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DE8270C - Verbesserungen an einer centralen Weichen- und Signalstellungs-Vorrichtung - Google Patents

Verbesserungen an einer centralen Weichen- und Signalstellungs-Vorrichtung

Info

Publication number
DE8270C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
drawstring
setting device
signal
signal setting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT8270D
Other languages
English (en)
Original Assignee
TH. henning in Bruchsal
Publication of DE8270C publication Critical patent/DE8270C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/02Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using mechanical transmission, e.g. wire, lever

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

1879.
Klasse 19.
THEODOR HENNING in BRUCHSAL. Verbesserungen an einer centralen Weichen- und Signalstellungs-Vorrichtung.
Zusatz-Patent zu No. 4728 vom 28. August 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Juli 1879 ab. Längste Dauer: 27. August 1893.
Die im Patent No. 4728 beschriebene Vorrichtung zum Stellen der Fahrsignale mit Sicherheitsvorrichtung für die Rückstellung des Fahrsignals auf »Halt« habe ich in der in Fig. 1 bis 5 dargestellten Weise auf die Stellung der Weichen angewendet und dementsprechend geändert.
Um das Zugband möglichst wenig anzustrengen bezw. um schwache Dimensionen für dasselbe zu erhalten, wurde der Hub desselben vergröfsert und an der Weiche bezw. dem Signal eine Uebersetzung ins Langsame angeordnet.
Fig. 3 bis 5. Das vom Centralapparat kommende Zugband α läuft über eine verzahnte Kettenrolle B und ist an seinem Ende mit dem Gewicht P1 belastet. B ist auf der Schraubenspindel S festgekeilt. Die Mutter M steht mit dem Weichenspitzenverschlufs W in Verbindung, welcher in der im Patent No. 276 angegebenen Weise mittelst todten Weges wirkt. Durch Anziehen des Zugbandes α wird die Weiche nach der einen, durch Nachlassen bezw. durch die Zugkraft des Gewichts P1 nach der anderen Richtung gestellt. Der für das Verschliefsen der Weiche verwendete Hub (todter Weg) des Zugbandes ist gröfser, als seine Längenausdehnung durch die gröfste Anstrengung desselben am Centralapparat.
Die Stellvorrichtung am Signal ist die gleiche wie an der Weiche, nur kann der Weichenspitzenverschlufs in Wegfall kommen und die an M angreifende Schubstange direct mit dem Signal in Verbindung gebracht werden.
Am Centralapparat, ■ Fig. 1, läuft das Zugband α als Kette über die Rollen R1 R und A. Die Rolle A ist verzahnt, um das Gleiten der Kette auf derselben zu verhindern. Q ist die Compensationsstange, bed die Sperrvorrichtung derselben. Diese Vorrichtung wirkt, wie im Patent No. 4728, Absatz 5, beschrieben. Das Ende des Zugbandes α ist mit dem Gewicht P belastet, welches mit dem Gewicht P1 im Verhältnifs steht. Das Bewegen des Zugbandes geschieht direct oder mit Hülfe eines mit A verbundenen Handrades. Mit A dreht sich gleichzeitig das Zahnrad s, welches in Z eingreift. Das Uebersetzungsverhältnifs zwischen ζ und Z ist so gewählt, dafs Z eine halbe Umdrehung macht, während der Umfang' von A den zum Stellen der Weiche bezw. des Signals nothwendigen Weg zurücklegt. Die Endstellungen werden durch den gegenseitigen Verschlufs fixirt, welch letzterer auf der gleichen Idee beruht, wie der im Patent No. 4728, Absatz 3, beschriebene. Durch Anwendung des Halbkreishubes fällt der Winkelhebel e^fd (Patent No. 4728) fort. Ebenso greift die verticale Stange T U direct in die Coulisse ein, wodurch der zweiarmige Hebel SRT (Patent No. 4728) erspart wird.
In Fig. ι ist die Ruhestellung gezeichnet, bei welcher die Fahrsignale auf »Halt«, die Weichen in der normalen Lage stehen und das Zugband a durch das Gewicht von Q sich frei compensiren kann.
Bei der Umstellung wird zunächst durch Anziehen des Handhebels R1 H die Stange T U so hoch gehoben, dafs T vor die bogenförmige Rinne L kommt, wodurch es den beiden Sperrfallen bed und c C1 dlr welche durch die Nase_/ festgehalten werden, möglich ist, niederzufallen. Sollte letzteres nicht geschehen, so wird d, durch das Ende des Sperrradbogens η niedergedrückt. Trifft die Spitze von b zufällig auf eine Zahnspitze, so wird durch Anziehen der Kette die Sperrstange Q bis zum nächsten Zahn gehoben. Zu diesem Zwecke ist zwischen η und d1 Spielraum gelassen. Ist der Hub des Zugbandes vollendet, so ist T in den Einschnitt T1 eingelaufen und die Stange T U um ein weiteres Stück gehoben, wodurch α sowohl arretirt, als auch der gegenseitige Verschlufs der Zugvorrichtungen perfect wird.
Erwähnt sei noch, dafs die Stange T T1 gegen Ende der Bewegung durch unbewegliche Nasen N so verschoben wird, dafs die Einschnitte T T1 vor die Rinne L kommen, so dafs sie die Stange T U aufnehmen können. Die Rückstellung der Weiche oder des Signals wird durch
Niederdrücken von HR1 eingeleitet. Durch Heben des Gewichtes P erhält das an der Weiche angebrachte Gewicht P1 das Uebergewicht und zieht das Band α zurück. Hierbei mufs Q unbeweglich in der Schwebe erhalten werden, weil durch Niedersinken von Q der Hub des Bandes α in Bezug auf die Weiche verkürzt würde und die vollständige Rückstellung nicht erfolgen könnte. Das Niedersinken von Q während der Rückstellung wird durch die Sperrvorrichtung unmöglich gemacht; denn sobald solches eintreten will, wird b aus dem Einschnitt der Sperrstange herausgedrängt und dadurch di so hoch gehoben, dafs es durch Einrücken in die Sperrzähne η .... ti ein weiteres Nachlassen des Bandes α verhindert. Findet ein Niedersinken von Q nicht statt, so ist das ein Beweis, dafs die Weiche bezw. das Signal in die Ruhestellung zurückgekehrt ist.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Das Stellen der Weichen mittelst eines Zugbandes.
  2. 2. Die Uebersetzung der Bewegung des Zugbandes mittelst Kettenrolle und Schraube auf die Bewegung der Weiche oder des Signals, sowie die Combination mit dem Spitzenverschlufs.
  3. 3. Die in Fig. 1 und 2 dargestellte und vereinfachte gegenseitige Verriegelung der Zugvorrichtungen.
  4. 4. Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Compensation nebst Sicherung für den richtigen Rücklauf" des Zugbandes.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT8270D Verbesserungen an einer centralen Weichen- und Signalstellungs-Vorrichtung Active DE8270C (de)

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