DE827093C - Schmelzleitersicherung, insbesondere Niederspannungs-hoechstleistungssicherung - Google Patents
Schmelzleitersicherung, insbesondere Niederspannungs-hoechstleistungssicherungInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H85/00—Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
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Description
-
Bei gewissen Schmelzleitersicherungen, insbeson- dere Niederspannungshochleistungssicherungen, be- steht die Aufgabe, die Anordnung so zu treffen, daß noch im Grenzstromgebiet der Schmelzleiter, nachdem die thermischen Bedingungen für das Ab- schmelzen erfüllt sind, in einer möglichst kurzen trbergangszeit die metallische Stromleitung unter- bricht und den Schaltlichtbogen einleitet. Diese Aufgabe versucht man z. B. dadurch zu lösen, daß man in den beispielsweise aus Silber oder Kupfer bestehenden Schmelzleiter eine Brücke aus leichter schmelzendem Metall oder Metallegie- rungen einlötete, den Schmelzleiter an einer oder mehreren Stellen im Querschnitt schwächte, auf den durchgehenden Schmelzleiter ein leichter schmel- zendes Metall aufbrachte, das beim Schmelzen sich mit dem Metall des Schmelzleiters legierte und da- durch seinen Widerstand erhöhte. Auch hat man vorgeschlagen, auf den Schmelzleiter Chemikalien aufzubringen, die beim Erhitzen das Metall des Leiters zerstören oder zu einem sich mit dem Leiter- metall legierenden Metall, wie Quecksilber, redu- ziert werden. Die Erfindung benutzt Schmelzleiter mit stellen- (weise verringertem Querschnitt und nutzt auch die Legierungsbildung durch ein auf den Schmelzleiter aufgebrachtes, leicht schmelzbares Metall aus. Sie stützt sich auf die neue Erkenntnis, daß im letzteren Fall der Schmelzleiter stets an den Rändern des Belags aus leicht schmelzendem Metall durch- schmilzt. Dort scheint die Legierungsbildung zu- erst einzusetzen, oder es scheinen sich dort Legie- rungen mit einem Gemischverhältnis zu bilden, die einen höheren elektrischen Widerstand haben als die in dem zwischen den Rändern liegenden Bereich entstehenden Legierungen. Erfindungsgemäß werden die Ränder des die Legierungsbildung veranlassenden Auftrags in Zonen verringerten Schmelzleiterquerschnitts ver- legt. Am besten macht man den Auftrag in der Stromrichtung so kurz, daß er nur in dem Maximal- temperaturbereich des Schmelzleiters liegt. Beim Auftreten des Grenzstroms brennt dann der Schmelz- leiter genügend rasch durch. Würde man einen Schmelzleiter ohne Querschnittseinschnittstelle ver- wenden oder die Auftragsränder nicht an Stellen verringerten Schmelzleiterquerschnitts verlegen, dann würde beim Grenzstrom der Schmelzleiter viel zu langsam durchbrennen. Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. Ein streifenförmiger Schmelz- leiter i (Fig. i), z. B. aus Kupfer, ist bei 2 durch eine Aussparung im Querschnitt geschwächt. An dieser Stelle ist der Schmelzleiter mit einem Auf- trag 3 von Zinn oder einem anderen leicht schmel- zenden Metall oder Metallegierung derart versehen, daß die Ränder 4 des Auftrags im Bereich 2 ver- ringerten Querschnitts liegen. Der Auftrag ist etwa so dick wie der Schmelzleiter. Ein dickerer Auf- trag würde das Abschmelzen verzögern und würde unnötige Vergeudung von Zinn bedeuten. Ein dünnerer Auftrag wäre praktisch wirkungslos. In der Stromrichtung ist der Auftrag (Länge L) so kurz, daß er in der Zone maximaler Erwärmung des Schmelzleiters liegt, das ist beim Ausführungs- beispiel der Fall, wenn L etwa gleich dem Radius des