DE162185C - - Google Patents
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- DE162185C DE162185C DENDAT162185D DE162185DA DE162185C DE 162185 C DE162185 C DE 162185C DE NDAT162185 D DENDAT162185 D DE NDAT162185D DE 162185D A DE162185D A DE 162185DA DE 162185 C DE162185 C DE 162185C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B1/00—Engines characterised by fuel-air mixture compression
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B2700/00—Measures relating to the combustion process without indication of the kind of fuel or with more than one fuel
- F02B2700/02—Four stroke engines
- F02B2700/021—Four stroke engines with measures for removing exhaust gases from the cylinder
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Viertakt-Explosions- bezw. Verbrennungskraftmaschine
, . bei welcher eine bewegliche Scheidewand im Verdichtungsraum angeordnet und mit letzterem ein Regenerator verbunden
ist.
Der Zweck dieser Maschine ist, die im Verdichtungsraum zurückbleibenden Abgase
aus diesem zu entfernen und dafür frische
ίο Luft bezw. frische Ladung einzuführen und
gleichzeitig die in den Abgasen noch enthaltene Wärme im Regenerator aufzuspeichern
und dann von diesem an die frische Luft bezw. an die frische Ladung abzugeben und
dadurch nutzbar zu machen.
Die einfachste Anordnung einer solchen Maschine ist in Fig. ι dargestellt.
α ist der Zylinder der Verbrennungskraftmaschine, in dem sich der Kolben b bewegt.
Dieser Kolben befinde sich in der Lage b in seiner hinteren, in der Lage b1 in seiner
vorderen Totpunktlage, c ist der mit dem Zylinder in Verbindung stehende Verdichtungsraum.
In diesem Verdichtungsraum ist eine bewegliche Scheidewand in Form einer durch
die Stange e gesteuerten Scheibe d angeordnet. Diese Scheidewand kann den ganzen Verdichtungsraum
bestreichen und ist bei d in ihrer unteren, bei dx in ihrer oberen Endlage
gezeichnet. An den Verdichtungsraum ist ein Regenerator / angeschlossen, so daß die
Räume zu beiden Seiten der Scheidewand nur durch diesen Regenerator miteinander
in Verbindung stehen. An der unteren Seite des Verdichtungsraumes c befindet sich das
Ansaugeventil g für die frische Luft und an der unteren Seite des Regenerators das Auslaßorgan
h für die verbrannten Gase. In die untere Verbindung zwischen Verdichtungsraum
und Regenerator ist ein, Rückschlagventil i eingeschaltet. Die Zuführung des
Brennstoffs erfolgt auf der oberen Verbindung zwischen Regenerator und Verdichtungsraum
durch das Brennstoffzuführungsorgan k.
Die Wirkungsweise dieser Maschine ist folgende:
Wenn der Kolben b sich nach der Expansion von seiner vorderen Totpunktlage ^1 nach
rückwärts bewegt, befindet sich die Scheibe in ihrer unteren Lage d. Die in dem Zylinder
α enthaltenen verbrannten Rückstände werden bei der Rückwärtsbewegung des
Kolbens b durch den Verdichtungsraum c, den Regenerator / und das Auslaßorgan h ausgestoßen.
Hat der Kolben die hintere Totpunktlage b erreicht, so wird die Scheibe d
durch den Verdichtungsraum c nach oben bis zu der Endlage dx bewegt, wobei auch
die im Verdichtungsraum c enthaltenen Rückstände durch den Regenerator / und das
Auslaßorgan h ausgestoßen werden. Bei dem Durchströmen durch den Regenerator /
geben die Verbrennungsrückstände ihre Wärme an den Regenerator ab.
Die Scheibe d hat bei ihrer Aufwärtsbewegung gleichzeitig frische Luft durch das
Saugeventil g in den Verdichtungsraum c gesaugt. Bei dem nun folgenden Vorwärtsgang
des Kolbens b wird auch in den Zylinder α durch den Verdichtungsraum c hindurch
und das Saugeventil g frische Luft in den Zylinder α eingesaugt.
Inzwischen ist das Auslaßorgan h geschlossen worden.
Bei dem nun folgenden Rückwärtsgang des
ίο Kolbens b wird die in dem Zylinder α und
dem Verdichtungsraume c enthaltene frische Luft in letzterem verdichtet.
Hat der Kolben die hintere Totpunktlage b wieder erreicht, so wird die Scheibe d von
oben nach unten durch den Verdichtungsraum c bewegt und hierbei strömt die verdichtete
Luft von der unteren Seite der Scheibe durch das Rückschlagventil i und den Regenerator/ nach der oberen Seite der
Scheibe über. Bei diesem Überströmen durch den Regenerator hat die Luft die vorher
von den Abgasen abgegebene Wärme aufgenommen. Gleichzeitig ist ihr durch Hahn k
Brennstoff zugeführt worden, der dann im Verdichtungsraum c verbrennt.
Bei dem nun folgenden Vorwärtsgang des Kolbens expandieren die heißen Gase.
Hat der Kolben die äußere Totpunktlage bl
erreicht, so beginnt ein neues Spiel.
In Fig. 2 ist eine ähnliche Maschine wie in Fig. t dargestellt, nur ist die bewegliche
Scheibe durch eine drehbare Klappe d ersetzt.
