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DE827315C - Verfahren und Vorrichtung zur Foerderung zaehfluessiger Massen, wie z.B. Moertel o. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Foerderung zaehfluessiger Massen, wie z.B. Moertel o. dgl.

Info

Publication number
DE827315C
DE827315C DEP10123D DEP0010123D DE827315C DE 827315 C DE827315 C DE 827315C DE P10123 D DEP10123 D DE P10123D DE P0010123 D DEP0010123 D DE P0010123D DE 827315 C DE827315 C DE 827315C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mouthpiece
agitator
conveying
container
sieve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP10123D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Wilhelm Ludowici
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP10123D priority Critical patent/DE827315C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE827315C publication Critical patent/DE827315C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/02Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
    • E04F21/06Implements for applying plaster, insulating material, or the like
    • E04F21/08Mechanical implements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C5/00Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
    • B28C5/08Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions using driven mechanical means affecting the mixing
    • B28C5/10Mixing in containers not actuated to effect the mixing
    • B28C5/12Mixing in containers not actuated to effect the mixing with stirrers sweeping through the materials, e.g. with incorporated feeding or discharging means or with oscillating stirrers
    • B28C5/1223Mixing in containers not actuated to effect the mixing with stirrers sweeping through the materials, e.g. with incorporated feeding or discharging means or with oscillating stirrers discontinuously operating mixing devices, e.g. with consecutive containers
    • B28C5/123Mixing in containers not actuated to effect the mixing with stirrers sweeping through the materials, e.g. with incorporated feeding or discharging means or with oscillating stirrers discontinuously operating mixing devices, e.g. with consecutive containers with pressure or suction means for discharging
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C5/00Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
    • B28C5/08Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions using driven mechanical means affecting the mixing
    • B28C5/10Mixing in containers not actuated to effect the mixing
    • B28C5/12Mixing in containers not actuated to effect the mixing with stirrers sweeping through the materials, e.g. with incorporated feeding or discharging means or with oscillating stirrers
    • B28C5/1238Mixing in containers not actuated to effect the mixing with stirrers sweeping through the materials, e.g. with incorporated feeding or discharging means or with oscillating stirrers for materials flowing continuously through the mixing device and with incorporated feeding or discharging devices
    • B28C5/1253Mixing in containers not actuated to effect the mixing with stirrers sweeping through the materials, e.g. with incorporated feeding or discharging means or with oscillating stirrers for materials flowing continuously through the mixing device and with incorporated feeding or discharging devices with discharging devices
    • B28C5/1261Applying pressure for discharging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Förderung zähflüssiger Massen, wie z. B. Mörtel o. dgl.
  • Für die Förderung dünnflüssiger Massen haben sich Pumpeneinrichtungen, wie Kreisel- und Kolbenpumpen, allgemein bewährt. Ebenso haben sich andererseits Walzen und insbesondere Schnecken für die Förderung zäher, plastischer Massen allgemein als praktisch brauchbar erwiesen, wie z. B. zum Transport und Vortrieb von Tonmaterial, in dem für die keramische Industrie üblichen Zähigkeitsgrad. Erhebliche Schwierigkeiten ergeben sich jedoch bei Materialien, deren Flüssigkeitsgrad und Zähigkeit zwischen diesen beiden oben bezeichneten Eigenschaftsformen liegt. Es handelt sich hierbei oft um Niaterialien, wie z. B. dünnflüssige Tonmassen, aber auch zahlreiche andere Stoffe, deren innere Zähigkeit und Plastizität, sowie Haftfähigkeit zu klein ist, um eine Schneckenförderung oder Walzenförderung zu ermöglichen deren innere Zähigkeit aber auch andererseits zu groß ist, die zu reich an körnigen Bestandteilen sind und einer zu großen Entmischungsgefahr ausgesetzt sind, um durch Kolben-, Membran- oder Kreiselpumpen zweckmäßig gefördert werden zu können.
  • Versuche haben gezeigt, daß die Kombination einer pneumatischen Förderung mit einer rührwerkähnlichen Einrichtung für viele praktische Fälle die gestellte Förderaufgabe in befriedigender Weise lösen kann. Hierhei wird die rührwerkähnliche Einrichtung in der pneumatischen Druckzone angeordnet und erfüllt hierbei mehrere Funktionen.
