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DE8137001U1 - Unterwagen fuer einen kran - Google Patents

Unterwagen fuer einen kran

Info

Publication number
DE8137001U1
DE8137001U1 DE19818137001 DE8137001U DE8137001U1 DE 8137001 U1 DE8137001 U1 DE 8137001U1 DE 19818137001 DE19818137001 DE 19818137001 DE 8137001 U DE8137001 U DE 8137001U DE 8137001 U1 DE8137001 U1 DE 8137001U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
undercarriage
tower section
support arms
tower
base plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19818137001
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Liebherr-Werk Biberach 7950 Biberach De GmbH
Original Assignee
Liebherr-Werk Biberach 7950 Biberach De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Liebherr-Werk Biberach 7950 Biberach De GmbH filed Critical Liebherr-Werk Biberach 7950 Biberach De GmbH
Priority to DE19818137001 priority Critical patent/DE8137001U1/de
Publication of DE8137001U1 publication Critical patent/DE8137001U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Aus der DE-OS 27 10 303 ist ein Unterwagen, vorzugsweise für einen Kran, mit an ihn anklappbaren Spreizholmen für Radträger bekannt, bei welchem sämtliche Spreizholme an den Unterwagen anklappbar sind. Der bekannte Unterwagen hat zwar den Vorteil, daS seine 3traßentransportlänge bei eingeschwenkten bzw. angeklappten Spreizholmen verkürzt ist. Die oben angesprochenen weiteren Nachteile, die sich aus der zu vermindernden Transporthöhe ergeben, sind weder angesprochen noch behoben.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Unterwagen nach dem Gattungsbegriff des Patentanspruchs 1 derart zu verbessern, daß das Unterwagen-Turmstück in einer Weise transportfähig
B e s c h r e i b u η g ;
Die Erfindung bezieht sich auf einen Unterwagen nach dem Gattungsbegriff des Patentanspruchs 1.
Unterwagen für Turmdrehkrane mit aus mehreren miteinander verschraubten Einzelteilen bestehendem quadratischen Fahrrahmen und mit durch gesicherte Steckbolzen mit diesem verbundenen Unterwagen-Turmstück und mit durch gesicherte Steckbolzen mit dem Fahrrahmen und dem Ünterwagen-Turmstück |. verbundenen Schrägstützen sind bekannt. Die bekannten 1
Unterwagen für Turmdrehkrane haben den Nachteil, daß sie i im zusammengebauten Zustand wegen ihrer Breite und Höhe nicht si auf Straße und Schiene befördert werden können, weshalb | ieder Auf- und Abbau eines solchen Unterwagens eine arbeits- f und damit kostanintensive Montage bzw. Demontage erfordert. |
gemacht werden kann/ die ein langwieriges Einfädeln bei | der Montage bzw. Demontage weitestgehend vermeidet, so- daß nicht mehr eine. Vielzahl von Steckbolzenverbindungen hergestellt und gelöst zu werden braucht.
Die Lösung der gestellten Aufgabe erfolgt entsprechend dem Kennzeichen des Patentanspruchs 1. Besonders vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche 2, 3 und 6. Die Lagerung und Verbindung des Unterwagen-Turmstücks auf bzw. mit dem Unterwagen ist also derart getroffen, daß das Unterwagen-Turmstück in einer vertikalen Ebene solange verschwenkt werden kann, bis es in einer waagerechten Transportstellung auf dem Unterwagen ab-..: gelegt ist. Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist es, daß die Höhe des Unterwagen-Turmstücks vergrößert werden kann, ohne den Transport zu erschweren.
Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnungen in einer Ausführungsform beispielhaft erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Ansicht eines auf Schienen verfahrbaren Unterwagens eines Turmdrehkrans im Betriebszustand,
Fig. 2 die Draufsicht auf den Fahrrahmen eines Unterwagens ohne Unterwagen-Turmstück im Betriebszustand,
Fig. 3 die Ansicht des von den Schienen gehobenen Unterwagens mit abgenommenem Zentralballast und hochgeschwenkter Zentralballast-Aufhängung und verschwenkten Tragarmen ,
