DE8121899U1 - Einrichtung zur annahme und zum bereitstellen von einkaufswagen - Google Patents
Einrichtung zur annahme und zum bereitstellen von einkaufswagenInfo
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Description
■ til ■ « I
Die Neuerung betrifft eine Einrichtung zur Aufnahme und zum Bereitstellen von Einkaufswagen^ bei dem die Einkaufswagen
von Hand in eine Bereitstelleinrichtung geschoben werden, welche im wesentlichen aus einer mit zwei Türflügeln ausgestatteten
Einschuböffnung, einer Fördereinrichtung, einer Einkaufs-%agen-Erkennungseinrichtung
und einer Bonausgabeeinrichtung (besteht.
Xn Selbstbedienungsgeschäften will man mit Einrichtungen die-
•er Art erreichen, daß Kunden entweder vor dem. Einkaufen oder
Mach Beendigung des Einkaufvorganges die Einkaufswagen, besonders
von den Parkplätzen, wieder in die Selbstbedienungsgeschäfte oder an eine andere, etwa auf dem Parkplatz selbst vorgesehene
Sammelstelle zurückbringen.
lekannte Einrichtungen weisen eine Einschuböffnung auf, die mit
•iner Lichtschranke oder mit einem Taster ausgestattet sind, |
trobei beim Durchfahren der Einschuböffnung mit einem Einkaufs- I
•ragen, die Lichtschranke oder der Taster einen Impuls auf ein |
Ifertmarkenausgabegerät auslöst, das dann Wertmarken, ähnlich \
ier bekannten Rabattmarken für den Benutzer des Einkaufswagen ausgibt. Als nachteilig bei diesen Einrichtungen muß angeführt
werden, daß der eingeschobene Einkaufswagen meist unmittel— \
bar hinter der Einschuböffnung stehen bleibt. Bringt nun ein «
■weiterer Kunde ebenfalls einen Einkaufswagen zurück, so muß er
mit seinem Einkaufswagen den hinter der Einschuböffnung, jedoch
nun vor ihm stehenden Einkaufswagen wenigstens so weit
von der Einschuböffnung wegschieben, bis die Lichtschranke
• ti
oder der Taster seinen Einkaufswagen registriert hat, damit
die Wertmarken ausgegeben werden können. Nun ist es im Grunde nichf schwierig, zwei oder drei oder auch noch fünf Einkaufswagen
in einem mehr oder weniger losem Stapelverband in eine Richtung zu drücken. Steigt jedoch die Anzahl der Einkauf
swagen weiter an, so erhöht sich die aufzuwendende Kraft
zwangsläufig mit jedem neu hinzugekommenen Einkaufswagen, Dies ist sin erheblicher Kachteil.
Ferner bereitet es Schwierigkeiten, die nach der Einschuböffnung befindlichen Einkaufswagen, sofern ihr Stapelverbarid
zu beiden Seiten durch je eine Art Umzäunung begrenzt ist, aus dieser Umzäunung in den Verkaufsraum zu schieben. Man ist
gezwungen, über die Umzäunung zu greifen, mit einer Hand den Einkaufswagen zu halten um ihn dann bewegen zu können. Dies
ist umständlich.
Ferner muß vermutet werden, daß Manipulationen zum Zwecke der Ausgabe von mehr als der eigentlich vorgesehenen Anzahl
von Wertmarken für einen eingeschobenen Einkaufswagen vorgenommen
werden können, da die an der Einschuböffnung angeordneten
Türflügel von Hand zu öffnen sind, wenn bereits ein Einkaufswagen eingeschoben oder sich gerade in der Einschuböff—
nung befindet. Der Kunde kann den Einkaufswagen nochmal rückwärts
herausziehen, ihn wieder in die Einschuböffnung fahren,
wobei die Lichtschranke erneut anspricht und der Kunde weitere Wertmarken erhält. Will man diese Möglichkeit ausschließen,
so ist Aufsichtspersonal notwendig.