  • Zunächst verhindert das Rührwerk eine Entmischung des Fördermaterials, die z. B. beim Mörtel zum Vermauern von Steinen unbedingt vermieden werden muß, weiterhin verhindert sie die bei pneumatischer Förderung von Materialien dieser Kon- sistenz sonst bestehende Durchbruchgefahr der Druckluft in Form einer trichterförmigen Öffnung in die Förderleitung hin, und weiterhin kann bei Ausbildung des Rührwerkes in Form von Schneckenflügeln o. dgl. das Rührwerk eine zusätzliche Förderwirkung ausüben, so daß also eine Art Kombination zwischen Förderschnecke und pneumatischem Kolben vorliegt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele von Vorrichtungen zur Ausübung des Verfahrens gemäß Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. I einen senkrechten Längschnitt durch eine Vorrichtung gemäß Erfindung, Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie a-b in Fig. I, Fig. 3 eine schaubildliche Außenansicht der Vorrichtung, Fig. 4 eine Sonderausführung des Mundstückes, Fig. 5 eine weitere Ausführungsform, Fig. 6 die Aufhängung des Förderschlauches.
  • Die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens gemäß Erfindung besteht aus drei wesentlichen Teilen, nämlich einem oberen Gehäuse I, in welchem sich die Antriebsvorrichtung für das Rührwerk und die Vorrichtung zur Erzeugung der Druckluft befinden, weiterhin einem Behälter 2, in welchem sich der zu fördernde Stoff, beispielsweise Mörtel, befindet, und aus einem Gestell 2a, in welchem die Vorrichtung angeordnet ist. Diese Art der Zusammenfassung der einzelnen Bauteile der Vorrichtung ist zweckmäßig, jedoch keineswegs unbedingt notwendig.
  • In dem Gehäuse I befindet sich beispielsweise ein Elektromotor 3, der mittels eines Riementriebes 4 ein Kegelradgetriebe 5 antreibt, dessen Achse 6 mit der Achse 7 des Rührwerkes durch eine Kupplung 8 verbunden werden kann. Ferner wird von dem gleichen Kegeltrieb her über ein Kegelrad g und eine Schwungscheibe 10 ein Kolben I I gesteuert, welcher in einem Zylinder I2 hin und her geht, der mit Ventilen in bekannter Weise dergestalt ausgerüstet ist, daß er beim Auf- und Abgang Druckluft erzeugt, wobei die vom oberen bzw. unteren Zylinderraum abgehende Druckluft in eine gemeinsame Leitung I3 strömt, welche unmittelbar oder durch eine Verhindungsmuffe 14 und ein in dem Behälter 2 angeordnetes Rohrstück 15 in den Behälter 2 eintreten kann. In bekannter Weise kann die Kupplung für das Rührwerk oder der Antrieb des Kompressors ausschaltbar sein, so daß beispielsweise zunächst der Kompressor arbeiten kann, um eine gewisse Menge Druckluft zu erzeugen und dann erst das Rührwerk eingeschaltet wird oder umgekehrt.
  • Die Welle 7 des Rührwerkes ist mit Flügeln I6 besetzt, die Teile eines Schraubengewindes bilden können, so daß bei Drehung der Welle 7 die im Behälter 2 befindliche Masse nach unten gefördert wird, wobei sich Förderbewegung des Rührwerkes und Luftdruck gegenseitig unterstützen.
  • Am unteren Ende des Behälters ist eine Öffnung 17 angeordnet, welche zweckmäßig von einem Sieb I8 überdeckt ist, welches zur Zurückhaltung größerer hlassebestandteile dient. Zweckmäßig wird am unteren Ende der Welle 7 eine Bürste 19 angeordnet, welche auf dem Sieb entlang reibt und diejenigen Massebestandteile, die infolge ihrer Größe das Sieb nicht durchtreten können. in etwa tangentialer Riclitung von dem Sieb herunterschiebt; die Bürste hat zweckmäßig eine Krümmung derart, daß die Läiigsachse der Bürste von der radialen Richtung in einer eine tangentiale Förderrichtung der Bestandteile ergebenden Richtung abweicht, wie aus Fig. 2 ersichtlich.
