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Gerät zum gleichzeitigen Befeuchten und Massieren des menschlichen
Körpers
Die Erfindung betrifft ein Gerät zum gleichzeitigen Befeuchten und Massieren
und hat zur Aufgabe, ein gleichzeitiges Massieren durch kleine Berührungselemente
und Eintröpfeln von zur handlung und Nahrung geeigneten Stoffen in die Haut zu ermöglichen.
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In der Zeichnung ist ein Gerät nach der Erfindung beispielweise in
mehreren Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt
des Gerätes nach der Erfindung, Fig. 2 einen Grundriß des Gerätes mit teilweisen
Ausbrüchen.
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Fig. 3 einen Teilschnitt durch ein Detail einer Variante uncl Fig.
4 bis 12 Längsschnitte anderer Ausführungsformen.
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Das Gerät gemäß der Erfindung kann aus einem aus irgendeinem geeigneten
Stoff hergestellten Behälter 1 bestehen, der in seinem oberen Teil mit einer durch
einen Stopfen 3 verschlossenen Füllöffnung 2 versehen ist. Dieser Behälter ist in
seinem unteren Teil durch eine Art Platte 4 gesehlossen, die in dem Ausführungsbeispiel
mit zylindrilschen Vorsprüngen 5 und mit Löchern 6 ausgestattet ist.
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Diese Löcher können im Ruhezustand geschlossen sein. In diesem Falle
ist der Abschluß von außen durch eine geeignete Vorrichtung, einen Knopf, einem
durch den Druck der Hand auf den Griff hedingten Hebel oder durch einen automatisch
durch
den auf den wirksamen Teil während des Gebrauches des Gerätes ausgeübten Druck gesteuert.
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In dem Behälter I kann eine Vorrichtung zum Steuern der Flüssigkeit
nach den Löchern 6 vorgesehen sein, damit in allen Stellungen des Gerätes die Flüssigkeit
in die Kammern 8 in geeigneter Weise gelangt.
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Unter dieser Platte 4 ist ein Körper 7 angeordnet, der oben mit kleinen
zylindrischen Kammern 8 versehen ist, die in diesem Falle konaxial zu den Vorsprüngen
5 angeordnet sind und einen Durchmesser haben, der etwas größer ist als derjenige
der Vorsprünge. Dieser Körper 7 ist unten mit Höckern 9 versehen, die ebenfalls
zu den Kammern 8 und zu den Vorsprüngen 5 konaxial sind. Diese Vorsprünge sind in
der Achse von einem kleinen Kanal 10 durchsetzt, der die Kammern 8 mit außen verbindet.
Die Platte 4 kann aus einem starren geeigneten Stoff bestehen, aher der Körper 7
aus einem wichen, vorzugsweise elastischen Stoff, l)eispielsweise natürlichem und
künstlichem Gummi oder einem Kunstharz usw.
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Der Behälter I ist mit Mitteln versehen, die die l'latte 4 und den
Körper 7 zusammenhalten.
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Um dieses Gerät zu benutzen, versieht man den Behälter 1 mit dem
z. B. zum Eindringen in die Poren der haut bestimmten Mittel und beklopft dann die
Haut. Dabei erteilt man dem wirksamen Teill Biegungen, der entsprechend diesen Biegungen
bewirkt, daß seine mit dem zu verarbeitenden Mittel gefüllten Kammern 8, in die
das Mittel aus dem Raum 11 zwischen der Platte 4 und dem Körper 7 eingedrungen ist,
die Vorsprünge 5 iil) ergreifen.
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Dabei wirken die Vorsprünge als Kolben, drücken das Mittel zur Spitze
der Höcker 9. so daß das Mittel durch die Kanäle so unter Druck in die toren der
Haut eindringt.
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Auf diese Weise massiert man die Haut und arbeitet das zur Behandlung
bestimmte Produkt in die Haut ein.
