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DE829534C - Reibradgetriebe - Google Patents

Reibradgetriebe

Info

Publication number
DE829534C
DE829534C DEK7895A DEK0007895A DE829534C DE 829534 C DE829534 C DE 829534C DE K7895 A DEK7895 A DE K7895A DE K0007895 A DEK0007895 A DE K0007895A DE 829534 C DE829534 C DE 829534C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
friction gear
air pressure
pressure cylinder
gear according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK7895A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Kroener
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUDOLF KROENER DIPL ING
Original Assignee
RUDOLF KROENER DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RUDOLF KROENER DIPL ING filed Critical RUDOLF KROENER DIPL ING
Priority to DEK7895A priority Critical patent/DE829534C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE829534C publication Critical patent/DE829534C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H13/00Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members
    • F16H13/10Means for influencing the pressure between the members
    • F16H13/14Means for influencing the pressure between the members for automatically varying the pressure mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Reibradgetriebe Vorliegende Erfindung betrifft ein Reibradgetriebe, bei dem sich ein auf einer Schwinge befestigter Motor mit seinem Antriebsreibrad auf das anzutreibendeGegenradauflegt. Wird die Schwinge, die um eine feste Achse drehbar gelagert ist, in bekannter Weise durch eine Feder gegen das Fundament abgestützt, dann wird ein Teil des Gewichtes von Motor und Schwinge zur Erzielung der erforderlichen Anpreßkraft zwischen den beiden Rädern herangezogen, der andere Teil von der Feder aufgenommen. Dieser erste Teil genügt jedoch, um die Leistungsübertragung vom treibenden auf das getriebene Rad einzuleiten. Wächst nun die Last, dann läuft das treibende Rad am getriebenen auf, da dieses hinter der Drehzahl des treibenden zurückbleiben will. Infolge der besonderen- konstruktiven Anordnung versuchen sich dabei die Mittelpunkte der beiden Räder zu nähern, wodurch ein der höheren Last entsprechend höherer Anpreßdruck entsteht, der nun wieder hinreicht, die erhöhte Leistung zu übertragen. Die Feder aber wurde hierbei so weit zusamm,engedrückt, bis wieder Gleichgewicht zwischen den äußeren Kräften eingetreten ist. Beim Sinken der Last bringt die Feder bei ihrer Entspannung das treibende Rad in eine neue Gleichgewichtslage zurück, wobei sich die Mittelpunkte der beiden Räder wieder etwas entfernen und die Anpreßkraft wieder kleiner wird. Die Anpreßkraft wächst oder sinkt also proportional der zu übertragenden Leistung.
  • Beim Überschreiten eines gewissen Höchstwertes der Last kann es nun eintreten, daß entweder das treibende Rad am getriebenen zu schleifen beginnt, was dann der Fall ist, wenn sich der Anpreßdruck aus konstruktiven Gründen oder wegen der Festigkeit des Reibwerkstoffes nicht weiter steigern läßt, oder aber daß bei sich weiter steigerndem Anpreßdruck die spezifischen Flächendrücke zwischen den beiden Rädern das zulässige Maß übersteigen würden. So treten z. B. beim Eintritt von Fremdkörpern in Mühlen und Brecher oder beim Anfahren von Schrappergefäßen an den Grubenausbau plötzliche Belastungssteigerungen des Reibradantriebes auf, die zu den oben angedeuteten beiden Ereignissen führen können.
