DE828485C - Wagenkasten mit Querspant - Google Patents
Wagenkasten mit QuerspantInfo
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- DE828485C DE828485C DEP31356A DEP0031356A DE828485C DE 828485 C DE828485 C DE 828485C DE P31356 A DEP31356 A DE P31356A DE P0031356 A DEP0031356 A DE P0031356A DE 828485 C DE828485 C DE 828485C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D27/00—Connections between superstructure or understructure sub-units
- B62D27/06—Connections between superstructure or understructure sub-units readily releasable
- B62D27/065—Connections between superstructure or understructure sub-units readily releasable using screwthread
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D25/00—Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
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Description
- Wagenkasten mit Querspant Im Karosseriebau ist es vielfach üblich, Querspanten als Stütz- und Tragglieder für die Außenhaut des Wagenkastens zu verwenden. Solche Spanten werden in der Regel als Teil des Gerippes eines käfigartigen Wagenkastens in festem Verband mit den übrigen Teilen des Gerippes verwendet und erhalten vorteilhaft Bügelform. Über der ganzen Anordnung verläuft dann die ungeteilte Außenhaut.
- Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, bei einer Karosserie ohne Gerippe mehrere in diesem Falle allseitig geschlossene, also im wesentlichen ringförmige Querspanten als Stütz- und Tragglieder unter der darüber ungeteilt hinweggeführten Außenhaut anzuordnen. Gegenüber diesen bekannten Ausführungen ist das Wesen der Erfindung darin zu erblicken, daß bei einem Wagenkasten mit Querspant dieser Querspant in einer quer verlaufenden Teilungsebene des Wagenkastens angeordnet ist und als Bindeglied zwischen den beiden Kastenteilen dient.
- Diese Ausbildung gestattet die Herstellung gepreßter Wagenaufbauten aus kleineren, handlicheren Teilen mit einfacheren, daher billigeren Mitteln und erspart die Anwendung besonderer Verbindungsglieder. Sie eignet sich in gleicher Weise für Karosserien aus Stahlblech, wie Gehäusen aus Preßstoff, Acrylsäureester o. dgl.
- Im besonderen erhält der Querspant die Form eines unten offenen Bügels, der mit seinen entsprechend gestalteten Enden auf Teile, die im Bodenbereich des Wagenkastens liegen, also beispielsweise auf die Seitenträger eines Fahrzeugrahmens, auf Querträger oder andere Teile aufgesetzt und angenietet oder angeschweißt wird. Die Bügelenden können ihre Tragteile natürlich auch einseitig oder beidseitig umgreifen, hindurchgesteckt sein usw.
- Es versteht sich, daß der Querspant auch bei der erfindungsgemäßen Anordnungsweise als Stützorgan zur Erhaltung des Kastenprofils dient.
- Besonders vorteilhaft kommt die vorgeschlagene Kastenausbildung bei mehrzelligen Fahrzeugen zur Geltung. In diesem Falle ordnet man den Querspant vorzugsweise etwa in der Mitte des die Personen aufnehmenden Raumes, also bei Dreizellenfahrzeugen in der Mitte der Mittelzelle an. Die in einem Stück herzustellenden Karosserieteile fallen hier besonders klein aus und sind daher ziemlich einfach zu formen. Darüber hinaus kann der Querspant auch gleich als Türträger verwendet werden.
- Die Wahl des Spantprofils gibt einen großen Spielraum. Vollprofile, wie hochkant gestelltes Band, umgekehrte T-Form und ähnliche sind ebenso denkbar wie Rinnen- oder Rohrformen.
- Nach dem Werkstoff des Wagenkastens wird sich die Verbindung der benachbarten Kastenteile mit dem Querspant richten: für Stahlblech Nieten oder Schweißen, für Preßstoff Nieten oder Schrauben, für Acrylsäureesterteile wird vorteilhaft ein Rinnen- oder Rohrprofil des Querspantes gewählt und die Verbindung mit Stahlklemmen unter Zwischenlage von Gummi vorgenommen.
- Der Verlauf des Querspantes kann in seiner ganzen Länge oder teilweise dem Querprofil des Wagenkastens angepaßt sein. Der Spant kann aber ebensogut mit einem selbständigem Profil, beispielsweise auch in einem gewissen Abstand von der Kastenwandung, verlaufen und nur mit Teilen zwischen die zu verbindenden Kastenteile greifen.
- Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
- In Abb. i ist ein Längsschnitt durch den Aufbau eines Fahrzeuges dargestellt, das aus der Bugzelle i, der Heckzelle 2 und der Mittelzelle besteht. Die Mittelzelle ist als ein in der Mitte quer unterteiltes Preßstück mit den beiden Teilen 3a, 3° hergestellt. Die beiden Preßteile sind verhältnismäßig klein und von sehr handlicher Form, so daß ihre Herstellung mit wesentlich einfacheren Mitteln erfolgen kann als bei ungeteilter Ausführung. Zwischen den beiden Teilen 3a, 3b, vorteilhaft etwa in: der Mitte der Zelle, ist ein Querspant 4 angeordnet, der, wie aus Abb. 2 und 3 klarer hervorgeht, als unten offener Bügel beispielsweise an den Seitenträgern 5 des Fahrzeugrahmens befestigt ist.
