DE8133481U1 - Innensohle für Schuhe als Fußbett oder Einlegesohle - Google Patents
Innensohle für Schuhe als Fußbett oder EinlegesohleInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
7921 Gerstetten sä/a
Innensohlen* beispielsweise Einlegesohlen, oder aber in
einen Schuh, eine Pantolette oder dergleichen eingearbeitete Fußbetten sind in einer Vielzahl von Ausführungsformen bekannt.
Durch diese bekannten Innensohlen soll in erster Linie die Bequemlichkeit beim Tragen in Schuhen erhöht
werden. So soll der Fuß einerseits im Wintar warm, andererseits
im Sommer kühl, in jedem Fall aber trocken gehalten werden. Außerdem soll die Fußsohle weich abgefedert werden.
Schließlich wird mit einigermaßen Langzeitwirkung eine Geruchshemmung gefordert. Möglichst sollen vorstehend genannte
Forderungen ohne gesundheitsschädlichen Schweißstopp erzielt werden, weil durch das Schwitzen eine wichtige
Entschlackungsfunktion sichergestellt ist. Hinzu kommt, daß die Fußsohle zugleich ausreichend durchblutet werden
soll. Ferner ist nicht erwünscht, daß ein gewisser Luftabschluß im Schuh herrscht, und/oder zugleich eine luftarme unc
desodorierende Atmosphäre aufrecht erhalten bleibt.
Als solche Innensohlen sind beispielsweise poröse Kunststoffsohlen
bekannt, die eine Vielzahl von öffnungen von der Ober- zur Unterseite aufweisen. In dem offenporigen Kunst
stoff können darüberhinaus Aktivkohleteilchen eingelagert sein. Auf der der Fußsohle zugewandten Oberseite der Innensohle
ist zumeist eine Textilauflage angebracht.
Von Nachteil bei dieser bekannten Einlegesohle ist die
relativ kurze Dauer, während der die deodorierende Wirkung durch einen zusätzlich eingelagerten Wirkstoff aufrecht erhalten
bleibt. Auch saugt sich der poröse Kunststoff mit Fußschweiß voll, so daß nach kurzer Tragezeit bereits das
subjektive Empfinden kalter FuBe wegen der Feuchtigkeit einsetzt.
GmbH & Co. sä/e
Es gibt auch nicht poröse, geschlossenporige Kunststoff-Sohlen, die im Bereich des Fußbällen und der Zehen mit öffnungen
versehen sind, die von der Ober- zur Untersaite hindurchgeführt
sind. Die Mündungsbereiche der öffnungen auf der Unterseite sind an querverlaufende Spühlungskanäle angeschlossen.
Die Oberseite dieser bekannten Sohle ist wiederum mit einer flächigen Textilauflage versehen, die wiederum den
Nachteil in sich birgt, daß sie die Feuchtigkeit aufsaugt und ständig der Unterseite des Fußes bzw. dem Strumpf in diesem
Bereich anliegt, wodurch sich wieder das subjektive Kältegefühl am Fuß einstellt.
Es gibt letztlich noch eine Vielzahl anderer bekannter Sohlen aus Leder und/oder Kunststoffen, sogar solche, deren Oberseite
mit einer Metallfolie, oder mit Kupferplättchen versehen ist, um einerseits eine gewisse antiseptische Wirkung
der Metalle auszunutzen, andererseits zur Reflektion dar Wärmestrahlung. Keine dieser bekannten Sohlen ist hinsichtlich
der eingangs dargelegten Forderungen an eine Innensohle optimal ausgelegt und bringt allenfalls hinsichtlich einzelner
Forderungen den genügenden Tragekomfort. In aller Regel lassen sich die beiden widerstrebenden Forderungen, nämlich Fußwärme
einerseits, trockene Füße andererseits, nicht gemeinsam an einer bekannten Sohle mit gutam Erfolg verwirklichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Innensohle
zu schaffen, die mit Langzeitwirkung ein Höchstmaß an Fußbequemlichkeit, insbesondere Fußwärme bei gleichzeitiger
Fußtrockenheit ohne gesundheitsschädliche Nebenwirkungen garantiert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des
Anspruchs 1 gelöst.
-B-
GmbH & Co. sä/e
Aufgrund der Verwendung eines geschlossenzelligen Kunststoffe
an der Oberfläche kann sich Fußschweiß nicht in der Sohle
festsetzen, was einer Langzeitwirkung im Wege stehsn würda.
