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DE822547C - Spindelpresse fuer Buchbindereien - Google Patents

Spindelpresse fuer Buchbindereien

Info

Publication number
DE822547C
DE822547C DEP36652D DEP0036652D DE822547C DE 822547 C DE822547 C DE 822547C DE P36652 D DEP36652 D DE P36652D DE P0036652 D DEP0036652 D DE P0036652D DE 822547 C DE822547 C DE 822547C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screw press
press according
shaft
gear
coupled
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP36652D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Wolk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP36652D priority Critical patent/DE822547C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE822547C publication Critical patent/DE822547C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C13/00Bookbinding presses; Joint-creasing equipment for bookbinding; Drying or setting devices for books

Landscapes

  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Spindelpresse' für. Buchbindereien In dem Patent 8r9 543 ist eine Spindelpresse für Buchbindereien beschrieben, bei welcher zwei, vier oder mehrere mechanisch angetriebene Spindeln derart paarweise miteinander gekuppelt sind, daß sich die beiden Preßstempel jedes Paares stets gleichzeitig in einander entgegengesetzter Richtung bewegen. Der Antrieb der Spindeln erfolgt dabei mittels eines auf dem Maschinengestell angeordneten Elektromotors, während die Preßstempel aus je zwei waagerechten Platten mit dazwischen angeordneten Druckfedern und Endausschaltern bestehen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weiterentwicklung dieser Spindelpresse und besteht zunächst darin, daß die durch ein Getriebe mit dem Antriebsmotor gekuppelten Spindelmuttern in der Kopfplatte des Maschinengestells federnd gelagert und mit je einem verstellbaren Anschlag o. dgl. für die ebenfalls am Maschinengestell angeordneten Endausschalter versehen sind. Diese Anordnung hat zunächst den großen Vorteil, daß nunmehr die Preßstempel aus einer einfachen Platte bestehen können und somit ein Ecken oder Festklemmen der Stempel unmöglich ist. Ferner ist durch die Anordnung der Federung an bzw. auf dem Kopf des Maschinengestells eine stets gleichmäßige und zentrisch wirkende Federung erzielt.
  • Um bei der gegenläufigen Aufundabwärtsbewegung der Preßstempel bei geringer Höhe des zu pressenden Buchstapels zu große Leerhube zu vermeiden, ist es erwünscht, die Stellung der beiden Preßstempel zueinander verändern zu können. Das ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß in das Getriebe eine ausrückbare Kupplung eingeschaltet ist, durch die eine der beiden Spindelmuttern jederzeit stillgesetzt werden kann.
  • Schließlich ist der Antriebsmotor nunmehr im unteren Teil des Maschinengestells, und zwar unter der Auflageplatte angeordnet und durch eine senkrechte Welle mit dem im Maschinenkopf angeordneten Getriebe gekuppelt. Dadurch wird der Schwerpunkt der Maschine nach unten verlagert und somit eine gute Standfestigkeit der Presse erzielt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i eine Vorderansicht der neuen Spindelpresse bei teilweise geschnittenem Maschinenkopf, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B (Fig. i). Das Gestell der neuen Spindelpresse besteht im wesentlichen aus der auf einem Ständer oder Fuß angeordneten Tischplatte a zum Auflegen der zu pressenden Buchstapel und dem oberhalb dieser Tischplatte a auf senkrechten Säulen oder Rohren c lösbar befestigten Maschinenkopf oder Gehäuse b, in dem die Spindeln e' und e" gelagert sind und das Getriebe für diese Spindeln untergebracht ist. Die Spindeln e' und e" tragen an ihrem unteren Ende die aus je einer einfachen Stahlplattebestehenden Preßstempelm, die zwischen den Säulen c geführt werden.
  • In dem Getriebegehäuse b sind zunächst die beiden Zahnräder f' und f" drehbar gelagert, in deren Mittenbohrungen die muffenartig ausgebildeten Spindelmuttern d' und d" begrenzt axial verschiebbar angeordnet sind. Zu diesem Zweck sind die Spindelmuttern d ' und d" außen mit je einer Längsnut q' versehen, während in den Naben der Zahnräder f' und f" Stifte oder Keile q angeordnet sind, die in die Nuten q' der Muttern d' und d" eingreifen, so daß die Muttern d' und d" sich stets mit den Zahnrädern f' und f " drehen.
