DE813392C - Firstverbindung fuer Stahlausbau in Abbaustrecken - Google Patents
Firstverbindung fuer Stahlausbau in AbbaustreckenInfo
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- DE813392C DE813392C DEP49644A DEP0049644A DE813392C DE 813392 C DE813392 C DE 813392C DE P49644 A DEP49644 A DE P49644A DE P0049644 A DEP0049644 A DE P0049644A DE 813392 C DE813392 C DE 813392C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
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- E21D11/22—Clamps or other yieldable means for interconnecting adjacent arch members either rigidly, or allowing arch member parts to slide when subjected to excessive pressure
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Description
- Firstverbindunq für Stahlausbau in Abbaustrecken Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf den Stahlausbau in Abbaustrecken. Die bisherigen Konstruktionen leiden, soweit sie die Stützteile mittels Schrauben miteinander verbinden, daran, nicht genügend elastisch zu sein, um den auftretenden Gebirgsdrücken ausweichen zu können, und neigen dadurch vielfach zum Brechen. Halten sie den Druck aus, so ist bei der Wiedergewinnung des Ausbaues in stark verdrückten Abbaustrecken die Firstverbindung nur schwer oder gar nicht zu lösen, so daß die Raubarbeit außergewöhnlich hohe Kosten verursacht.
- Die außerdem noch im Grubenbetrieb gebräuchlichen, aus zwei unverbundenen, lose ineinandergreifenden Teilen bestehenden Konstruktionen haben den Nachteil, einen ausreichenden Zusammenhalt der Stützteile bei einseitig oder in Streckenrichtung auftretenden Gebirgsbewegungen nicht zu gewährleisten. Durch die Firstverbindung gemäß der vorliegenden Erfindung werden die Nachteile der beiden obengenannten Konstruktionsarten vermieden und die an eine Firstverbindung zu stellenden vordringlichen Forderungen erfüllt: i. ausreichende Elastizität, z. jeder Druckrichtung und -stärke standhaltende Verkupplung der beiden Stützteile, 3. mühelose Lösbarkeit bei der Wiedergewinnung der Ausbauteile.
- Sie besteht im wesentlichen aus zwei wellenartig gebogenen Rund- oder Vierkanteisen, welche sich an die Stege der aus I-Profilen oder Grubenschienen hergestellten Bogenteile anlegen und einem Halteblech, welches zwischen die Stoßenden der Bogenteile eingelegt wird und einseitig einen Schlitz zur Aufnahme der beiden wellenförmigen Eisen aufweist, welcher wiederum mit einer seitlichen Aussparung zur Aufnahme eines Keiles versehen ist, durch welchen die beiden wellenförmigen Eisen an die Stege der Bogenteile angezogen und in ihrer Lage festgehalten werden.
- Es ist aber auch möglich, die Anpressung der wellenförmigen Eisen ohne Verwendung eines Haltebleches dadurch zu erzielen, daß im Bereich des Zusammenstoßes der beiden Bogenstützen auf jeder Seite je ein Winkelblech vorgesehen sind, welche mit Löchern zur Aufnahme einer Schraube versehen sind und sich mit dem einen zweckmäßig nach innen gebogenen Schenkel über die wellenförmigen Eisen und mit dem anderen gegen den Steg bzw. Kopfansatz des Stützenprofils legen. Mit Hilfe einer durch die beiden Winkelbleche und durch entsprechende Aussparungen in den Stoßenden der Stützträger gesteckten Schraube ist es ohne weiteres möglich, die beiden wellenförmigen Eisen stramm an die Schenkel der Profilträger anzuziehen und eine elastische und haltbare, aber auch leicht lösbare Verbindung herzustellen.
- In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes unter Verwendung eines Pokaleisenprofils für die Stützbogen dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Ansicht der Firstverbindung mit Zwischenlegplatte und Keil, Fig. 2 einen Schnitt, durch die Verbindung vor die Zwischenlegplatte gelegt, mit einfachem Keil, Fig. 3 und 3 a eine Drauf- bzw. Ansicht des Keiles zur Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt, durch die Verbindung vor die Zwischenlegplatte gelegt, mit Sonderausführung des Keiles, Fig. 5 a und 5 b eine Drauf- b2w. Ansicht des Keiles zur Fig. 4, Fig.6 eine Ansicht der Firstverbindung mit Schraube und Fig. 7 einen Schnitt durch die Stoßstelle.