halbkreisförmigen Ausschnittes ist./ Da es für das rasche Abschmelzen darauf an- kommt, daß die Auftragsränder in den Zonen ver- ringerten Querschnitts liegen, werden die Vorteile der Erfindung auch bei einer Ausführungsform ge- mäß Fig.2, allerdings mit höherem Zinnaufwand, erreicht. Hier hat der Schmelzleiter zwei Ein- schnitte, und die Auftragsränder liegen an den Stellen geringsten Querschnitts. Die Erfindung bietet den Vorteil, daß beim Grenzstrom der Schmelzleiter rasch abschmilzt und daß deshalb eine starke Erhitzung der Siche- rung, die leicht zum Bruch des den Schmelzleiter einschließenden Keramikteils führt, vermieden wird. Auch ist die Erfindung einfach und billig in der Herstellung und gestattet auch bei Massenfertigung die Einhaltung kleiner Toleranzen für die Ab- s`cTlmeIzzeit;
Claims (1)
-
PATENTANSPRÜCHE: i. Schmelzleitersicherung, insbesondere Nie- derspannungshöchstleistungssicherung, mit stel- lenweise querschnittsgeschwächtein Schmelz- leiter, bei dem mittels eines Auftrags aus leicht schmelzendem Metall oder Metallegierung durch Bildung einer Legierung höheren elektrischen Widerstandes das Abschmelzen beim Grenz- strom beschleunigt wird, dadurch gekennzeich- net, daß die Ränder (4) dieses Auftrags (3) in Zonen (2) verringerten Schmelzleiterquerschnitts liegen. 2. Schmelzleitersicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Auftrag (Länge L) nur auf die Zone (2) verringerten Querschnitts erstreckt (Bereich der Maximal- temperatur). 3. Schmelzleitersicherung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Querschnittsschwächung durch kreis- oder halb- kreisförmige Aussparungen die Länge (L) des Auftrags (3) etwa gleich dem Kreishalbmesser ist. ,4. Schmelzleitersicherung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke des Auftrags (3) etwa gleich der Stärke des Schmelzleiters (i) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP22641A DE827093C (de) | 1948-11-25 | 1948-11-25 | Schmelzleitersicherung, insbesondere Niederspannungs-hoechstleistungssicherung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP22641A DE827093C (de) | 1948-11-25 | 1948-11-25 | Schmelzleitersicherung, insbesondere Niederspannungs-hoechstleistungssicherung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE827093C true DE827093C (de) | 1952-01-07 |
Family
ID=7368836
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP22641A Expired DE827093C (de) | 1948-11-25 | 1948-11-25 | Schmelzleitersicherung, insbesondere Niederspannungs-hoechstleistungssicherung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE827093C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1055669B (de) * | 1953-07-31 | 1959-04-23 | Siemens Ag | Schmelzeinsatz mit bandfoermigem Schmelzleiter |
| FR2494900A1 (fr) * | 1980-11-27 | 1982-05-28 | Wickmann Werke Ag | Fusible |
| EP1134769A1 (de) * | 2000-03-08 | 2001-09-19 | Cooper Bussmann UK Limited | Verfahren zum Aufbringen eines Materials mit M-Effekt |
-
1948
- 1948-11-25 DE DEP22641A patent/DE827093C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1055669B (de) * | 1953-07-31 | 1959-04-23 | Siemens Ag | Schmelzeinsatz mit bandfoermigem Schmelzleiter |
| FR2494900A1 (fr) * | 1980-11-27 | 1982-05-28 | Wickmann Werke Ag | Fusible |
| EP1134769A1 (de) * | 2000-03-08 | 2001-09-19 | Cooper Bussmann UK Limited | Verfahren zum Aufbringen eines Materials mit M-Effekt |
| US6570482B2 (en) | 2000-03-08 | 2003-05-27 | Cooper Technologies | Fuse apparatus and method |
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