DE828860C - Vorrichtung zur Herstellung von aus mehreren Verseilelementen niederer Ordnung bestehenden Verseilelementen hoeherer Ordnung in einem Arbeitsgang, insbesondere zur Herstellung von DM-Vierern - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von aus mehreren Verseilelementen niederer Ordnung bestehenden Verseilelementen hoeherer Ordnung in einem Arbeitsgang, insbesondere zur Herstellung von DM-VierernInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B13/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
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- H01B13/0228—Stranding-up by a twisting pay-off and take-up device
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Description
- Vorrichtung zur Herstellung von aus mehreren Verseilelementen niederer Ordnung bestehenden Verseilelementen höherer Ordnung in einem Arbeitsgang, insbesondere zur Herstellung von DM-Vierern Es ist bekannt, um die Kopplungen in DM-Vierern möglichst herabzusetzen, die Schlaglängen der miteinander zum Vierer verseilten Paare verschieden zu halten und sie in vorzugsweise regelmäßigen Abständen zu verändern. Bei . der Herstellung solcher DN-Z-Vierer auf kombinierten Paar-und Viererverseilmaschinen, bei denen also die Verseilung der Adern zu den Paaren und die Verseilung der Paare zum Vierer in einem Arbeitsgang erfolgt, ist eine solche Änderung der Schlaglängen mit Schwierigkeiten verbunden. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art ist hierzu eine Drehzahländerung erforderlich, Diese kann einmal durch eine Änderung der Zahnradübersetzungen der Verseilkörbe bewirkt werden. Zur Vornahme der erforderlichen Umschaltungen muß dabei die Maschine stillgesetzt werden, wodurch ein unerwünschter Zeitverlust eintritt. Man kann zwar auch daran denken, die Umschaltung während des Betriebes durch Drehzahländerung der Verseilkörbe für die Paarverseilung mittels Umschaltgetriebe durchzuführen, was aber wegen der verhältnismäßig großen Gewichte bzw. Schwungmassen der rotierenden Teile, die möglichst kurzzeitig abgebremst bzw. beschleunigt werden müßten, große Schwierigkeiten bereitet.
- Gemäß der Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch behoben, daß die Adern bei ihrer Verseilung zum Paar um eine Umlaufrolle geführt werden, die um die Verseilachse mit veränderlicher Drehzahl umläuft. Das Gewicht bzw. die Schwungmasse einer solchen Rolle ist wesentlich geringer als das Gewicht eines Verseilkorbes, so daß eine Drehzahländerung dieser Rolle ohne große Schwierigkeiten während des Laufs der Maschine bewirkt xverden kann. Durch regelmäßige Änderung der Umlaufgeschwindigkeit dieser Rolle wird aber eine entsprechende Änderung der Schlaglängen des Aderpaares erreicht.
- Die Erfindung wird in der Zeichnung näher erläutert, die einen Ausschnitt aus einer DM-Viererverseilmaschine in schematischer Darstellung zeigt. In dem Verseilkorb i sind die beiden Spulen z untergebracht, die die Adern 3 enthalten. Durch Drehung des Korbes i werden die Adern in bekannter Weise zu dem Paar 4 verseift, das über die Abzugscheibe 5 abgezogen und mit dem Aderpaar 6, das in gleicher Weise hergestellt wurde, in dem Verseilnippel 7 durch Drehung des Verseilkorbes 8, in dem die Aufwickelspule für den Vierer gelagert ist, zu dem DM-Vierer 9 verseift wird.
- Gemäß der Erfindung ist nun an Stelle eines Verseilnippels für die Adern 3 eine Umlaufrolle io vorgesehen, über die die Adern geführt werden und die um die Verseilachse umlaufen kann. Für diese Bewegung kann der Antrieb der Umlaufrolle io z. B. durch ein Zahnradgetriebe oder, wie in dem dargestellten Beispiel angedeutet, durch eine Schnurscheibe i i oder auf andere Weise bewirkt werden.
