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DE820100C - Mit einer Rasierklinge versehener Bleistiftspitzer - Google Patents

Mit einer Rasierklinge versehener Bleistiftspitzer

Info

Publication number
DE820100C
DE820100C DEK3327A DEK0003327A DE820100C DE 820100 C DE820100 C DE 820100C DE K3327 A DEK3327 A DE K3327A DE K0003327 A DEK0003327 A DE K0003327A DE 820100 C DE820100 C DE 820100C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pencil sharpener
blade
cover plate
razor blade
lid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK3327A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1627339U (de
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Adam Klebes & Co
Original Assignee
Adam Klebes & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Adam Klebes & Co filed Critical Adam Klebes & Co
Priority to DEK3327A priority Critical patent/DE820100C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE820100C publication Critical patent/DE820100C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L23/00Sharpeners for pencils or leads
    • B43L23/06Sharpeners for pencils or leads in which the pencils or leads are sharpened by only axial movement against cutting blades

Landscapes

  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description

  • Mit einer Rasierklinge versehener Bleistiftspitzer Es sind Bleistiftspitzer bekannt, bei denen als Schneiden Rasierklingen benutzt werden, die bekanntlich in größeren Mengen anfallen und für die meist nur wenig Verwendung besteht. Bisher wurden die Rasierklingen durch Gewindeschrauben und Stifte am Bleistiftspitzer eingespannt. Diese Art der Befestigung hat jedoch verschiedene Nachteile. Ein besonders wichtiger Nachteil liegt darin, daß Gewinde für den genannten Zweck nur in spanabhebender Weise herstellbar sind. Da nun Bleistiftspitzer Massenartikel sind, ist jede spanabhebende Arbeit außerordentlich kostspielig. Daneben fallen Gewindestifte und Muttern leicht sperrig aus und behindern dadurch die Aufbewahrung eines solchen Spitzers in der Tasche, bzw. können das Taschenfutter beschädigen usw.
  • Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, Bleistiftspitzer zu schaffen, bei denen die Rasierklingen durch Haltemittel gehalten sind, die ohne spanabhebende Arbeit gefertigt werden können.
  • Erfindungsgemäß ist die Befestigung gewindelos und geschieht z. B. durch Knebel- oder Keilwirkung. Derartige Befestigungen können im Preß-oder Spritzgußverfahren aus Kunststoffen oder Metall hergestellt werden, ohne daß eine spanabhebende Nacharbeit erforderlich ist. Von besonderem Vorteil ist es, die Halteplatte für die Klinge leicht gewölbt auszuführen, so daß die Klinge nur an ihren Längsrändern erfaßt wird, wobei nur ein Stück der Klinge freigelassen ist, das für den Anspitzvorgang ausgenutzt wird. Hierdurch wird die Klinge wesentlich widerstandsfähiger als es bei den bisher bekannten Einspannungsvorrichtungen der Fall war, bei denen bereits nach kurzem Gebrauch die Klinge unbrauchbar wurde.
  • Diese Anpreßplatte kann mit Köpfen versehene Stifte aufweisen, die durch die Löcher der Klinge hindurch in entsprechende Schlitze des Spitzenkörpers ragen und sich dort durch eine Längsverschiebung des Deckels festklemmen. Obwohl die Stifte mit Köpfen Hinterschneidungen aufweisen, ist ihre Herstellung aus Kunststoff ohne spanabhebende Nacharbeit durchaus möglich, da es hierbei im Gegensatz zur Gewindeherstellung auf einen seitlichen Grat nicht ankommt.
  • Eine weitere Möglichkeit der Einspannung besteht in der Verwendung eines mit halbkreisförmigen, schiefen Ebenen versehenen Riegels, bei dem etwa eine Viertelumdrehung bereits genügt, um eine feste Einspannung zu erzielen. Auch diese Teile können im Spritz- oder Preßverfahren hergestellt werden.
