DE2138159C3 - Verfahren und Vorrichtung zum Polieren der Innen- und Außenflächen von Hohlglaskörpern in einem bewegten Polierätzbad, bei dem die Polierflüssigkeit nach erfolgter Einwirkung abfließt - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Polieren der Innen- und Außenflächen von Hohlglaskörpern in einem bewegten Polierätzbad, bei dem die Polierflüssigkeit nach erfolgter Einwirkung abfließtInfo
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Description
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Behälter
(3) in Reihe hintereinander angeordnet und mindestens zwei solcher Behälterreihen zu
einer Einheit zusammengefaßt sind, wobei jeder Behälter (3) dieser beiden Reihen an eine zentrale
Rohrleitung (4) angeschlossen ist, die wahlweise auf d*iü Polierflüssigkeitstank (12 α) oder
auf den Waschflüssigkeitstank (12 ft) schaltbar
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Behältern (3)
ein das Ablaufen der Überlaufflüssigkeit zulassender Abstand vorgesehen ist.
15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet daß die Einheit mit
einem die oben offenen Behälter (3) abdeckenden Deckel (2) versehen ist.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Polieren der Innen- und Außenflächen von Hohlglaskörpern
in einem Polierätzbad, bei dem die Polierflüssigkeil nach erfolgter Einwirkung abfließt, sowie ferner eine
Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Bei einem bekannten Verfahren zum Polieren vor Hohlglaskörpern werden diese in einen Korb eingebracht,
der abwechselnd jeweils mehrere Male in nebeneinander angeordnete Behälter eingetaucht wird
von denen mindestens einer eine Polierflüssigkeit z. B. Flußsäure, und die anderen eine Waschflüssigkeit,
z.B. Schwefelsäure als Zwischenbad und Wasser als Endbad, enthalten. Durch das in einem bestimmten
Rhythmus erfolgende mehrmalige Eintauchen des Korbs wird eine Relativbewegung zwischen
der im Behälter ruhenden Flüssigkeit und den bewegten Hohlglaskörpern erzeugt, so daß ein längei
dauerndes Anhaften von Polierflüssigkeit an der Hohlglaskörpern und eine dadurch bedingte Entstehung
von Anlegern vermieden wird; bei zusätzliche! Einhaltung einer bestimmten zeitlichen Abfolge fü
den mehrmals erfolgenden Behälterwechsel ist ein<
AfSgΕ ist bei diesem bekannten Verfahren
aUerdings eine gleichzeitige Polierung der Hohlglas-
£ pe -Innenfläche, die daher gänzlich unterbleiben oder abei von Hand nachgeholt werden muß. Ursachlich
für diesen erheblichen Nachteil ist, daß Po-SSgteit,
die beim Eintauchen des Korbs in den Hoblglaskörper eindringen würde, dort praktisch bis
zuni Schluß des Polierens verbleiben könnte, ohue
3 zwischen ihr und dem Hohlglaskörper eine ReIaüvbewegung
stattfindet; die Entstehung schädlicher Seeer wäre die unausbleibliche Folge Um derarti-σες
zu verhindern, müssen die Hohlglaskorper daher
CS. Einlegen in den Korb «,«Lern^ehwerunesstoff
gefüllt und flussigkeitsdicht verschlossen
Sn. Dadurch erhöhen sich jedoch die Vorherdtungszeiten
gan2 erhebhch, was emen weiteren wesentlichen
Nachteil dieses wegen seiner langen Wartezeiten beim Wechsel der Behandlungsphasen ohneh?n
chon recht zeitaufwendigen Verfahrens (je nach Gttte 20 bis 40 min Gesamtpolierzeit) darstellt.
Dieses bekannte Verfahren ist dadurch verbessert worden, daß an Stelle mehrerer getrennter Behälter
Wr die Polierflüssigkeit und die Waschflüssigkeiten „ur noch ein. einziger Behälter vorgesehen ist, in dem
durch Auswechseln der Badflüssigkeit alle Behändlungsphasen
(Ätzen, Zwischenspülen und Endwasehen) vorgenommen werden. Die Hohlglaskorper
befinden sich bei diesem ebenfalls zum Stand der Technik gehörenden Verfahren entweder in einem
mittels eines Exzenters in Taumelbewegung versetzten Korb oder η einer rotierenden Trommel; wahend
si bei Verwendung eines Korbs wiederum mit dnem Beschwerungsstoff gefüllt und flussigkeitsdicht
einen mit Löchern und
versehenen Tisch ^
versehenen Tisch ^
mit nach unten fta^egS^^
bracht werden Über diese_Duse wird die
sigkeit in das Innere der Rohre
auf deren InneriJäche ™***J sie durch die öffnung der Rohre außen ab.
auf deren InneriJäche ™***J sie durch die öffnung der Rohre außen ab.
