DE8218000U1 - Vorrichtung zum waschen von gemuese, fruechten oder aehnlichen produkten - Google Patents
Vorrichtung zum waschen von gemuese, fruechten oder aehnlichen produktenInfo
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- A23N12/02—Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for washing or blanching
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Waschen von Gemüse, Früchten oder ähnlichen Produkten, und zwar eine
Vorrichtung einer Art, bei welcher Im Inneren einer die zu waschenden Produkte enthaltenden ortsfesten Wanne ein
Wasserwirbel erzeugt wird.
Um den Arbeitsvorgang des Waschens, der auch heute noch oftmals von Hand ausgeführt wird, zu vereinfachen und seine
Wirksamkeit zu erhöhen, wurden verschiedene Arten von Vorrichtungen vorgeschlagen, insbesondere zur Verwendung
im Restaurantbereich. Diese Vorrichtungen besitzen indessen eine gewisse Anzahl von Nachteilen. Allgemein haben sie einen
großen Raumbedarf, sind schwierig herzustellen und zu gebrauchen und sind von komplizierter Ausführung, weil das Antreiben
oder Inbewegungbringen des Wassers im Inneren der Wanne allgemein das Vorhandensein von Motoren, von beweglichen
Teilen, von Pumpen usw. erfordert, durch welche ein Umlaufen des Wassers gewährleistet wird.
Es ist bereits gemäß der CH-PS 2o6 355 und der US-PS 3 3o4
vorgeschlagen worden, einzig den Druck des Haushaltwassers dazu zu verwenden, einen Wirbel um eine waagerechte Achse im
Inneren einer ortsfesten Wanne zu bilden, wodurch die Notwendigkeit vermieden ist, Motore und/oder bewegliche Teile vorzusehen.
Indessen sind solche Ausführungen nicht zufriedenstellend, insbesondere, weil es schwierig ist, die Verunreinigungen
zu beseitigen, und weil es schwierig ist, schwere Produkte, beispielsweise Kartoffeln, und sehr leichte und
empfindliche bzw. zerbrechliche Produkte, wie beispielsweise Salat, Erdbeeren usw., in gleicher Weise gut zu behandeln.
Es ist auch in der FR-Patentveröffentlichung 2 o53 862 eine
Vorrichtung beschrieben, die allgemein im wesentlichen eine
zylindrische Wanne aufweist, welcher ein Deckel zugeordnet werden kann, der an seiner Außenfläche einen Behälter
trägt, der dazu bestimmt ist, unter einem Wasserstrahl angeordnet zu werden und der unter dem Deckel durch ein gekrümmtes
Rohr verlängert ist, welches derart gerichtet ist, daß der aus ihm austretende Wasserstrahl mit Bezug auf die
Oberfläche des in der Wanne enthaltenen Wassers schräg verläuft und so gerichtet ist, daß die Wassermasse um die senkrechte
Achse der Wanne herum in Drehung versetzt wird. Eine rohrförmige senkrechte Säule ist vorzugsweise in der Mitte
der Wanne angeordnet, um zu verhindern, daß in der Mitte der sich in der Wanne bewegenden Wassermasse ein Kegel bildet.
Der Boden der Wanne ist vorzugsweise geringfügig konisch und trägt einen kleinen Behälter zylindrischer Gestalt,
der dazu bestimmt ist, die Verunreinigungen aufzunehmen. Das untere Ende der mit der Wanne verbundenen Säule
ist durchbrochen, so daß die Verunreinigungen dauernd weggeführt werden können, wobei in der Wanne eine konstante
Flüssigkeitshöhe aufrechterhalten bleibt.
\
20
Eine solche Waschvorrichtung ist von großer Einfachheit, sie
j besitzt indessen als Nachteil einen schlechten Wirkungsgrad, weil das in Drehungversetzen der Wassermasse von der Geschwin
digkeit des aus dem Hahn austretenden Wasserstrahles abhängig ist, wobei diese Geschwindigkeit nicht immer ausreichend ist.