  • Schließlich ist auch noch die Ausbildung mit schwalbenschwanzförmigem Querschnitt möglich, wobei die Platte in ihrer Längsrichtung nach Bedarf leicht konisch gestaltet sein kann, obwohl in vielen Fällen bereits die eigene Spannung der gewölbten Halteplatte zum Festhalten ausreicht. In den Figuren sind einige beispielsweise Ausführungsformen dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Spitzer in perspektivischer Ansicht, Fig.2 einen Schnitt nach der Linie 11-II der Fig. 1, Fig. 3 den Körper ohne Deckel in Draufsicht, Fig. 4 den Deckel von unten, Fig. 5 eine Einzelheit der Befestigung im Schnitt, Fig. 6 eine Unteransicht von Fig. 5, Fig.7 eine abgeänderte Ausführungsform der Erfindung in perspektivischer Ansicht, Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie VIII -VIII der Fig. 7, Fig.9 eine Draufsicht auf den Körper des Spitzers nach Fig.7 ohne Deckel, Fig. 1o eine Draufsicht auf den Deckel, Fig.11 eine Einzelheit der Befestigung im Schnitt, Fig. 12 eine Draufsicht auf die Deckelöffnung, Fig. 13 eine weitere Ausführungsform der Erfindung in Draufsicht mit teilweise abgebrochenem Deckel, und Fig. 14 einen Schnitt nach der Linie XIV-XIV der Fig. 13.
  • In den Fig. 1 bis 6 ist 1 der Körper des Bleistiftspitzers, der eine ebene Vertiefung 2 aufweist, deren Oberfläche 3 als Unterlage für eine Rasierklinge 4 dient. Diese Vertiefung ist durch die beiden Randteile 5 und 6 begrenzt, deren Entfernung voneinander der Breite eines Deckels 7 entspricht, der mindestens an seiner Innenfläche 8 gewölbt ausgebildet ist, um die für das Festhalten der Klinge 4 erforderliche mechanische Spannung zu erhalten. Es liegen also nur die beiden Seitenstreifen 9, 1o des Deckels 7 auf der Klinge 4, und zwar auf ihrer ganzen Länge auf. Ferner besitzt der Körper 1 in bekannter Weise einen Hohlkonus r r,_ in den der zu spitzende Stift eingeführt werden kann. Der Hohlkonus 11 weist eine seitliche Durchbrechung 12 auf, in welche die an dieser Stelle ebenfalls durch eine Aussparung 13 des Deckels 7 in einem schmalen Streifen 14 freigelegten Klinge 4 tangential zum Konus 1 r hineinragt. An diesem schmalen Stück 14 der Klinge wird der Stift angespitzt.
  • Wie aus den Fig. 2, 4 und 5 ersichtlich ist, sind an der Unterseite 8 des Deckels 7 drei mit Köpfen 15 versehene Stifte 16 angebracht, die an ihren Seiten bei 17 und 18 abgeflacht sind und voneinander einen den Klingenlöchern 1g (Fig. 5) entsprechenden Abstand aufweisen. Nach dem Aufstecken der Klinge 4 auf die stiftartigen Ansätze 15, 16 können diese durch Öffnungen 20 eines Zwischenbodens 21 des Spitzkörpers 1 hindurchgesteckt werden. Die Öffnungen 20 (Fig. 3) enden in Längsschlitze 22, deren Breite der Breite der abgeflachten Stifte 16 entspricht. Nach dem Durchstecken der Köpfe 15 und axialer Verschiebung des Deckels 7 legen sich die Köpfe 15 gegen die Unterfläche 23 des Zwischenbodens 21, der gegebenenfalls schräge Anzugsflächen besitzt. Es kann jedoch auch, wie Fig. 5 zeigt, der Kopf 15 bei ebener Unterfläche 23 mit einer schrägen Anzugsfläche 24 versehen sein. Der gewölbte Deckel 7 sorgt für entsprechend federnden Anpreßdruck. Die Lage der Stifte 16 und Köpfe 15 zu den Öffnungen 20, 22 in eingeschobenem Zustand zeigen die Fig. 2, 5 und 6.
  • Ist eine Seite der Rasierklinge abgenutzt, so kann diese natürlich herausgenommen und umgespannt werden, um ihre andere Seite weiterzubenutzen.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen die Fig. 7 bis 12. Hier ist, an Stelle von mit dem Deckel fest verbundenen Stiften, zur Einspannung ein durch eine mittlereOffnung25 desDeckels einführbarer Knebel 26 vorgesehen, der zwei halbkreisförmige schiefe Ebenen 27, 28 besitzt, denen zwei korrespondierende schiefe Ebenen 29, 3o an der Oberseite des Deckels 7 entsprechen. Der Knebel greift mit seinem, einen länglichen Kopf 31 besitzenden Stift 32 durch die kreisförmige Deckelöffnung 25 und eine entsprechende längliche Öffnung 33 im Zwischenboden 21 des Spitzerkörpers 1 hindurch. Die Ausbildung des übrigen Teils des Spitzerkörpers ist ähnlich derjenigen nach Fig. i bis 6, nur daß der Deckel 7 von dem Spitzerkörper nicht an den beiden Längskanten umfaßt wird, sondern sich einseitig gegen entsprechende Schultern 34, 35 des Spitzerkörpers anlegt. Wird der durch den Deckel 7, die Klinge 4 und den Zwischenboden 21 hindurchgeführte Knebel um eine Vierteldrehung, und zwar bei dem dargestellten Beispiel im Uhrzeigersinne, gedreht, so gleiten die schiefen Ebenen, 27, 29 einerseits und 28, 3o andererseits, von Deckel und Knebel aufeinander. Dabei greift der Kopf 31 mit seinen Ansätzen 