Dieses sehr speziell ^
röhren zugeschnittene Verfahren ist Hhlk
röhren zugeschnittene Verfahren ist Hhlk
Düsen
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von Fernseh-
d?e die
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von Hohlkörpern schlechthin jedoch^^t an
u/pnHhar Ohschon man bei diesem bekannten ver
wenoDar. udscuuu uiou ιλλ ... a„ckommt
in das
g 5 ^ die po,.
sehr kurz (lu™nj«J. w Flachen, doch ent-
« derer Hoh-glaskorper, wie z. o. ria -■ ,
seheidende Nachtei e ^^ ξ «/^^^
folgendes innen- und
nicht möglich, und die t
tretende Poherfluss.gkeit ^
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»5 den beim Aufsteigen die ^enflache der
JS ÄS HohlgSrpern,
_ g mit ehiem
sind oSr infolge einer od. dgl. eine unsymme-
^ nicht möglich
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verleben
3» ist-
uer tniuaung
Verfahren zum
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di Auf be zugrunde, ein
35
naltenen Hohlglaskörpers in diesen eindring, im
Zuge der weiteren Trommeldrehung in dem Hohl- 4b
glaskörper ständig relativ zu diesem bewegt wird und
nach dem Auftauchen des Hohlglaskorpers aus dem Polierflüssigkeitsbad sehr roh wieder ,us diesem
abfließt. „ ^ ^ . tt ■ ςο
Auch diesen verbesserten Verfahren haften je- 5<>
doch noch erhebliche Nachtue an. Be1 Verwendung
ffi-SÄ bei steigenin
Strömungen hoher Get, die alle Oberflächen des
durch Überlauf des Polierbads ϊ, wodurch die abgelösten
am Haften an den Oberflachen
indert weiden.
^ die indivi-
und Zwischenspülen einander nach wie vor mehrmals
abwechseln müssen, v/obei sich die langen Wartezeiten
bei jedem Wechseln natürlich recht unguntet De
gchen verfahren überschreidürfte darin M sUchefl
sein, «g^Partiketa an derHohl-
glaskörper-Oberfläche abzulagern vermag, da diese Hohlglaskörper wirkt, so daß dieser von der Strö-
durch die Gewalt der nachfolgenden Strömung sofort mung der Polierflüssigkeit seitlich nicht so weit ver-
wieder abgerissen und fortgespüH werden würden; setzt werden kann, daß seine öffnung sich nicht
die recht kurze Kontaktzeit zwischen PoHerflüssig- mehr über der Düse befindet.
keitspartikeln und Hohlglaskörper-Oberflächenpunkt 5 Zweckmäßig sind die Zuführungen als regelbare
reicht so zwar gerade zur Ausübung einer normalen Strahldüsen ausgebildet und wahlweise auf Polier-Ätzwirkung, nicht jedoch auch für ein Fest- bzw. flüssigkeit oder auf Waschflüssigkeit umschaltbar.
Einbrennen und dadurch bedingtes Entstehen von Durch die Regelbarkeit der Strahldüsen läßt sich die
Anlegern, wozu in aller Regel eine längerdauernde Einströmgeschwindigkeit der Polierflüssigkeit verän-Kontaktzeit zwischen Polierflüssigkeitspartikeln und 10 dem, was im Hinblick auf unterschiedliche Abmes-Hohlglaskörper-Oberflächenpunkt erforderlich ist. sungen der in den Behälter eingebrachten Hohlkör-Durch das nach erfolgter Einwirkung sofortige und per wesentlich ist, während durch die Umschaltbarvollständige Abfließen der Polierflüssigkeit kommt keit von Polierflüssigkeit auf Waschflüssigkeit und
diese im Bereich der Hohlglaskörper-Oberfläche nie umgekehrt der in Verbindung mit dem an zweiter
zum Stillstand, so daß auch insoweit keine Anleger 15 Stelle beschriebenen bekannten Verfahren erwähnte
entstehen können. Vorteil erzielt wird, alle Behandlungsphasen (hier
samte Innen- und Außenfläche des Hohlglaskörpers ter durchführen zu können.