  • Auf der in der mittleren Hohlsäule c angeordneten Antriebswelle u, die unterhalb des Tisches a eine Keilriemenscheibe h trägt und mittels eines Keilriemens i durch den Elektromotor k angetrieben wird, sind innerhalb des Gehäuses b zwei gleich große Ritze' g' und g" übereinander angebracht, von denen das untere (g') auf der Welle u festsitzt und ständig mit dem Zahnrad f' im Eingriff steht, während das mit dem Zahnrad f" im Eingriff stehende obere Ritze' g" frei drehbar auf der Welle u gelagert ist.
  • Oberhalb der beiden Ritze' g' und g" ist auf der Welle u ein Kupplungsglied v mittels eines Keiles und einer Längsnut axial verschiebbar, jedoch undrehbar angeordnet. Die einander zugekehrten Stirnflächen dieses Kupplungsgliedes v und des frei drehbar auf der Welle u gelagerten Ritzels g" sind mit einer Verzahnung v' versehen, durch die das Ritze' g" somit mit der Antriebswelle u kuppelbar ist. Das Ein-und Ausrücken der Kupplung erfolgt in dem dargestellten Ausführungsbeispiel mittels eines auf dem Gehäuse b gelagerten Drehbolzens w, der an seinem äußeren Ende ein Handrad o. dgl. trägt und andererseits mit einem exzentrisch angeordneten Zapfen w' in eine Ringnut des axial verschiebbaren Kupplungsgliedes v eingreift. Durch je eine halbe Umdrehung des auf dem Bolzen w befestigten Handrades wird somit die feste Kupplung zwischen der Welle u und dem Ritzel g" hergestellt bzw. gelöst. Diese leicht ein- und ausrückbare Kupplung ermöglicht es, die Einstellung der beiden Preßstempel m zueinander beliebig zu verändern, indem man nach dem Ausrücken der,Kupplung den Motor k einschaltet, so daß sich nur die ständig mit dem Motor gekuppelte Spindelmutter d' dreht und demzufolge nur die Spindel e' mit dem unter dieser befestigten Preßstempel n: hebt bzw. senkt. Man hat also jetzt die 'Möglichkeit, die Höhenstellung der beiden Preßstempel m in jedem Falle so einzustellen, daß unnötig große Leerhube während des Arbeitsprozesses vermieden werden.
  • Auf den axial verschiebbaren Spindelmuttern d' und d" ruhen unter Einschaltung je eines Kugeldrucklagers die Teller n, die ständig unter der Einwirkung von Druckfedern o stehen. Diese Druckfedern o sind in gleichmäßigen Abständen voneinander in den auf dem Getriebegehäuse b befestigten Hauben x angeordnet und bewirken die elastische Lagerung der Spindeln e' und e". Die in den Hauben .r befestigten Stehbolzen p dienen znr Führung der Federteller n.
  • Das Einschalten des Elektromotors k erfolgt ebenso wie bei der Presse nach dem Hauptpatent von Hand, beispielsweise mittels eines Druckknopfschalters r, der ein an sich bekanntes Schaltschütz betätigt, während das Ausschalten nach Erreichen eines bestimmten Preßdruckes selbsttätig erfolgt. Die dazu erforderlichen Endausschalter s sind unter dem Getriebegehäuse b befestigt und mit längs verschiebbaren Kontakt- und Schaltelementen y versehen, welche durch die auf dem unteren Ende der Spindelmuttern d' und d" mittels Gewinde verstellbar angeordneten, mit kegelförmigen Außenflächen versehenen Ringe z gesteuert werden. Die Ringe z und die Schaltelemente y der Endausschalter s werden so zueinander eingestellt, daß die Schaltelemente y in der Ruhestellung der betreffenden Spindel in der Nähe der Oberkante der kegelförmigen Ringe z liegen, wie es in Fig. 2 veranschaulicht ist. Nach dem Auftreffen des Preßstempels m auf den darunterliegenden Buchstapel wird die zugehörige Spindelmutter mit dem darauf befestigten Ring z entgegen der Wirkung der Druckfedern o nach oben bewegt. Dabei gleitet das Schaltelement y an der Außenfläche des Ringes z entlang und wird in den Schalter s hineingedrückt, wodurch der Motorstromkreis unterbrochen wird und gleichzeitig durch ein Schaltschütz eine Polumschaltung des Motors k erfolgt, so daß dieser sich beim nächsten Einschalten mittels des Druckknopfschalters r in entgegengesetztem Sinne dreht. Durch Höher- oder Tieferstellen des Ringes z auf der Spindelmutter läßt sich der Preßdruck somit beliebig einstellen.
