-)Fäden enthält oder Fäden mit ähnlichen Eigenschaften, soweit die Dehnbarkeit in Frage kommt.
  • lös ist bekannt. Gewebe herzustellen, bei denen man elastische (Gumrni-)Fäden einfügt, aber bisher ist es üblich gewesen, die elastischen und unelastischem Fäden unter Spannung einzuführen, wobei dieselben naturgemäß gestreckt werden. Wenn das Gewebe fertig ist, erschlaffen die elastischen Fäden, so daß die schließliche Breite des Gewebes verringert wird und notwendigerweisedieunelastischen Fäden gekräuselte Form annehmen. Hierin liegen ausgesprochene Nachteile.
  • Ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung besteht darin, diese Schwierigkeiten zu überwinden und - die Herstellung von neuen verbesserten Wirkungen bei elastischen Geweben zu ermöglichen.
  • Die Erfindung umfaßt daher ein Verfahren zur Herstellung eines Textilfadens, der zur Erreichung des gesteckten Zieles in das elastische Gewebe eingebracht wird und bei dem erfindungsgemäß mindestens ein Faden aus nicht dehnbarem Material um einen Kern gelegt wird, der beispielsweise durch chemische Mittel entfernbar ist. Eine Mehrzahl dieser nichtdehnbaren Fäden kann um den Kern nacheinander in entgegengesetztem Sinn herumgelegt werden; beispielsweise können zwei nichtdehnbare Fäden in weiten Spiralen herumgelegt werden, wobei der eine zum anderen eine entgegengesetzte Drehung aufweist.
  • Die Erfindung erstreckt sich weiterhin auf einen neuen Textilfaden, der zunächst für die Einfügung in das elastische Gewebe bestimmt ist und der, auf die vorgenannte Weise hergestellt, einen Faden aus nichtdehnbarem Textilmaterial um einen Kern herumgelegt aufweist oder auch eine Mehrzahl von nichtdehnbaren Fäden aus Textilmaterial, die jeweils im entgegengesetzten Sinn um den Kern herumgelegt sind, wobei der Kern nach Einbringung des Fadens in das elastische Gewebe, beispielsweise durch chemische Mittel, entfernbar ist.
  • Ebenfalls erstreckt sich die Erfindung noch auf ein Verfahren zur Herstellung eines elastischen Gewebes, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß die elastischen Fäden parallel damit Textilfäden enthalten, die, wie oben beschrieben, hergestellt sind und das Gewebe zur Entfernung des Kernmaterials der lextiltaden behandelt wird.
  • Erstrebenswerterweise kann ein solches Verfahren zur Herstellung eines elastischen Gewebes die Einfügung von elastischen Fäden in das Gewebe umfassen, bei denen ein ungespannter Zustand aufrechterhalten wird. Geeignete Mittel zurErreichung dieses Zieles sind bereits in Vorschlag gebracht worden. Ein Verfahren zur Herstellung eines elastischen Gewebes besteht z. B. darin, den elastischen Faden zuerst zu strecken und dann mindestens eine spiralige Windung eines Textilfadens, zur Aufrechterhaltung der anfänglichen Streckung, um ihn herumzulegen und auf diese spiralige Umspinnung eine weitere Umspinnung aus nichtdehnbaren Fäden zur Verhinderung einer weiteren Ausstreckung herumzulegen, d. h. diese überlagerten U mspinnungen bestimmen die anfängliche Streckung und verhindern sowohl das Zusammenziehen als auch die weitere Streckung, wobei die weiteren Umhüllungen beispielsweise durch chemische Mittel entfernbar sind; derartige Fäden werden parallel zueinander in das Gewebe eingebracht, wobei die elastischen Fäden mindestens eine Umspinnung aus chemisch entfernbarem Textilmaterial aufweisen und die Gewebe zur Entfernung dieser weiteren Umhüllung der elastischen Fäden und des Kernes behandelt werden.