Es ist ferner in der US-Patentschrift 3,837,455 eine Bereit-
III ■ · ·
Stelleinrichtung beschrieben, bei der das Problem der Weiterbeförderung
von Einkaufswagen nach Passieren der Einschuböffnung dadurch gelöst ist, daß ein oder mehrere umlaufende
Förderketten, die im Boden oder in Führungsschienen eingelassen sind, die Einkaufswagen zu einem Bereitstellort selbsttätig
transportieren. Diese Art von Bereitstelleinrichtung ist jedoch sehr aufwendig, deshalb auch teuer und eignet sich in
keiner Weise zum Beispiel für einen nachträglichen Einbau in bereits bestehende Selbstbedienungsgeschäfte, da die baulichen
Verhältnisse derartige umfangreiche Einrichtungen entweder gar nicht, oder nur unter Inkaufnahme von erheblichen
Veränderungen der Räumlichkeiten zulassen, wobei die notwendigen Veräcderungen der Räume und Fußböden ebenfalls
enorme Mehrkosten mit sich bringen können«
Die Aufgabe der Neuerung besteht deshalb darin, eine Einrichtung zur Aufnahme und zum Bereitstellen vor»· Einkaufswagen
gemäß der eingangs genannten Art zu entwickeln, bei dem vermieden wird, daß der Kunde beim Einfahren seines Einkaufwaf-?ns
in die Einschuböffnung mehrere vor ihm stehende Einkaufswagen verdrängen muß, daß auf jeden Fall Manipulationen an der
Einschuböffnung, etwa in der Art, daß durch Hin- und Herbewegen
eines Einkaufswagens die Bonausgabeeinrichtung mißbräuchlich
beeinflußt werden könnte, ausgeschlossen sind, daß ferner die Einkaufswagen an der Entnahmestelle bequem dem Stapelver—
bund entnehmbar sind und daß unter Berücksichtigung der eben genannten Forderungen die Bereitstelleinrichtung auf ebenem Boden,
also auch nachträglich in Selbstbedienungsgeschäften aufstellbar ist,
Die Aufgabe ist neuheitsgemäß dadurch gelöst, daß die Fördereins·
ichtung einen am Fußboden anschraubbaren, mechair? sch wirkenden,
mit einem Kolben ausgestatteten Elektrozylinder aufweist , wobei der Hub des Kolbens durch einen am vorderen Ende
des Kolbens befindlichen Anschlag, der an auf Abstand angeordneten Endschaltern aufläuft, begrenzt ist.
Ferner trägt zur Lösung der gestellten Aufgabe bei, daß an den mittigea vertikalen Abschnitten der von den Schwenkachsen
der Schwenktüren abgewandxen Enden der Türflügel wenigstens je ein seitlich am Einkaufswagen eingreifbares Sperrteil vorgesehen
ist.
Weitere zur Lösung der gestellten Aufgabe beitragende Einzelheiten
sind in den ünteranSprüchen aufgeführt.
