DE8136221U1 - Am koerper von motorradfahrern anlegbares bekleidungsstueck, insbesondere nieren- bzw. hueftguertel - Google Patents
Am koerper von motorradfahrern anlegbares bekleidungsstueck, insbesondere nieren- bzw. hueftguertelInfo
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Description
Joachim Stehphan, Baldham Kolonie
Am Körper von Motorradfahrern anlegbares Bekleidungsstück, insbesondere Nieren- bzw. Hüftgürtel
Beschreibung :
HOFFMANN · EITLE & PARTNER
PATENTANWÄLTE 1
DIPL.-ING. K. FOCHSLE · DR. RER. NAT. B. HANSEN
ARABELLASTRASSE 4 . D-8000 M 0 N C H EN 8V . TELEFON (089) 911087 · TE LEX 05-29619 (PATHE)
Motorradbeifahrer sind vor die Notwendigkeit gestellt,
sich beim Motorradfahren vor dem Herunterfallen zu sichern. Der Gesetzgeber schreibt hierzu eine von zwei Festhaltemöglichkeiten
am Motorrad vor. Die eine Möglichkeit ist ein Riemen, der in der Mitte der Sitzbank des Motorrades
quer über die Sitzfläche gespannt und an beiden Längsseiten der Sitzbank fest verankert ist. Die andere Möglichkeit ist ein starrer Bügel, der sich hinter dem Beifahrer
um das Ende der Sitzbank zieht und an dieser befestigt ist.
Beide Haltevorrichtungen v/erden in der Praxis so gut wie |
nicht genutzt. Sowohl der Riemen als auch der Bügel zwingen j,
den Fahrer und Beifahrer zu einer Sitzposition, die Fahrer 1
und Beifahrer weit auseinandersitzen läßt. Dies jedoch beeinträchtigt
die Fahrstabilität und damit die Fahrsicherheit erheblich. Während die Füße des Beifahrers auf den Fußrasten
am Motorrad ruhen, suchen die Hände an der Kleidung des Fahrers Halt. Dies ist jedoch unmöglich, wenn der Fahrer
einen üblichen glatten Lederanzug trägt, der eng am
Körper anliegt und den behandschuhten Händen des Beifahrers keine Festhaltemöglichkeit bietet.
Körper anliegt und den behandschuhten Händen des Beifahrers keine Festhaltemöglichkeit bietet.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein am Körper des Motorradfahrers anlegbares Bekleidungsstück, beispielsweise
einen Nieren- bzw. Hüftgürtel oder eine eng anliegende Jacke oder einen Anzug zu schaffen, an welchem
sich der Beifahrer bequem und sicher festhalten kann. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Bekleidungsstück bzw. der Gürtel an seiner Außenseite Haltegriffe für den Beifahrer hat. Zweckmäßig befinden sich diese Haltegriffe an und bzw. oder vor den beiden Hüftseiten des Bekleidungsstückes bzw. Gürtels, wobei an jeder Seite zwei oder ff
sich der Beifahrer bequem und sicher festhalten kann. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Bekleidungsstück bzw. der Gürtel an seiner Außenseite Haltegriffe für den Beifahrer hat. Zweckmäßig befinden sich diese Haltegriffe an und bzw. oder vor den beiden Hüftseiten des Bekleidungsstückes bzw. Gürtels, wobei an jeder Seite zwei oder ff
mehr Haltegriffe im Abstand zueinander angeordnet sein können. Letzteres gibt dem Beifahrer je nach seiner Größe und
Sitzhaltung die Möglichkeit, entweder das vordere oder das hintere Griffpaar zum Festhalten zu benutzen. Der Beifahrer,
der sich an den vorderen Halteschlaufen festhält, sitzt
wünschenswert dicht am Fahrer und auf Tuchfühlung mit diesem. Damit ist eine zentrische Gewichtsverteilung und eine sichere FahrStabilität gewährleistet, und zwar vor allem
bei schneller sportlicher Fahrt. Das hintere Haltegriffpaar kann insbesondere bei aufrechter und vom Fahrer etwas entfernter Sitzposition des Beifahrers verwendet werden, beispielsweise bei langsamer Tourenfahrt.
wünschenswert dicht am Fahrer und auf Tuchfühlung mit diesem. Damit ist eine zentrische Gewichtsverteilung und eine sichere FahrStabilität gewährleistet, und zwar vor allem
bei schneller sportlicher Fahrt. Das hintere Haltegriffpaar kann insbesondere bei aufrechter und vom Fahrer etwas entfernter Sitzposition des Beifahrers verwendet werden, beispielsweise bei langsamer Tourenfahrt.
