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DE813506C - Reaktionsantrieb fuer Schiffe mittels heisser Gase konstanten Drucks, die auf in dasAussenwasser muendende Wasserausstossrohre arbeiten - Google Patents

Reaktionsantrieb fuer Schiffe mittels heisser Gase konstanten Drucks, die auf in dasAussenwasser muendende Wasserausstossrohre arbeiten

Info

Publication number
DE813506C
DE813506C DEK1345A DEK0001345A DE813506C DE 813506 C DE813506 C DE 813506C DE K1345 A DEK1345 A DE K1345A DE K0001345 A DEK0001345 A DE K0001345A DE 813506 C DE813506 C DE 813506C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reaction drive
drive according
water
camshaft
outlet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK1345A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Kutt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK1345A priority Critical patent/DE813506C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE813506C publication Critical patent/DE813506C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H11/00Marine propulsion by water jets
    • B63H11/12Marine propulsion by water jets the propulsive medium being steam or other gas

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

  • Reaktionsantrieb für Schiffe mittels heißer Gase konstanten Drucks, die auf in das Außenwasser mündende Wasserausstoßrohre arbeiten Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für Schiffe durch Reaktionswirkung heißer Gase konstanten Drucks, die auf in das Außenwasser mündende Wasserausstoßrohre arbeiten. Bei bekannten Einrichtungen dieser Art wirken die Treibgase direkt auf das Außenwasser, wobei sie aus den Wasserausstoßrohren in das Außenwasser entweichen. Erfindungsgemäß wird der Raum für das Treibgas über gesteuerte Absperrorgane mit einem oder mehreren Wasserausstoßrohren verbunden, wobei bei jedem Arbeitsspiel nur eine solche Gasmenge in die AuSStO3rohre eingeführt wird, daß nur ein Teil des Wasserinhalts der Rohre durch die Verdrängungs- und Expansionsarbeit des Treibgases ausgestoßen wird; nach Unterbrechung der Gaszufuhr füllen sich die Rohre wieder mit Außenwasser, so daß ein Teil der Wassersäule in den Ausstoßrohren bei jedem Arbeitsspiel hin und her schwingt.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. t zeigt den Längsschnitt der Antriebsvorrichtung mit den Wasserausstoßrohren und der -Treibgaserzeugungsanlage; Abb. a ist der Schnitt II-11 der Abb. r ; Abb. 3 zeigt eine Einzelheit, einen Wasserstrahlverteiler im Wasserausstoßrohr; Abb. 4 ist in kleinerem Maßstab eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, auf mehrere Wasseraussstoßrohre; Abb. 5 ist die' Stirnansicht zu Abb. 4 mit der Bedienungseinrichtung; Abb. 6 ist die Draufsicht eines Teils dieser Ein? richtung; Abb. 7 und 8 sind die Schnitte VII-VII und VIII-VIII der Abb. 5; _ Abb. 9 ist ein waagerechter Schnitt durch die in Abb. 5 dargestellte Einrichtung; Abb. io und ii sind Stirnansichten einer Einzelheit, nämlich der beiden Stirnnockenscheiben der Abb. 5 ; Abb. 12 zeigt die beiden Stirnnockenscheiben der Abb. 5 mit den wellenförmigen Nocken im Schnitt.
  • Im Hinterschiff sind drei nebeneinanderliegende, von achtern nach vorn ansteigende Wasserausstoßrohre i angeordnet, die sich nach hinten erweitern und in das Außenwasser münden. Von jedem Rohr i zweigt nach hinten ein U-förmig gebogenes Rohr 2 ab, das durch den Schiffsboden nach vorn gerichtet mündet. Beide Rohre sind durch Doppelklappen 3, 4 bzw. 5, 6 absperrbar, die sich gegen Dichtungsanschläge 7, 8 zu legen vermögen und durch auf ihren Achsen sitzende Zahnradpaare 9, io bzw. 11, 12 entgegengesetzt schwenkbar sind. Die Achse der hinteren Klappen 4 des Rohres 2 ist mit der Achse der vorderen Klappe 5 des Rohres i durch eine Kette 13 zwangsläufig verbunden, so daß durch einen auf der Achse der Klappe 5 befestigten Bedienungshebel 14 das eine Klappenpaar 3, 4 geschlossen wird, wenn das andere Klappenpaar geöffnet wird.