Die besonderen Vorteile der Neuerung erkennt man daran, daß nach der Einschuböffnung ein Platz frei bleibt, der wenigstens
so groß ist, daß man mit dem eingeschobenen Einkaufswagen nicht
weitere, bereits vor ihm stehende Einkaufswagen verdrängen muß, so daß das Einschieben der Einkaufswagen in die Einschuböffnung
ohne besonderen Kraftaufwand durchführbar ist» daß ferner durch die Fördereinrichtung aus mehreren Einkaufswagen in selbsttätiger
Weise nach und nach ein Stapelverbund gebildet wird, der mit jedem neu eingeschobenen Einkaufswagen hubweise zur Einkaufswagenentnahmestelle
gedrückt wird, daß somit die Einkaufswagen nicht von Hand und in umständlicher· Weise durch eventuell vorhandene,
von den Einschuböffnungen wegführende Gänge gescho-
ben werden müssen, daß die Schwenktüren mit Sperrteilen verseilen
sind, so daß ein in die EinschubÖffnung eingefahrener Einkaufswagen
nicht mehr nach rückwärts von der Bereitstelle-? τιτ~ί cn tung
herausgezogen werden kann, daß sich die Einkaufswagen-Erkennungseinrichtung nicht mehr wie bisher üblich, unmittelbar
an der Einschuböffnung befindet, sondern im Bereich des freien !Raumes, also nach der Einschuböffnung angeordnet ist, so daß
in Zusammenwirken mit den Schwenktüren Manipulationen an der Einschuböffnung durch Hin- und Herbewegen des Einkaufswagens
zum Zwecke des zusätzlichen Erhaltens von Wertmarken ausgeschlossen
sind und daß durch die Möglichkeit des Anschraubens der Fördereinrichtung am Fußboden keine oder wenigstens keine wesentlichen
baulichen Veränderungen am Fußboden oder an Wänden und Decken erforderlich sind.
Die Neuerung wird anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die Bereitstelleinrichtung in perspektivischer Darstellung;
Fig. 2 bis Fig. 5 in schematischer Weise den Verfahrensablauf
vom Einschieben des Einkaufswagens in die Einschuböffnung bis zum Abstellen des Einkaufswagens an der Entnahmestelle;
Fig. 6 in einer Draufsicht eine Ausgestaltung der Erfindung
Fig. 6 in einer Draufsicht eine Ausgestaltung der Erfindung
und
Fig. 7 eine besondere Ausbildung der Türflügel.
Fig. 7 eine besondere Ausbildung der Türflügel.
Die in Fig. 1 gezeigte Bereitstelleinrichtung 1 besteht aus
zwei die Einschuböffnung 3 bildende Schwenktür en 6, deren obere
Enden durch, einen Holm 8 verbunden sind. Im Holm 8 befindet
sich, ein Stückzähler, der die durchzuschiebenden, in der Regel
stapelbaren Einkaufswagen l8 zählt. sowie ein addierender Einstellzähler,
der je nach Belieben so eingestellt werden kann, daß beispielsweise bei jedem zwanzigsten oder fünfzigsten eingeschobenen
Einkaufswagen l8 von der Bonausgabeeinrichtung 4, die sich im oberen Abschnitt einer der beiden Schwenktüren 6
befindet T ein Bon ausgegeben wird. Bei dieser Gelegenheit ist zu vermerken, daß die teilemäßige Ausbildung der Bonausgabeeinrichtung 4 nicht Gegenstand der Neuerung ist.
befindet T ein Bon ausgegeben wird. Bei dieser Gelegenheit ist zu vermerken, daß die teilemäßige Ausbildung der Bonausgabeeinrichtung 4 nicht Gegenstand der Neuerung ist.
