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DE202006002023U1 - Raupenkran - Google Patents

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DE202006002023U1
DE202006002023U1 DE200620002023 DE202006002023U DE202006002023U1 DE 202006002023 U1 DE202006002023 U1 DE 202006002023U1 DE 200620002023 DE200620002023 DE 200620002023 DE 202006002023 U DE202006002023 U DE 202006002023U DE 202006002023 U1 DE202006002023 U1 DE 202006002023U1
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Germany
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crawler
crawler crane
crane according
main boom
coupled
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DE200620002023
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Liebherr Werk Ehingen GmbH
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Liebherr Werk Ehingen GmbH
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/62Constructional features or details
    • B66C23/64Jibs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Abstract

Raupenkran bestehend aus zwei miteinander wieder lösbar zusammengekoppelten Raupenkranen mit je einem Fahrwerk, einem auf dem Fahrwerk drehbar aufsitzenden Oberwagen und einem auf diesem schwenkbar angeordneten Hauptausleger mit entsprechendem Gegenausleger, wobei die Hauptausleger zu einem Hauptausleger zusammengefaßt sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Raupenkran.
  • Fahrbare Kräne werden grundsätzlich dann mit Raupen statt mit Rädern versehen, wenn der Kran mit Ausrüstung und Ballast und eventuell mit Last auf der Baustelle verfahren wird. Besteht der Unterwagen aus einem mit Raupenfahrwerken verbundenen Grundrahmen, ist die Stützfläche des Raupenkrans durch die endseitigen Laufrollen der Raupenfahrwerke bestimmt, die eine rechteckige Stützfläche definieren. Der drehbar auf dem Unterwagen gelagerte Oberwagen trägt den Hauptausleger, bei dem es sich auch um einen Teleskopausleger handeln kann und einen Gegenausleger, der einen Gegenballast trägt.
  • Im Vergleich zu Fahrzeugkranen können Raupenkrane zwar größere Lasten heben. Es besteht aber die Tendenz, dass die zu hebenden Teile immer schwerer werden. So werden Raupenkrane beispielsweise bei der Montage von Raffinerieanlagen verwendet. Die einzelnen Reaktoren und Kolonnen, die dort zur Montage gehoben werden müssen, können ein Gewicht von über 1000 t erreichen. Derartige Lasten können derzeit nur mit Spezialkranen gehoben werden. Da allerdings das Heben so großer Lasten nur vereinzelt vorkommt, ist die Anschaffung eines Spezialkrans bislang bekannter Bauart nicht lohnend.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Raupenkran bereitzustellen, der kostengünstig für eine entsprechende Hebeaufgabe zum Heben von Gegenständen hohen Gewichts ausgerüstet werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Raupenkran gemäß Anspruch 1 gelöst. Gemäß dieser Lehre besteht der Raupenkran aus zwei miteinander wieder lösbar zusammengekoppelten Raupenkranen üblicher Bauart mit je einem Fahrwerk, einem auf dem Fahrwerk drehbar aufsitzenden Oberwagen und einem auf diesem schwenkbar angeordneten Hauptausleger mit entsprechendem Gegenausleger, wobei die Hauptausleger der einzelnen Raupenkrane zu einem Hauptausleger zusammengefaßt sind. Hier wird also aus zwei bauüblichen Raupenkranen eine Art Doppelkran gebildet, der nach Beendigung der Hebeaufgabe wieder getrennt werden kann, so dass dann wieder zwei unabhängig voneinander einsetzbare Raupenkrane üblicher Bauart zur Verfügung stehen.
  • Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den sich an den Hauptanspruch anschließenden Unteransprüchen.
  • Demnach können die einzelnen Hauptausleger an ihre Raupenkrane über Anlenkstücke angelenkt sein. Zwischen den beiden Hauptauslegern kann im Bereich der Anlenkstücke ein Zugstab angeordnet sein. Die beiden freien Enden der Hauptausleger sind dann nebeneinander über einen Schwerlastkopf miteinander gekoppelt, so dass sich für den neugebildeten Hauptausleger des Raupenkrans die Form eines A ergibt. Durch diese A-förmige Ausbildung des Hauptauslegers können sehr hohe Seitenkräfte aufgenommen werden, wodurch auch bei langen Auslegersystemen sehr hohe Traglasten erzielt werden können.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Schwerlastkopf über Distanzstücke mit den Hauptauslegern gekoppelt. Diese Distanzstücke sind je nach Auslegerlänge verschieden zu dimensionieren.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform können die einzelnen Hauptausleger um 90° um ihre Längsachse gedreht sein. Damit können längere Ausleger dargestellt werden, da das Widerstandsmoment durch das sogenannte „Hochkant"-Stellen deutlich erhöht wird.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform können zur Bildung des Schwerlastkopfes die Rollensätze der beiden Raupenkräne zusammengeschlossen sein. Das ermöglicht es, dass hier nicht ein separater Schwerlastkopf zur Verfügung gestellt werden muß. Vielmehr können die entsprechenden Rollensätze als Schwerlastkopf zusammengeschlossen und nach dem entsprechenden Einsatz wieder getrennt werden, so dass sie dann als Lastkopf für einzelne Raupenkrane wieder zur Verfügung stehen. Die Oberwagen sind vorteilhaft über mindestens einen Verbindungsrahmen miteinander gekoppelt. Dabei können die Oberwagen über einen vorderen und einen hinteren Verbindungsrahmen miteinander gekoppelt sein.