Die erfindungsgemäßen Haltegriffe ergeben ein Optimum an
Fahrstabilität und Sicherheit und zwar sowohl für den Fah-
Fahrstabilität und Sicherheit und zwar sowohl für den Fah-
rer als auch für den Beifahrer. Im Falle eines Sturzes vermag sich der Beifahrer leichter als bei den bisher vorgeschriebenen
Festhalteweisen vom Motorrad zu lösen, da er sich nicht unmittelbar an der schweren Maschine sondern
am - leichteren - Fahrer festhält.
Die an beiden Seiten des Bekleidungsstückes bzw. Gürtels angeordneten Haltegriffe jedes Griffpaares können sich
parallel zueinander erstrecken. Zweckmäßiger ist es jedoch, daß sich die Griffe des vorderen Paares bei am Fahrer angelegter
Lage des Bekleidungsstückes bzw. Gürtels von oben zur Rückenpartie des Gürtels hin schräg abwärts erstrecken,
während die Griffe des jeweils hinteren bzw. hintersten Paares senkrecht von oben nach unten sich erstrecken können.
Die Haltegriffe sind zweckmäßig aus biegsamem reißfestem Material bestehende Schlaufen. Sie können aus Leder, Gummi
oder entsprechend stabilem Kunststoff bestehen und eine Breite von ca. 20 bis 25 mm haben. Sie müssen fest und sicher
am Bekleidungsstück bzw. Gürtel befestigt sein. Zu diesem Zweck können sie am Bekleidungsstück bzw. Gürtel
festgenietet und bzw. oder festgenäht sein. Um die Sicherheit der Befestigung noch zu erhöhen, können bei einem Gürtel
die Schlaufen über den oberen und bzw. oder den unteren Grütelrand herumgreifen und sich zu ihrer Befestigung zumindest
teilweise auch an der Gürtelinnenseite erstrecken. Bei einem größeren Bekleidungsstück, beispielsweise einer
Jacke oder einem Anzug, können die Schlaufen durch Schlitze im Bekleidungsstück hindurchgreifen und an der Innenseite
der Jacke oder des Anzugs befestigt sein.
In der Zeichnung ist ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel
der Erfindung in Form eines Nierenschutzgürtels dargestellt:
Fig. 1 zeigt diesen Nierengürtel in Schrägansicht.
Fig. 2 zeigt einen Motorradfahrer mit angelegtem Nierengürtel
und einem Beifahrer auf einem Motorrad von der Seite gesehen.
Fig. 3 zeigt die Festhaltemöglichkeiten des Beifahrers am Nierengürtel in größerer Detaildarstellung.
Der in Fig. 1 gezeigte Nierengürtel besitzt bekannte Form. Er hat eine Breite, die den üblichen Nierengürteln entspricht,
so daß er in angelegter Lage sich vom Becken des Motorradfahrers bis etwa zur Mitte der Rückenhöhe des Fahrers
erstreckt.
Der Gürtel ist in seinem vorderen Bereich zu öffnen und zu schließen. Zu diesem Zweck besitzt er dort zwei Paare von
Ve-rschlußbändern 2,3, die durch Schließen oder Schnallen 4
miteinander leicht lösbar verbunden werden können. Hinter diesen Verschlußbändern 2,3 erstreckt sich eine Gürtelzunge
5, um den Gürtel auch im Verschlußbereich geschlossen zu halten.
Beidseitig dieses Gürtelverschlusses ist an der Gürtelaussenseite je eine Halteschlaufe 6 befestigt, die sich vom
oberen Gürtelrand schräg zur Seiten- bzw. Rückenpartie des Gürtels hin bis zum unteren Gürtelrand erstreckt. Im Abstand
von diesen beiden Halteschlaufen 6 befindet sich ein weiteres Paar von Halteschlaufen 7, welche sich etwa im
Bereich der beiden Hüftseiten des Gürtels befinden und sich im wesentlichen senkrecht vom oberen bis zum unteren
Gürtelrand erstrecken. Die Halteschlaufen 6,7 sind am Gürtel
durch Nieten 8 und Nähte 9 befestigt. Um diese Befestigungsweise möglichst sicher und reißfest zu gestalten, sine
die Schlaufen 6,7 mit ihren Enden um den oberen und unterer Gürtelrand herumgelegt und auch in ihren sich somit teil-
weise an der GürtelInnenseite erstreckenden Partien am
Gürtel festgenietet oder festgenäht. Es kann sogar zweckmäßig sein, die Halteschlaufen als geschlossene, sich um
die Außen- und Innenseite des Gürtels herum erstreckende Ringschlaufen auszubilden und an mehreren Stellen ihre an
der Gürtelinnenseite befindlichen Partie zu befestigen.
Zusammenfassung:
Die Erfindung betrifft ein am Körper λο* -·ΐ otorradf ahrern
anlegbares Bekleidungsstück, beisp^-eJ ■:-■■· », -:: einen Nierenbzw.