Fig. 4 die Draufsicht auf den Fahrrahmen eines Unterwagens ohne Unterwagen-Turmstück mit parallel verschwenkten Tragarmen/
Fig. 5 die Ansicht des wieder abgesetzten
Unterwagens mit parallel verschwenkten Tragarmen und teilverschwenktem Unterwagen-Turmstück nach dem Lösen der Verbindung von dessen Fuß und der Grundplatte des Fahrrahmens,
Fig. 6 Ansicht der Endstellung von gänzlich
verschwenktem Unterwagen-Turmstück und ; Fahrrahmen.
Fig. 1 stellt den betriebsfertigen Unterwagen eines Turmdrehkrans mit einem Teil des über dem Unterwagen-Turmstück 1 angeordneten folgenden Turmstück dar. Der quadratische Querschnitt der Gitterkonstruktion des Unterwagen-Turmstücks 1 geht zunächst nach unten in eine geschlosse , quadratisahe 2 und dann in eine kegelförmige Blechkonstruktion 3 über, die in einem zylindrischen Teil 4 ausläuft, der auf einem auf der Mitte der Grundplatte 22 des Fahrrahmens angeordneten zylindrischen Teil 5 aufliegt und E'if diesem durch zwei verbindbare Halbschalen 6,7 um die senkrechte Achse des Turms drehbar gelagert ist. An mit Seilen 8, 9 vom Unterwagen-Turrastück 1 abgespannten, an diesem angelenkten waagerechten Aufhängungen 10, 11 befindet sich der Zenträlballast 12, 13. Die Tragarme 14, 15, 16, 17 mit um ihre vertikale Achse schwenkbaren Laufradeinheiten 18, 19, 20, 21 sind in der Grundplatte 22 in horizontaler Ebene schwenkbar gelagert, wobei die Schwenkachsen 23, 24, 25, 26 mit der der Anlenkung 27, 28, 29, 30 der Schrägstützen 31, 32, 33, 34 am Unterwagen-Turmstück 1 fluchten.
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Zwei der im Betriebszustand kreuzförmig verschwenkten Tragarme 15, 16r deren Längsachsen fluchten, werden durch je eine mit einem Gelenk 35, 36 versehene und an der Grundplatte 22 und dem mit der Laufrad-Einheit 19, 20 versehenen Ende der Tragarme 15, 16 angelenkte Spurstange 37, 38 fixiert (Fig. 2). Die beiden anderen Tragarme 14, 17 werden durch die auf Schienen laufenden Doppelspurkranzlaufräder der Laufradeinheiten 18, 21 fixiert.
Ixi Fig. 3 sind der Unterwagen an den Schienen gehoben, der Ballast 12, 13 entfernt, die Zentralballastaufhängungen 11, 12 parallel zum Unterwagen-Turmstück 1 verschwenkt, die Spurstangen 37, 38 gelöst, die Tragarme 14, 15 parallel zur Laufrichtung um die Drehachsen 23, 24 verschwenkt.
In Fig. 4 sind die Spurstangen 37, 38 mit jeweils zwei parallel nebeneinander liegenden Tragarmen 14, 16; 15, 17 verbunden und halten sie in dieser Stellung fest.
In Fig. 5 wird das Unterwagen-Turmstück 1 nach Entfernen der die Zylinder 4, 5 verbindenden Halbschalen 6, 7 auf einer vertikalen Ebene verschwenkt, bis es die Endstellung in Fig. 6 erreicht. Dabei ragen die kegelförmige und de<· zylindrische Teil 3, 4 der geschlossenen Unterkonstruktion des Unterwagen-Turmstücks 1 zwischen die Schrägstützen 32, 34, während das Unterwagen-Turmstück waagerecht auf den Schrägstützen 31, 33 liegt.
Vorteile dieser Konstruktion sind, daß bei der Montage des Unterwagens das langwierige Einfädeln der Einzelteile weitestgehend entfällt, daß die Vielzahl der Steckbolzenverbindungen nicht mehr hergestellt und gelöst zu werden braucht und daß die Höhe des Unterwagen-Turmstücks vergrößert werden kann, ohne den Transport zu erschweren.
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Ein Unterwagen für Turmdrehkrane besteht aus einem Fahr— rahmen und einem darauf angeordneten Unterwagen-Turmstück mit Schrägstützen. Um einen solchen Unterwagen zu schaffen, der mit verhältnismäßig geringem Aufwand auf eine den Straßen- bzw. Schienentransport des kompletten Unterwagens gestattende Breite und Höhe zusammenlegbar ist, sind die Tragarme (14 - 17) des Fahrrahmens an dessen Grundplatte (22), die Schrägstützen (31 - 34) und die Zentralballastaufhängungen (',0, 11) am ünterwagen-Iurmstück (1) sowie das Untorwagen-Turmstück (1) an den Schrägstützen {31 - 34) schwenkbar angeordnet.