  • Jeder der Unterwagen kann mit dem zugehörigen Oberwagen oder dem Verbindungsrahmen starr koppelbar sein. Hierdurch wird ein entsprechendes Drehen und Verfahren des Kranes ermöglicht. So kann bei entsprechender Koppelung eines Fahrwerks mit dem zugehörigen Oberwagen bzw, dem Verbindungsrahmen beim entsprechenden Drehen der zusammengebaute Raupenkran um die Drehachse zwischen Oberwagen und Unterwagen des jeweils anderen Kranes drehen.
  • Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im Folgenden näher erläutert. Es zeigen:
  • 1: eine Seitenansicht eines Raupenkrans gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • 2: eine Vorderansicht des erfindungsgemäßen Raupenkrans gemäß 1,
  • 3: eine Draufsicht auf den Raupenkran gemäß 1 in einer ersten Stellung,
  • 4: eine Draufsicht entsprechend der 3 nach einer Drehung des Raupenkrans um seine Drehachse,
  • 5: eine Draufsicht auf den Raupenkran, bei dem die Fahrwerke quer zur Wippebene ausgerichtet sind,
  • 6: eine Draufsicht auf den erfindungsgemäßen Raupenkran, bei dem die Fahrwerke auf Diagonalfahrt ausgerichtet sind und
  • 7: eine perspektivische Ansicht des Raupenkrans mit Detaildarstellungen unterschiedlicher Distanzstücke bei unterschiedlichen Auslegerlängen (entsprechen 7a, b und c).
  • In 1 ist ein erfindungsgemäßer Raupenkran 10 gezeigt, der, wie die Vorderansicht in 2 zeigt, aus zwei einzelnen Raupenkranen 12 und 14 zusammengesetzt ist. Die Raupenkrane 12 und 14 bestehen jeweils aus einem Fahrwerk 16 bzw. 18, auf dem drehbar jeweils ein Oberwagen 20 bzw. 22 aufsitzt. Am Oberwagen ist schwenkbar jeweils ein Hauptausleger 23 und 24 über ein Anlenkstück 26 angelenkt. Ansonsten sind die einzelnen Raupenkrane konventionell aufgebaut. Das bedeutet, dass hier jeweils ein Derrickausleger 28 als Gegenausleger vorgesehen ist und das auch ein Ballastwagen 30 vorgesehen sein kann. Diese Details der Raupenkrane 12 bzw. 14 üblicher Bauart sind hinlänglich bekannt und werden daher an dieser Stelle nicht nochmals im Einzelnen beschrieben.
  • Aus den 1, 2 und 7 ist zu entnehmen, dass die konventionellen Raupenkrane nur mit geringen zusätzlichen Bauteilen zu dem erfindungsgemäßen Raupenkran 10 zusammengefasst werden können.
  • Die beiden Oberwagen 20 bzw. 22 der Raupenkrane 12 und 14 sind mittels eines vorderen Verbindungsrahmens 32 und eines hinteren Verbindungsrahmens 34 gekoppelt. Die Koppelung ist von der Gestalt, dass sie wieder lösbar ist. Zusätzlich können noch gekreuzte Koppelstangen 36 (vgl. 3 bzw. 4) vorgesehen sein.
  • Die einzelnen Hauptausleger 23 und 24 bilden, wie in 2 dargestellt einen Hauptausleger 40 des Raupenkrans 10. Hierzu werden die Hauptausleger 23 und 24 um 90° bezogen auf ihre Längsachse gedreht und an den jeweiligen Raupenkran 12 bzw. 14 über ein Anlenkstück 26 angelenkt. Dieses ermöglicht ein seitliches Verkippen der Hauptausleger 23 und 24, so dass die freien Enden nebeneinander zu liegen kommen und so gemeinsam einen Schwerlastkopf 42 tragen können. Der Schwerlastkopf 42 ist insbesondere in der 7 und dort insbesondere in den Detaildarstellungen 7a, b und c zu sehen. In den Darstellungen 42a, b und c sind zwischen den Enden der Hauptausleger 23 und 24 und dem Schwerlastkopf 42 entsprechende Distanzstücke 44 angeordnet. Diese Distanzstücke 44 unterscheiden sich je nach Auslegerlänge, wie anhand des Vergleichs der 7a, 7b und 7c zu sehen ist.