  • Dicht hinter dem Klappenpaar 5, 6 befinden sich im Rohr i zwei ineinandergesetzte kegelige Ringe 15, 16, die den Wasserstrahl in dem erweiterten Teil 17 des Rohres i verteilen (Strahlverteiler). Das Kopfende jedes Rohres i ist durch einen Deckel 18 abgeschlossen. Dicht dahinter sind ein Einlaßventil i9 und ein Auslaßventil 20 für das Treibgas angeordnet, das in einer besonderen Anlage erzeugt wird. Beide Ventile werden durch eine Nockenwelle 21 gesteuert, die mit der Kurbelwelle 22 der Antriebsmaschine 23 über eine weiter unten erläuterte Kupplungseinrichtung (Abb. 5) verbunden werden kann. Das Auslaßventil 2o hat auf seiner Unterseite einen Schwimmer 24, so daß es bei wassergefülltem Rohr i den-Auslaß selbsttätig schließt. An das Auslaßventil ist ein Auspuffrohr 25 für die Abgase angeschlossen.
  • Die Treibgaserzeugungsanlage enthält einen von der Antriebsmaschine 23 angetriebenen zweistufigen Luftverdichter 26, der-über einen Druckbehälter 27 und zwei hintereinandergeschaltete LufteinlaBventile 28, 29 mit der birnenförmigen Brennkammer 30 in Verbindung steht. Die Brennkammer 30 ist ihrerseits über einen Druckausgleichkessel 31 für das erzeugte Treibgas und über eine Leitung 32 mit dem Einlaßventil i9 verbunden. Von dem Druckausgleichkessel 31 führt eine weitere, durch. ein Ventil 33 absperrbare Leitung 34 zum Zylinder der Antriebsmaschine 23. Von der Leitung 34 zweigt eine durch ein Ventil 35 absperrbare Leitung 36 zu einer Speicherflasche 37 ab, die lediglich zum Anlassen der - `Antriebsmaschine 23 dient. In die Brennkammer 30 mündet eine Düse 38, der durch eine von der Kurbelwelle 22 angetriebene Brennstoffpumpe 39 Brennstoff zugeführt wird.
  • Nachdem die Antriebsmaschine 23 durch Treibgas aus der Speicherflasche 37 angelassen ist, fördert der Luftverdichter 26 Druckluft über den Druckbehälter 27 vor das Einlaßventil 28 der Brennkammer 3o. Die beiden hintereinandergeschalteten Einlaßventile 28, 29 werden durch Nocken der Kurbelwelle 22 der Antriebsmaschine 23 so gesteuert, daß der Lufteinlaß in die Brennkammer intermittierend erfolgt. Bei jedem Arbeitsspiel erfolgt zunächst eine Durchspülung der Brennkammer 30 mit Druckluft. Die Durchspülung wird dadurch ermöglicht, daß der Druck im Druckausgleichbehälter 31 etwa 2 at geringer sein soll als im Druckbehälter 27. Danach erfolgt durch die Brenstoffdüse 38 die Einspritzung des von der Brennstoffpumpe 39 geförderten Brennstoffs, der sich in der heißen Brennkammer entzündet und verbrennt. Die Verbrennungsgase sammeln sich zusammen mit der Spülluft im Druckausgleichbehälter 31 und dienen als Treibgase konstanten Druckes und konstanter Temperatur für die Antriebsmaschine 29 und zum Ausschieben eines Teiles der in den Rohren i bzw. 2 stehenden Wassersäulen. Bei Vorwärtsfahrt sind dabei das Klappenpaar 3, 4, bei der Rückwärtsfahrt das Klappenpaar 5, 6 geschlossen. Das aus dem Ausstoßrohr i bzw. 2 ausströmende Wasser bewirkt durch Reaktion auf