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Wie in Fig. 3 dargestellt, könnten die Vorsprünge 5 mit Spitzen 5a
versehen sein, die beim Arbeiten des wirksamen Teiles in einen konischen Kanal 9a
eindringen, der in den Höckern g vorgesehen ist. Dadurch kann der Austritt des Mittels
aus dem wirksamen Teil begrenzt werden.
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In dem in Fig. 4 versnashaulichten Ausführungsbeispiel ist die Zwischenplatte
4 durch eine Mehrzahl von dünnen Platten 12. 13 und 14 ersetzt, die am Umfang mit
dem Behälter 1 verbunden sind.
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Jede dieser Platten ist mit kleinen, nur in einer Richtung worksamen
Ventilen versehen, wie 12a, 13a, 14a. Diese Ventile lassen eine gewisse menge der
Flüssigkeit l>is zur Platte 7 durch, die den .\rl>eitsteil des Gerätes bildet.
\lan erkennt, daß die Schließung dieser kleinen Ventile durch den Druck der Flüssigkeit
bewirkt wird. die sich zwischen der l>latte 7 und den Platten 12, 13, 14 befindet.
Diese Zusammendrückung kann auf verschiedene Arten erreicht werden je nach der Beschaffenheit
und Anordnung der Platte 7. Im Falle der Fig.4 ist angenommen, daß die Platte7 elastisch
ist. Der Druck wird durch Deformierung der Platte beim Massieren erzeugt. Im Falle
er Fig. 5 ist die Platte7 starr angenommen. Mankann dann die Platte beweglich anordnen,
und zwar dicht zwischen zwei mit dem Behälter I verbundenen Rändern 15 und IG.
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Der Rückgang der Platte 7 in die Ausgangsstellung kann durch das Spiel
einer Reihe von Federn 17 und 18 gesichert werden, die zwischen die Platte 7 und
den Kand I6 eingefügt sind. Dieser Rückgang der Platte 7 bewirkt das Arbeiten der
kleinen Rückschlagventile und bestimmt den Zustrom einer gewissen Menge der Flüssigkeit.
Man könnte die Federn 17 und 18 durch einen zusammendrückbaren King ersetzen, der
sowohl die Aufgabe erfüllen würde, die Platte 7 wieder in die Ausgangsstellung zurückzubewegen,
als auch die Platte in dem Behälter bei der Bewegung abzudichten.
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Bei einer anderen, in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform ist die
Platte 7 unter Zwischenfügung eines elastischen, abdichtenden Bandes 19 mit dem
Behälter 1 verbunden. Das Band sichert sowohl die nahgiebige Verbindung der Platte
7 in bezug auf den Behälter als auch die Dichtigkeit dieser Verbindung. Bei diesem
Ausf2hrungsbeispiel kann die Platte 7 starr oder nachgiebig sein.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 kann die Platte 7, wie vorher
beschrieben. mit dem Behälter verbunden sein. Bei dieser Ausführungsform ist die
frühere Zwischenplatte 4 durch eine Anzahl von übereinander angeordneten Platten
20. 21, 22. 23 ersetzt, die mit versetzten Durchlässen ausgerüstet sind. Diese verschiedenen,
durchlöcherten Platten können gegeninander beweglich sein. Bei Gebrauch des Gerätes
berühren sie sich gegenseitig. was eine abdichtende Aufteilung des Innenraumes des
Behälters in zwei Teile bewirkt. Durch die elastische Verlegung der Platte 7 spritzt
die zusammengedrückte Flüssigkeit durch die Kanäle dieser Platte. Die Platten 20,
21, 22 und 23 können jedoch sowohl untereinander als auch gegenüber dem Behälter