  • In der Praxis ist es wünschenswert, ein Verfahren zur Herstellung elastischer Gewebe, wie vorstehend angegeben, zu verwenden, indem ein elastischer Faden und ein nichtelastischer Textilfaden vorhanden sind, von welchem die weiteren, die Streckung verhindernden Umhüllungen und der Kern beispielsweise durch chemische Mittel entfernbar sind, vorzugsweise durch ein Lösemittel, das den elastischen Faden nicht angreift und auch nicht die die Streckung erhaltenden Umspinnungen sowie die nicht dehnbaren Anteile der nichtelastischen Fäden. Zweckmäßig wird zur Entfernung mit Lösemitteln eine lösliche, eine Streckung verhindernde Umspinnung des elastischen Fadens und des Kernes aus nichtelastischem Faden angewendet, die aus Alginatgarn hergestellt ist.
  • Die Erfindung umfaßt ferner ein elastisches Gewebe, das nach dem vorstehend angegebenen Verfahren hergestellt ist und das elastische und nichtelastische Fäden nebeneinander enthält und den Vorteil hat, daß das Gewebe in longitudinaler Richtung der Fäden dehnbar ist und sich auch wieder ohne Faltenbildung auf seine ursprüngliche Länge zusammenzieht, wie sich aus der nachstehenden Beschreibung ergibt.
  • Damit die vorstehenden und die anderen Merkmale und Gegenstände der Erfindung genau verstanden werden, sollen mit Hilfe von Beispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen gewisse Ausführungsformen von nichtelastischen Fäden und von mit Hilfe derselben in Verbindung mit elastischen Fäden hergestellten Geweben beschrieben werden.
  • Fig. i ist eine schematische Ansicht eines nichtelastischen Fadens gemäß der Erfindung, der zur Einbringung in ein Gewebe vorbereitet ist; Fig. 2 ist eine gleiche Ansicht einer modifizierten Ausführungsform eines nichtelastischen Fadens; Fig. 3 ist eine gleiche Ansicht eines zusammengesetzten elastischen Fadens; Fig. 4 zeigt eine ähnliche Ansicht einer anderen Art eines elastischen Fadens; Fig. 5 ist eine schematische Aufsicht einer Ausführungsform eines elastischen Gewebes nach dem Weben und vor der erfindungsgemäßen chemischen Behandlung; Fig. 6 zeigt eine gleiche Ansicht einer Variante eines elastischen Gewebes; Fig. 7 ist eine gleiche Ansicht eines Teiles eines elastischen Gewebes, wie es in Fig. 5 wiedergegeben ist, nach der chemischen Behandlung und in ungestrecktem Zustand, und Fig. 8 ist eine gleiche Ansicht wie Fig. 7, wobei das Gewebe in gestrecktem Zustand wiedergegeben ist.
  • Bei der Herstellung eines nichtelastischenFadens, wie in Fig. i dargestellt, und der auf irgendeiner geeigneten Maschine hergestellt werden kann, wird ein zerstörbarer oder entfernbarer Kern i, der beispielsweise aus Alginatfäden oder Garn bestehen kann, von einer geeigneten Vorratsstelle abgezogen und ein nichtdehnbarer Faden 2 aus Baumwolle oder irgendeinem anderen geeigneten Material spiralig um den Kern herumgewickelt, vorzugsweise unter Einhaltung einer hohen Ganghöhe, wie es in der Figur gezeigt ist. Alternativ kann eine Mehrzahl von Umspinnungen um den Kern gelegt werden, falls das gewünscht wird, wobei die nachfolgenden Auflagen vorzugsweise in entgegengesetzter Drehrichtung herumgelegt werden. Wie beispielsweise in Fig. 2 wiedergegeben, kann der Kern i erst in Rechtsdrehung mit einem nichtdehnbaren Faden 2a umlegt werden und dann in Linksdrehung miteinem darübergelegten, tiiclit delhibaren Faden 26.
  • Um in das Gewebe elastische Fäden zusammen mit nichtelastischen Fäden einzubringen, wie dies sowohl Fig. i als auch Fig. 2 zeigen, kann zweckmäßig ein elastischer Faden verwendet werden, der aus einem elastischen (Gummi-)Faden 3 besteht, der in ungestrecktem Zustand neben einem unelastischen Faden 4 liegt, wobei die Fäden 3 und .4 mit Umhüllungen 5 und 6 versehen sind, die im entgegengesetzten Sinn nacheinander aufgelegt sind, so daß ein elastischer Faden 3 mit einem unelastischen Faden 4 verbunden ist und sichergestellt ist, daß während der Herstellung des Gewebes, das solche Fäden enthält, der elastische Faden 3 in einem vollständig schlagen oder ungespannten Zustand erhalten wird. Der beigegebene unelastische Faden .4 muß natürlich in der Folge von dem fertigen Gewebe entfernt werden, um eine Streckung des letzteren zu ermöglichen, wenn das gewünscht wird.