Die Türflügel 7 der Schiwenktüren 6 können von einer wie in der
Zeichnung dargestellten Ausgangslage in eine zur Entnahmestelle 5 weisenden Richtung (siehe Pfeile) verschwenken. An die
Einschuböffnung 3 schließt sich, zur Einschuböffnung 3 mittig angeordnet, ein mechanisch wirkender Elektrozylinder 9 an, der direkt am Fußboden aufliegt und dort mittels Dübel und Schrauben befestigt ist. Die Lage des Elektrozylinders 9 ist so gewählt, daß sein Kolben 10 nach vorne in Richtung Entnahmestelle 5 und wieder zurück in Richtung Einschuböffnung 3 bewegbar ist. Das Bewegen des Kolbens 10 in Richtung Entnähmesteile 5
wird in mittelbarer Weise über die Förderklinke 12 und einer am Fußboden nach der Einschuböffnung 3 angeordneten Einkaufswagen-Erkennungseinrichtung 13' ausgelöst, die durch einen elektromagnetisch wirkenden, metallische Teilbereiche des einzuschiebenden Einkaufswagen l8 abtastenden Flächeninitiator 13 gebildet ist. Anstelle des Flächeninitiators 13 könnte beispielsweise auch
eine Lichtschranke angeordnet sein. Die Förderklinke 12 ist in
Einschuböffnung 3 schließt sich, zur Einschuböffnung 3 mittig angeordnet, ein mechanisch wirkender Elektrozylinder 9 an, der direkt am Fußboden aufliegt und dort mittels Dübel und Schrauben befestigt ist. Die Lage des Elektrozylinders 9 ist so gewählt, daß sein Kolben 10 nach vorne in Richtung Entnahmestelle 5 und wieder zurück in Richtung Einschuböffnung 3 bewegbar ist. Das Bewegen des Kolbens 10 in Richtung Entnähmesteile 5
wird in mittelbarer Weise über die Förderklinke 12 und einer am Fußboden nach der Einschuböffnung 3 angeordneten Einkaufswagen-Erkennungseinrichtung 13' ausgelöst, die durch einen elektromagnetisch wirkenden, metallische Teilbereiche des einzuschiebenden Einkaufswagen l8 abtastenden Flächeninitiator 13 gebildet ist. Anstelle des Flächeninitiators 13 könnte beispielsweise auch
eine Lichtschranke angeordnet sein. Die Förderklinke 12 ist in
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* t I ι ti t
einer am vorderen stiraseitigen Ende des Kolbens 10 angeordneten
Gabel aas ihrer aufrechten Lage um eine waagrechte Achse in Richtung EntnahmestelIe 5 zum Fußboden hin um wenigstens 90 verschwenkbar
gelagert, wobei eine mit der Förderklinke 12 und der Gabel in Verbindung stehende Drehfeder· dafür sorgt, daß die Förderklinke
12 nach dem Überfahren durch den am Einkaufswagen l8 befindlichen
Anschlag 19 sich von selbst wieder in jene Lage aufrichtet, in der sie fähig ist, Einkaufswagen l8 zu schieben. Die
Begrenzung des Hubes des Kolbens IO, sowohl beim Aus- -rie beim
Ei τι fahren erfolgt durch je einen zweckmäßigerweise ebenfalls am
Fußboden befestigbaren Endschalter l4, l4f, wobei am Kolben 10,
ebenfalls im Bereich seines vorderen Endes, ein Anschlag 11 angeordnet ist, der jeweils an die Endschalter 14, l4' anfährt.
Der Elektrozylinder 9> sowie der Flächeninitiator 13 und die
Endschalter l4, l4' sind durch eine in Richtung Entnahmestelle 5 verlaufende, am Fußboden anschraubbare Haube 15 abgedeckt, wobei in dem zur Entnahmestelle 5 weisenden vorderen Teilstüc^: der Haube 15 die nicht näher beschriebene Steuerung der Bereitstelleinrichtung 1 untergebracht ist. Die Haube 15 hat neben
der Abdeckfunktion für die eben genannten Teile auch den Zweck einer Führungseinrichtung für die Einkaufswagen l8 in Richtung
Entnahmesti2l2e 5> da die Einkaufswagen 18 so entlang der Haube IJ geschoben werden, daß die jeweils seitlich angeordneten Laufrollen der Einkaufswagen 18 an den Seitenwänden der
Haube 15 anstoßen können.
Der Elektrozylinder 9> sowie der Flächeninitiator 13 und die
Endschalter l4, l4' sind durch eine in Richtung Entnahmestelle 5 verlaufende, am Fußboden anschraubbare Haube 15 abgedeckt, wobei in dem zur Entnahmestelle 5 weisenden vorderen Teilstüc^: der Haube 15 die nicht näher beschriebene Steuerung der Bereitstelleinrichtung 1 untergebracht ist. Die Haube 15 hat neben
der Abdeckfunktion für die eben genannten Teile auch den Zweck einer Führungseinrichtung für die Einkaufswagen l8 in Richtung
Entnahmesti2l2e 5> da die Einkaufswagen 18 so entlang der Haube IJ geschoben werden, daß die jeweils seitlich angeordneten Laufrollen der Einkaufswagen 18 an den Seitenwänden der
Haube 15 anstoßen können.