- Zwischen den schräg geschnittenen Stößen der Träger i und 2 ist das Halteblech 3 eingeschoben, welches einen Schlitz aufweist, der so breit ist, wie der Durchmesser der wellenartig gebogenen Rundeisen 4 und 5 und an seinem geschlossenen Ende entsprechend abgerundet ist. Der Schlitz, welcher mit seitlichen Aussparungen zur Fühtung eines Keiles 6 versehen ist, gestattet es, das Halteblech 3 über die zu beiden Seiten am Steg der Bogenstücke i und 2 anliegenden Rundeisen 4 und 5 zu schieben. Wird nun der Keil 6, der als einfacher Flachkeil gemäß Fig. 3 und 3a, oder aber mit überhöhten Rändern und Verstärkungsrippe gemäß Fig. 5 und 5 a ausgebildet sein kann, eingesetzt und angezogen, so werden die Rundeisen fest gegen die Stege der Träger gepreßt. Um keine Behinderung beim Einziehen bzw. beim Lösen des Keils durch Kopf oder Flansch der Profileisenträger in Kauf nehmen zu müssen, erhält er die Form eines Bogenstückes gemäß Fig. 3 a bzw. 5 a.
- Es ist aber auch möglich, die wellenförmigen Rundeisen durch Winkelbleche 7 und 8 zur festen Anlage an die Profileisenstege zu bringen, die sich mit ihren einen Schenkeln 711 bzw. 811 gegen die Stege der Profileisen i und 2 abstützen und mit ihren anderen, leicht nach innen umgebogenen Schenkeln 7b bzw. 86 über die Rundeisen 4 bzw. 5 legen. Mit Hilfe einer durch entsprechende Bohrungen in den Winkelblechen und durch halbkreisförmige Aussparungen in den Stoßenden der Profileisenstege gesteckte Schraube 9 können so die Rundeisen fest gegen die Stege der Profileisen gezogen werden.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Firstverbindung für Stahlausbau in Abbaustrecken unter Verwendung von zwei sich gegeneinander abstützenden Profileisenträgern, gekennzeichnet durch zwei wellenartig gebogene, sich zu beiden Seiten an die Profileisenstege anlegende Rundeisen (4, 5), welche durch ein zwischen die Stoßenden der Profileisenträger (1, 2) eingeschobenes Halteblech (3) mit einseitigem Schlitz in ihrer Lage gehalten und durch einen in entsprechenden Aussparungen des Schlitzes geführten Keil (6) fest gegen die Profileisenstege gezogen werden.
- 2. Firstverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (6) als einfacfier Flachkeil in Form eines Bogenstückes ausgebildet ist (vgl. Fig. 3 und 3a).
- 3. Firstverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (6) mit überhöhten Rändern und Verstärkungsrippe in Form eines Bogenstückes ausgebildet ist (vgl. Fig. 5 und 5a).
- 4. Firstverbindung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei Winkelbleche (7, 8), die sich mit ihren einen Schenkeln (7a, 8a) gegen die Stege der Profileisen (1, 2) abstützen und mit ihren anderen, leicht nach innen gebogenen Schenkeln (7 b, 8b) über die wellenförmigen Rundeisen (4, 5) legen, und durch eine Schraube (9), welche durch Bohrungen in den Winkelblechen (7, 8) und durch entsprechende Aussparungen in den Stoßenden der Profileisenstege (1, 2) gesteckt, in angezogenem Zustande, die Winkeleisen (7, 8) und damit die Rundeisen (4, 5) fest gegen die Stege der Profileisen (1, 2) zieht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP49644A DE813392C (de) | 1949-07-22 | 1949-07-22 | Firstverbindung fuer Stahlausbau in Abbaustrecken |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEP49644A DE813392C (de) | 1949-07-22 | 1949-07-22 | Firstverbindung fuer Stahlausbau in Abbaustrecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE813392C true DE813392C (de) | 1951-09-13 |
Family
ID=7383890
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP49644A Expired DE813392C (de) | 1949-07-22 | 1949-07-22 | Firstverbindung fuer Stahlausbau in Abbaustrecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE813392C (de) |
-
1949
- 1949-07-22 DE DEP49644A patent/DE813392C/de not_active Expired
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