Weiterhin 1st es bei einer solchen Vorrichtung als Folge des Vorhandenseins eines Deckels in ihrem oberen Teil erforderlich,
zum Einfüllen der zu waschenden Produkte und zu ihrem Herausnehmen besondere Arbeitsvorgänge auszuführen. Schließlieh
ist eine solche Vorrichtung, wenn sie auch für Haushaltgebrauch zufriedenstellend sein kann, für gleichzeitige Behandlung
einer großen Menge von Produkten nur schwierig verwendbar.
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I 1 ) 1
γ Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine verbesserte
,| Vorrichtung zum Waschen von Gemüse, Früchten oder ähnlichen
Produkten, mit welcher Vorrichtung die Nachteile bekannter \ Vorrichtungen überwunden sind. Die Vorrichtung gemäß der
Erfindung ist von sehr einfacher Konzeption und kann sehr einfach verwendet werden als Folge der Tatsache, daß es
nicht erforderlich ist, für ihre Funktion Motore, Pumpen oder bewegliche Teile vorzusehen. Weiterhin kann eine Vorrichtung
gemäß der Erfindung dazu verwendet werden, gleichzeitig
große Mengen an Produkten zu behandeln, gleichgültig ob es schwere oder leichte bzw. empfindliche oder zerbrechliche
Produkte sind.
Eine Vorrichtung gemäß der Erfindung umfaßt allgemein eine
zylindrische Wanne, eine Zuführeinrichtung, die es einerseits ermöglicht, die Wanne mit waschflüssigkeit, beispiels-
( weise Waschwasser, zu füllen, und die es andererseits ermöglicht,
die Wassermasse um die senkrechte Achse der Wanne herum in Drehung zu versetzen, und Ausflußöffnungen, die in
,] 2o der Wanne vorgesehen sind, um die Wassermasse konstant zu
halten, und um die Verunreinigungen nach außen zu bringen.
\ Gemäß der Erfindung ist eine solche Vorrichtung dadurch gekennzeichnet,
daß die Zufuhreinrichtung wenigstens einen Abgabeteil aufweist, der über dem Spiegel des in der Wanne ent-
... 25 haltenen Wassers angeordnet ist und Löcher aufweist zwischen
X dem Umfang und der Mitte der Wanne. Die Löcher sind nach un-'
< ten und schräg derart gerichtet, daß die aus ihnen austretenden Strahlen auf die Wasseroberfläche auftreffen und das Wasser
in Drehbewegung versetzen, so daß das Waschen der in der Wanne enthaltenen Produkte gewährleistet ist. Ein Treiben von
Verunreinigungen in Richtung nach außen ist gewährleistet durch Ausfließen von Wasser durch für diesen Zweck vorgesehene
Öffnungen hindurch.
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Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist die Wanne kreisförmig
und weist Öffnungen im Boden und im Umfang auf, so daß in gewisser Weise ein Sieb gebildet wird. Der Abgabeteil
ist von einem geradlinigen Rohr gebildet, welches mit Bezug auf die Wanne diametral und waagerecht angeordnet und
mit einer Wasserquelle verbunden ist. Die Löcher sind beiderseits der senkrechten Achse der Wanne vorgesehen und derart
ausgerichtet, daß gewährleistet ist, daß die Wassermasse in einer vorbestimmten Richtung gedreht wird. Anders
ausgedrückt kann gesagt werden» daß bei dieser Ausführungsform der Abgabeteil von zwei einheitlichen Teilen gebildet
ist, die in der Verlängerung des .jeweils anderen Teiles angeordnet
sind.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der Abgabeteil durch ein Rohr gebildet, welches mit Bezug auf eine Durchmesserebene
der Wanne versetzt ist. Die aus diesem Abgabeteil austretenden Strahlen treffen in dieser Durchmesserebene auf das in der Wanne enthaltene Wasser. Wie zuvor kann
die Vorrichtung zwei Abgabeteile aufweisen, die zwischen dem Umfang und der Mitte der Wanne mit Öffnungen versehen sind,
wobei die Öffnungen jedes Abgabeteiles derart gerichtet sind, daß gewährleistet ist, daß die Wassermasse in Drehung versetzt
wird. Bei dieser Ausführungsform sind die beiden Abgabeteile vorzugsweise miteinander verbunden durch einen gemeinsamen
mittleren Teil, und die Speisung mit Wasser erfolgt an jedem der Enden, wodurch nicht nur ermöglicht ist, daß die
Wasserstrahlen auf die Wasseroberfläche im wesentlichen entlang eines Durchmessers auftreffen, sondern auch geringfügig
gegen die Mitte konvergieren.