- Geht man von der Annahme aus, daß die Umlaufrolle in gleicher Richtung und mit gleicher Geschwindigkeit wie der Verseilkorb i bewegt wird, so laufen die Adern 3 parallel auf die Umlaufrolle io auf und behalten diese parallele Lage während ihres Umlaufes um die Rolle io bei; eine Verseilung findet erst nach dem Verlassen dieser Umlaufrolle io zwischen dieser und dem Auflaufpunkt auf die Abzugscheibe i i statt. Wird nun die Umlaufgeschwindigkeit der Rolle io geändert, und zwar beispielsweise herabgesetzt, während der Korb mit gleicher Drehzahl weiterläuft, so entsteht bereits beim Auflaufen der Adern 3 auf die Umlaufrolle ein Vordrall, dessen Größe durch den Unterschied zwischen den Umlaufgeschwindigkeiten der Rolle und des Verseilkorbes gegeben ist. Gleichzeitig erfolgt die Verseilung der vor der Umschaltung auf die Umlaufrolle parallel aufgelaufenen Adern mit der geringeren Umlaufgeschwindigkeit der.Rolle io entsprechendem geringerem Drall, d: h. die Schlaglänge wird vergrößert. Die Länge der Strecke, auf der die Verseilung mit größerer Schlaglänge erfolgt, entspricht der Länge der um die Rolle io herumgelegten Adern. Anschließend ergänzen sich dann die vor und hinter der Umlaufrolle den Adern aufgedrückten Dralle, so daß das Paar wieder eine Schlaglänge erhält, die allein der Umlaufgeschwindigkeit des Verseilkorbes i ohne Rücksicht auf die Umlaufgeschwindigkeit der Rolle io entspricht. Es ist daher zweckmäßig, die Umschaltung der Umlaufgeschwindigkeit der Rolle io in Zeitabständen vorzunehmen, die der Zeit entsprechen, die die t\dern zum Herumlaufen um diese Rolle io benötigen. Uni diese Umlaufzeit verlängern zu können, ohne die Rolle übermäßig groß ausführen zu müssen, können, wie auch in der Zeichnung dargestellt, die Adern mehrmals um diese Umlaufrolle herumgelegt werden.
- Durch entsprechende Walil der Umlaufgeschwindigkeiten der Rolle i o hat man es in der Hand, die Schlaglängen des Aderpaares in beliebigen Grenzen zu ändern. Dabei kann die Rolle je nach Bedarf im gleichen oder entgegengesetzten Drehsinn wie der Verseilkorb angetrieben werden.
- Der zweite Teil der Verseilmaschine, der in der Zeichnung nicht dargestellt ist, wird mit einer entsprechenden Umlaufrolle ausgerüstet, deren Drehzahl abweichend von der Drehzahl der Rolle io gehalten und geregelt wird. Die Umschaltung kann dabei zu gleicher oder verschiedener Zeit und in gleichen oder verschiedenen Abständen erfolgen.
- Die Erfindung ist nicht an das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel gebunden. Der Aufbau einer Maschine kann hiervon je nach Bedarf beliebig abweichen. Auch ist die Anwendung der Erfindung nicht auf die Herstellung von DM-Vierern, und auch nicht auf die Herstellung von Fernmeldeadergruppen allgemein beschränkt, sondern bei der Herstellung von Verseilelementen höherer Ordnung beliebiger Art anwendbar. Eine Umlaufrolle gemäß der Erfindung kann gegebenenfalls auch in einfachen Verseilmaschinen Anwendung finden, in denen bloß die Herstellung der Verseilelemente niederer Ordnung erfolgt, die dann später mit anderen Verseilelementen zu den Verseilelementen höherer Ordnung vereinigt werden sollen. Hinter und gegebenenfalls auch vor den Umlaufrollen können noch Verseilnippel vorgesehen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung von aus mehreren Verseilelementen niederer Ordnung bestehenden Verseilelementen höherer Ordnung, insbesondere in einem Arbeitsgang, vorzugsweise zur Herstellung von DM-Vierern, gekennzeichnet durch um die Verseilachse mit veränderlicher Geschwindigkeit umlaufende Umlaufrollen (io), über die die Verseilelemente niederer Ordnung bei ihrer Herstellung geführt werden. Vorrichtung nach :\nspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufgeschwindigkeit der beiden Rollen verschieden ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderungen der Umlaufgeschwindigkeiten der beiden Rollen gleichzeitig erfolgen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1949P0003602 DE828860C (de) | 1949-07-23 | 1949-07-23 | Vorrichtung zur Herstellung von aus mehreren Verseilelementen niederer Ordnung bestehenden Verseilelementen hoeherer Ordnung in einem Arbeitsgang, insbesondere zur Herstellung von DM-Vierern |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1949P0003602 DE828860C (de) | 1949-07-23 | 1949-07-23 | Vorrichtung zur Herstellung von aus mehreren Verseilelementen niederer Ordnung bestehenden Verseilelementen hoeherer Ordnung in einem Arbeitsgang, insbesondere zur Herstellung von DM-Vierern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE828860C true DE828860C (de) | 1952-01-21 |
Family
ID=579260
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1949P0003602 Expired DE828860C (de) | 1949-07-23 | 1949-07-23 | Vorrichtung zur Herstellung von aus mehreren Verseilelementen niederer Ordnung bestehenden Verseilelementen hoeherer Ordnung in einem Arbeitsgang, insbesondere zur Herstellung von DM-Vierern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE828860C (de) |
-
1949
- 1949-07-23 DE DE1949P0003602 patent/DE828860C/de not_active Expired
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