das Außenwasser den Vortrieb des Schiffes im Sinne der Vor- und Rückwärtsfahrt. Die ausgeschobene Wassermenge wird sowohl durch die Verdrängungs- als auch durch die Expansionswirkung der Treibgase bestimmt und ist erfindungsgemäß so bemessen, daß ein Wasserrest von etwa 2 m Rohrlänge im Ausstoßrohr verbleibt, so daß ein Austritt der Gase in das Außenwasser ausgeschlossen ist. Ist die genügende Menge Treibgas in das Ausstoßrohr eingeströmt, schließt die Nockenwelle 21 das Einlaßventil i9. Nach der Expansion der Gase öffnet die Nockenwelle das Auslaßventil 2o, so daß das Außenwasser nunmehr die Abgase aus dem Ausstoßrohr i bzw. 2 durch das Auspuffrohr 25 ins Freie schiebt. Ein Austreten des rückströmenden Wassers - ist dadurch unmöglich, da das Wasser durch den Schwimmer 24 das Auspuffventil 20 schließt. Dieser Vorgang wiederholt sich selbsttätig, solange die Anlage in Betrieb ist.
  • Um. beim Abstellen der Anlage ein Austreten von Wasser durch das Einlaßventil i9 unmöglich zu machen, ist zwischen die Kurbelwelle 22 der Antriebsmaschine 23 und die Nockenwelle 21 für die Steuerung der Ein- und Auslaßventile i9, 2o eine mit der Bedienungseinrichtung 4o verbundene Vorrichtung geschaltet. Auf dem freien Ende einer Verlängerung 41 der Nockenwelle 21 ist eine Hälfte 42 einer Klauenkupplung undrehbar, aber verschiebbar gelagert, deren andere Hälfte 43 starr auf dem freien Ende der Kurbelwelle 22 sitzt. Die gegen eine Feder 44 axial verschiebbare Kupplungshälfte 42 trägt eine Ringmuffe 45 mit zwei waagerechten Bolzen 46 (Abb. 7), die durch einen um einen Bolzen 47 schwenkbaren Hebel 48 am Drehen gehindert ist. Mit Abstand neben der Kupplungshälfte 42 sitzt fest auf der Nockenwelle 2 1 eine Scheibe 49 mit auf ihrer Stirnseite angebrachten wellenförmigen Erhöhungen 5o(Abb.12), deren Zahl mit der Zahl der Ausstoßrohre i übereinstimnit. Ihr gegenüber befindet sich auf der Nockenwelle 21 frei drehbar und verschiebbar eine Scheibe 51 mit einer Gegenerhöhung 52, deren Nabe zwei waagerechte Bolzen 53 (Abb. 8 und 9) hat. Ein die Nabe der Scheibe 51 umfassender, um die Bolzen 53 schwenkbarer Winkelhebel 54 verhindert das Drellen der Scheibe 51, da er um einen festen Bolzen 55 schwenkbar gelagert ist. Das eine waagerechte Ende des Winkelhebels 54 trägt ein Gewicht 56. Das Ende 57 des senkrechten Schenkels des Winkelhebels 54 ruht in einer Rast 58, die sich aii einem um einen festen Bolzen 59 (Abb. 6) schwenkbaren Hebel 6o befindet. Um den Bolzen 59 ist ferner der winkelförmige Bedienungshebel 4o schwenkbar, an dessen waagerechten, gabelfc>rniigen Schenkel 61 gelenkig Laschen 62 mit Langlöchern 63 hängen. Durch die Langlöcher 63 fassen waagerechte Mitnelimerbolzen 64, die an je einem Ilakenliebel 65 sitzen, der an die Bolzen 53 der Scheibe 51 angehängt ist und an seinem freien l?ci(le eine Rast 66 besitzt, die sich unter bestimmten Verhältnissen über die Bolzen 46 der Muffe 45 der Kupplungshälfte 42 zu legen vermag.