Hüftgürtel oder eine eng anliegende Jacke oder einen eng anliegenden Anzug. Damit sich der Beifahrer bequem
und sicher an dem Motorradfahrer festhalten kann, besitzt das Bekleidungsstück bzw. der Gürtel gemäß der Erfindung
an seiner Außenseite Haltegriffe, an welchen sich der Beifahrer mit seinen Händen festhalten kann. Diese Haltegriffe
befinden sich zweckmäßig an und bzw. oder vor den beiden Hüftseiten des Bekleidungsstückes bzw. Gürtels. Die
Griffe bestehen vorteilhaft aus Schlaufen aus reißfestem Material, die am Bekleidungsstück bzw. Gürtel festgenietet
und bzw. oder festgenäht sein können.
Fig. 1
Claims (13)
1. Am Körper von Motorradfahrern anlegbares Bekleidungsstück,
insbesondere Nieren- bzw. Hüftgürtel, dadurch gekennzeichnet , daß es an seiner Außenseite
Haltegriffe (6,7) für den Beifahrer hat.
2. Bekleidungsstück bzw. Gürtel nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet , daß sich die Haltegriffe (6,7) an und bzw. oder vor den beiden Hüftseiten des Bekleidungsstücks
bzw. Gürtels befinden.
3. Bekleidungsstück bzw. Gürtel nach den Ansprüchen 1 und
2, dadurch gekennzeichnet , daß an j eder der beiden Hüftseiten zwei oder mehr Handgriffe im Abstand
zueinander angeordnet sind.
4. Bekleidungsstück bzw. Gürtel nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet , daß der an den beiden Hüftseiten jeweils vorderste Haltegriff (6) nahs dem
an der Vorderpartie des Bekleidungsstückes bzw. Gürtels befindlichen Verschluß (4) angeordnet ist.
5. Bekleidungsstück bzw. Gürtel nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet , daß bei am Fahrer angelegter Lage des Bekleidungsstückes bzw. Gürtels der jeweils
vorderste Haltegriff (6) sich von oben schräg zur Rückenpartie des Bekleidungsstücks bzw. Gürtels hin abwärts
erstreckt.
6. Bekleidungsstück bzw. Gürtel nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet , daß bei am Fahrer angelegter Lage des Bekleidungsstückes bzw. Gürtels der
jeweils hinterste Haltegriff (7) sich etwas senkrecht von oben nach unten erstreckt.
7. Bekleidungsstück bzw. Gürtel nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet , daß die Haltegriffe (6,7) aus * .egsamem reißfestem Material bestehende Schlaufen
sind.
8. Gürtelartiges Bekleidungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltegriffe sich
vom oberen bis zum unteren Gürtelrand erstrecken.
9. Bekleidungsstück bzw. Gürtel nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet. , daß die Halteschlaufen
durch Schlitze im Bekleidungsstück hindurch greifen und sich zumindest teilweise auch an der Innenseite
des Bekleidungsstückes bzw. Gürtels erstrecken.
10. Gürtelartiges Bekleidungsstück nach den Ansprüchen
1,7 und 8, dadurch gekennzeichnet , daß
die Halteschlaufen (6,7) über den oberen und bzw. oder den unteren Gürtelrand herumgreifen und sich zumindest
teilweise auch an der Gürtelinnenseite erstrecken.
11. Bekleidungsstück bzw. Gürtel nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gek.ennz eichnet , daß die Halteschlaufen
geschlossene Ringschlaufen sind.
12. Bekleidungsstück bzw. Gürtel nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet , daß
die Halteschlaufen (6,7) mit ihrer an der Innenseite des Bekleidungsstückes bzw. Gürtels liegenden Partie am
Bekleidungsstück bzw. Gürtel befestigt sind.
13. Bekleidungsstück bzw. Gürtel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeich
net, daß die Halteschlaufen (6,7) am Bekleidungsstück
bzw. Gürtel festgenietet und bzw. oder festgenäht sind
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818136221 DE8136221U1 (de) | 1981-12-11 | 1981-12-11 | Am koerper von motorradfahrern anlegbares bekleidungsstueck, insbesondere nieren- bzw. hueftguertel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818136221 DE8136221U1 (de) | 1981-12-11 | 1981-12-11 | Am koerper von motorradfahrern anlegbares bekleidungsstueck, insbesondere nieren- bzw. hueftguertel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8136221U1 true DE8136221U1 (de) | 1982-04-22 |
Family
ID=6733836
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19818136221 Expired DE8136221U1 (de) | 1981-12-11 | 1981-12-11 | Am koerper von motorradfahrern anlegbares bekleidungsstueck, insbesondere nieren- bzw. hueftguertel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8136221U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10139421B4 (de) * | 2001-08-17 | 2006-07-13 | Kreitmeier, Jürgen | Griffteil für einen Motorradsozius |
-
1981
- 1981-12-11 DE DE19818136221 patent/DE8136221U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10139421B4 (de) * | 2001-08-17 | 2006-07-13 | Kreitmeier, Jürgen | Griffteil für einen Motorradsozius |
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