Die Figuren 2 bis 5 beschreiben den Verfahrensablauf vom Einschieben
eines Einkaufswagen l8 in die Einschüböffnung J bis
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H * Ht ff·
zum Abstellen des Einkaufswagens l8 an der Entnahmestelle 5·
Fig. 2: Der Einkaufswagen 18 befindet sich zum Teil in der
Einschuböffnung 3» die Türflügel 7 werden durch den Korb 21
aufgestoßen,
Fig. 3: Der Einkaufswagen l8 steht so weit in der Einschuböffnung
3, daß sich nur noch der Griffbereich 20 vor der Einschsböffnusg
3 befindet. £sr Einkaufswagss lS bat dabei sit
einem Anschlag 19 zweckmäßigerweise mit der Stirnseite 19 seines Fahrgestelles die schwenkbare Förderklinke 12 bereits
überfahren. Die Förderklinke 12 schwenkt zurück in ihre Ausgangsstellung
und ist bereit, den Einkaufswagen l8 durch Anliegen an der Innenwand der Stirnseite 19 in Richtung Entnahmestelle
5 zu drücken- Die Förderklinke 12 gibt dabei beim Zurückschwenken in ihre Ausgangslage einen elektrischen Impuls
an den Flächeninitiator 13 weiter, der daraufhin zum berührungslosen Abtasten bzw. zum Erkennen des Einkaufswagens
veranlaßt wird. Das durch den Flächeninitiator 13 aufgebaute Magnetfeld wird beim Weiterbewegen des Einkaufswagens l8 durch
dessen metallisch ausgebildete Stirnseite 19 zerstört, was in bekannter «"eise bewirkt, daß der Flächeninitiator 13 seinerseits
einen elektrischen Impuls auslöst, der zum Elektrozylinder 9 weitergeleitet wird und dieser dadurch den Kolben
in Bewegung setzt. An den elektrischen Schaltkreis, der die Förderklinke 12, den Flächeninitiator 13 und den Elektrozylinder
9 miteinander verbindet, ist auch der im Holm 8 befindliche Zähler angeschlossen. Nach dem Erkennen des Einkaufswagens
durch die Erkennungseinrichtung, spätestens jedoch in
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jenem Moment, in dem der Kolben 10 in Bewegung gesetzt wird,
registriert bzw. zählt der Zähler den Einkaufswagen 18. Da der Zäb>.er mit einem ebenfalls im Holm 8 untergebrachten Einstellzähler
in Kontakt steht, erfolgt mit Hilfe der elektrischen Steuerung eine Abgleichung, ob ein Bon ausgegeben werden soll
oder nicht. Einstellzähler und Bonausgabeeinrichtung 4 können im äußersten Falle so gesteuert werden, daß bei jedem einge-
schobsnen Einkaufswsgsa lS ein Ben ausgegeben «ird-, j<?<3o<?h
dürfte dies aufgrund des sich zwangsläufig dann vergrößernden Abrechnungsaufwandes wenig zweckdienlich sein.
Fig. k: Der Kolben 10 drückt, bedingt durch die Anordnung der
Endschalter l4, 14' mittels der Förderklinke 12 den Einkaufswagen
l8 um wenigstens jenen Abstand weiter, der von zwei hintereinander in Fahrtrichtung stehenden Einkaufswagen l8 dann gebildet
wird, wenn der hintere Einkaufswagen l8 in den vor ihm
stehenden Einkaufswagen 18 so weit als möglich eingeschoben ist.