Bei der Ausführungsform der Fig. 3 ist
an Stelle der Scheibe ein Verdränger d angeordnet, welcher ungefähr den halben Verdichtungsraum
einnimmt. Hierdurch ist erreicht, daß der obere Teil des Verdichtungsraumes nur mit heißen, der untere Teil desselben
nur mit kalten Gasen in Berührung
kommt, so daß die Verluste durch Übergang der Wärme in die Wandungen geringer
werden.
Die in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Maschinen arbeiten im Viertakt.
Die Maschine kann auch im Zweitakt arbeiten, wenn die Scheidewand so angeordnet
wird, daß sie nicht nur den Verdichtungsraum, sondern auch den ganzen Zylinder bestreicht, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist.
Die Bezeichnungen in Fig. 4 entsprechen vollständig den Bezeichnungen in Fig. 1.
Die Wirkungsweise der in Fig. 4 dargestellten Maschine ist folgende:
Während der Expansion ist die Scheibe d mit dem Kolben b zusammen nach vorn gegangen.
Hat der Kolben die vordere Totpunktlage ^1 erreicht, so bewegt sich die
Scheibe d allein von der Lage d.2 durch den
Zylinder- und Verdichtungsraum hindurch bis zur Lage ^1 und drückt hierbei die Verbrennungsrückstände
durch den Regenerator/ und das Auslaßorgan h ins Freie, wobei die
Verbrennungsrückstände ihre Wärme an den Regenerator / abgeben. Gleichzeitig hat die
Scheibe d hinter sich durch durch das Ventil g frische Luft angesaugt.
Bei dem nun folgenden Rückgang des Kolbens b wird die frische Luft in dem Verdichtungsraum
c verdichtet. Hat der Kolben seine hintere Totpunktlage b erreicht, so
bewegt sich die Scheibe durch den Verdichtungsraum c von dL nach d und drückt
dabei die auf ihrer vorderen Seite befindliche verdichtete Luft durch das Rückschlagventil i
und den Regenerator / nach ihrer hinteren Seite über. Bei diesem Überströmen nimmt
die frische Luft aus dem Regenerator Wärme auf; gleichzeitig wird ihr durch Hahn k
Brennstoff zugeführt, der mit der Luft vermischt im Verdichtungsraum verbrennt.
Bei dem nun folgenden Vorwärtsgang des Kolbens folgt die Scheibe d unmittelbar von
der Lage d bis in die Lage d2.
Hat der Kolben die vordere Totpunktlage erreicht, so beginnt ein neues Spiel.
Auch bei dieser Anordnung als Zweitaktmaschine kann die Scheidewand die Form
einer Klappe oder eines Verdrängers erhalten.
Bei einer ausgeführten Maschine wird die Bewegung der Scheidewand nicht so genau
erfolgen, wie es in der obigen Beschreibung dargestellt ist. Insbesondere wird die Bewegung
der Scheidewand etwas vor der Totpunktlage der Kurbel beginnen und etwas später endigen. Für das Wesen der Erfindung
ist dies jedoch ohne Belang.
Bei Beschreibung der Wirkungsweise ist angenommen, daß frische Luft und Brennstoff
getrennt zugeführt werden, und zwar erstere durch das Saugeventil g, letzterer durch
das Organ k. Luft und Brennstoff können aber auch bereits gemischt durch das Saugeventil
g eingeführt werden; das Brennstoffzuführungsorgan k fällt in diesem Falle ganz
weg.
Die Verbrennung des Gemisches kann während des Überdrückens durch den Regenerator
nach und nach oder nach beendigtem Überdrücken plötzlich wie bei einer Explosionskraftmaschine
erfolgen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Viertakt-Explosions- bezw. Verbrennungskraftmaschine mit beweglicher Scheidewand, dadurch gekennzeichnet, daß die im Verdichtungsraum sich bewegende Scheidewand (Scheibe, Kolben, Klappe, Verdränger) nach dem Ausschieben der Verbrennungsrückstände aus dem Zylinder (a) durch den Arbeitskolben (b) die Ver-brennungs rückstände aus demVerdichtungsraum durch den Regenerator (f) hindurch ausstößt und dafür frische Luft bezw. Ladung ansaugt und bei der Bewegung in der umgekehrten Richtung die angesaugte und durch den Arbeitskolben in den Verdichtungsraum eingedrückte Luft bezw. Ladung durch den Regenerator (f) hindurch auf die andere Seite der Scheidewand in den Verdichtungsraum (c) überschiebt, zum Zweck, den Verdichtungsraum von Verbrennungsrückständen zu säubern und die Wärme der letzteren auf die verdichtete Luft bezw. Ladung zu übertragen.
- 2. Eine Kraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheidewand (d) nicht nur den Verdichtungs-, sondern auch den Zylinderraum bestreicht, so daß die Scheidewand auch die in dem Zylinderraum enthaltenen Verbrennungsrückstände ausstößt und dafür frische Luft bezw. frisches Gemisch in den Zylinder und Verdichtungsraum saugt, zum Zweck, ~ die Viertaktmaschine in eine Zweitaktmaschine umzuwandeln.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE162185C true DE162185C (de) |
Family
ID=427999
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT162185D Active DE162185C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE162185C (de) |
-
0
- DE DENDAT162185D patent/DE162185C/de active Active
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