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DE826803C - Brennstoffeinspritzpumpe und Vorrichtung zu ihrer Montage und Demontage - Google Patents

Brennstoffeinspritzpumpe und Vorrichtung zu ihrer Montage und Demontage

Info

Publication number
DE826803C
DE826803C DEF1676A DEF0001676A DE826803C DE 826803 C DE826803 C DE 826803C DE F1676 A DEF1676 A DE F1676A DE F0001676 A DEF0001676 A DE F0001676A DE 826803 C DE826803 C DE 826803C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
mounting
wedge
spring
assembly
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF1676A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1620090U (de
Inventor
Dipl-Ing Hans Tomala
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS TOMALA DIPL ING
Original Assignee
HANS TOMALA DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANS TOMALA DIPL ING filed Critical HANS TOMALA DIPL ING
Application granted granted Critical
Publication of DE826803C publication Critical patent/DE826803C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M59/00Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
    • F02M59/44Details, components parts, or accessories not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M59/02 - F02M59/42; Pumps having transducers, e.g. to measure displacement of pump rack or piston
    • F02M59/48Assembling; Disassembling; Replacing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Brennstoff einspritzpumpe und Vorrichtung zu ihrer Montage und Demontage Die Montage und Demontage der einzelnen Pumpenelemente von Brennstoffeinspritzpumpen gestaltet sich wegen der Vorspannung der Pumpenkolbenfedern verhältnismäßig schwierig. Es wurde bereits vorgeschlagen, die Montage und Demontage dadurch zu erleichtern, daß die Pumpenkolbenfeder an ihren beiden Enden in einer Hülse oder einem Bügel in gespanntem Zustand gehalten wird, wobei nach der Montage der Feder diese Hülse o. dgl. entfernt wird. Mit einer solchen Vorrichtung sind aber noch nicht alle Schwierigkeiten behoben. Bei einer Erstmontage muß die Feder vorerst in einer besonderen Vorrichtung oder von Hand aus zusammengedrückt werden, damit sie in den Bügel eingesetzt werden kann: Beim Auswechseln einzelner Teile eines Pumpenelements, z. B. des Kolbens oder der Büchse, ist es kaum möglich, diese Montagehülse mit der Feder während des Arbeitsvorganges von Hand aus genau in ihrer Lage zu halten, und es fallen daher die einzelnen Teile des Pumpenelements auseinander, so daß der Eingriff der meist mit einem Zahnradprofil ausgebildeten Regelhülse in die gezahnte Regelstange neu eingestellt werden muß.
  • Die Erfindung zielt darauf ab, eine Montagevorrichtung zu schaffen, bei welcher diese Nachteile behoben sind, und die erfindungsgemäße Montagevorrichtung besteht im wesentlichen aus einem am Pumpengehäuse selbst angreifenden Montagebügel, welcher so bemessen ist, daß sein unterer Arm die Pumpenkolbenfeder in der durch den INTocken angehobenen Stellung untergreift. Das Auswechseln des Kolbens oder der Kolbenbüchse eines Pumpenelements kann mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einfacher Weise derart erfolgen, daß der Kolben mit Hilfe des Nockens in seine höchste Lage gebracht wird, worauf die Feder in dieser gespannten Stellung mittels des unteren Armes des Montagebügels gefaßt wird. Der untere Arm des Montagebügels wird hierbei zwischen Federteller und Feder eingeschoben, so daß nach Absenken des Nockens der Federteller ohne weiteres entfernt und damit der Pumpenkolben freigegeben werden kann. Da nun der Montagebügel am Pumpengehäuse selbst angreift, hält er die Feder unverändert in ihrer Lage am Pumpengehäuse, so daß das Auswechseln der Kolbenbüchse und des Kolbens erfolgen kann, ohne die übrigen Teile des Pumpenelements aus ihrer Lage zu bringen. Der Eingriff zwischen Regelhülse und Regelstange bleibt aufrechterhalten, so daß keine neuerliche Einstellung erforderlich ist und die :Montagearbeit in kürzester Zeit mühelos durchgeführt werden kann.