  • Um zu vermeiden, daß ein Preßstempel m unter die Spindelmutter d' bzw. d" stößt, was bei Leerlauf infolge mangelnder Aufmerksamkeit der Bedienungsperson denkbar wäre, sind bei der Presse nach dem Hauptpatent besondere Endausschalter vorgesehen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird diese Aufgabe von den Endschaltern s mitübernommen, die zu diesem Zweck mit Winkelhebeln t ausgestattet sind, gegen die die Preßstempel m vor Erreichen der Spindelmittter anstoßen und somit ein sofortiges Stillsetzen des Antriebsmotors k bewirken.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spindelpresse für Buchbindereien nach Patent S19 543, bei welcher zwei oder mehrere mechanisch angetriebene Spindeln derart paarweise miteinander gekuppelt sind, daß sich die beiden Preß-Stempel jedes Paares stets gleichzeitig in einander entgegengesetzter Richtung bewegen, dadurch gekennzeichnet, daß die durch ein Getriebe mit dem Antriebsmotor (k) gekuppelten Spindelmuttern (d' und d") im Kopf bzw. Getriebegehäuse (b) des Maschinengestells federnd gelagert und mit je einem verstellbaren Anschlag o. dgl. (:) für die Endausschalter (s, y) versehen sind.
  2. 2. Spindelpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in das Getriebe eine ausrückbare Kupplung (v, v') eingeschaltet ist.
  3. 3. Spindelpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (k) unterhalb der Tischplatte (a) angeordnet und durch eine senkrechte Welle (u) mit dem im Gehäuse (b) untergebrachten Getriebe gekuppelt ist.
  4. 4. Spindelpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden des Getriebegehäuses (b) zwei Zahnräder (f' und f") drehbar gelagert sind, in deren Mittenbohrungen die muffenartig ausgebildeten Spindelmuttern (d' und d") begrenzt axial verschiebbar, jedoch undrehbar angeordnet sind.
  5. 5. Spindelpresse nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der senkrechten Antriebswelle (u) innerhalb des Getriebegehäuses (b) zwei gleich große Ritzel (g' und g") übereinander angeordnet sind, von denen das untere (g') auf der Welle (u) festsitzt und ständig mit dem Zahnrad (f') der Spindelmutter (d') im Eingriff steht, während das mit dem Zahnrad (f") der Spindelmutter (d") im Eingriff stehende obere Ritzel (g") frei drehbar auf der Welle (u) gelagert und durch ein Kupplungsglied (v, v') mit der Welle (u) kuppelbar ist.
  6. 6. Spindelpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß über den axial verschiebbaren Spindelmuttern (d' und d") unter Einschaltung j e eines Kugeldrucklagers Teller (n) angeordnet sind, die ständig unter der Einwirkung von Druckfedern (o) stehen.
  7. Spindelpresse nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfedern (o) in gleichmäßigen Abständen voneinander in auf dem Getriebegehäuse (b) befestigten Hauben (:r) angeordnet sind. B.
  8. Spindelpresse nach Anspruch i und 5, da-'durch gekennzeichnet, daß auf dem Gehäuse (b) ein Bolzen (w) in einer waagerechten Führung drehbar gelagert ist, der an seinem äußeren Ende ein Handrad o. dgl. trägt und andererseits mit einem exzentrisch angeordneten Zapfen (w') in eine Ringnut des axial verschiebbaren Kupplungsgliedes (v) eingreift.
  9. 9. Spindelpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf den unteren Enden der Spindelmuttern (d' und d") kegelförmige Ringe (z) als Anschläge für die Schalter (s, y) mittels Gewinde verstellbar angeordnet sind. io. Spindelpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Endausschaltern (s) Winkelhebel (t) o. dgl. angeordnet sind, die beim Auftreffen eines Preßstempels (m) ein Ausschalten des Antriebsmotors (k) bewirken.
DEP36652D 1949-03-13 1949-03-13 Spindelpresse fuer Buchbindereien Expired DE822547C (de)

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DE822547C true DE822547C (de) 1951-11-26

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ID=7374888

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DEP36652D Expired DE822547C (de) 1949-03-13 1949-03-13 Spindelpresse fuer Buchbindereien

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DE (1) DE822547C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3037082A1 (de) * 1980-10-01 1982-05-06 Malmedie & Co Maschinenfabrik GmbH, 4000 Düsseldorf Ueberlastsicherung an einer werkzeugmaschine, insbesonder einer drueck- oder streckdrueckmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3037082A1 (de) * 1980-10-01 1982-05-06 Malmedie & Co Maschinenfabrik GmbH, 4000 Düsseldorf Ueberlastsicherung an einer werkzeugmaschine, insbesonder einer drueck- oder streckdrueckmaschine

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