  • Der als Doppelhebel ausgebildete Hebel 6o hat auf der der Rast 58 gegenüberliegenden Seite eine nach ollen offene Rast 67, in die ein Sperriegel 68 einzugreifen vermag. Diesen sucht eine Feder 69 aus der Rast 67 herauszuhalten. Durch Heranziehen eines Griffhebels 7o an den Bedienungshebel 40 wird der Sperriegel 68 in die Rast 67 gedrückt, wodurch der Hebel 6o mit dem Bedienungshebel 4o starr verbunden wird und beim Schwenken des Hebels 40 entgegen dem Uhrzeigersinn die Rast 58 anhebt. Dann wird der Winkelhebel 54 freigegeben, das Gewicht 56 zielet mit dem anderen Schenkel des Winkelhebels die Einnockenscheibe 51 in eine entsprechende Vertiefung der Dreinockenscheibe 49. Durch die Bewegung des Bedienungshebels 40 wird gleichzeitig die Schlitzlochlasche 62 gesenkt, so daß die Hakenhebel 65 mit den Rasten 66 über die Bolzen 46 fallen können, sobald der Nocken der Scheibe 5 i die tiefste Aussparung der Scheibe 49 erreicht hat. Die sich weiterdrehende Nockenscheibe 49 drückt die nicht umlaufende Scheibe 51 mit der folgenden wellenförmigen Erhöhung zurück, @@,odurch der Hakenhebel 65 die Kupplungshälfte 42 zurückzieht und dadurch die Kupplung 42, 43 entkuppelt. Der Winkelhebel 65 gelangt dabei in seine Ausgangsstellung zurück und kann in der Rast 58 des schwenkbaren Hebels 6o wieder einrasten. Durch das Auskuppeln der Schaltkuppliiilg 42, 43 wird die Nockenwelle 21 und damit die Antriebsanlage stillgesetzt.
  • Wird der Bedienungshebel 40 in die Stellung für Anlauf gezogen, dann heben sich die Schlitzlochlaschen 62 und ziehen die Hakenhebel 65 hoch, wodurch die Kupplungshälfte 42 freigegeben und durch die Wirkung der Druckfeder 44 in die sich drehende Kupplungshälfte 43 der Kurbelwelle 22 der Antriebsmaschine eingerückt wird. Hierdurch wird auch die Nockenwelle 21 in Drehung versetzt und die Antriebsanlage in Betrieb genommen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reaktionsantrieb für Vor- und Rückwärtsfahrt von Schiffen mittels heißer Gase konstanten Drucks, die auf ein oder mehrere in das Außenwasser mündende Wasserausstoßrohre arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Wasserausstoßrohre (i) mit dem das Treibgas enthaltenden Raum (31) über Einlaßorgane (i9) und mit der Atmosphäre über Auslaßorgane (20) verbunden sind, die beide so gesteuert werden, daß ein Teil der im Ausstoßrohr (i) enthaltenen Wassersäule im Rohr bleibt und bei jedem Arbeitsspiel hin und her schwingt. 2. Reaktionsantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserausstoßrohre (i) zu den Ausstoßenden hin nach unten geneigt sind und am Kopfende die Steuerungsorgane (19, 20) für den Gasein- und -austritt tragen. 3. Reaktionsantrieb nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstoßrohre (i) zum Austrittsende (17) hin erweitert sind, wobei am Beginn der Erweiterung ein Strahlverteiler das Ablösen des austretenden Wasserstrahls von der Wand des Ausstoßrohres verhindert. 4. Reaktionsantrieb nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von dem nach achtern gerichteten Ausstoßrohr (i) für Vorwärtsfahrt ein nach vorn gerichtetes Ausstoßrohr (2) für Rückwärtsfahrt abzweigt. 5. Reaktionsantrieb nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem der hinter der Gabelung liegenden Teile des Ausstoßrohres (i bzw.