  • Gemäß der Erfindung ist ferner ein Montagekeil vorgesehen, welcher einen Schlitz für den Durchtritt des Bundes des Kolbens, auf welchem der Federteller aufsitzt, aufweist. Hierbei ist der untere Arm des :Montagebügels derart gegabelt, daß der lichte Abstand der Gabelzinken voneinander größer als die Breite des Montagekeils und kleiner als der Außendurchmesser der Feder ist. Dieser @fontagekeil, welcher in seiner einfachsten Form aus einer länglichen, geschlitzten Platte besteht, ermöglicht in einfacher Weise die Montage der Feder, wenn die Feder völlig demontiert war. Der l@lontagekeil wird auf den in seine tiefste Stellung gesenkten Stößel aufgelegt, und die Feder kann nun an ihr oberes Widerlager angesetzt und von der Seite her in ihre Lage gedrückt werden, wobei sie an der Oberfläche des Montagekeils gleitet. Durch Drehen der Nockenwelle wird nun beim Anheben des Stößels die Feder unter Zwischenschaltung des Montagekeils gespannt und in der gespannten Lage durch den Montagebügel festgehalten. Auf diese Weise wird ein Vorspannen der Feder beim Einbau durch eine besondere Spannvorrichtung oder von Hand aus erspart. Die Erfindung ermöglicht somit in müheloser und einfacher `''eise Montage und Demontage der Feder und der übrigen Teile eines Pumpenelements.
  • Zweckmäßig weist auch die Einspritzpumpe selbst eine Ausbildung auf, welche das Arbeiten mit einer solchen Montagevorrichtung erleichtert. In erfindungsgemäßer Weise ist der Rand der seitlichen Montageöffnung des Pumpengehäuses so ausgebildet, daß seine Höhe der Höhe des Stößels bei gesenktem Nocken entspricht, so daß durch diesen Rand und den Stößel seine ebene Auflage für den Montagekeil gebildet wird. Auf diese Weise ist der Montagekeil, welcher auch mit einem seine Einschubbewegung in die Pumpe begrenzenden Anschlag ausgebildet sein kann, am Pumpengehäuse in einwandfreier Weise gelagert, so daß der Arbeiter beide Hände frei hat, um die Feder über den Montagekeil zu schieben.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels schematisch erläutert. Fig. i, 2 und 3 stellen eine Pumpe bei der Montage in verschiedenen Phasen der Arbeit dar; Fig. 4 zeigt den Montagebügel und Fig. 5 den Montagekeil in schaubildlicher Darstellung; Fig. 6 stellt ein Detail dar.
  • Beim Zusammenbau der Pumpe wird vorerst der Montagekeil i auf den in die tiefste Stellung gesenkten Stößel 2 und auf den Rand 3 der seitlichen Montageöffnung des Pumpengehäuses .4 aufgelegt. Der Stößel 2 befindet sich in dieser Stellung in der gleichen Höhe wie der Rand 3, so daß der Montagekeil i horizontal liegt. Die Einschubbewegung des Montagekeils i ist durch einen Anschlag 5 des Montagekeils begrenzt. Hierauf werden die Regelhülse 6 und der obere Federteller 7 eingesetzt und die Feder 8 mit ihrem oberen Ende gegen den Federteller 7 abgestützt und von der Seite her über die Führungsfläche des Montagekeils i in ihre Lage geschoben, wodurch sie entsprechend vorgespannt wird. Diese Stellung ist in Fig. i dargestellt. In diesem Zustand kann nun, solange die Kolbenbüchse 9 noch nicht eingesetzt ist, das Zahnradprofil der Regelhülse 6 in richtigen Eingriff mit der Regelstange io gebracht werden. Hierauf wird die Kolbenbüchse 9 mit dem Kolben i i von oben her in die Gehäusebohrung 12 eingesetzt und der Stößel 2 mit dem -Niontagekeil i durch Verdrehen der Nockenwelle 13 in die höchste Stellung gehoben. Ein Schlitz 1 4 des -.,\iontage-'keils i (s. Fig. 5), welcher breiter bemessen ist als der Durchmesser des Bundes 15 des Kolbens, ermöglicht hierbei, daß der Kolben 1 1 unmittelbar auf dem Stößel 2 aufliegt, so daß beim Anheben des Stößels das Querhaupt 16 des Kolbens mit der Kolbenbüchse 9 nicht in Kollision gerät. Hierbei wird die Feder 8 unter Vermittlung des Montagekeils i gespannt. In weiterer Folge wird nun der in Fig. 4 dargestellte :@Iolttagebügel 17 über das Pumpengehäuse 4 gelegt und der untere Arm 18 des Montagebügels 17, welcher derart gegabelt ist, daß er den Montagekeil i seitlich umgreift, in der in Fig.2 dargestellten Weise unter die gespannte Feder ,4 geschoben. «'enn nun durch Drehen der Nockenwelle 13 der Stößel 12 gesenkt wird, kann der h ontagekeil i entfernt werden, und die Feder wird durch den Montagebügel 17 in ihrer gespannten Lage gehalten. -Nunmehr wird der in Fig. 6 dargestellte geschlitzte untere Federteller i9 in seine Lage auf dem Bund 15 gebracht, und der Montagebügel 17 kann nun nach Anheben des Stößels 2 seitlich zwischen Federteller i9 und Feder 4 herausgezogen werden.