36, 37 hinter die Zwischenwand 21 und legt sich beim Aufgleiten der schiefen Ebenen fest gegen die Unterseite 23 des Zwischenbodens 21. Sind die schiefen Ebenen zur festen Anlage gekommen, so ist eine weitere Bewegung nicht mehr möglich. Die Steigung der schiefen Ebenen und die Länge des Stiftes 26 sind so bemessen, daß beim Anliegen der schiefen Ebenen der Knebel um 9o° gedreht ist und somit die Ansätze 36, 37 mit ihrer vollen Fläche auf der Unterfläche 23 des Zwischenbodens 21 aufliegen. Die Reibung der schiefen Ebenen sichert eine gute Einspannung ohne Gefahr der Selbstlösung. Die Fig. 8 zeigt den Spitzer im Querschnitt nach Einführen des Knebels in der noch entriegelten Stellung, während Fig. i i den Zustand nach dem Hochgleiten der schiefen Ebenen und dem festen Anliegen der Ansätze 36, 37 an der Unterfläche 23 des Zwischenbodens 21 wiedergibt.
  • In den Fig. 13 und 14 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei dem auf Spannstifte und Knebel ganz verzichtet ist und der Deckel nur in einer Schwalbenschwanzführung 38, 39 gehalten wird. Die Seitenkanten des Deckels 7 und die seitlichen Schwalbenschwanzführungen können gegebenenfalls in der Längsrichtung leicht verjüngt bzw. konisch sein, um einen entsprechenden Anzug zu erzielen. In vielen Fällen wird aber in Verbindung mit der Federwirkung des gewölbten Deckels die Reibung in einer genau parallelen Schwalbenschwanzführung zum Halten des Deckels ausreichend sein. Der Deckel kann kurze Mitnehmerstifte 4o für die Rasierklinge 4 besitzen, die der Einfachheit halber in einer einseitig offenen Längsnut 4i geführt sein können. Hierbei kann das Ende 42 der Nut als Anschlag für einen der Stifte dienen, um den Deckel stets in die richtige Lage führen zu können. Die Nut 41 ist, wie Fig. 14 zeigt, nur als Vertiefung ausgeführt, um den Zwischenboden 21 nicht zu sehr zu schwächen. Die übrigen Teile dieses Ausführungsbeispieles entsprechen wieder dem in den Fig. i bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel.
  • Allen Ausführungsformen gemeinsam ist der Grundgedanke, gewindeartige Befestigungen zu vermeiden und alle Teile so auszubilden, daß sie durch einfachen Preß- oder Spritzvorgang möglichst in einem einzigen Arbeitsgang hergestellt werden können, da dies für die Massenanfertigung von ausschlaggebender Bedeutung ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit einer Rasierklinge versehener Bleistiftspitzer, bei dem die Rasierklinge durch eine Deckplatte auf dem Bleistiftspitzerkörper festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte mit dem Bleistiftspitzerkörper ohne Verwendung von mit Gewinde versehenen Teilen durch Keilanzug oder durch Federwirkung erfolgt. z. Bleistiftspitzer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte (7) eine leichte Wölbung aufweist und mit ihren äußeren Kanten die Klinge an ihren Längsseiten festhält. 3. Bleistiftspitzer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte mit Köpfen (15) versehene Stifte (16) aufweist, die durch Löcher der Klinge hindurch in Schlitze des Gehäuses eingreifen und durch Verschieben der Platte keilförmig festklemmbar sind. 4. Bleistiftspitzer nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte (7) durch eine mit halbkreisförmigen schiefen Ebenen versehene knebelartige Verriegelung (26) gehalten wird. 5. Bleistiftspitzer nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte durch eine -'#;chwalbenscllwanzverriegelung (38, 39) gehalten wird.
DEK3327A 1950-05-25 1950-05-25 Mit einer Rasierklinge versehener Bleistiftspitzer Expired DE820100C (de)

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DEK3327A DE820100C (de) 1950-05-25 1950-05-25 Mit einer Rasierklinge versehener Bleistiftspitzer

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DE820100C true DE820100C (de) 1951-11-08

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Family Applications (1)

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DEK3327A Expired DE820100C (de) 1950-05-25 1950-05-25 Mit einer Rasierklinge versehener Bleistiftspitzer

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DE (1) DE820100C (de)

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