Weiterhin umfaßt die Vorrichtung vorzugsweise an der Mitte
der Wanne eine senkrechte rohrartige oder rohrförmige Säule,
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die auf ihrer gesamten Höhe Löcher aufweist, durch welche hindurch in Suspension vorhandene Verunreinigungen austreten
können. Eine Ausflußöffnung ist am Fuß der rohrförmigen Säule vorgesehen. Bei dieser Ausführungsform ist die
Säule vorzugsweise am Boden der Wanne unbeweglich angeordnet und weist an ihrem Fuß eine Scheibe auf, die in ihrer
Mitte mit einer Ausflußöffnung versehen ist. Die Pcheibe verdeckt eine im Boden der Wanne vorgesehene große Öffnung
und ermöglicht beim Abheben von der Öffnung ein schnelles Entleeren der Wanne nach dem Gebrauch. Weiterhin sind
der Ausflußöffnung, welche die mittlere Säule darbietet, vorzugsweise Mittel zugeordnet, die es ermöglichen, die
Ausflußöffnung beim Füllen der Wanne zeitweilig zu schließen. Diese Mittel können beispielsweise gebildet sein durch eine
Klappe oder durch ein Klappenventil oder durch eine einfache bewegbare Stange, deren Ende die Ausflußöffnung versperren
kann.
Schließlich kann die Zufuhreinrichtung gebildet sein nicht
nur durch einen Abgabeteil, der für die Wassermasse äußere Strahlen erzeugt, sondern auch einen oder mehrere Injektoren
aufweisen, die in die Wassermasse eingetaucht sind und beispielsweise im Boden der Wanne münden, wobei diese Injektoren
gleichfalls schräge Strahlen abgeben, die eine Wirbelbewegung erzeugen. Diese inneren Strahlen können entweder zusammen
mit den äußeren Strahlen oder auch allein verwendet werden, insbesondere dann, wenn empfindliche bzw. zerbrechliche
Produkte gewaschen werden sollen, wie beispielsweise Salat, Erdbeeren od.dgl.
3o
3o
Die Erfindung sowie die durch sie erzielten Vorteile werden nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert.
- Io -
Fig. 1 ist eine schematische schaubildliche Ansicht einer Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der Erfindung.
Fig. 2 ist eine der Fig. 1 analoge Ansicht einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 3 ist eine im Schnitt gehaltene Seitenansicht, anhand von welcher das Arbeiten einer Vorrichtung gemäß
Fig. 2 im einzelnen erläuterbar ist.
Fig. h ist eino im Schnitt gehaltene Teilansicht, Vielehe im
im einzelnen die Ausführung der mittleren Säule zeigt.
In de-L- nachfolgenden Beschreibung sind für die beiden Ausführungsbeispiele
für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen verwendet.
Eine Vorrichtung gemäß der Erfindung für das Waschen von Gemüse,
Früchten und/oder ähnlicher Produkte umfaßt im wesentlichen eine zylindrische Wanne 1 mit senkrechter Achse 2.
Der Wanne 1 ist eine Zuführeinrichtung zugeordnet, die es
ermöglicht, einerseits Waschwasser einzufüllen . und andererseits die Wassermasse um die senkrechte Achse 2 der Wanne
in Drehung zu versetzen. Weiterhin sind Ausflußöffnungen 6
vorgesehen, die es ermöglichen, die Wassermenge in der Wanne konstant zu halten sowie Verunreinigungen nach außen zu führen.