  • Bei der Demontage der Pumpe wird wieder der Stöße12 in die höchste Lage gebracht und der Montagebügel 17 in der in Fig. 3 dargestellten Weise mit seinem unteren Arm 18 zwischen Federteller i9 und Feder 8 geschoben, zu welchem Zweck der gegabelte Arm 18 mit Schrägflächen 2o ausgebildet ist. Nach Senken des Stößels 2 kann nun der Federteller i9 entfernt werden, worauf der Montagekeil i auf den Stößel 2 gelegt und durch Verdrehen der Nockenwelle 13 in die höchste Lage gebracht wird. Der in dieser Weise durch den Montagekeil i entlastete Montagebügel 17 wird nun entfernt und die Feder durch Senken des Stößels 2 entspannt. Durch Lösung der Stellschraube 21 wird nun die Kolbenbüchse 9 freigegeben, so daß diese samt dem Kolben i i nach Entfernung der Ventilverschraubung 22 nach oben herausgezogen werden kann. Feder 8, Federteller 7 und Regelhülse 6 können nunmehr ausgebaut werden.
  • Bei Reparaturen ist es häufig erforderlich, nur Kolbenbüchse und Kolben auszuwechseln. In diesem Falle kann der Montagebügel 17 in der vorher beschriebenen Weise in die in Fig.3 gezeichnete Stellung gebracht werden und während der gesamten Montagearbeit in dieser Stellung verbleiben, so daß Feder 8, Federteller 7 und Regelhülse 6 überhaupt nicht ausgebaut werden müssen. Durch den Montagebügel wird hierbei lediglich die Feder 8 in der gespannten Lage gehalten, so daß der untere Federteller i9 abgenommen und Kolben und Kolbenbüchse nach oben ausgebaut werden können. Zu diesem Zweck ist der Montagebügel mit einem Loch 23 ausgebildet, welches den Ausbau des Kolbens mit der Kolbenbüchse ermöglicht. Dieses Loch ist zugleich so groß bemessen, daß es für alle Fälle auch den Durchtritt der Ventilverschraubung 22 ermöglicht. Vorzugsweise wird auch ein Loch 2:I vorgesehen, welches die Entfernung der Stellschraube 21 gestattet. Um hierbei das gleichzeitige Auswechseln der Kolben und Kolbenbüchsen von mehreren Pumpenelementen zu ermöglichen, ist die Breite des Montagebügels 17 so bemessen, daß sie den Abstand der Pumpenelemente voneinander nicht überschreitet, so daß ohne weiteres zwei. Nlontagebügel für zwei benachbarte Pumpenelemente angelegt werden können.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Montage und Demontage der Kolben von Brennstoffeinspritzpumpen für Einspritzbrennkraftmaschinen, gekennzeichnet durch einen am Pumpengehäuse angreifenden Montagebügel, welcher so bemessen ist, daß sein unterer Arm die Pumpenkolbenfeder in der durch den Nocken angehobenen Stellung untergreift.
  2. 2. Montagevorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen mit einem Schlitz für den Durchtritt des Bundes des Kolbens ausgebildeten Montagekeil (i) und ferner dadurch gekennzeichnet, daß der untere Arm (18) des Montagebügels gegabelt und der lichte Abstand der Gabelzinken größer als die Breite des Montagekeils (i) und kleiner als der Außendurchmesser der Feder ist.
  3. 3. Montagevorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Montagebügel das Pumpengehäuse oben umgreift und Löcher für die Durchführung der Pumpenkolbenbüchse und gegebenenfalls der Stellschraube für die Fixierung der Pumpenkolbenbüchse aufweist. .I.
  4. Montagevorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Montagebügels den Abstand zweier Pumpenelemente einer mehrstelligen Pumpe nicht überschreitet.
  5. 5. Montagevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Montagekeil (i) mit einem mit dem Pumpengehäuse zusammenwirkenden, seine Einschubbewegung begrenzenden Anschlag (5) ausgebildet ist.
  6. 6. Brennstoffeinspritzpumpe, für welche die Montagevorrichtung nach Anspruch i bis 5 bestimmt i,st, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Randes (3) der seitlichen Montageöffnung des Pumpengehäuses der Höhe des Stößels bei gesenkter Nocke entspricht, derart, daß durch Rand und Stößel eine ebene Auflage des @4ontagekeils gegeben ist.
DEF1676A 1949-08-09 1950-06-11 Brennstoffeinspritzpumpe und Vorrichtung zu ihrer Montage und Demontage Expired DE826803C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT826803X 1949-08-09

Publications (1)

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DE826803C true DE826803C (de) 1952-01-07

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ID=3681722

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF1676A Expired DE826803C (de) 1949-08-09 1950-06-11 Brennstoffeinspritzpumpe und Vorrichtung zu ihrer Montage und Demontage

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DE (1) DE826803C (de)

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