starr sein. Sind sie dicht genug beieinander angeordnet, dann wirken sie beim Gebrauch
des Gerätes wie eine Bremse. Die bei einer plötzlichen Zusammendrückung abgebremste
Flüsskgkeit dringt dann durch die Kanäle der Platte 7. l»ei der Ausführungsform
nach Fig. 8 8 liat das Gerät eine Platte 7a und eine Platte 4a, die beispeilsweise
wie diejenigen des in Fig. 1 dargestellten Gerätes angeordnet sein können. Die Zwischenplatte
4a hat auf der unteren Seite eine gewisse Anzahl von beispiels weise konisch augsebildeten
Vertiefungen 24, an deren verjungten Enden Löcher vorgesehen sind, die die Verbindung
mit dem oberen Teil des Behälters 1 herstellen. In diesen Vertiefungen 24 oder in
Richtung auf diese sind Vorsprünge 4entsprechenden 25 eines Profils bewegbar, der
die auf der Innenseite Platte 7a angcordnet sind. Das Zusammenwirken dieser Vertiefungen
und der zugehörigen Vorsprünge ersetzt die Wirkung der Ventile, die auf der Platte
4 vorgesehen waren. Bei der Relativbewegung zwischen der Platte 7a und dem Behälter
wird ein Teil der Fliissigkeit in vliesen zurückgedrückt, bis die Platte
an
der Platte 4a anliegt. Der andere Teil dann durch die Kanäle in den wirksamen Teil
herausspritzen. Die Plattenqa und 7a können auch auf jetle andere Weise angeordnet
sein. Sie können beide oder einzeln starr oder elastisch sei.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 hat der Behälter 1 eine Randverstärkung
26, die innen mit einer Rille versehen ist, in die ein Ring 27 aus zu-Sammendrückbarem,
vorzugsweise elastischem Dichtungsstoff eingefügt ist. Dieser Ring 27 ist durch
Eindriicken der Ränder der Platten 4a und 711, die als gleichartig denjenigen der
Fig. 8 angenommen werden können, eingepreßt. Auch hier können die Platten beide
oder einzeln starr oder elastisch sein.
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Die Platten 411 und 7a könnten übrigens auch auf andere Weise als
durch ihre eigene Kraft gegen den Ring gedrückt sein, beispielsweise durch eine
auf die Wulst 26 aufgeschraubte kleine Krone. Zwischen den Platten 4a und 7a, und
zwar in der Mitte, ist eine Feder 28 eingefügt, die für gewöhnlich bestrebt ist,
die Platten beim Gebrauch des Gerätes zu trennen. Diese Feder kann gegebenenfalls
die elastische Wirkung der Platte 7a beim Gebrauch des Gerätes unterstützen. Auf
die Wulst 26 des 13ehälters 1 kann ein Verschlußdeckel 29 aufgeschraubt sein der
das Gerät nach dem Gebrauch abdichtet.
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Dieser Deckel ist i der Mitte mit einem konaxialen, zylindrischen
Reing 30 versehen, der eine solche Ilöhe hat. daß er sich beim Aufschrauben des
I) eekels auf die Wulst 26 an den wirksamen Teil der Platte 7a zwischen den Höckeren,
die die Massagepunkte bilden, abstützt. Bei ganz aufgeschraubtem Deckel 29 driickt
der Ring 30 die Platte 7a gegen die Platte 4a uiid sichert dadurch einen dichten
Abschluß des Behälters Im Rahmen dieser Ausführungsform ware es noch m (iglich.
eine mechanische Steuerung vorzusehen, die es bei Gebrauch des Gerätes gestattet,
die Platte 7a mit der Platte 4a verbunden zu halten, so daß das Gerät dann nur der
Passage dienen würde.
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Nach Entsperren dieser Steuerung würde der normale Gebrauch des Gerätes
zum gleicheitigen Befeuchten und Massieren möglich sien.