Gemäß der Erfindung weist die Zufuhreinrichtung wenigstens
eine Abgabeeinrichtung 3 bzw. wenigstens einen Abgabeteil 3 auf, der oberhalb des Wasserspiegels angeordnet ist und zwischen
dem Umfang und der mittleren Achse 2 der Wanne 1 Löcher
4 aufweist, die schräg nach unten gerichtet sind derart,
- 11 -
daß die aus ihnen austretenden Strahlen 5 auf die Wasseroberfläche auftreffen und das Wasser in Drehbewegung versetzen,
wodurch gleichzeitig das Waschen der in der Wanne 1 enthaltenen Produkte gewährleistet ist. Das Treiben von
Verunreinigungen nach außen ist gewährleistet durch das Ausfließen von Wasser aus den Öffnungen 6, die für diesen
Zweck vorgesehen sind.
Bei den beiden Ausführungsformen gemäß den Fig. 1 und 2 weist die Einrichtung zum Zuführen von Flüssigkeit, beispielsweise
Wasser, zwei Abgabeteile 3 auf, die beiderseits der senkrechten Achse 2 der Wanne 1 angeordnet sind. Die
Öffnungen L-. der beiden Abgabeteile 3 sind relativ zueinander
in entgegengesetzter Richtung ausgerichtet und gewährleisten zusammen das Indrehungversetzen der Wassermasse,
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 sind die beiden Abgabeteile 3 in der Verlängerung voneinander in einer Durchmesserebene
der Wanne 1 angeordnet. Die Zufuhr von Wasser erfolgt en einem Ende eines der beiden Abgabeteile 3, wobei das andere
Ende des anderen Abgabeteiles 3 verschlossen ist, wie dies aus Fig. 1 ersichtlich ist. Die Zufuhr von Wasser kann
selbstverständlich auf Jede andere Weise erfolgen, beispielsweise dadurch, daß beiden freien Enden der Abgabeteile 3
gleichzeitig Wasser zugeführt wird, oder dadurch, daß dem mittleren Abschnitt zwischen den beiden Abgabeteilen 3 Wasser
zugeführt wird. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 erfolgt das Ausfließen von Wasser durcli einfache Öffnungen 6 hindurch,
die im Umfang, d.h. in der Seitenwand, und im Boden der Wanne vorgesehen sind. Die Größe der Öffnungen 6 ist derart gewählt,
daß die Höhe des Wassers in der Wanne 1 konstant bleibt in Funktion der von den Abgabeteilen 3 gelieferten Wassermenge*
Wasser und Verunreinigungen werden in ein Sekundärgefäß 7 ab-
" III·
- 12 -
gegeben, in welchem die Wanne 1 angeordnet ist,
Fig. 2, 3 und 4 zeigen eine bevorzugte Ausführungsform einer
Vorrichtung gemäß der Erfindung, die es ermöglicht, den Wir- |
kungsgrad bzw. die Wirksamkeit zu erhöhen. Bei dieser Aus- |
führungsform erfolgt die Zufuhr an Waschflüssigkeit oder |
Wasser gleichfalls mittels zweier Abgabeteile 3, die Öff- I
nungen 4 aufweisen, von denen die Öffnungen 4 eines Abgabe- |
·* ii
teiles 3 mit Bezug auf die Offnungen 4 des anderen Abgabe- !