Oie Verwendung des geschlossenzelligen Kunststoffs allerdings hat zur Folge, daß die Oberseite der Innensohle keine Feuchtig
keit aufnimmt. Damit Fußschweiß nicht störend wirken kann, sind eine Vielzahl von öffnungen, vorzugsweise in vorgegebenem
Rastermaß über die gesamte Oberfläche der Innensohls verteilt angeordnet, so daß durch diese öffnungen hindurch der
ansonsten nicht in die Sohle eindringbare Fußschweiß bzw. damit angereicherte Luft auf die Unterseite der Sohle geleitet
wardon kann.. Oie öffnungen müssen in ihrem Durchmesser allerdings
so bemessen sein, daß beim Tragen und Belastung der Innensohle durch das Körpergewicht kein Verschluß der uffnungei
erfolgt. Infolgedessen ist stets sichergestellt, daß der Fußschweiß zur Unterseite der Sohle gelangt. Dort ist eine
Absoptionsschicht, vorzugsweise aus einer flächigen Aktivkohleschicht
angeordnet. Die Innensohle sollte, falls überhaupt, lediglich an den Rändern festgelegt sein, so daß für
den dazwischen liegenden Bereich, insbesondere wenn dort zumindest teilweise Hohlräume vorgesehen sind, eine gewisse
Pumpwirkun,", erzielt werden kann, die außerdem dazu beiträgt,
daß die feuchtigkeitshaltige, stehende Luft im Schuh an die
Absoptionsschicht gelangt und dort direkt kondensiert.
Mit ganz besonderem Vorteil wird auf der Oberseite der
Innensohle eine dünne Netallschicht, vorzugsweise aus metallischem Kupfer, aufgebracht. Hierdurch werden nicht
nur antiseptische Eigenschaften der Halbedel- oder Edelmetalle ausgenutzt, sondern auch das große Wärmespeichervermögen
dieses Metalls. Das heißt auch bsi extremen Temperaturänderungen im Bereich der Schuhinnensohle wird die
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11.899 sä/e
zuvor gespeicherte Wärme langsam abgegeben, was bei reinen
Kunststoffsohlen nicht der Fall ist. Verläßt man ein beheiztes
Zimmer zu Winterszeiten und geht abrupt und unmittelbar im Schnee, zumindest aber eisigen und gefrorenen Boden,
so führt dieses extreme Temperaturgefälle nicht zu einer
Verringerung des Tragekomforts, weil der FuB genügend Zeit hat, sich an die veränderten Umgebungsbedingungen anzupassen,
wobei der längere Zeitraum in Folge der Wärmeabgabe der zuvor in der im Kupfer gespeicherten Wärmemenge ermöglicht
wird.
Insgesamt wird also ein Höchstmaß an Fußtragekomfort durch die erfindungsgemäß ausgebildete Innensohle ermöglicht.
Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsform.
Es zeigt:
Figur 1 eine schematische Draufsicht auf eine Innensohle gemäß der Erfindung und
Die Innensohle, die insgesamt mit 5 bezeichnet ist, dient
für Pantoletten, Sandaletten oder Straßenschuhs. Es weist einen Tragkörper 6 aus geschlossenzelligem Kunststoff auf,
von dessen Oberseite 7 zu dessen Unterseite θ durchgehend
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verlaufende öffnungen 9 angeordnet sind. Auf der Unterseite
8 des Tragkörpers 6 ist eine Absorptionsschicht 10, vorzugsweise aus Aktivkohle und auf der Oberseite 9 eine Metallschicht
11, vorzugsweise aus Kupfer, angebracht. Beide Schichten 10, 11, erstrecken sich flächig über die gesamte
Oberseite und Unterseite 7 bzw. 8 des Tragkörpers 6.