  • Eine andere Ausführungsform eines Fadens zum Einbringen in elastische Gewebe, wie er gemäß der vorliegenden Erfindung erforderlich und in Fig.4 gezeigt ist, bestellt aus einem elastischen Faden, welcher immer in einem vorher bestimmten Strekkungszustand gehalten wird und der während der Einbringung in das Gewebe vor weiterer Verstrekkung bewahrt wird.
  • In einem solchen elastischen Faden befindet sich ein zu Anfang gestreckter Gummi- oder sonstiger elastischer Faden 7, der mit mindestens einer dichten Wicklung 8 eines nichtdehnbaren Fadens aus Baumwolle oder anderem Textilmaterial umwickelt ist, welch letztere zum Aufrechterhalten der anfangs gegebenen Streckung dienen soll, wobei der Faden nachträglich mit mindestens einer oder vorzugsweise, wie angegeben, mit zwei Wicklungen in weiter Spirale umwickelt wird, und zwar aus einem Fadenmaterial, das durch chemische Mittel, beispielsweise ein Lösungsmittel, entfernt werden kann. Vor der Entfernung und insbesondere während der Einbringung des Fadens in das Gewebe dient er dazu, eine weitere Streckung des elastischen Kerns über die durch die Umhüllung 8 aufrechterhaltene Streckung zu verhindern. Es ist wünschenswert, daß bei der Herstellung eines elastischen Gewebes unter gleichzeitiger Einverleibung nichtelastischer Fäden, wie beispielsweise in Fig. i oder 2 gezeigt, und eines elastischen Fadens, wie beispielsweise in F ig. 3 oder 4 gezeigt, Fäden zu verwenden, bei denen der entfernbare Kern i und der entfernbare, dieStreckungverhinderndeFaden4 einerseits oder alternativ Fäden 9 und io anderseits mit demselben chemischen Mittel entfernbar sind, daß auf die zurückbleibenden Fäden keinen Einfluß bzw. keine zerstörende Wirkung ausübt, nämlich die Fäden 2 oder die Fäden 2° und 2b der nichtelastischen Komponente und der elastischen Kerne 3 oder 7 und die Umhüllungen 5, 6 oder 8 der elastischen Komponente.
  • Vorzugsweise chemische, zur Entfernung dierlende P:lemente sind in demselben selektiven Lösungsmittel löslich.
  • Ein Gewebe, das nichtelastische Fäden, wie oben beschrieben, enthält, kann gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung auf irgendeiner geeigneten Maschine, beispielsweise einem Webstuhl, einer Wirkmaschine oder einer Spitzenmaschine erzeugt werden, und die elastischen und nichtelastischen Fäden können in jeder beliebigen Verbindung zueinander gebracht werden. Als Beispiel eines Gewebes gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 5 ein auf einem Webstuhl erzeugtes Gewebe wiedergegeben, in welchem wechselweise Schuß- oder Kettfaden i i aus elastischen Fäden gemäß Fig. 4 und die anderen Schuß- oder Kettfäden 12 aus nichtelastischem Material bestehen, wie in Fig.2 dargestellt. In Fig.5 sind Scherfäden 13 als gewöhnliche, nichtelastische, nichtdehnbare Fäden gezeigt, aber es ist zu bemerken, daß solche Scherfäden, falls gewünscht, aus irgendeinem elastischen Material oder Gemisch von elastischen oder nichtelastischen Fäden bestehen können, beispielsweise ähnlich den Gewebefäden i i und 12.
  • In Fig. 6 ist eine Teilansicht eines gleichartig gewebten Stückes wiedergegeben, in welchem jedoch die elastischen Fäden i i und die nichtelastischen Fäden 12 parallel zueinander in Gruppen eingebracht sind, wobei jede Gruppe zwei Fäden derselben Art enthält.
  • Aus den Fig. 5 und 6 ist ersichtlich, daB beim Weben ein Strecken der elastischen Fäden i i durch die äußeren Umhüllungen 9 und i o verhindert wird, während die Streckung der nicht entfernbaren Komponenten 2°, 2b der nichtelastischen Fäden 12 durch die Gegenwart der nicht streckbaren, aber nachträglich entfernbaren Kerne i kontrolliert wird.