Dieser Abstand entspricht der von zwei gleichen Einkaufswagen gebildeten, in der Fachsprache geläufigen "Stapeltiefe" T, die
nach dem heutigen S-tand der Technik mind. 100 mm beträgt. Der
Hub des Kolbens 10 darf nicht kleiner als die Stapeltiefe T sein, da es sonst hinter der Einschuböffnung 3 zvl Stauungen kommt. Im
Normalfalle wird man den Hub des Kolbens 10 wenigstens doppelt so groß wählen, als· die Stapeltiefe T, da dann der nach der
Einschuböffnung 3 für den jeweils nächsten einzuschiebenden
Einkaufswagen l8 gebildete freie Raum relativ groß bleibt. Der Kunde muß dann mit seinem Einkaufswagen 18 höchstens mit der |
vorderen Stirnseite seines Einkaufswagens l8, im Nbrmalfalle |
ist es der Korb 2.1, die an der Korbrückseite des vor ihm stehen- I
- 13 - j
den Einkaufswagens l8 befindliche Klappe zum Zwecke des Einfahrens
seines Einkaufswagens 18 in den vorderen Einkaufswagen
l8 anheben. Dies erfordert einen minimalen Kraftaufwand, der jedem Kunden ohne weiteres zugemutet werden kann.
Der Kunde muß auf keinen Fall einen ganzen Stapelverbund von Einkaufswagen l8 schieben.
Der eingeschobene Einkaufswagen l8 wird nun durch den Kolben
entlang der Haube 15 so lange bewegt, bis der Anschlag 11 des Kolbens 10 den vorderen Endschalter 14' erreicht hat«
Nach dem Anschlagen an den Endschalter l4' fährt der Kolben zurück, erreicht über den Anschlag 11 den hinteren Endschal^
ter l4, so daß der Elektrozylinder 9 abschaltet. Der Elekhrozylinder
9 ist nun bereit v einen neuen Einkaufswagen l8 weiterzuschieben.
Fig. 5: Der Kolben 10 des Elektrozylinders 9 befindet sich
in Ausgangsstellung. Der zuletzt bewegte Einkaufswagen l8
steht in einem Stapelverbund mehrerer Einkaufswagen l8. Die
Kraft des Elektrozylinders 9 ist so bemessen, daß er einen Stapelverbund mit etwa zwanzig Einkaufswagen l8 mühelos in
Richtung Entnahmestelle 5 zu drücken vermag.
Je nach vorhandenen Platzverhältnxssen kann gemäß Fig. 6 ein zweiter Elektrozylinder 91 dem erstgenannten Elektrozylinder
in Reihe, jedoch nicht unbedingt auf gleicher Hubachse angeordnet,
folgen. Es ist zweckmäßig, den zweiten Elektrozylinder 9' umgekehrt wirkend anzuordnen. Während der erste Elektrozylinder
9 den Einkaufswagen l8 in Richtung Entnahmestelle 5 drückt, übernimmt der gleichgestaltete zweite Elektro-
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zylinder 9' nach dem Zurückfahren des Kolbens 10 des ersten
Elektrozylinders 9 den Eirikaufswagen 1& und zieht ihn ebenfalls
an der Stirnseite 19 des Fahrgestelles eingreif©nd, in
Richtung Entnahmestelle 5 weiter. Zwischen den beiden Endschaltern l4, l4' befindet sich dabei ein elektromechanischer
Taster 17 j der beim Zurückfahren Abs Kolbens 10 in seine Ausgangsstellung
vom Anschlag 11 berührt und überfahren wird, so daß der Taster 1? einen elektrischen Impuls an den zweiten
Elektr^zylinder 9' weitergibt, damit dessen Funktion ausgelöst
wird. Der zweite Elektrozylinder 91 wirkt also in spiegelbildlicher
Weise. Dadurch, daß dife Fahrgestelle der Einkaufswagen l8, wie bekannt, nach rückwärts geöffnet sind,
können die Kolben 20, 10' der Elektrozylinder 9» 91 jederzeit,
ohne daß die Förderklinken 12, die in der Zeichnung weggelassen sind, an Teilen der Fahrgestelle anstoßen wurden, in
ihre Ausgangslage bewegt werden. Die beschriebene Bereitstelleinrichtung 1 läßt sich jederzeit für Einkaufswagen l8 der verschiedensten
Größen verwenden, weil die Endschalter l4, 14' für den Kolben 10 verschieden weit, maximal jedoch der Hubstrecke
des Kolbens 10 entsprechend bevorzugt am Fußboden angeordnet werden können.