teiles 3 entgegengesetzt gerichtet sind. Wie bei der Ausführungsform
gemäß Fig. 1 treffen die aus den Öffnungen 4 aus- ί tretenden Strahlen auf das Wasser auf unter Bildung eines ^
Winkels mit der Wasseroberfläche derart, daß das Wasser in ί
Drehung versetzt wird. Bei dieser Ausführungsform sind die ί
beiden Abgabeteile 3 in einem Abstand von einer Durchmesser- \
ebene angeordnet derart, daß die aus den Öffnungen 4 austre- \
tenden Strahlen auf das Wasser in der Durchmesserebene auf- ■
treffen. Es ist gefunden worden, daß bei einer solchen Ausführung der Drehantrieb des Wassers viel wirksamer verwirk- ί
licht ist. Die beiden Abgabeteile 3 sind weiterhin mittels f
eines gemeinsamen mittleren Teiles 8 miteinander verbunden, 1
und die Wasserzufuhr erfolgt zu jedem freien Ende jedes Ab- \
gabeteiles 3, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist. Als Folge
ist im mittleren Teil 8 keine Wasserströmung vorhanden und
ist im mittleren Teil 8 keine Wasserströmung vorhanden und
die aus den Öffnungen 4 austretenden Strahlen 5 haben das
Bestreben, geringfügig in Richtung gegen die Mitte zu konver- %
gieren, wodurch der Drehantrieb der Wassermasse weiter ver- f
bessert wird. |
Bei dieser bevorzugten Ausführungsform erfolgt das Ausfließen j
von Wasser einerseits über eine mittlere Säule 9 mit Löchern |
Io, und andererseits über einen Kranz von Öffnungen 6, die |
im oberen Teil der Wanne 1 vorgesehen sind (Fig. 3). Gegebe- i
- 13 -
nenfalls kann die Säule 9 auch als Halteelement für den den
beiden Abgabeteilen 3 gemeinsamen mittleren Teil 8 dienen.
Vie aus Fig. 4 ersichtlich, ist die mittlere Säule 9 am Boden 12 derart angeordnet, daß sie senkrecht verschoben werden
kann. Bei dieser Ausführungsform weist die mittlere Säule 9 an ihrem Fuß eine Scheibe 13 auf, die beim Absenken der
Säule 9 eine Öffnung 14 großen Durchmessers verschließt, die im Boden der Wanne 1 vorgesehen ist. Die Scheibe 13 weist in
ihrem mittleren Teil eine Öffnung 15 kleineren Durchmessers auf. Wenn demgemäß die Säule 9 gegen den Boden 12 der Wanne
gebracht wird, fließt Wasser durch die Öffnungen Io und die Öffnung 15 hindurch aus. Im Gegensatz dazu wird, insbesondere
wenn es gewünscht wird, die Wanne 1 schnell zu entleeren, die
Vj Säule 9 geringfügig angehoben, so daß die Öffnung 14 freigegeben
wird. Das Wasser fließt dann in das Gefäß 7 und aus diesem durch eine Leitung 2o hindurch (Fig. 3). Das Halten und
das Anordnen der Säule 9 wird ausgeführt durch irgendwelche geeigneten Mittel, beispielsweise durch Haken 16. Weiterhin
sind der Säule 9 Mittel 17 zugeordnet, um* wenn es gewünscht
wird, die Wanne 1 zu füllen, die mittlere Ausflußöffnung 15 zeitweilig zu versperren. Diese Absperrmittel 17 können eine
Klappe oder ein Klappenventil oder eine Stange aufweisen, deren Ende 18 beispielsweise konische Gestalt oder Kegelgestalt
hat und in das Innere der öffnung 15 eintritt und damit diese absperrt. Wie auch aus Fig. 4 deutlich ersichtlich, kann die
Säule 9, wie zuvor bereits erwähnt, so ausgeführt sein, daß sie als Halteelement für den Abgabeteil 3 oder die Abgabeteile
3 dient. Bei der dargestellten Ausführungsform erfolgt das Halten der Abgabeteile 3 am Ende der Säule 9 mittels
Schlitzen 21 und 22, die sich diametral gegenüberliegen. In Fig. 4 ist die Säule 9 von den Abgabeteilen 3 getrennt dargestellt,
jedoch tritt beim normalen Gebrauch der mit den bei-
-U-
den Abgabeteilett 3 verbundene mittlere Teil 8 in die Schlitze
21, 22 durch Einschieben ein, wobei ein seitliches Verschieben verhindert ist dadurch, daß an dem mittleren Teil 8 Arretierungsringe
23 und 24 vorgesehen sind. Mit einer solchen Ausführung ist es möglich, die Säule 9 durch einfaches Verschieben
in senkrechter Richtung zu bewegen.
Gegebenenfalls können an den Enden der Schlitze 21 und 22 Rückzugsschlitze 25 und 26 od.dgl. vorgesehen sein, wodurch
die Säule 9 in der gehobenen Stellung gehalten werden kann. Dies kann zweckmäßig sein, wenn es gewünscht wird, die Wanne
1 zu entleeren.
