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DE8121899U1 - Einrichtung zur annahme und zum bereitstellen von einkaufswagen - Google Patents

Einrichtung zur annahme und zum bereitstellen von einkaufswagen

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DE8121899U1
DE8121899U1 DE19818121899 DE8121899U DE8121899U1 DE 8121899 U1 DE8121899 U1 DE 8121899U1 DE 19818121899 DE19818121899 DE 19818121899 DE 8121899 U DE8121899 U DE 8121899U DE 8121899 U1 DE8121899 U1 DE 8121899U1
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    • G07CHECKING-DEVICES
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F10/00Furniture or installations specially adapted to particular types of service systems, not otherwise provided for
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Description

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Die Neuerung betrifft eine Einrichtung zur Aufnahme und zum Bereitstellen von Einkaufswagen^ bei dem die Einkaufswagen von Hand in eine Bereitstelleinrichtung geschoben werden, welche im wesentlichen aus einer mit zwei Türflügeln ausgestatteten Einschuböffnung, einer Fördereinrichtung, einer Einkaufs-%agen-Erkennungseinrichtung und einer Bonausgabeeinrichtung (besteht.
Xn Selbstbedienungsgeschäften will man mit Einrichtungen die-
•er Art erreichen, daß Kunden entweder vor dem. Einkaufen oder Mach Beendigung des Einkaufvorganges die Einkaufswagen, besonders von den Parkplätzen, wieder in die Selbstbedienungsgeschäfte oder an eine andere, etwa auf dem Parkplatz selbst vorgesehene Sammelstelle zurückbringen.
lekannte Einrichtungen weisen eine Einschuböffnung auf, die mit •iner Lichtschranke oder mit einem Taster ausgestattet sind, |
trobei beim Durchfahren der Einschuböffnung mit einem Einkaufs- I •ragen, die Lichtschranke oder der Taster einen Impuls auf ein |
Ifertmarkenausgabegerät auslöst, das dann Wertmarken, ähnlich \
ier bekannten Rabattmarken für den Benutzer des Einkaufswagen ausgibt. Als nachteilig bei diesen Einrichtungen muß angeführt werden, daß der eingeschobene Einkaufswagen meist unmittel— \ bar hinter der Einschuböffnung stehen bleibt. Bringt nun ein «
■weiterer Kunde ebenfalls einen Einkaufswagen zurück, so muß er mit seinem Einkaufswagen den hinter der Einschuböffnung, jedoch nun vor ihm stehenden Einkaufswagen wenigstens so weit von der Einschuböffnung wegschieben, bis die Lichtschranke
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oder der Taster seinen Einkaufswagen registriert hat, damit die Wertmarken ausgegeben werden können. Nun ist es im Grunde nichf schwierig, zwei oder drei oder auch noch fünf Einkaufswagen in einem mehr oder weniger losem Stapelverband in eine Richtung zu drücken. Steigt jedoch die Anzahl der Einkauf swagen weiter an, so erhöht sich die aufzuwendende Kraft zwangsläufig mit jedem neu hinzugekommenen Einkaufswagen, Dies ist sin erheblicher Kachteil.
Ferner bereitet es Schwierigkeiten, die nach der Einschuböffnung befindlichen Einkaufswagen, sofern ihr Stapelverbarid zu beiden Seiten durch je eine Art Umzäunung begrenzt ist, aus dieser Umzäunung in den Verkaufsraum zu schieben. Man ist gezwungen, über die Umzäunung zu greifen, mit einer Hand den Einkaufswagen zu halten um ihn dann bewegen zu können. Dies ist umständlich.
Ferner muß vermutet werden, daß Manipulationen zum Zwecke der Ausgabe von mehr als der eigentlich vorgesehenen Anzahl von Wertmarken für einen eingeschobenen Einkaufswagen vorgenommen werden können, da die an der Einschuböffnung angeordneten Türflügel von Hand zu öffnen sind, wenn bereits ein Einkaufswagen eingeschoben oder sich gerade in der Einschuböff— nung befindet. Der Kunde kann den Einkaufswagen nochmal rückwärts herausziehen, ihn wieder in die Einschuböffnung fahren, wobei die Lichtschranke erneut anspricht und der Kunde weitere Wertmarken erhält. Will man diese Möglichkeit ausschließen, so ist Aufsichtspersonal notwendig.