  2. 2) Absperrorgane (3, 4 und 5, 6) so eingebaut sind, daß das eine öffnet, während das andere schließt. 6. Reaktionsantrieb nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrorgane als durch Zahnradpaare (9, io und 1i, 12) gemeinsam zwangsläufig angetriebene Doppelklappen (3, 4 und 5, 6) ausgebildet sind. 7. Reaktionsantrieb nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Auslaßorgane (19, 26) für das Treibgas durch eine Nockenwelle (21) gesteuert werden, die durch eine Schaltkupplung (42, 43) mit der Kurbelwelle (22) der Antriebsmaschine (23) einer Treibgaserzeugungsanlage gekuppelt ist, wobei das als Schwimmerventil (24) ausgebildete Auslaßventil(2o) den Auslaß selbsttätig steuert. B. Reaktionsantrieb nach Anspruch i bis dadurch gekennzeichnet; daB die Nockenwelle (2i) eine mit ihr umlaufende Scheibe (49) mit wellenförmigen Stirnnocken (5o) trägt, die mit einer nicht umlaufenden Nockenscheibe (5i) zusammen arbeitet und ein Lösen der Schaltkupplung (42, 43) nur dann zuläßt, wenn die EinlaBorgane (i9) der WasserausstoBrohre (i) geschlossen sind. 9. Reaktionsantrieb nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daB die nicht umlaufende Nockenscheibe (5i), die auf der Nockenwelle (2i) längs verschieblich ist, nach Schwenken des Bedienungshebels (40, 70) in Stopprichtung durch kurzzeitige Freigabe eines sie verschiebenden Hebels (54) gegen die umlaufende Nockenscheibe (49) gedrückt wird, wobei die wellenförmigen Stirnnocken (5o) der umlaufenden Nockenscheibe (49) eine hin und her gehende Bewegung der nicht umlaufenden Scheibe (51) hervorrufen, die mittels eines angelenkten Hakenhebels (65) auf die auf der Nockenwelle (2i) drehfeste, aber längs verschiebliche Hälfte (42) der Schaltkupplung übertragen wird, und das Auskuppeln der Nockenwelle (2i) in dem Augenblick bewirkt, in dem die höchsten Nockenerhebungen (50, 52) der beiden Scheiben (49, 51) einander gegenüberstehen. io. Reaktionsantrieb nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Nockenwelle (2i) verschiebbare Hälfte der Schaltkupplung (42) unter der Wirkung einer Druckfeder (44) steht, die nach Freigabe dieser Kupplungshälfte beim Anheben des Hakenhebels (65) durch eine Bewegung des Bedienungshebels (40) in Anlaufrichtung die Kupplung einrückt. i i. Reaktionsantrieb nach Anspruch i und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibgaserzeugungsanlage aus einer über das EinlaB-organ (i9) mit dem Wasserausstoßrohr (i) verbundenen Brennkammer (30) und einem Luftverdichter (26) besteht, wobei die verdichtete Luft zur Verbrennung des in die Brennkammer (30) durch eine Düse (38) intermittierend eingespritzten Brennstoffs und in der Einspritzpause zur Spülung der Brennkammer dient. 12. Reaktionsantrieb nach Anspruch i, 7 und i i, dadurch gekennzeichnet, daB der Luftverdichter (26) mit einer Antriebsmaschine (23) verbunden ist, die mit den erzeugten Treibgasen betrieben wird.
DEK1345A 1950-01-12 1950-01-12 Reaktionsantrieb fuer Schiffe mittels heisser Gase konstanten Drucks, die auf in dasAussenwasser muendende Wasserausstossrohre arbeiten Expired DE813506C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023691B (de) * 1951-01-17 1958-01-30 Fritz Von Hummel Dipl Ing Schiffsantriebseinrichtung, bei der die Verdraengungs- und Expansionsarbeit eines gespannten Treibmittels unmittelbar zum Vortrieb dient

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