Die Arbeitsweise einer Vorrichtung gemäß der Erfindung ist wie folgt;
Zunächst wird die Säule 9 abgesenkt gegen den Boden 12 der Wanne 1 und die Ausflußöffnung 15 wird mittels der Stange
abgesperrt. Dann wird die Wanne 1 Über den Abgabeteil 3 oder die Abgabeteile 3 gefüllt. Wenn die Wanne 1 gefüllt ist, werden
das Gemüse, die Früchte od.dgl. in die Wanne 1 gegeben und das Waschen wird ausgeführt. Beim Waschen kann der Drehantrieb
des Wassers erhalten werden entweder durch den Abgabeteil 3 oder die Abgabeteile 3, unter der Wirkung von In-Rektoren
11 (Fig. 2 bis 4) oder durch Kombination der beiden genannten Möglichkeiten. Die verschiedenen Wasserzufuhrkreise
sind in Fig. 3 in unterbrochenen Linien schematisch angegeben, und die Verteilung des Wassers zwischen den Injektoren
11 und/oder dem Abgabeteil 3 oder den Abgabeteilen wird erhalten mittels eines üblichen Umschalt- oder Verteilersystems
28.
- 15 -
Beim Waschvorgang fließen überflüssiges Wasser und die Ver-,.,:
unreinigungen durch die Öffnungen Io der Säule 11 und durcb
öi ■ die Öffnungen 6 des Öffnungskranzes im oberen Teil der Wanne
1. Allgemein fließen die leichten Verunreinigungen durch die oberen Öffnungen 6 aus$ während Erde oder schwere Verunreinigungen
als Folge der Drehung der Wassermasse im mittleren Teil konzentriert werden und durch die Öffnungen
Io und 15 hindurch ausfließen.
Bei Beendigung des Waschvorganges, wenn die Wanne 1 entleert werden soll, wird die Säule 9 gehobon (siehe Fig. 4)
und gegebenenfalls wird sie unbeweglich gemacht indem sie geringfügig verdreht wird, was als Folge des Vorhandenseins
der Schlitze 25 und 26 möglich ist. Durch das Anheben der Säule 9 wird die Öffnung Ih großen Durchmessers
freigegeben und das Wasser wird in Richtung gegen diese , Öffnung 14 angetrieben und fließt in das Gefäß 7, und aus
diesem durch die Leitung 2o hindurch aus. Das Ausfließen des Wassers erfolgt nicht nur schnell, sondern es ermöglicht
auch, die Verunreinigungen mitzuführen, die sich am J Boden der Wanne 1 ansammeln konnten.
Bei den beiden beschriebenen Ausführungsformen treffen die schrägen Wasserstrahlen 5 auf die Wasseroberfläche auf und
dringen in das Wasser ein und setzen es in Drehbewegung und \ damit gleichfalls das Gemüse, die Früchte oder die ähnli-,
chen Produkte, die in der Wanne 1 angeordnet sind.
Wie zuvor gesagt, kann die Zuführeinrichtung für Waschflüssigkeit
oder Wasser bei beiden beschriebenen Ausführungsbeispielen nicht nur einen oder zwei Abgabeteile 3, welche für
■i die Wassermasse äußere Strahlen 5 erzeugen, sondern auch Injektoren
11 oder ähnliche Organe aufweisen, die in die Wasser-
- 16 -
masse eingetaucht sind und vorzugsweise im Boden 12 der
Wanne 1 münden. Diese Injektoren 11 können beispielsweise in einer Anzahl von zwei vorhanden sein, die symmetrisch
beiderseits der mittleren Achse 2 der Wanne 1 angeordnet und zueinander entgegengesetzt ausgerichtet sind. Sie erzeugen
im Inneren der Wassermasse schräge Strahlen, welche die Wassermasse in Drehung versetzen und die verwendet werden
können gleichzeitig mit den äußeren Strahlen 5 oder auch allein, insbesondere dann, wenn empfindliche oder zerbrechliche
Produkte gewaschen werden sollen.
