DE1509060C3 - Gitterträger für Montagedecken - Google Patents
Gitterträger für MontagedeckenInfo
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- DE1509060C3 DE1509060C3 DE19631509060 DE1509060A DE1509060C3 DE 1509060 C3 DE1509060 C3 DE 1509060C3 DE 19631509060 DE19631509060 DE 19631509060 DE 1509060 A DE1509060 A DE 1509060A DE 1509060 C3 DE1509060 C3 DE 1509060C3
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/01—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
- E04C5/06—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of high bending resistance, i.e. of essentially three-dimensional extent, e.g. lattice girders
- E04C5/065—Light-weight girders, e.g. with precast parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Structural Engineering (AREA)
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- Rod-Shaped Construction Members (AREA)
Description
30
Die Erfindung betrifft einen Gitterträger für Montagedecken mit einem Obergurt, einem in einem Betonfuß
eingebetteten Untergurt, welcher aus mindestens zwei Zugstäben besteht sowie mehreren, jeweils im Bereich
des Untergurtes endenden Diagonalstäben, deren Enden in der Querrichtung abgewinkelt und bis zu
einem Zugstab auf der einen oder anderen Seite geführt und an diesem befestigt sind.
Für die Herstellung von sogenannten Montagedekken sind Gitterträger der oben beschriebenen Art bekannt,
bei welchen die unteren abgewinkelten Enden der Diagonalstäbe in Längsrichtung des Gitterträgers
im Abstand und unabhängig voneinander abwechselnd zum einen und anderen Zugstab des Untergurtes geführt
sind (österreichische Patentschrift 193 116, F i g. 3). Bei diesen bekannten Gitterträgern sind im übrigen
je zwei Diagonalstäbe zu einem Winkelstab vereinigt, der nach entgegengesetzten Seiten abgewinkelte
freie Enden aufweist.
Durch die voneinander unabhängige, in Längsrichtung des Gitterträgers mit Abständen getrennte Anordnung
der abgewinkelten Enden der Diagonalstäbe fehlt diesen bekannten Gitterträgern der zur Sicherung
gegen Spaltkräfte notwendige Kraftschluß in Querrichtung des Untergurtes. Es ist zwar bekannt, einen Kraft-Schluß
in der Richtung des Untergurtes dadurch herzustellen, daß an statt von Winkelstäben Schlaufen gebildet
werden, die in sich quer zum Gitterträger erstrekkenden Ebenen liegen, und ein mittlerer Zugstab im
Untergurtbereich in diese Schlaufen eingelegt wird (österreichische Patentschrift 193 166, Fig. 2). Durch
diese Anordnung gehen aber die für die Belastungsfähigkeit des Gitterträgers, insbesondere für die Aufnahme
der bei Belastung zwischen Obergurt und Untergurt herrschenden Scherkräfte wichtigen Diagonalstäbe
verloren.
Es sind auch bereits Gitterträger bekanntgeworden, bei denen bei vorhandenen Diagonalstäben ein wirksamer
Kraftschluß in Querrichtung des Untergurtes dadurch herbeigeführt wird, daß die Diagonalstäbe zusammen
aus einem Stab gebogen und dabei im Bereich des Untergurtes S-förmige Schlaufen zwischen den
aufeinanderfolgenden Diagonalstäben eingeformt werden (schweizerische Patentschrift 335 837, F i g. 9 und
10). Die Herstellung solcher Gitterträger ist aber besonders schwierig, da einerseits ein zusammenhängender
Stab zu Diagonalstäben und den dazwischen angeordneten S-förmigen Schlaufen in zwei Ebenen gebogen
werden muß und andererseits das Handhaben eines solchen in zwei Ebenen gebogenen Stabes beim
Heranführen an die Untergurtstäbe und den Obergurt schwierig ist.
Bei anderen bekannten Gitterträgern mit Diagonalstäben und Kraftschluß in Querrichtung des Untergurtes
sind im Gitterträger zwischen den Zugstäben des Untergurtes besondere Querbügel befestigt. Die Herstellung
dieser bekannten Gitterträger ist ebenfalls aufwendig, da zusätzlich besondere Querbügelelemente
hergestellt und an den Zugstäben des Untergurtes befestigt werden müssen.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Gitterträger der eingangs genannten Art
zu schaffen, bei dem im Untergurt ein wirksamer Kraftschluß in Querrichtung erreicht wird, ohne daß zusätzliche
Bewehrungselemente erorderlich sind. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß
sich die Diagonalstäbe im Bereich des Untergurtes an den Abwinkelungsstellen hintergreifen, wobei die sich
jeweils hintergreifenden abgewinkelten Enden entgegengesetzt gerichtet sind.
Die sich hintergreifenden und entgegengesetzt in Querrichtung geführten abgewinkelten Enden bilden
an der Abwinkelungsstelle einen voll wirksamen Kraftschluß sowohl in Querrichtung als auch in Längsrichtung
des Untergurtes, selbst dann, wenn sich diese abgewinkelten Enden nicht unmittelbar berühren. Fehlt
die unmittelbar Berührung, so wird zwischen den Abwinkelungsstellen der sich hintergreifenden Diagonalstabenden
eine nahezu ringsum geschlossene Aufnahmetasche für Beton gebildet, in der der eingegossene
Beton bei jeglicher Belastungsart nur auf Druck beansprucht und dadurch voll wirksam in den Kraftweg
einbezogen wird. Bei alledem ist die Herstellung des Gitterträgers mit nur geringem Fertigungsaufwand und
mit nur wenig Schweißarbeit möglich.