gleichzeitig erfassende Behandlungsphase Atzen In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die
kann daher in einem Zug durchgeführt werden; die so Wand des Behälters einen strömungsgünstigen, vor-Behandlungsphase Zwischenspülen entfällt somit, da zugsweise einen kreisrunden Querschnitt auf, woes während des Ätzens haftenbleibende Flüssigkeits- durch ein vorzeitiges Abnehmen der Strömungsturpartikeln praktisch nicht gibt und deshalb nicht zu bulenz, wie es beispielsweise durch Ecken herbeigeentfernen gilt. Etwa beim Abfließen der Polierflüs- führt würde, vermieden wird. Ist dann noch gemäß
sigkeit haftenbleibende Partikeln werden in der Be- as einem weiteren Merkmal der Erfindung der Verlauf
handlungsphase Endbad entfernt. Durch den Fortfall der Wand des Behälters der Form des zu polierenden
der Behandlungsphase Zwischenspülen läßt sich Hohlglaskörpers in etwa angepaßt, derart, daß zwibeim erfindungsgemäßen Verfahren selbst bei hoch- sehen Behälterwand und Hohlglaskörper ein über
sten Güteanforderungen eine Gesamtpolierzeit von dessen gesamte Höhe im wesentlichen gleichbleibennur 6 bis 8 min einhalten. 30 der Abstand erzielt wird, so wird praktisch jeder
Weiter wird erfindungsgemäß eine Vorrichtung zur Oberflächenpunkt des Hohlglaskörpers von einer Po-Durchführung des Verfahrens vorgeschlagen, die lierflüssigkeit gleicher Turbulenz beaufschlagt,
eine Auflagefläche für den mit nach unten gerichteter Zweckmäßig weist die Auflagefläche mindestens
öffnung angeordneten Hohlglaskörper aufweist, eine Auslaßöffnung auf, deren Querschnitt so bemeswelche von mindestens einer Zuführung für die die 35 sen ist, daß bei normaler Flüssigkeitsbeaufschlagung
Hohlglaskörper-Innenfläche beaufschlagende Polier- die durch diese öffnung abfließende Flüssigkeitsflüssigkeit durchdrungen ist, und die dadurch ge- menge geringer als die zufließende Flüssigkeitsmenge
kennzeichnet ist, daß die Auflagefläche den Boden ist. Auf diese Weise wird der Behälter bei Beaufeines Behälters bildet, dessen Wand mindestens die schlagung des Hohlglaskörpers mit Polierflüssigkeit
gleiche Höhe wie der zu polierende Hohlglaskörper 40 bis oben gefüllt, so daß der Hohlglaskörper praktisch
aufweist und mit einem Überlauf versehen ist, und in einem sich im turbulenten Zustand befindenden
daß in den Innenraum des Behälters mindestens eine Polierflüssigkeitsbad schwimmt; die überschüssige
weitere Zuführung für die die Hohlglaskörper- Polierflüssigkeit fließt über den Überlauf ab. Hört
Außenfläche beaufschlagende Polierflüssigkeit mün- die Beaufschlagung des Hohlglaskörpers mit Polierdet. 45 flüssigkeit auf, strömt die noch im Behälter befind-
Vor allem beim Polieren sehr hoher bzw. langge- liehe Polierflüssigkeit sehr rasch über oie Auslaßöffstreckter Hohlgjaskörper, wie Flaschen, empfiehlt es nung ab, die sowohl innerhalb als auch außerhalb
sich, mehrere, in verschiedenen Behälterhöhen an- des von der öffnung des Hohlglaskörpers überdeckgeordnete Zuführungen für die die Hahlglaskörper- ten Bereichs angeordnet sein kann.