- Diese Befestigung kann nach Abb. 2 durch einfaches Aufsetzen der flanschartig abgebogenen Spantenden 6 von oben her durch Verschrauben oder Verschweißen erfolgen oder kann das Spantende 7 bei geeigneter Gestaltung den Fahrzeugrahmen 5 einseitig nach Abb. 3 oder beidseitig nach Art eines Sattels umfassen.
- Im übrigen kann der Spant .4 ein beliebiges Profil erhalten. Er kann also beispielsweise als hochkant gestelltes Band (Abb. 4) in umgekehrter T-Form (Abb. 6), als Rinne (Abb.`5) oder als Rohr (Abb. 7) ausgebildet sein.
- Die Befestigung der Kastenteile 3a, 3b an dem Spant 4 kann durch Schrauben, Nieten oder Punktschweißen erfolgen. Die Wahl der Befestigungsart wird sich im wesentlichen nach dem Werkstoff des Wagenaufbaues richten; so wird für Blech Nieten und Schweißen, für Kunststoff dagegen Verschrauben in Frage kommen. Beim Verbinden von Acrylsäureesterteilen kann ein im wesentlichen rohrförmiger Spant 4 vorteilhaft sein, an dem die Acrylsäureesterteile unter Zwischenlage von Gummi 8 mittels Stahlklammern 9 festgeklemmt werden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Wagenkasten mit Querspant, dadurch gekennzeichnet, daß der Querspant (4) in einer quer verlaufenden Teilungsebene des Wagenkastens angeordnet ist und als Bindeglied zwischen den Kastenteilen dient.
- 2. Wagenkasten mit Querspant nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Querspant (4) als unten offener Bügel ausgebildet ist.
- 3. Wagenkasten mit Querspant nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querspant (.4) mit seinen entsprechend gestalteten Enden (6) auf in der Bodenebene des Wagenkastens liegende Teile, z. B. die Seitenträger (5) des Fahrzeugrahmens, Querträger oder anderes, aufgesetzt und angeschraubt oder angeschweißt ist (Abb. 2).
- 4. Wagenkasten mit Querspant nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (7) des Querspantes (4) seinen Träger (5) einseitig oder beidseitig umgreifen (Abb. 3).
- 5. Wagenkasten mit Querspant nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehrzelliger Ausführung des Fahrzeuges der Querspant (4) in dem zur Aufnahme von Personen bestimmten Teil, bei drei Zellen also etwa in der Mitte der Mittelzelle (Abb. i), angeordnet ist.
- 6. Wagenkasten mit Querspant nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Querspant (4) gleichzeitig als Türträger ausgebildet ist.
- 7. Wagenkasten mit Querspant nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Querspant (4) ein Vollprofilband, umgekehrtes T o. dgl. Profil aufweist. B. Wagenkasten nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Querspant im Profil als Rinne, Rohr o. dgl. ausgebildet ist. 9. Wagenkasten mit Ouerspant nach Ansprach i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Querspant (d) mit den benachbarten Teilen vernietet, verpunktet oder verschraubt ist. io. Wagenkasten nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der rohr- oder rinnenf<irmige Querspant (4) die benachbarten Kastenteile (3 a, 3b) iin Zusammenwirken mit Stahlklammern unter Zwischenlage von Gummi verbindet. i i. Wagenkasten mit Querspant nach An-, sprach r bis 9, dadurch gekennzeichnet, daB der Querspant (4) in seinem ganzen Verlauf oder teilweise dem Querprofil des Wagenkastens angepaBt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP31356A DE828485C (de) | 1949-01-11 | 1949-01-11 | Wagenkasten mit Querspant |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP31356A DE828485C (de) | 1949-01-11 | 1949-01-11 | Wagenkasten mit Querspant |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE828485C true DE828485C (de) | 1952-01-17 |
Family
ID=7372267
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP31356A Expired DE828485C (de) | 1949-01-11 | 1949-01-11 | Wagenkasten mit Querspant |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE828485C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE957547C (de) * | 1953-05-23 | 1957-02-07 | Porsche Kg | Kraftwagen, insbesondere mehrsitziger Sportwagen |
| US2967072A (en) * | 1955-10-04 | 1961-01-03 | Daimler Benz Ag | Car structure |
| DE1120291B (de) * | 1956-05-02 | 1961-12-21 | Gen Motors Corp | Geschlossener, viertueriger Wagenkasten fuer Kraftfahrzeuge |
| EP3470307A1 (de) | 2017-10-10 | 2019-04-17 | Outokumpu Oyj | Gemeinsame sicherheitszelle für personenkraftwagen |
-
1949
- 1949-01-11 DE DEP31356A patent/DE828485C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE957547C (de) * | 1953-05-23 | 1957-02-07 | Porsche Kg | Kraftwagen, insbesondere mehrsitziger Sportwagen |
| US2967072A (en) * | 1955-10-04 | 1961-01-03 | Daimler Benz Ag | Car structure |
| DE1120291B (de) * | 1956-05-02 | 1961-12-21 | Gen Motors Corp | Geschlossener, viertueriger Wagenkasten fuer Kraftfahrzeuge |
| EP3470307A1 (de) | 2017-10-10 | 2019-04-17 | Outokumpu Oyj | Gemeinsame sicherheitszelle für personenkraftwagen |
| WO2019072939A1 (en) | 2017-10-10 | 2019-04-18 | Outokumpu Oyj | SHARED SAFETY CELL FOR PRIVATE CARS |
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