  • Um die auf diese Weise zurückgehaltenen Bestandteile während des Betriebes zunächst zu beseitigen, wird zweckmäßig um das Sieb herum eine Fangrinne 20 angeordnet, in welcher sich die zurückgehaltenen Bestandteile saninielii. Nach Lösen von Verbindungsstücken 21 kann der untere Teil 22 von dem Behälter 2 getrennt werden, Sieb und Auffangrinne können gesäubert hzxv. entleert werden und auch die Füllung des nehälters geschicht zweckmäßig von unten her. Hierdurch wird die Abdichtung erleichtert, da der pneumatische lruck am unteren Ende der Vorrichtung erheblich geringer ist als am oberen Ende. Um das Abnehmen des Fußteiles 22 und das Füllen der Vorrichtung mit Mörtel o. dgl. zu erleichtern, wird die ganze Vorrichtung zweckmäßig schwenkbar aufgehängt.
  • In dem Fußstück 22 befindet sich ein Übergangsstück 23, an welches ein Schlauch 24 angeschlossen ist, durch welchen der Mörtel zu der Baustelle hin gefördert wird. An der Baustelle tritt der Mörtel aus einem Mundstück 25 aus und kann auf die un vermörtelnde Fläche aufgebracht werden. Der Zuführungsschlauch wird zweckmäßig an einem drehbaren Gestell 26 (Fig. 5) aufgehängt, welches seinerseits an einem Halteblock27 oder der Vorrichtung I, 2 selbst drehbar gelagert sein kann. Durch einen Flaschenzug o. dgl. kann der Förderschlauch 24 der Höhe nach verstellt werden.
  • Es empfiehlt sich, zwei der beschriebenen Vorrichtungen miteinander zu verbinden, wie in Fig. 6 schematisch dargestellt ist. Von jedem der Vorratsbehälter 28, 29 aus tritt die geförderte Masse durch Leitungen 30, 3I in einen gemeinsamen Austrittsstutzen 32 und voll da in den Schlauch 24. Durch ein umstellbares Ventil 33 kann je nach Bedarf der Behälter 28 oder der Behälter 29 mit dem Schlauch 24 in Verbindung gehracht werden. und auch die Druckluftzufuhr kann beispielsweise durch Umstellen eines Ventiles 34 je nach Bedarf zu dem -einen oder anderen Vorratsbehälter geleitet werden.
  • Während z. B. der Behälter 28 mit dem Schlauch 24 und dem Mundstück 25 in Verbindung steht, kanu der Behälter 29 gesäubert und neu gefüllt werden, so daß ein ununterbrochener Betrieb gewährleistet ist.
  • Es können auch mehr als zwei solcher Behälter miteinander verbunden sein.
  • Das Mundstück 25 ist durch einen Absperrhahn 35 verschließbar, so daß der Maurer den Fluß des Mörtels abstellen bzw. drosseln kann. Um zu verhindern, daß bei erfolgter Abstellung der Äförtel im Schlauch stillsteht und teilweise erhärtet, kann der Absperrhahn 35 so ausgebildet sein, daß er bei Absperrung des Mundstücks 25 eine Rückführleitung 36 in gleichem Maß freigibt. welche zu den beiden \rrat 1 eli tei-ii til 1 ii 1 brd eiioeii tinstellliareii Habn 37 auf den einen oder anderen Behälter geschaltet werden kaiiii. Steht z. z. B. der Behälter 28 unter pneumatischem Druck, so wird der Umschalthahn 37 so gestellt, daß der nicht durch das Mundstück austretende Äl irtel iii den drucklosen Behälter 29 eintritt tiiid umgekehrt. Es kann die Rückführung des Älörtels auch zu einem weiteren, ständig druckloseii Behälter erfolgen, voll dem aus dann nach Entleerung eines der Druckbehälter dieser wieder gefüllt wird.