Außenfläche beaufschlagende Polrerflüsstgkeit vor- 50 Um ein Blockieren der Auslaßöffnung durch det
zusehen. Auf diese Weise wird auch der obere Be- Hohlglaskörper zu verhindern und so ein vollständi
reich des Hohlglaskörpers beim Einströmen der Po- ges Abfließen der sich außerhalb und innerhalb de
lierflüssigkeit in den leeren Behälter bereits in der Hohlglaskörpers befindenden Polierflüssigkeit au
Anfangsphase, in der er sonst regelmäßig unbeauf- dem Behälter zu gewährleisten, ist gemäß einem wei
schlagt ist, deren Einwirkimg ausgesetzt, so daß sich 55 teren Merkmal der Erfindung der mit seiner öffnun
für alle Bereiche des Hohlglaskörpers im wesentli- die seine Innenfläche mit Polierflüssigkeit beauf
ehen gleiche Behandlungszeiten ergeben. Vor allem schlagende Zuführung überdeckende Hohlglaskörpe
wird jedoch durch diese Ausgestaltung die Trafen- mittels Distanzstücken auf der Auflagefläche abge
lenz der Außenströmung über die gesamte Behälter- stützt Auf diese Weise bleibt zwischen der Auflage
höhe gleichbleibend gewährleistet 6o fläche und dem öffnungsrand des Hohlglaskörpei
chen, kann gemäß einem weiteren Merkmal der Er- Da normalerweise in jedem Behälter nur ein Höh
findung die den Boden des Behälters durchdringende glaskörper behandelt wird, empfiehlt es sich, mehrei
beaufschlagende Polierflössigkeit nach oben in den <>5 zwei solcher Behälterreihen zn einer Einheit zusan
halb vorteilhaft, weil die nach oben in den Behälter hen an eine zentrale Rohrleitung angeschlossen is
vorstehende Düse zugleich als Halterung für den die wahlweise s-if der. Polierflüssigkeitstank oder ai
den Waschflüssigkeitstank schaltbar ist. Um ein Ablaufen der Überlaufflüssigkeit zu ermöglichen, ist
zwischen den Behältern ein Abstand vorgesehen. Das Auftreten schädlicher Dämpfe wird dadurch verhindert, daß die Einheit mit einem die oben offenen Be- S
halter abdeckenden Deckel versehen ist, der an einen
Abzug angeschlossen sein kann.
In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens geeigneten Vorrichtung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung und
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß F i g. 1 mit abgenommenem Deckel.
Die Vorrichtung besitzt ein Gehäuse 1 mit einem Deckel 2. In dem Gehäuse 1 sind in zwei nebeneinander
verlaufenden Reihen zehn Behälter 3 mit kreisförmigem Querschnitt angeordnet. Zwischen den beiden
Behälterreihen erstreckt sich eine Rohrleitung 4, a°
die über Anschlüsse 5 mit jedem der Behälter 3 verbunden ist; gespeist wird diese Rohrleitung 4 je nach
Stellung der Ventile 6 und 7 von einer der beiden Pumpen 8 und 9, von denen die Pumpe 8 zur Zuführung
der Polierflüssigkeit 10 und die Pumpe 9 zur »5 Zuführung des Waschwassers 11 bestimmt ist
Die Polierflüssigkeit 10 und das Waschwasser 11 sind in einem Tank 12 untergebracht, der mittels
einer Trennwand 13 in einen Polierflüssigkeitstank 12 α und in einen Waschflüssigkeitstank Ub unterteilt
ist Auf der Oberkante der Trennwand 13 ist ein Klappenventil 14 gelagert, mittels welchem die aus
den Behältern 3 über oder durch die in deren Boden vorgesehenen Auslaßöffnungen 15 ablaufende Flüssigkeit
If oder 11 über den Abfluß 16 wahlweise in den Polierflüssigkeitstank 12 α oder in den Waschflüssigkeitstank
12 Z> geleitet werden kann.
Der Boden 17 jedes Behälters 3 wird in seinem Zentrum von einer Düse 18 durchdrungen, die bei
dem gezeigten Ausführungsbeispiel nach oben weit in den Behälter 3 vorsteht und auch nach oben austrägt.
Im Bereich der Wand 19 jedes Behälters 3 sind zwei Düsen 20 und 21 vorgesehen, die mit erheblichem
vertikalen Abstand angeordnet sind und horizontal austragen. Die Düsen 18 sowie 20 und 21 sind sämtlich
an die Rohrleitung 4 angeschlossen.
In Fig. 1 sind in einigen Behältern3 verschiedenartige
Hohlglaskörper 22 dargestellt. Wie daraus hervorgeht, wird durch die Düse 18 die Hohlglaskörper-Innenfläche
und durch die Düsen 20 und 21 die Hohlglaskörper-Außenfläche beaufschlagt, wobei die
Düse 18 außerdem noch gewisse Haltefunktionen (s. insbesondere die beiden enghalsigen Hohlglaskörper
22) erfüllt
Da die durch die Düsen 18 sowie 20 und 21 in den Behälter 3 einströmende Flüssigkeitsmenge die den
Behälter durch die Auslaßöffnungen 15 verlassende Flüssigkeitsmenge erbeblich übersteigt, steigt der
Flüssigkeitsspiegel im Behälter 3 sehr rasch an, bis schließlich der überschüssige Flüssigkeitsanteil den
Behälter 3 über den Überlauf verläßt Durch die Turbulenz der Flüssigkeitsströmung wird der im Behälter
3 befindliche Hohlglaskörper 22 gewissermaßen in einen Schwimmzustand versetzt, so daß die in seinen
Innenraum eingebrachte Flüssigkeit jederzeit durch seine öffnung abfließen kann; ein auf den Behälter
3 aufgesetztes, beispielsweise als Gitter ausgebildetes Abdeckteil (nicht dargestellt) verhindert ein
zu weitgehendes Aufschwimmen des Hohlglaskörpers 22.