Fig. 7 zeigt schließlich eine Ausgestaltung der Türflügel 7,
Um zu vermeiden, daß der Einkaufswagen l8 nochmals nach rückwärts
aus der Einschuböffnung 3 herausgezogen werden kann,
sind an den mittigen vertikalen Abschnitten 22 der von den Schwenkachsen abgewandten Enden der Türflügel 7 zackenförmige
Sperrteile 23 so angeordnet, daß sie beim Zurückbewegen des
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* · m m
Einkaufswagens l8 zwischen die an den Seitenwänden des Korbes
21 befindlichen vertikalen Gitterstäbe eintauchen und so
dem Einkaufswagen l8 den Rückweg versperren. Je meiir nämlich
versucht wird, den Einkaufswagen l8 nach rückwärts zu bewegen,
umso stärker tauchen bzw. drücken die Sperrteile 23 3 bedingt
durch die damit verbundene Bewegung der Türflügel 7 in Richtung ihrer Ausgangslage am Korb 21 ein. Die Sperrteile
sind zweckmäßigerweise aus Kunststoff gestaltet. Sie weisen wenigstens einen in Richtung zur jeweils gegenüberliegenden
Schwenktüre strebenden Zacken 2.k auf und besitzen an ihren
zu den vertikalen Abschnitten 22 der Türflügel 7 weisenden Auflagebereichen zwei Bohrungen, mit deren Hilfe sie an den
Türflügeln 7 mittels Schrauben befestigbar sind. Durch die
geräuschdämpfenden Eigenschaften der aus Kunststoff gefertigten Sperrteile 23 wird verhindert, daß beim Entlanggleiten des
Einkaufswagens l8 an den mit den Sperrteilen 23 ausgestatteten
Türflügeln 7 durch die Gitterkonstruktion des Korbes 21 unnötig; laute Klappergeräusche entstehen.
Claims (7)
1. Einrichtung zur Annahme und zum Bereitstellen von Einkaufs—
■wagen, bei dem die Einkaufswagen von. Hand in eine Bereit—
stelleinrichtung geschoben werden, welche im wesentlichen aus einer mit zwei Türflügeln ausgestatteten Einschuböffnung,
einer Fördereinrichtung, einer Einkauf swagen-Erkennungü! einrichtung
und einer Bonausgabeeinrichtung besteht, dadurch gekennzeichnet , daß die Fördereinrichtung (2)
einen am Fußboden anschraubbaren, mechanisch wirkenden, mit einem Kolben (10) ausgestatteten Elektrοzylinder (9) aufweist,
wobei der Hub des Kolbens (lO) durch einen am vorderen Ende des Kolbens (10) befindlichen Anschlag (llj, der
an auf Abstand angeordneten Endschaltern (l4, l4') aufläuft,
begrenzt ist.
2. Einrichtung zur Annahme und zum Bereitstellen von Einkaufswagen
nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet ,
daß der Hub (Wegstrecke) des Kolbens (10, 10') mindestens 100 mm entspricht.
3. Einrichtung zur Annahme und zum Bereitstellen von Einkaufs=
wagen, nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Förderklinke (12) am vorderen Ende des Kolbens
(10, 10") angebracht ist, in Richtung Entnahmestelle (5) begrenzt nach unten verschwenkbar ist und sich in bekannter
Weise mittels Federkraft selbstständig aufrichtet.