  • Mit dem Förderver tailrell uiid den hierzu dienenden Ausübungen gemäß Erfindung ist ein Mauerverfahren ausübbar, bei welchem der Maurer die Mörtelschichten mittels eines Mundstückes auf die unvermörtelnden Lager-oder Stoßfugenflächen auftragen kamin. der M Maurer w wird hierdurch von unnötigen Nebenarbeiten. nämlich icI 1 Uochnehmen des Mörtels mit der Kelle. Aufstreichen des Mörtels auf die Steinflächen und der auftretenden Körperlichen Ermüdung des dauernden Bückens befreit, und außerdem kann durch Einstellung der Austrittsbreite des Mundstückes die Dicke der Mörtelschicht eingestellt und dauernd gleichgehalten werden. Insbesondere empfiehlt sich eine solche Vorrichtung zur Aufmauerung von Mauerwerk, bei welchem zunächst nur die Lagerfugen vermörtelt und die Stoßfugen frei gelassen werden. die dann später ihrerseits vermörtelt werden.
  • Zur Vermörtelung insbesondere dieser Stoßfugen kann eine Sonderausbildung des Mundstücks dienen, wie Sie in lig. 4 dargestellt ist. Während zum. Auftragen des Lagerfugenmörtels das Mundstück beispielsweise einen rechteckigen Querschnitt haben kann, dessen Längsachse der Breite der Lagerfuge entspricht, kann zum Ausmörteln der Stoßfugen das in Fig. 4 dargestellte Mundstück 37 benutzt werden. welches eine wannenartige Erweiterullg 3S und ein trichterförmiges, zu einem rechteckigen Austrittsschlitz sich verjüngenden Mundstück 39 besitzt, dessen Längsachse in Richtung der Stoßfugen steht. In dem Mundstück kann eine Scheibe 40 rotieren. die auf einer Welle 41 gelagert ist und sicli iu liichtung des Pfeiles q dreht. Diese Welle kann mit Rillen. Riefen, Borsten, Drähten o. dgl. besetzt sein und dient zur Herausförderung <les Mörtels. Zur et waigen Rückführung iiberschüssigen Mörtels dient die gleiche Scheibe, und um Verstopfungen des Äl undstücks hei Rückführung überschüssigen Mörtels zu vermeiden, kann das die Obersite der Scheibe 40 abdeckende Gehäuse 42 etwa Spiralform haben, derart, daß es sich in der Richtung der Rückleitung ständig in seinem Querschiiitt vergrößert.

Claims (24)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Förderung zähflüssiger Massen, z. B. dünnflüssiger Tonmassen, Mörtel zunn Aufmauern von Steinwänden o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Masse durch Druckluft unter ständigem Durchrühren in der Druckzone gefördert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse während der pneumatischen Förderung und Durchrührung durch Druckflächen gefördert wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen unter Druckluft stehenden Behälter (2), in welchem ein Rührwerk (7, 16) läuft.
  4. 4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rührwerk mit Flügeln (I6) besetzt ist welche Teile einer Förderschnecke bilden.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rührwerk als Förderschnecke ausgebildet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (3) für das Rührwerk (7, 16) einschließlich des Luftkompressors (11, 12) und tlessen Antrieb eine bauliche Einheit bildet, welche mit dem Förderbehälter (2) leicht verbindbar bzw. voii diesem entfernbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß Antriebsvorrichtung, Übersetzungsvorrichtung und Luftkompressor in einem besonderen, auf den Förderbehälter (2) aufsetzbaren Gehäuse (1) untergebracht sind, aus welchem die Antriebswelle (6) und die Druckluftleitung (I3) herausragen, die mit Rührwerkwelle (7) tind Zuleitungsstutzen (I 5) für die Druckluft in den Förderbehälter kuppelbar sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß Luftkompressor und/ oder Rührwerk wahlweise unabhängig voneinander einstellbar sind.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß vor die Austrittsöffnung (17) des geförderten Werkstoffes in die Förderleitung (24) ein Sieb (I8) eingesetzt ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Sieb (I8) eine zweckmäßig an der Rührwerkwelle (7) angeordnete Bürste (19) läuft, welche die durch das Sieb nicht hindurchgegangenen Massebestand teile von diesem herabschiebt.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse der Bürste in einer S-Form gekrümmt ist, derart, daß auf die vom Sieb zurückgehaltenen Massebestandteile eine etwa tangential wirkende Schubkraft ausgeübt wird.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche g bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß um die Fläche des Siehes (I8) herum eine Fangmulde (20) angeordnet ist, in welche die auf dem Sieb zurückgehaltenen Bestandteile geschoben werden.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil (22) des Förderhehälters abnehmbar und durch Verschlußvorrichtungen (2I) mit dem Förderstofbehälter (2) kuppelliar ist.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (2) für den zu fördernden Werkstoff in einem Gestell (2a) schwenkbar ist, und zwar zweckmäßig so, daß er sich im stabilen Gleichgewicht befindet.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderschlauch (24) mit einem Mundstück (25) versehen und an einer Schwenkvorrichtung (26) höhenverstellbar angeordnet ist.