Claims (14)
1. Innensohle für Schuhe, zum Beispiele Pantoletten,
Sandaletten oder Straßenschuhe als Fußbett oder Einlegesohle,
die einen Tragkörper (6) aus Kunststoff mit einer Oberseite (7) zur Aufnahme der Fußunterseite und
eine Unterseite (8) aufweist, wobei der Tragkörper (6)
eine Vielzahl von der Oberseite (7) zur Unterseite (Θ)
reichende öffnungen (9) umfasst, die zumindest bereichsweise
über den gesamten Tragkörper (fi) verteilt angeordnet
sind, wobei an der Unterseite (6) des Tragkörpers (6)
eine Absorptionsschicht (10) für den Fußschweiß angeordnet ist und wobei zumindest die Oberseite (7) des
Trü^kürpsra (G) und die Innenwandung dar üffnungon (U)
geschlossen, vorzugsweise als Oberfläche eines geschlossenzelligen Kunststoffs ausgebildet ist.
2. Sohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Tragkörper (6) aus einem goschlosssnzelligen
Kunststoff besteht.
3. Sohle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Oberseite (7) des
Dipl.-ing. Otto Flügel, DipL-Ing. Manfred Säger, Patentanwälte, Cosimastr. 81, D-8 München 81
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Tragkörpers (6) eine flächige Metallschicht (11) angeordnet ist.
4. Sohle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Metallschicht (11) eins
dünne Polyamid- oder Polyurethan-Folie angebracht ist,
durch die die öffnungen (6) hindurchgeführt sind.
5. Sohle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Absorptionsschicht ί10) eine flächiga Aktivkohleschicht ist.
6. Sohle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekannzeichnet, daß die Absorptionsschicht (10) aus einem Aktivkohlevlies besteht.
7. Sohle nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aktivkohleschicht mit desodorierendem und/oder antimikrobiell wirkenden
Substanzen versehen ist.
(J. GoIiIo nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Metallschicht (11) eine Kupferschicht ist.
9. Sohle nach einem der Ansprüche 1 bis Θ, dadurch
geksnnzeicnnet, daß die öffnungen (9) einen Durchmesser von zumindest 1,5 mm, vorzugsweise
1,8 mm - 2,0 mm aufweisen.
Dipl.-lng. Otto Flügel, Dipl.-Ing. Manfred SUger, Patentanwälte, Cosimastr. 81, D-8 München 81
LECQ Geeundheitehilfen 11.899
GmbH & Co. KG sä/e
10. Sohle nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß auf der Oberseite (7)
des Tragkörpere (6) ein die öffnungen (9) weitestgehend
frei lassendes grobmaschiges Vliesgewebe, oder Gewirk
angebracht ist.
11. Sohle nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Vliesgewebe oder Gewirk gitterförmig ausgebildet ist.
12. Sohle nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch ein Textilgewebe oder -gewirk.
13« Sohle nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gewebe oder Gewirk über dessen Fäden hervorstehende, massagewirksame
Kunststoff-Fäden, vorzugsweise in unregelmäßiger Spiral- ,,
mäander- und/oder Wendelform aufweist.
14. Sohle nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß in der Unterseite (8) des Tragkörpere (6) oder zwischen dieser und der Absoptionsschic.'it
(10) mit zumindest einer Öffnung (9) verbundene Hohlräume angeordnet sind.
1S» Sohle nach Anspruch 14« dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterseite (B) des Trag" körpers (S) oder die Absorptionsschicht (10) Hohlräume
aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818133481 DE8133481U1 (de) | 1981-11-16 | 1981-11-16 | Innensohle für Schuhe als Fußbett oder Einlegesohle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818133481 DE8133481U1 (de) | 1981-11-16 | 1981-11-16 | Innensohle für Schuhe als Fußbett oder Einlegesohle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8133481U1 true DE8133481U1 (de) | 1983-04-28 |
Family
ID=6733058
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19818133481 Expired DE8133481U1 (de) | 1981-11-16 | 1981-11-16 | Innensohle für Schuhe als Fußbett oder Einlegesohle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8133481U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3423693A1 (de) * | 1983-06-27 | 1985-01-03 | André OUIN | Belueftetes schuhwerk |
| DE202016101098U1 (de) * | 2016-03-01 | 2017-03-02 | Schelchen Gmbh | Schuheinlage mit einem Mehrschichtaufbau |
-
1981
- 1981-11-16 DE DE19818133481 patent/DE8133481U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3423693A1 (de) * | 1983-06-27 | 1985-01-03 | André OUIN | Belueftetes schuhwerk |
| DE202016101098U1 (de) * | 2016-03-01 | 2017-03-02 | Schelchen Gmbh | Schuheinlage mit einem Mehrschichtaufbau |
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