4. Einrichtung zur Annahme und zum Bereitstellen von Einkaufswagen,
nach einem der Ansprüche 1 bis 35 dadurch g e k e η η
zeichnet , daß die Einkaufswagen-Erkennungseinrichtung
(I31) nach der Einschuböffnung (3) angeordnet ist.
5· Einrichtung zur Annahme und zum Bereitstellen von Einkaufswagen,
nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Einkaufswagen—Erkennungseinrxchtung
(13 *) durch einen elektromagnetisch wirkenden Flächeninitiator
(13) gebildet ist.
6. Einrichtung zur Annahme und zum Bereitstellen von Einkaufswagen,
nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß an den mittigen vertikalen Abschnitten
(22) der von den Schwenkachsen der Schwenktüren '6)
abgewandten Enden der Türflügel (7) wenigstens je ein seitlich am F-inkaufswagen (l8) eingreifbares Sperrteil (23) vorgesehen ist.
abgewandten Enden der Türflügel (7) wenigstens je ein seitlich am F-inkaufswagen (l8) eingreifbares Sperrteil (23) vorgesehen ist.
7.1 Einrichtung zur Annahme und zum Bereitstellen von Eiitikaufswagen,
nach einem der Ansprüche 1 bis 6« dadurch gekennzeichnet , daß die Fordereinrichtting (2) einen zweiten,
spiegelbildlich wirkenden, zum erneuten Weitertransport
If*
(rti mi * * · if ti
eines Einkaufswagens (18) vorgesehenen Elektrozylxnder (9*)
aufweist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818121899 DE8121899U1 (de) | 1981-07-25 | 1981-07-25 | Einrichtung zur annahme und zum bereitstellen von einkaufswagen |
| FR8210862A FR2509975A1 (fr) | 1981-07-25 | 1982-06-22 | Dispositif pour stocker et distribuer des chariots a emplettes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818121899 DE8121899U1 (de) | 1981-07-25 | 1981-07-25 | Einrichtung zur annahme und zum bereitstellen von einkaufswagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8121899U1 true DE8121899U1 (de) | 1981-11-12 |
Family
ID=6729784
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19818121899 Expired DE8121899U1 (de) | 1981-07-25 | 1981-07-25 | Einrichtung zur annahme und zum bereitstellen von einkaufswagen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8121899U1 (de) |
| FR (1) | FR2509975A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3319530A1 (de) * | 1982-06-21 | 1983-12-22 | Supermarket Systems, 78470 Saint-Lambert-des-Bois | Vorrichtung zur aufnahme von fahrzeugen, wie mit rollen versehene wagen |
| EP3817631A4 (de) * | 2018-07-08 | 2021-09-01 | Freetail Technologies Ltd. | Wagenverriegelungs- und ausgabevorrichtung |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2618317B1 (fr) * | 1987-07-20 | 1990-12-07 | Ronis Sa | Dispositif limiteur de longueur de file pour chariots de transport |
| ATE120624T1 (de) * | 1989-12-18 | 1995-04-15 | Peter Fuchs | Vorrichtung zur begrenzung von einkaufswagenreihen. |
-
1981
- 1981-07-25 DE DE19818121899 patent/DE8121899U1/de not_active Expired
-
1982
- 1982-06-22 FR FR8210862A patent/FR2509975A1/fr active Granted
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3319530A1 (de) * | 1982-06-21 | 1983-12-22 | Supermarket Systems, 78470 Saint-Lambert-des-Bois | Vorrichtung zur aufnahme von fahrzeugen, wie mit rollen versehene wagen |
| EP3817631A4 (de) * | 2018-07-08 | 2021-09-01 | Freetail Technologies Ltd. | Wagenverriegelungs- und ausgabevorrichtung |
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| US11839315B2 (en) | 2018-07-08 | 2023-12-12 | Freetail Acquisition Llc | Cart locking and dispensing device |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2509975A1 (fr) | 1983-01-28 |
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