  16. I6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Förderbehälter (28, 29) miteinander so gekuppelt sind, daß sowohl die pneumatische Druckleitung wie auch der Antrieb der Rühr- bzw.
    Förderwerke und die Förderleitung (24) durch Umlegen entsprechender Ventile (33, 34) wahlweise mit jedem der beiden Förderbehälter verbindbar sind.
  17. 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis I6, dadurch gekennzeichnet, daß das Mundstück (25) durch einen Hahn (35) absperrbar ist.
  18. I8. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Absperrhahn (35) für das Mundstück (25) als Zweiwegehahn so ausgebildet ist, daß bei Abschluß des Mundstücks die von der Fördervorrichtung vorgetriebene Klasse unter Aufrechterhaltung ihrer Bewegung durch eine Rückleitung (36) in einen drucklosen Behälter zurückfließt.
  19. 1g. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 18, gekennzeichnet durch die Anordnung dreier Förderbehälter, von welchen der eine unter Druck steht und zur Förderung des Materials o. dgl. dient, der zweite drucklos und leer ist und zur Aufnahme des vom Mundstück zurückfließenden Werkstoffes dient, während der dritte Behälter zur Säuerung und Neufüllung zur Verfügung steht. wobei die Verbindungen des Vor- und Rücklaufes des Fördermaterials zu allen drei Behältern wahlweise umschaltbar sind.
  20. 20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis I9, dadurch gekennzeichnet, daß in das Mundstück (37) eine Schleuderscheibe (40) eingebaut ist, welche das in das Mundstück geförderte Material ausschleudert.
  21. 21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleuderscheibe (40) in das zu einer kleinen \'anne (38) o. dgl. erweitere Mundstiicli eintaucht und dort das zu schleudernde Material ergreift.
  22. 22. Vorrichtung nach Anspruch 20 und 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleuderscheibe (40) mit Rillen, Borsten oder ähnlichen Einrichtungen verschen ist, welche die Anhaftung des Materials an der Schleuderscheibe erhöhen.
  23. 23. Vorrichtung nacll einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleuderscheibe (40) mit einem Schutzgehäuse (42) versehen ist, welches den nicht in der gewünschten Arbeitsrichtung abgeschleuderten Werkstoff entfernt und in das Äluiidstück (37) zurückleitet.
  24. 24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet. daß der freie Rückleitungsquerschnitt des Schutzgehäuses (42) sich in Rückleitungsrichtung still vergrößert.
DEP10123D 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren und Vorrichtung zur Foerderung zaehfluessiger Massen, wie z.B. Moertel o. dgl. Expired DE827315C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1020480B (de) * 1956-03-01 1957-12-05 Hans Ross Verfahren und Vorrichtung zum Ausbringen von Dungstoffen aus Staellen zur Weiterbefoerderung derselben auf Dungstaetten, in oder aus Dungspeichern bzw. Faulgasentwicklern unter Verwendung von Druckluft
GB2438410A (en) * 2006-05-26 2007-11-28 Elie Yves Otch-Effeye Automatic tile adhesive mixer and dispenser

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1020480B (de) * 1956-03-01 1957-12-05 Hans Ross Verfahren und Vorrichtung zum Ausbringen von Dungstoffen aus Staellen zur Weiterbefoerderung derselben auf Dungstaetten, in oder aus Dungspeichern bzw. Faulgasentwicklern unter Verwendung von Druckluft
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