Es ist ferner in der US-Patentschrift 3,837,455 eine Bereit-
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Stelleinrichtung beschrieben, bei der das Problem der Weiterbeförderung von Einkaufswagen nach Passieren der Einschuböffnung dadurch gelöst ist, daß ein oder mehrere umlaufende Förderketten, die im Boden oder in Führungsschienen eingelassen sind, die Einkaufswagen zu einem Bereitstellort selbsttätig transportieren. Diese Art von Bereitstelleinrichtung ist jedoch sehr aufwendig, deshalb auch teuer und eignet sich in keiner Weise zum Beispiel für einen nachträglichen Einbau in bereits bestehende Selbstbedienungsgeschäfte, da die baulichen Verhältnisse derartige umfangreiche Einrichtungen entweder gar nicht, oder nur unter Inkaufnahme von erheblichen Veränderungen der Räumlichkeiten zulassen, wobei die notwendigen Veräcderungen der Räume und Fußböden ebenfalls enorme Mehrkosten mit sich bringen können«
Die Aufgabe der Neuerung besteht deshalb darin, eine Einrichtung zur Aufnahme und zum Bereitstellen vor»· Einkaufswagen gemäß der eingangs genannten Art zu entwickeln, bei dem vermieden wird, daß der Kunde beim Einfahren seines Einkaufwaf-?ns in die Einschuböffnung mehrere vor ihm stehende Einkaufswagen verdrängen muß, daß auf jeden Fall Manipulationen an der Einschuböffnung, etwa in der Art, daß durch Hin- und Herbewegen eines Einkaufswagens die Bonausgabeeinrichtung mißbräuchlich beeinflußt werden könnte, ausgeschlossen sind, daß ferner die Einkaufswagen an der Entnahmestelle bequem dem Stapelver— bund entnehmbar sind und daß unter Berücksichtigung der eben genannten Forderungen die Bereitstelleinrichtung auf ebenem Boden, also auch nachträglich in Selbstbedienungsgeschäften aufstellbar ist,
Die Aufgabe ist neuheitsgemäß dadurch gelöst, daß die Fördereins· ichtung einen am Fußboden anschraubbaren, mechair? sch wirkenden, mit einem Kolben ausgestatteten Elektrozylinder aufweist , wobei der Hub des Kolbens durch einen am vorderen Ende des Kolbens befindlichen Anschlag, der an auf Abstand angeordneten Endschaltern aufläuft, begrenzt ist.
Ferner trägt zur Lösung der gestellten Aufgabe bei, daß an den mittigea vertikalen Abschnitten der von den Schwenkachsen der Schwenktüren abgewandxen Enden der Türflügel wenigstens je ein seitlich am Einkaufswagen eingreifbares Sperrteil vorgesehen ist.
Weitere zur Lösung der gestellten Aufgabe beitragende Einzelheiten sind in den ünteranSprüchen aufgeführt.