  • Der Schwerlastkopf 42 wird durch die Rollensätze der beiden Standardkrane 12 und 14 gebildet. Dagegen bleiben die beiden Derrickausleger 28 und auch die Ballastwagen 30 unverändert. Im Bereich der Anlenkstücke 26 ist zwischen den beiden Raupenkranen 12 und 14 ein Zugstab 46 angeordnet. Hieraus ergibt sich für den Hauptausleger 40 die Form eines A. Durch die A-förmige Ausbildung des Hauptauslegers können sehr hohe Seitenkräfte aufgenommen werden, wodurch auch bei langen Auslegersystemen sehr hohe Traglasten erzielt werden können.
  • Wie der 7 zu entnehmen ist, ist aus Gegend von den beiden Derrickauslegern 28 ein Druckstab 48 eingeschert, der zur Verstellung des Hauptauslegers 10 dient.
  • Der 2 bzw. der 7 ist weiter zu entnehmen, dass auf dem vorderen Verbindungsrahmen 32 vier Winden 50 für die Lastseile 52 angeordnet sind.
  • Anhand der 3 bis 6 kann das Drehen bzw. Verfahren des Raupenkrans 10 erläutert werden.
  • 3 zweigt die Draufsicht auf den Raupenkran 10. Ist hier das als Raupe A bezeichnete Fahrwerk 18 als Drehpunkt festgelegt, wird die Raupe B, also das Fahrwerk 16, mit dem vorderen Verbindungsrahmen 32 über einen Verbindungsrahmen 54 festgelegt. Anstelle des Verbindungsrahmens 54 kann auch eine biegesteife Verbolzung vorgesehen sein, die in den Figuren hier nicht dargestellt wird. Wird nun das Fahrwerk 16 (Raupe B) nach vorne verfahren, kann der Kran um den Drehpunkt 19 des Fahrwerks 18 gedreht werden. Die jeweiligen Achsen 56 des Ballastwagens 30 werden elektronisch gesteuert und auf die Drehmitte ausgerichtet. Das Drehwerksgetriebe des Unterwagens 18 (Raupe A) wird hier auf Freilauf geschaltet. Wahlweise kann auch das Fahrwerk 18 über einen Verbindungsrahmen 55 mit dem Verbindungsrahmen 32 starr verbunden werden. In diesem Fall wäre der Drehpunkt des Unterwagens 16 (Raupe B) der Drehpunkt des Raupenkrans 10.
  • Die Verbindungsrahmen 32 und 34 können aus mehren Teilen bestehen, so dass der Abstand zwischen den Unterwagen 16 bzw. 18 je nach Auslegerlänge oder dem zur Verfügung stehenden Platz geändert werden kann.
  • In den 3 und 4 ist jeweils der Minimalabstand zwischen den Raupen der Unterwagen 16 und 18 dargestellt. Die jeweiligen gestrichelten Kreise in den Darstellungen der 3 und 4 stellen jeweils die Hüllkurve beim Drehen der einzelnen Unterwagen bzw. Raupen dar.
  • In 5 sind die Unterwagen 16 bzw. 18 mit ihren Raupen genauso wie die Räder Ballastwagen 30 quer zur Wippebene des Hauptauslegers 40 angeordnet. Im Bild 8 sind die Fahrwerke 16 und 18 derart ausgerichtet, dass der Raupenkran 10 diagonal verfährt. Die Fahrtrichtungen sind in den 5 und 6 jeweils durch Doppelpfeile angegeben.

Claims (8)

  1. Raupenkran bestehend aus zwei miteinander wieder lösbar zusammengekoppelten Raupenkranen mit je einem Fahrwerk, einem auf dem Fahrwerk drehbar aufsitzenden Oberwagen und einem auf diesem schwenkbar angeordneten Hauptausleger mit entsprechendem Gegenausleger, wobei die Hauptausleger zu einem Hauptausleger zusammengefaßt sind.
  2. Raupenkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Hauptausleger an ihre Raupenkrane über Anlenkstücke angelenkt sind, daß zwischen den beiden Hauptauslegern im Bereich der Anlenkstücke ein Zugstab angeordnet ist und daß die beiden freien Enden der Hauptausleger nebeneinander über einen Schwerlastkopf miteinander gekoppelt sind, so daß sich die Form eines A ergibt.
  3. Raupenkran nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwerlastkopf über Distanzstücke mit den Hauptauslegern gekoppelt ist.
  4. Raupenkran nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Hauptausleger um 90° um ihre Längsachse gedreht sind.
  5. Raupenkran nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung des Schwerlastkopfes die Rollensätze der beiden Raupenkrane zusammengeschlossen sind.
  6. Raupenkran nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberwagen über mindestens einen Verbindungsrahmen miteinander gekoppelt sind.
  7. Raupenkran nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberwagen über einen vorderen und einen hinteren Verbindungsrahmen miteinander gekoppelt sind.
  8. Raupenkran nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Unterwagen mit dem zugehörigen Oberwagen oder dem Verbindungsrahmen starr koppelbar ist.
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