Im Rahmen der Erfindung können in an sich bekannter Weise jeweils zwei entgegengesetzt geneigte, in
einem Knotenpunkt des Obergurtes zusammentreffende Diagonalstäbe einen zusammenhängenden Winkelstab
bilden. Diese Winkelstäbe lassen sich relativ leicht herstellen und auch beim Einfügen zwischen den Zugstäben
leicht handhaben. Vor allem sind aber derartige Winkelstäbe im Rahmen der Erfindung besonders vorteilhaft,
weil sie sich mit ihren sich hintergreifenden abgewinkelten Enden einfach hintereinanderhaken lassen
und sich dadurch beim Vorschub im Fertigungsgang gegenseitig mitnehmen, solange sie noch nicht an den
Zugstäben befestigt sind.
Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn in an sich bekannter Weise die Enden der Diagonalstäbe jedes
Winkelstabes nach entgegengesetzten Seiten abgewinkelt sind. Auf diese Weise lassen sich bei der Herstel
lung des Gitterträgers die Winkelstäbe einzeln nacheinander zuführen, so daß sich ihre abgewinkelten En
den hintergreifen. Wurden die Enden der Diagonalstä be jedes Winkelstabes nach der gleichen Seite abge
winkelt sein, dann müßten bei der Herstellung des Gitterträgers
die Winkelstäbe abwechselnd in entgegengesetzter Lage ihrer Enden zugeführt werden, wodurch
die durch die Erfindung geschaffenen Fertigungsvorteile weniger günstig ausgenutzt werden könnten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es
zeigt
F i g. 1 den Gitterträger in Seitenansicht,
F i g. 2 einen Querschnitt durch den Gitterträger nach F i g. 1 und
F i g. 3 eine Draufsicht auf den Gitterträger nach F i g. 1 und 2, in der der Obergurt nur teilweise gestrichelt
angedeutet ist.
Der dargestellte, teilweise in einem in der Zeichnung nur gestrichelt angedeuteten Betonfuß 1 eingebettete
Gitterträger besteht aus einem Obergurt 2, einem aus zwei Zugstäben 3 gebildeten Untergurt und aus einer
Vielzahl von Diagonalstäben 4, die abwechselnd entgegengesetzt geneigt sind. Jeweils zwei an dem Obergurt
2 zusammenstoßende Diagonalstäbe 4 bilden einen zusammenhängenden Winkelstab, der an seinem Scheitel
zur Bildung eines Knotenpunktes mit dem Obergurt 2 durch Schweißen verbunden ist.
Die freien Enden 5 der Diagonalstäbe 4 sind in Querrichtung abgewinkelt. Die innerhalb des Betonfußes 1
benachbarten abgewinkelten freien Enden 5 hintergreifen sich gegenseitig an den Abwinkelungsstellen und
sind von diesen Abwinkelungsstellen entgegengesetzt gerichtet, um so einen in Querrichtung des Untergurtes
gerichteten Kraftschluß herbeizuführen. Wie insbesondere aus F i g. 3 ersichtlich, sind die Enden 5 jedes Winkelstabes
nach entgegengesetzten Seiten abgewinkelt.
Im dargestellten Beispiel laufen die abgewinkelten Enden 5 zur Befestigung an den Zugstäben 3 in Haken
6 aus, die nach dem Einlegen der Zugstäbe 3 zusammengedrückt werden. Die Haken 6 sind so ausgeführt,
daß sie eine zum Untergurt senkrechte Lage einnehmen, um sie mit Hilfe einer entsprechend der Darstellung
der F i g. 1 und 2 senkrecht arbeitenden Presse zusammendrücken zu können.
Die in Querrichtung abgewinkelten Enden 5 der Diagonalstäbe 4 sind so lang bemessen, daß zwischen den
Diagonalstäben 4 und den Zugstäben 3 des Untergurtes gewünschtenfalls Zulagestäbe 7 angeordnet werden
können, die an der Aufnahme der auftretenden Zugspannungen beteiligt sind. Wie die F i g. 1 und 2 erkennen
lassen, sind die Zulagestäbe 7 an ihren Enden aufgebogen. Diese Zulagestäbe 7 können mit den Diagonäls'täben
4 und dem Obergurt 2 in beliebiger Weise verbunden sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Gitterträger für Montagedecken mit einem Obergurt, einem in einem Betonfuß eingebetteten
Untergurt, welcher aus mindestens zwei Zugstäben besteht, sowie mehreren, jeweils im Bereich des Untergurtes
endenden Diagonalstäben, deren Enden in der Querrichtung abgewinkelt und bis zu einem
Zugstab auf der einen oder anderen Seite geführt und an diesem befestigt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Diagonalstäbe (4) im Bereich des Untergurtes an den Abwinkelungsstellen
hintergreifen, wobei die sich jeweils hintergreifenden, abgewinkelten Enden (5) entgegengesetzt
gerichtet sind.
2. Gitterträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise jeweils
zwei entgegengesetzt geneigte, in einem Knotenpunkt des Obergurtes zusammentreffende Diagonalstäbe
(4) einen zusammenhängenden Winkelstab bilden.
3. Gitterträger nach Anspruch 2, dadurch gekenn-, zeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Endeff
(5) der Diagonalstäbe (4) jedes Winkelstabes nach entgegengesetzten Seiten abgewinkelt sind. " "»
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ0010076 | 1963-04-25 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1509060A1 DE1509060A1 (de) | 1968-12-12 |
| DE1509060B2 DE1509060B2 (de) | 1975-01-02 |
| DE1509060C3 true DE1509060C3 (de) | 1975-08-21 |
Family
ID=7621191
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19631509060 Expired DE1509060C3 (de) | 1963-04-25 | 1963-04-25 | Gitterträger für Montagedecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1509060C3 (de) |
-
1963
- 1963-04-25 DE DE19631509060 patent/DE1509060C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1509060B2 (de) | 1975-01-02 |
| DE1509060A1 (de) | 1968-12-12 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |