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Sportball Die Erfindung bezieht sich auf einen aus einem vorzugsweise
ledernen Außenball und einem auf= blasbaren Innenball bestehenden Sportball. Hierbei
besitzt der Innenball eine scheibenförmige, mit einer Luftdurchlaßöffnung ausgerüstete
Verdickung, die lösbar gegen die Innenwand des Außenballes gesetzt ist, und zwar
an der Stelle, wo dieser mit einer Lochung versehen ist. Nach der Erfindung ist
der Innenball zwischen der scheibenförmigen Verdickung und dem Ballkörper mit einem
knickbaren Verbindungsstück versehen.
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Hierdurch wird erreicht, daß beim Aufblasen des Sportballes dieses
Verbindungsstück schließlich so fest zwischen den Innenball und den Außenball gekleenrnt
wird, daß eine zuverlässige Abdichtung des Innenballes erhalten wird, die auch bei
der meist rauhen Benutzung des Sportballes, z. B. bei einem Fußballwettkampf, bestehen
bleibt. Durch Anwendung der Erfindung wird es mÖglich, das bei den bekannten Innenbällen
für Sportbälle der betreffenden Art unvermeidliche Ventil fortzulassen, was eine
bedeutende Vereinfachung in der Herstellung derartiger Innenbälle bedeutet. Außerdem
hat es sich in der Praxis gezeigt, daB das Ventil nie eine zuverlässige Abdichtung
bietet, besonders nicht bei einer rauhen Behandlung des Sportballes, wie es beim
Fußballspiel in der Regel der Fall ist. Demgegenüber hat man festgestellt, daß aus
einem Sportball nach der Erfindung, sogar bei einer langandauernden rauhen Behandlung,
keine Luft entweicht.
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Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung, auf der ein Ausführungsbeispiel
des Sportballes dargestellt ist, näher erläutert. In dieser Zeichnung ist Fig. i
eine Vorderansicht des Sportballes,
Fig.2 ein Querschnitt durch
einen Teil des Außenballes mit dem sich daran anschließenden Innenball, Fig. 3 eine
Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform des Innenballes, teilweise in Längsschnitt,
Fig. 4 ein Schnitt gemäß der Linie IV-IV der Fig. 3.
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Der Außenball i, der, wie es aus der Fig. i hervorgeht, in der üblichen
Weise aus Bahnen zusammengesetzt ist, ist in einer dieser Bahnen mit einer Öffnung
2 versehen, deren Größe genügt, um den Innenball 3 in leerem Zustande einzuführen.
Diese Öffnung kann mittels einer losen Klappe 4, welche längs des Randes 5 der mit
der Öffnung 2 versehenen Bahn festgenäht ist, verschlossen werden. Ungefähr diametral
gegenüber der Öffnung 2 befindet sich im Außenball eine Durchbrechüng 6. Um diese
Durchbrechung 6 herum ist gegen die innere Wand des Außenballes i ein Ring 7 angeordnet,
z. B. dadurch, daß dieser Ring dort mit einem vulkanisierbaren Klebstoff befestigt
ist.
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Der Innenball 3 ist mit einem kurzen Schlauch 8 ausgerüstet, der an
seinem Ende mit einem flanschförmigen Kragen 9 versehen ist.
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Zum Anbringen des Innenballes wird die Klappe 4 aufgedrückt und derAußenball
derartplattgedrückt, daß die Durchbrechung 6 gerade gegenüber der Öffnung 2 zu liegen
kommt. Daraufhin wird der Kragen 9 des Innenballes gegen den Ring 7 geklebt, wobei
das Schlauchende gegenüber der Durchbrechung 6 zu liegen kommt.
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Nachdem der Klebstoff, welcher den Kragen 9 mit dem Ring 7 verbindet,
erhärtet ist, wird der immer noch leere Innenball durch die Öffnung 2 in den Außenball
hineingedrückt und in ihn durch die Klappe 4 eingeschlossen.
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jetzt ist der Ball für das Aufblasen bereit. Dazu kann z. B. ein normales
Fahrradventil io in die Durchbrechung 6 und in den Anfang des sich anschließenden
Schlauches 8 eingeführt werden, wobei die Seitenöffnung des Ventils von der sich
andrückenden Innenwand des Schlauches 8 verschlossen gehalten wird. Mittels einer
normalen, an das Ventil io angeschlossenen Fahrradpumpe kann der Innenball gefüllt
werden. Während des Füllens wird schließlich der Schlauch 8 derart verformt, daß
er umknickt und vom Druck des Innenballes zugekniffen wird. Sobald der Ball gefüllt
ist, kann das Ventil io entfernt werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Luft
aus dem Innenball entweichen wird.
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Wenn im Falle einer Undichtigkeit der Innenball durch einen neuen
ersetzt werden muß, so kann der Kragen 9 leicht vom Ringe 7 losgerissen und nach
Entfernen des beschädigten Innenballes ein neuer in der oben angegebenen Weise angebracht
werden. Es versteht sich, daß die Öffnung im Außenball zum Durchlassen des Innenballes
nicht von wesentlicher Bedeutung ist, so daß die Erfindung sowohl in bezug auf einen
mit einem Schnurverschiuß versehenen Außenball wie auf einen in einer anderen Weise
verschlossenen Außenball angewendet werden kann.
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Gemäß den Fig.3 und 4 kann der Innenball 3 auch einen Schlauch 8 tragen,
dessen Ende mit einer kragenförmigen Verdickung 9 versehen ist, die an der Innenwand
eines dazu geeigneten Außenballes befestigt wird.
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Diese kragenförmige Verdickung 9 trägt an ihrer dem Innenball 3 zugewandten
Seite eine elastische Scheibe i i. Diese Scheibe ist mit einem geraden Mittelschlitz
versehen, durch welchen der Schlauch 8 hindurchreicht. An der Stelle, an der dieser
Schlauch durch die Scheibe i i hindurchtritt, wird er mit genügender Kraft zugekniffen
erhalten. Hierdurch wird verhindert, daß, wenn der Innenball a nicht aufgepumpt
ist, alle Luft aus ihm entweichen kann.
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Die in dieser Weise im inneren Ball noch befindliche ,Luft erleichtert
das Entfernen des inneren Balles aus dem äußeren Ball und ist auch vorteilhaft beim
Aufsuchen und Reparieren einer gegebenenfalls sich am inneren Ball befindenden Undichtigkeit.
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Es versteht sich, daß die Form der elastischen Scheibe i i nicht von
wesentlicher Bedeutung ist, solange die elastische Wirkung dieser Scheibe genügend
ist, um den durch ihren Schlitz hindurchtretenden Schlauch 8 unter leichtem Druck
zuzukneifen.