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Bei der usführungsform nach Fig. 10 ist in dem Behälter 1 eine Platte
7 angeordnet. Diese Platte kann selbst elastisch sein und ist in diesem Fall starr
mit den Behälter verl) unden. Sie Platte 7 kann auch starr sein und ist in diesem
Fall verschiebbar auf dem Behälter angebracht. Mit hilfe einer Stange 31 und eines
Knopfes 32 wird die Verstellung der mit Rückschlagventilen versehenen Platte 4 bewirkt.
und zwar zwischen zwei Rändern 33 uiid 34 entgegen der Wirkung von Federn 35 und
36. Da die Stange 31 in der Mitte des Gerätes angeordnet ist, kann der die Öffnung
des Behälters verschließende Stutzen mit Stopfen 3 an die Seite gesetzt sein. l)ie
Ausführungsform nach Fig. 1 1 zeigt ein Gemit. bei welchem das Ausspritzen der Flüssigkeit
durch die Kanäle der Platte 7 durch den Überdruck bewirkt wird, der im Behälter
1 entsteht, wenn die l>latte 7 gegenüber dem Behälter verlagert wird.
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Zu diesem Zweck trägt die Platte 7 auf der anderen Seite einen Kolben
37, der sich ständig und dicht in einer konaxialen Büchse 38 an der starren Platte
4 bewegt, die mit ständig offenen Löchern versehen ist. Ein auf der Behälterkappe
angeordnetes Ventil 39 sorgt für den notwendigen Zutritt der Luft. Der Überdruck
im Inneren des Behälters überträgt sich auf die Oberfläche der Flüssigkeit und sichert
den gewünschten Austritt.
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Die Ausführungsform nach Fig. 12 ist ein Sonderfall, bei welchem
die Zwischenplatte weggelassen ist. In diesem Beispiel ist die Wirkung des Gerätes
einwandfrei, wenn der Innenraum des Behälters verhältnismäßig klein und möglichst
weitgehend mit Flüssigkeit gefüllt ist. Die Platte 7 kann elastisch oder starr sien.
man kann sie wie im Falle der Fig. 6 mit Hilfe eines elastischen und abdichtenden
Bandes 19 anbringen. Der Behälter kann mit einem Ventil 39 ansgerüstet sein.
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Ohne aus dem Rahmen der Erfindung zu gelangen. können noch Änderungen
an den ollen beschriebenen Ausführungsbeispielen vorgenommen werden. Man könnte
auch verschiedene Varianten untereinander kombinieren. Man könnte auch als dichten
Abschluß des Gerätes nach Gebrauch mit Hilfe eines geeigneten Steuergerätes eine
beweglinie Ahschlußplatte gegen den Arbeitsteil derart wirken lassen, daß die Austrittskanäle
verschlossen sind. Man könnte auch den Verschlußpfropfen zum nachfüllen des Behälters
weglassen und den Behälter durch die den wirksamen Massageteil bildende Platte mit
Hilfe eines einen Unterdruck im Gerät erzeugenden Kolbens nachfüllen. klan könnte
auch im Rahmen der sich aus der Beschreibung ergebenden Merkmale den Behälter in
mehrere dichte Abteile unterteilen und Mittel vorschen, um die gleicheitige oder
einzelne Verbindung dieser teile mit der Kammer des Gerätes zu steuern in die die
Kanäle des wirksamen Teiles münden.
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Ferner könnte das Gerät einen mit dem wirksamen Teil verbundenen
schwammigen Stoff aufweisen. Die Höcker könnten verschiedene Formen haben. Einige
könnten auch massiv ohne Kanal sein. Der wirksame Teil könnte Kanäle aufweisen,
die außerhalb der Achse liegen. Das Gerät könnte auch so eingerichtet sein, daß
es mit wirksamen :Teilen verschiedener auswechselbarer Arten versehen werden kann.
Die Höcker des wirksamen Teiles kiinnten abnehmbar sein. Sie könnten auf demselben
wirksamen Teil auch verschiedene Formen haben. Der wirksame Teil könnte auch flach
sein. Die Randfläche der Hautberührungspunkte der Höcker könnte schief sein. Das
Gerät könnte mit einem Rüttelsystem und/oder mit einer Heizeinrichtung versehen
sein.