Claims (6)

■ t * Schutzansprüche
1. Unterwagen für einen Kran, insbesondere einen Turmdrehkran, auf welchem mittels Schrägstützen ein Turmstück abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterwagen-Turmstück (1) in einer vertikalen Ebene derart verschwenkbar gelagert ist, daß es in eine waagerechte Transportstellung auf den Unterwagen ablegbar ist.
2. Unterwagen für einen Kran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb einer Gitterkonstruktion des Untorwagen-Turmstücks (1) eine geschlossene Konstruktion angeordnet ist, deren Querschnitt von quadratischer über kegelige in zylindrische Form (2,3,4) übergeht, wobei die Stirnseite des Zylinders (4) auf der eines in der Mitte einer Grundplatte (22) des Unterwagens angeordneter?. Zylinders (5) abstützbar ist.
3. Unterwagen für einen Kran nac\ Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mittig auf der Grundplatte (22) und am unteren Fuß des Unterwagen-Turmstücks (1) angeordneten Zylinder (5,4) durch zwei Halbschalen (6,7) miteinander verbindbar sind.
4. Unterwagen für einen Kran n^.ch Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des quadratischen Querschnitts (2) der geschlossenen Konstruktion des Unterwagen-Turmstücks (1) an deren Ecken Laschen zum Anlenken der Schrägstützen (31 - 34) angeordnet sind, daß an den entsprechenden Ecken
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der Grundplatte (22) Spreizholme als Tragarme (14 - 17) far Radträger angelenkt sind und daß die vertikalen Schwenkachsen (23 - 26; 23' - 26') der Laschen (39 - 42) und der Tragarme (24 - 27) zueinander fluchtend angeordnet sind.
5. Unterwagen für einen Kran nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkwinkel von zwei sich diagonal gegenüberliegenden Tragarmen (15,16) durch je eine mit einem Gelenk (35, 36) ^ersehene und an der Grundplatte
(22) und den mit den Laufradeinheiten (19, 20) versehenen Enden der Tragarme (15, 16) angelenkte Spurstange (37, 38) begrenzbar ist.
6. Unterwagen für einen Kran nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei parallel zur Fahrtrichtung verschwenkten Tragarmen (14 - 17) mit zugeordneten Schrägabstützungen (31 - 34) und Laschen (39 - 42) am Unterwagen-Turmstück (1) und bei gelöster Halbschalenverbindung (6,7) der Zylinder (4,5) am Unterwagen-Turmstück-Fuß und auf der Grundplatte (2P) des Fahrrahmens und bei parallel zur vertikalen Turmachse verschwenkten Sentralballast-Aufhängungen (10, 11) das Unterwagen-Turmstück (1) in einer vertikalen Ebene derart verschwenkbar ist, daß es in seiner waagerechten Transport-Stellung auf ein paar der Schrägstützen (31,33) ablegbar ist und der kegelige und der zylindrische Teil (3,4) seiner geschlossenen Unterkonstruktion zwischen dem anderen Paar der Schrägstützen (32,34) zu liegen kommt.
DE19818137001 1981-12-18 1981-12-18 Unterwagen fuer einen kran Expired DE8137001U1 (de)

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