Eine Vorrichtung gemäß der Erfindung ist nicht nur von sehr großer Einfachheit, sondern sie hat auch eine sehr hohe Wirksamkeit.
Wenn allgemein die Zufuhr an Wasser verwirklicht werden kann direkt von einem einfachen Wasserhahn aus, kann
beispielsweise für den Fall, in welchem der Wasserdruck nicht ausreichend ist, in Betracht gezogen werden, eine zusätzliche
Pumpe vorzusehen.
Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Änderungen möglich. Beispielsweise kann die Anzahl der Abgabeteile 3 und/oder der
Injektoren 11, durch welche das Wasser in Drehung versetzt wird, vergrößert werden, wenn die Intensität des Waschens
erhöht werden soll. In gleicher Weise können mit einer solchen Vorrichtung verschiedene und bekannte Systeme kombiniert
werden, die es ermöglichen, einen zusätzlichen inneren Rührvorgang auszuführen, beispielsweise mit Systemen, die es ermöglichen,
Luft ins Innere der Wassermasse einzublasen.
Es ist auch zu verstehen, daß, wenn auch die beschriebenen Abgabeteile 3 geradlinige Gestalt haben, sie eine ganz andere
Gestalt haben können, beispielsweise Kreisgestalt, jedoch unter der Bedingung, daß die in den Abgabeteilen vorge-
- 17 -
sehenen Öffnungen gleichfalls derart gerichtet sind, daß die Strahlen die Wassermasse in Drehung versetzen.
Gegenüber bekannten Vorrichtungen hat eine Vorrichtung gemäß der Erfindung neben der Tatsache, daß keinerlei bewagliche·
Teile vorgesehen sind, sehr große Einfachheit der Konzeption und des Arbeitens, wobei die Gefahren von Versagen beseitigt
sind. Eine Vorrichtung gemäß der Erfindung ermöglicht weiterhin schnelles Waschen mit ausgezeichneter Qualität, und zwar
sowohl für schwere Produkte wie für empfindliche oder zerbrechliche Produkte. Weiterhin ist vollkommene Hygiene gewährleistet
als Folge der Tatsache, daß keine Wiederverwendung von Wasser erfolgt. Weiterhin ist als Folge der hohen
Funktionswirksamkeit die zum Waschen erforderliche tfassermenge beträchtlich verkleinert. Schließlich können als Folge
der Tatsache, daß die Waschwanne oben offen ist, die Arbeitsvorgänge des Einbringens und des Herausnehmens von Gemüse,
Früchten od.dgl. nach dem Waschen sehr einfach ausgeführt werden, wobei das Herausnehmen der Produkte mittels eines Sammelkorbes
erfolgen kann, der in die Wanne eingetaucht wird, wodurch ein Entleeren der Wanne vermieden wird. Es kann somit in Betracht
gezogen werden, eine Vorrichtung gemäß der Erfindung kontinuierlich,
d.h. ohne Totzeit, zu benutzen.
Der Abgabeteil bzw. die Abgabeteile 3 gemäß den Fig. 1 und 2 können so ausgeführt sein,, daß sie beim Ausführen eines Waschvorganges
auf dem oberen Rand der Wanne 1 aufliegen. Sie können dabei durch irgendwelche geeignete Mittel an der Wanne 1
derart festgelegt werden, daß sie sich während des Waschvorganges nicht bewegen. Hierzu können beispielsweise Schraubenklemmen,
Federklemmen od.dgl. verwendet werden.
- 18 -
Hinsichtlich der mittleren Säule 9 ist noch festzustellen,
daß die Breite der Rückzugsschlitze 25 und 26 wenigstens so groß wie der Durchmesser des mittleren Verbindungsteiles 8
der beiden Abgabeteile 3 ist, so daß der Teil 8 nach einem Heben und entsprechenden Drehen der Säule 9 in die Schlitze
25 und 26 eintreten und dadurch die Säule in der gehobenen Stellung gehalten werden kann.