  • Nachdem ein Gewebe entsprechend Fig. 5 oder 6 fertiggestellt ist, wird es einer chemischen Behandlung zur Entfernung der zerstörbaren Komponenten i aus unelastischen Fäden und 9 und io aus elastischen Fäden unterworfen oder alternativ der nichtelastische Kern 4 solcher Fäden, wie sie in Fig. 3 wiedergegeben sind, entfernt, wenn letztere an Stelle eines elastischen Fadens, wie er in Fig. 14 angegeben ist, verwendet werden. Das Gewebe kann beispielsweise in ein geeignetes Bad eingetaucht werden, das ein geeignetes Chemikal enthält, das die entfernbaren Fäden zerstört, aber keine Wirkung auf die zurückbleibenden Fäden ausübt. Offenbar kann ein solches Chemikal ein geeignetes selektives Lösungsmittel sein.
  • Als Ergebnis einer solchen Behandlung ergibt sich ein Gewebe, wie es beispielsweise in Fig.5 nach beendetem Webvorgang dargestellt ist, in modifiziertem Zustand, wie aus Fig. 7 ersichtlich. Durch den anfänglich schlaffen Zustand des elastischen Fadens, wenn eine Art elastischer Faden verwendet wird, wie er in Fig. 3 wiedergegeben ist, oder mittels einer aufrechterhaltenen, vorher festgelegten Streckung des elastischen Fadens, wenn ein elastischer Faden verwendet wird, wie er in Fig. 4 dargestellt ist, wird der Zwischenraum zwischen nebeneinanderliegenden Kettfäden 13, wie in Fig. 7 gezeigt, gleichmäßig aufrechterhalten, wie es beim Weben festgelegt wurde gemäß Fig.5 und 6, so daß das Gewebe nach durchgeführter Nachbehandlung keine Falten oder Runzeln aufweist. Weiter sind durch die Verwendung nichtelastischer Fäden gemäß der vorliegenden Erfindung die zurückbleibenden, nichtdehnbaren Komponenten dieser Fäden länger in jedem Schuß- oder Kettfaden als die Breite des Gewebes, oder insbesondere sind sie länger zwischen nebeneinanderliegenden Gewebefaden 13 als die übliche, nicht gedehnte Entfernung zwischen diesen Fäden, wie in Fig. 7 gezeigt, d. h. die zurückbleibenden Fäden 2p und 2b liegen in kurvenförmiger Lage zwischen den Gewebefäden, so daß jedeErscheinung einerFaltenbildung des Gewebes verhindert wird und doch bei Aufbringung einer Spannung in Längsrichtung dieser Fäden das Gewebe gedehnt werden kann bis zu einer Grenze, die durch die Länge der unter Spannung stehenden Fäden 2° und 2b, wie in Fig. 8 gezeigt, begrenzt ist. Bei einer Streckung bis zu dem in Fig. 8 gezeigten Grad befindet sich das Gewebe natürlich unter Spannung der elastischen Fäden i i, und der Spannungsgrad wird dadurch bestimmt, ob diese Fäden i i anfänglich, d. h. in der in Fig.7 wiedergegebenen Lage, ungestreckt waren oder eine gewisse auferlegte Streckung bereits besaßen. In letzterem Fall ist natürlich die zusammenziehende Kraft der gestreckten Gewebe erheblich größer als im erstgenannten Fall.
  • Durch die nach der Erfindung verbesserten nichtelastischen Fäden und durch das erfindungsgemäße Verfahren, diese Fäden in die elastischen Gewebe einzubringen, werden fortschrittliche Wirkungen in derartig hergestellten Geweben erreicht.

Claims (16)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines zur Einfügung in ein elastisches Gewebe bestimmten Textilfadens, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Faden aus nichtdehnbarem Material um einen Kern gewunden wird und daß der Kern später wieder entfernt oder zerstört wird, beispielsweise durch chemische Mittel.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Faden mit einer Mehrzahl von nichtdehnbaren Fäden um den Kern versehen wird, die nacheinander in entgegengesetzter Drehrichtung aufgebracht werden.