  • Vorliegende Erfindung verhindert das Auftreten dieser beiden Ereignisse. Der Antrieb nach vorliegender Erfindung wirkt außerdem als Überlastkupplung, da sie es ermöglicht, daß sich der Antrieb beim Überschreiten eines gewissen Höchstdrehmomentes selbsttätig vom getriebenen Aggregat abschaltet. Dies wird dadurch erreicht, daß die Achse, um die sich die Schwinge dreht, nicht mehr fest gelagert ist, sondern sich parallel zu sich selbst verschieben kann. Eine Feder wirkt jetzt nicht wie bei der bekannten Anordnung einer Drehung der Schwinge um eine feste Achse, sondern der Verschiebung der Achse, um die sich die Schwinge drehen kann, entgegen. Die parallele Verschiebung der Achse kann in einer Ebene oder in einer beliebig einfach gekrümmten Fläche erfolgen.
  • Beispielsweise ist in Abb. i ein Reibradgetriebe dargestellt, bei dem sich die Achse in einer horizontalen Ebene verschieben läßt. Hier ist der Motor i auf der Schwinge 2 befestigt. Motor und Schwinge stützen sich über das Antriebsrad 3 auf das Gegenrad 4 und in den Lagern der Achse 5 ab. Die Achse 5 ruht gleichzeitig in Lagern der Schwinge und in Lagern der beiden Stangen 6 (im Aufriß der Abb. i ist nur eine Stange zu sehen), die in Lagern 7 axial verschiebbar geführt sind. Druckfedern 8 sitzen zwischen den Stellringen 9 ,und den hinteren Lagern.
  • Die Anordnung des Antriebes ist so getroffen, daß die Verbindungslinie der beiden Mittelpunkte des treibenden und getriebenen Rades und des Schwingenlagers einen stumpfen Winkel bilden. Im Gleichgewichtszustand zwischen Kraft- und Lastmoment bleibt dieser Winkel unverändert. Wird die Last größer, dann bleibt die Drehzahl der getriebenen Scheibe zunächst hinter der Drehzahl der treibenden zurück, das Antriebsrad läuft auf dem getriebenen Rad auf, wobei sich der Winkel vergrößert und die Anpreßkraft zwischen den Reibrädern, sowie die Federkraft größer wird. Der größere Anpreßdruck läßt nun die Übertragung einer größeren Umfangskraft zu. In dem Moment, wo die Abtriebsdrehzahl wieder die Höhe der Antriebsdrehzahl erreicht hat, ist wieder Gleichgewicht der äußeren Kräfte in der neuen Lage eingetreten. Bei einem weiteren Ansteigen der Last wiederholt sich das Spiel. Der Winkel wird größer und die Feder noch mehr zusammengedrückt. Steigt die Last noch weiter, dann läuft schließlich das treibende Rad am getriebenen so weit auf, daß der Winkel in einen gestreckten übergeht. Im nächsten Moment fällt die Schwinge durch und der Antrieb ist vom getriebenen Rad abgetrennt, der Überlastschutz ist wirksam geworden. Um den Antrieb wieder in Betrieb zu setzen, genügt es, die Stellschraube zu lösen, die Stange 6 in die Lager zurückzuholen, die Schwinge hochzuschwenken und das Antriebsrad auf das getriebene Rad wieder aufzusetzen. Schließlich wird der Stellring in seiner alten Lage wieder festgeklemmt.
  • Da sich mit der Lage des Stellringes die Vorspannung der Feder ändert, kann mit ihm die Höhe der Leistung variiert werden, bei der der Antrieb abschalten soll. Da die Auflagerkraft der Achse 5 durch sie und durch die Achse des Motors gehen muß, wird bei diesem Beispiel auf die Lagerstangen ein Biegemoment ausgeübt.
  • Dieses Biegemoment möglichst klein zu halten, wird durch die beispielsweise Anordnung nach Abb. 2 erreicht. Hier liegt die Stange 6 in einem Winkel zur Horizontalen, wie er sich beim Durchfallen des Antriebes aus der Verbindungslinie zwischen Motoranker und Schwingendrehpunkt und der Horizontalen ergibt. Die Feder 8 liegt in einer Federhülse io und wird durch die Schraube i i vorgespannt. Das zweite Auflager der Feder bildet die Scheibe 12, auf der die Stange 6 lastet. Die Federhülse io wird eingesetzt, indem ihre Nasen 13 in Nuten gleiten, die im Lagerkörper 14 parallel zur Hülsenachse eingearbeitet sind. Nach dem Hochbringen der Federhülse rasten die Nasen beim Verdrehen der Federhülse in Ausnehmungen 15 des Lagerkörpers ein und sichern die Federhülse vor dem Herausfallen und Verdrehen. Die Wirkungsweise ist ähnlich dem Beispiel nach Abb. i. Das Beispiel nach Abb. 2 bietet jedoch gegenüber Abb. i den Vorteil, daß i. die Federvorspannung während des Betriebes geändert werden kann, 2. die Federhülse nach Wiederhochbringen des durchgefallenen Motors wieder eingesetzt werden kann, ohne die Federvorspannung vorher wegnehmen zu müssen, 3. die Feder geschützt liegt.