Die Stange 17, die zum zeitweiligen Verschließen des Loches 15 in der Scheibe 13 der Säule 9 dient, hat zweckmäßig eine
solche Länge, daß ihr oberes Ende aus dem oberen Ende der Säule so weit heraussteht, daß es von einer Bedienungsperson
bequem erfaßt werden kann. Hierbei kann es zweckmäßig sein, das obere Ende der Stange 17 um etwa 9o° abzubiegen.
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Waschen von Gemüse, Früchten oder ähnlichen
Produkten, mit einer zylindrischen Wanne (l), mit einer Einrichtung zum Zuführen von Waschflüssigkeit zum
Füllen der Wanne und zum Indrehungsetzen der Wassermasse
um die senkrechte Achse der Wanne, und mit Ausflußöffnungen in der Wanne, um die Wassermenge in der Wanne konstant zu
halten und die Verunreinigungen nach außen zu bringen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhreinrichtung wenigstens
einen Abgabeteil (3) aufweist, der über dem Spiegel des in der Wanne (1) enthaltenen Wassers angeordnet und zwischen
dem Umfang und der Mitte der Wanne mit Löchern (4) versehen ist, die zum Hervorrufen einer Drehung der in der Wanne enthalteuen
Wassermasse durch das Auftreffen der aus ihnen austretenden Strahlen auf das Wasser schräg nach unten gerichtet
sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wanne (1) Kreisgestalt hat und am Boden und am Umfang eine siebartige Ausführung bildende Öffnungen (6) aufweist,
der Abgabeteil (3) durch ein geradliniges Rohr gebildet ist, welches diametral und waagerecht angeordnet und mit
einer Wasserquelle verbindbar ist, und daß die Löcher (4) beiderseits der senkrechten Achse (2) der Wanne derart vorgesehen
sind, daß sie zusammen Drehung der Wassermasse in vorbestimmter Richtung bewirken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abgabeteil (3) wenigstens ein Rohr aufweist, welches zu einer Durchmesserebene der Wanne (1) versetzt angeordnet
ist, und daß die Öffnungen (4) in dem Rohr derart schräg gebildet sind, daß die aus ihnen austretenden Strahlen (5) in
der genannten Durchmesserebene auf das in der Wanne befindliche Wasser auftreffen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß sie zwei Abgabeteile (3) aufweist, die zwischen dem Umfang und der Mitte der Wanne mit Löchern (A) versehen sind,
und daß die Öffnungen (4) in jedem Abgabeteil (3) derart gerichtet sind, daß gemeinsam Drehung der Wassermasse bewirkt
ist.
Io
Io
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Abgabeteile (3) mittels eines gemeinsamen mittleren Teiles (8) miteinander verbunden sind und daß das
freie Ende jedes Abgabeteiles (3) niit einer Wasserzufuhr verbindbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte der Wanne (l) eine senkrechte
rohrartige Säule (9)» die für den Austritt von in
Suspension befindlichen Verunreinigungen wenigstens auf einem Teil ihrer Höhe Löcher (Io) und an ihrem Fuß eine
Ausflußöffnung (Ii?) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Zuführen von Waschflüssigkeit
oder Wasser wenigstens einen Injektor (11) aufweist, der so angeordnet ist, daß er bei gefüllter Wanne in
die Wassermasse eingetaucht i»st, und der zum Drehantreiben des Wassers mittels des aus ihm austretenden Strahles schräg
gerichtet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Säule (9) auf dem Boden (12) der Wanne (l)
· ♦
senkrecht verschiebbar angebracht ist und an ihrem Fuß eine Scheibe (13) aufweist, im Boden der Wanne eine bei
abgesenkter Säule von deren Scheibe abgesperrte Ausflußöffnung (14) vorgesehen ist, und daß die AusflußÖffnung
(15) am Fuß der Säule in der Scheibe (13) gebildet ist und kleineren Durchmesser als die Ausflußöffnung (14) im
Boden der Wanne hat.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (17) zum Absperren der Ausflußöffnung (15) am
Fuß der Säule (9).
10. Vorrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zum Absperren der Ausflußöffnung (15) am Fuß der Säule (9) eine Klappe aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Absperren der Ausflußöffnung (15)
am Fuß der Säule (9) eine Stange (17) mit konischem Verschließende aufweist.
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