  3. 3. Textilfaden für die anfängliche Einbringung in ein elastisches Gewebe, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Faden aus einem nichtdehnbaren Material um einen Kern gewunden ist und daß der Kern entfernbar oder zerstörbar ist, beispielsweise durch chemische Mittel.
  4. 4. Textilfaden nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern mit einer Mehrzahl von nichtdehnbaren Fäden versehen ist, die nacheinander in entgegengesetzter Drehrichtung umgewunden sind.
  5. 5. Textilfaden nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern in einem selektiven Lösungsmittel löslich ist.
  6. 6. Textilfaden nach Anspruch 3 oder .4, dadurch gekennzeichnet, daß derKern aus Alginatgarn besteht.
  7. 7. Verfahren zur Herstellung eines elastischen Gewebes, dadurch gekennzeichnet, daß in das Gewebe elastische Fäden in paralleler Richtung zueinander eingefügt werden, zusammen mit Textilfäden nach Anspruch 3, .4, 5 oder 6, und daß das Gewebe zur Entfernung oder Zerstörung des Kernmaterials der Textilfäden behandelt wird. B.
  8. Verfahren zur Erzeugung eines elastischen Gewebes, dadurch gekennzeichnet, daß unter Hinfügung von parallel zueinander liegenden elastischen Fäden, zusammen mit Textilfäden nach Anspruch 3, 4, 5 oder 6, und einem Behandeln des Gewebes zur Entfernung des Kernmaterials der letztgenannten Textilfäden mit einem selektiven Lösuiigsinittel (las Lösungsmittel auf die anderen Fäden des Gewebes keinerlei zerst(ireiide \Virkung ausübt. g.
  9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Fäden in das Gewebe in ungestrecktem Zustand mit Hilfe von nichtdehnbaren, mit ihnen verbundenen Fäden aus einem entfernbaren oder beispielsweise durch chemische Mittel zerstörbaren =Material eingefügt werden. io.
  10. Verfahren nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß die nichtelastischen mit den elastischen Fäden vereinigten Fäden durch dieselben Mittel entfernt werden wie das Kernmaterial der nichtelastischen . Fäden. i i.
  11. Verfahren zur Erzeugung eines elastischen Gewebes nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die in das Gewebe eingebetteten elastischen Fäden in einem vorbestimmten Streckungszustaud aufrechterhalten werden.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Fäden anfänglich gestreckt werden, indem auf sie mindestens eine spiralige \\`indung eines Textilfadens zur Aufrechterhaltung des gestreckten Zustandes des elastischen Fadens aufgebracht wird, daß auf diese spiralige Windung eine weitere Windung eines nichtdehnbaren Fadens aufgebracht wird, um eine weitere Streckung zu verhindern, daß derartige elastische Fäden in paralleler Lage mit den nichtelastischen Fäden des Gewebes eingebracht werden und daß nachträglich die äußere nichtdehnbare Umhüllung der elastischen Fäden und das Kernmaterial der nichtelastischen Fäden entfernt wird.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die nichtdehnbare äußere Umhüllung der elastischen Fäden und das Kernmaterial der nichtelastischen Fäden mit denselben Mitteln, wie beispielsweise einem gemeinsamen Lösungsmittel, entfernt werden.
  14. 14. Verfahren nach irgendeinem der :1nsprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, <1a1.; in das Gewebe elastische und nichtelastische Fäden nebeneinander wecliselwei.se eingefügt werden.
  15. 15. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß jede aus mindestens zN"-ei elastischen Fäden bestehende Gruppe nebeneinander und wechselweise mit Gruppen eingefügt werden, welche aus mindestens zwei nichtelastischen Fäden bestehen.
  16. 16. Elastisches Gewebe, hergestellt nach dem Verfahren nach einem oder mehreren der Anspräche r bis 15, bestehend aus elastischen und nichtelastischen, nebeneinanderliegenden Fäden, wobei das Gewebe in Längsrichtung der Fäden dehnbar und zu seinen ursprünglichen Abmessungen ohne Faltenbildung zusammenziehbar ist.
DEC36A 1949-01-31 1949-10-18 Verfahren zur Herstellung eines Textilfadens und eines elastischen Gewebes, sowie Textilfaden und Gewebe, hergestellt nach diesem Verfahren Expired DE822704C (de)

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