Um sicherzustellen, daß nach Aufhören der Flüssigkeitszuführung
die Auslaßöffnungen 15 nicht durch den Hohlglaskörper 22 blockiert werden, sind Distanzstücke 23 vorgesehen, auf die der nach Aufhören
der Flüssigkeitszuführung aus seinem Schwimmzustand in den in F i g. 1 gezeigter. Ruhezustand
zurückkehrende Hohlglaskörper 22 aufsitzt, so daß zwischen seinem Öffnungsrand und dem Boden
17 ein Spalt bestehen bleibt, durch den die Flüssigkeit zu den Auslaßöffnungen 15 gelangen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Verfahren zum Polieren der Innen- und Außenflächen von Hohiglaskörpcrn in einem Po-Uerätzbad,
bei dem die PoUerflüssigkeit nach erfolgter Einwirkung abfließt, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Hohlglaskörper individuell auf seiner Innen- und Außenfläche gleichzeitig von PoHerflüssigkeitsstrahlen beaufschlagt
wird, die bei steigendem Flüssigkeitsspiegel in Strömungen hoher Geschwindigkeit übergehen,
die alle Oberflächen des Körpers bespülen und durch Überlauf des Polierbads aufrechterhalten
werden, wodurch die abgelösten Oberflächenteilchen am Haften an den Oberflächen des
Hohlglaskörpers gehindert werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, die eine Auflagefläche für
den mit nach unten gerichteter öffnung angeord- ao neten Hohlglaskörper aufweist, welche von mindestens
einer Zuführung für die die Hohlglaskörper-Innenfläche beaufschlagende Polierflüssigkeit
durchdrungen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche den Boden (17) eines Behälters as
(3) bildet, dessen Wand (i9) mindestens die gleiche Höhe wie der zu polierende Hohlglaskörper
(22) aufweist und mit einem Überlauf versehen ist, und daß in den Innenraum des Behälters
(3) mindestens eine weitere Zuführung (20, 21) für die die Hohlglaskörper-Außenfläche beaufschlagende
Polierflüssigkeit (ifl) mündet.
3. Vorrichtung nach Ansprich 2, dadurch gekennzeichnet, daß — insbesondere bei sehr hohen
Hohlglaskörpern (2it), wie Flaschen — mehrere,
in verschiedenen Behälterhöhen angeordnete Zuführungen (20 und 21) für die die Hohlglaskörper-Außenfläche
beaufschlagende Polierflüssigkeit (10) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Beden (17) des Behälters (3) durchdringende Zuführung
(18) für die die Hohlglaskörper-Innenfläche
beaufschlagende Polierflüssigkeit (10) nach oben in den Behälter (3) vorsteht.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungen
(18, 20, 21) als regelbare Strahldüsen ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungen
(18, 20, 21) wahlweise auf Polierflüssigkeit (10) oder auf Waschflüssigkeit (11) umschaltbar
sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand
(19) des Behälters (3) einen strömungsgünstigen, vorzugsweise einen kreisrunden, Querschnitt aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlauf
der Wand (19) des Behälters (3) der Form des zu polierenden Hohlglaskörpers (22) in etwa angepaßt
ist, derart, daß zwischen Behälterwand (19) und Hohlglaskörper (22) ein über dessen gesamte
Höhe im wesentlichen gleichbleibender Abstand besteht.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche (17) nündestens eine Auslaßöffnung (15)
aufweist, deren Querschnitt so bemessen ist, daß
bei normaler Flttssigkeitsbeaufschlagung die durch diese öffnung (15) abfließende Flüssigkeitsraenge
geringer als die zufließende FlüssigkeitsmeRge
ist .
10 Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßöffnuüg (15) innerhalb
des von der öffnung des Hohlgiaskörpers (22) überdeckten Bereichs angeordnet ist.
11 Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auslaßöffnung (15) außerhalb des von der öffnung des Hohlglaskörpers
(22) überdeckten Bereichs angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der mit seiner
öffnung die seine Innenfläche mit Polierflüssigkeit beaufschlagende Zuführung (18) überdekkende
Hohlglaskörper (22) mittels Distanzstükken (23) auf der Auflagefläche (17) abgestützt
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