  • Selbstverständlich läßt sich an Stelle der Feder jedes andere elastische Mittel, wie Luft oder Gase in einem Zylinder mit Kolben verwenden. In diesem Falle würde also aus der Fedeihülse ein Zylinder werden, aus der Scheibe 12 ein Kolben und aus der Schraube i i ein ebenfalls schraubbarer Zylinderdeckel, um auch hier die Vorspannung beliebig einstellen zu können.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reibradgetriebe mit Antriebsmotor und Schwinge, die sich um eine Achse drehen kann, wobei sich das treibende Rad auf dem getriebenen abstützt und wobei sich eine der Last proportionale Anpreßkraft zwischen dem treibenden und dem getriebenen Reibrad einstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Schwinge in einer Ebene oder in einer einfach gekrümmten Fläche parallel zu sich selbst verschiebbar ist.
  2. 2. Reibradgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschiebung eine mit ihr wachsende Kraft entgegenwirkt, die durch eine Zug- oder Druckfeder oder durch einen Luftdruckzylinder erhalten wird.
  3. 3. Reibradgetriebe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Überschreiten einer bestimmten Umfangskraft an den Reibrädern die Schwinge mit Motor und treibendem Rad von dem getriebenen Rad abfällt.
  4. 4. Reibradgetriebe nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Umfangskraft, bei der die Schwinge m-it Motor und Antriebsrad abfällt, beliebig einstellbar ist durch Veränderung der Federvorspannung oder durch Veränderung der Größe des Kompressionsraumes beim Luftdruckzylinder.
  5. 5. Reibradgetriebe nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Veränderbarkeit der Feder\-orspannung durch die Lageveränderung des äußeren Federauflagers oder die Veränderbarkeit des Kompressionsraumes durch die Veränderung der Zylinderlänge erreicht wird.
  6. 6. Reibradgetriebe nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerkörper Längsnuten besitzt, in welchen Nasen der Federhülse oder des Luftdruckzylinders beim Hochbringen oder beim Abnehmen der Federhülse oder des Luftdruckzylinders gleiten können.
  7. 7. Reibradgetriebe nach Anspruch 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Nasen der Federhülse oder des Luftdruckzylinders nach dem Hochbringen und nach Verdrehung der Federhülse oder des Luftdruckzylinders in Ausnehmungen des Lagerkörpers einrasten.
DEK7895A 1950-11-03 1950-11-03 Reibradgetriebe Expired DE829534C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK7895A DE829534C (de) 1950-11-03 1950-11-03 Reibradgetriebe

Applications Claiming Priority (1)

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DEK7895A DE829534C (de) 1950-11-03 1950-11-03 Reibradgetriebe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE829534C true DE829534C (de) 1952-01-28

Family

ID=7211738

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK7895A Expired DE829534C (de) 1950-11-03 1950-11-03 Reibradgetriebe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE829534C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030132B (de) * 1955-07-06 1958-05-14 Continental Gummi Werke Ag Reibradgetriebe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030132B (de) * 1955-07-06 1958-05-14 Continental Gummi Werke Ag Reibradgetriebe

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