Die besonderen Vorteile der Neuerung erkennt man daran, daß nach der Einschuböffnung ein Platz frei bleibt, der wenigstens so groß ist, daß man mit dem eingeschobenen Einkaufswagen nicht weitere, bereits vor ihm stehende Einkaufswagen verdrängen muß, so daß das Einschieben der Einkaufswagen in die Einschuböffnung ohne besonderen Kraftaufwand durchführbar ist» daß ferner durch die Fördereinrichtung aus mehreren Einkaufswagen in selbsttätiger Weise nach und nach ein Stapelverbund gebildet wird, der mit jedem neu eingeschobenen Einkaufswagen hubweise zur Einkaufswagenentnahmestelle gedrückt wird, daß somit die Einkaufswagen nicht von Hand und in umständlicher· Weise durch eventuell vorhandene, von den Einschuböffnungen wegführende Gänge gescho-
ben werden müssen, daß die Schwenktüren mit Sperrteilen verseilen sind, so daß ein in die EinschubÖffnung eingefahrener Einkaufswagen nicht mehr nach rückwärts von der Bereitstelle-? τιτ~ί cn tung herausgezogen werden kann, daß sich die Einkaufswagen-Erkennungseinrichtung nicht mehr wie bisher üblich, unmittelbar an der Einschuböffnung befindet, sondern im Bereich des freien !Raumes, also nach der Einschuböffnung angeordnet ist, so daß in Zusammenwirken mit den Schwenktüren Manipulationen an der Einschuböffnung durch Hin- und Herbewegen des Einkaufswagens zum Zwecke des zusätzlichen Erhaltens von Wertmarken ausgeschlossen sind und daß durch die Möglichkeit des Anschraubens der Fördereinrichtung am Fußboden keine oder wenigstens keine wesentlichen baulichen Veränderungen am Fußboden oder an Wänden und Decken erforderlich sind.
Die Neuerung wird anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die Bereitstelleinrichtung in perspektivischer Darstellung;
Fig. 2 bis Fig. 5 in schematischer Weise den Verfahrensablauf vom Einschieben des Einkaufswagens in die Einschuböffnung bis zum Abstellen des Einkaufswagens an der Entnahmestelle;
Fig. 6 in einer Draufsicht eine Ausgestaltung der Erfindung
und
Fig. 7 eine besondere Ausbildung der Türflügel.
Die in Fig. 1 gezeigte Bereitstelleinrichtung 1 besteht aus
zwei die Einschuböffnung 3 bildende Schwenktür en 6, deren obere Enden durch, einen Holm 8 verbunden sind. Im Holm 8 befindet sich, ein Stückzähler, der die durchzuschiebenden, in der Regel stapelbaren Einkaufswagen l8 zählt. sowie ein addierender Einstellzähler, der je nach Belieben so eingestellt werden kann, daß beispielsweise bei jedem zwanzigsten oder fünfzigsten eingeschobenen Einkaufswagen l8 von der Bonausgabeeinrichtung 4, die sich im oberen Abschnitt einer der beiden Schwenktüren 6
befindet T ein Bon ausgegeben wird. Bei dieser Gelegenheit ist zu vermerken, daß die teilemäßige Ausbildung der Bonausgabeeinrichtung 4 nicht Gegenstand der Neuerung ist.
Die Türflügel 7 der Schiwenktüren 6 können von einer wie in der Zeichnung dargestellten Ausgangslage in eine zur Entnahmestelle 5 weisenden Richtung (siehe Pfeile) verschwenken. An die
Einschuböffnung 3 schließt sich, zur Einschuböffnung 3 mittig angeordnet, ein mechanisch wirkender Elektrozylinder 9 an, der direkt am Fußboden aufliegt und dort mittels Dübel und Schrauben befestigt ist. Die Lage des Elektrozylinders 9 ist so gewählt, daß sein Kolben 10 nach vorne in Richtung Entnahmestelle 5 und wieder zurück in Richtung Einschuböffnung 3 bewegbar ist. Das Bewegen des Kolbens 10 in Richtung Entnähmesteile 5
wird in mittelbarer Weise über die Förderklinke 12 und einer am Fußboden nach der Einschuböffnung 3 angeordneten Einkaufswagen-Erkennungseinrichtung 13' ausgelöst, die durch einen elektromagnetisch wirkenden, metallische Teilbereiche des einzuschiebenden Einkaufswagen l8 abtastenden Flächeninitiator 13 gebildet ist. Anstelle des Flächeninitiators 13 könnte beispielsweise auch
eine Lichtschranke angeordnet sein. Die Förderklinke 12 ist in
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einer am vorderen stiraseitigen Ende des Kolbens 10 angeordneten Gabel aas ihrer aufrechten Lage um eine waagrechte Achse in Richtung EntnahmestelIe 5 zum Fußboden hin um wenigstens 90 verschwenkbar gelagert, wobei eine mit der Förderklinke 12 und der Gabel in Verbindung stehende Drehfeder· dafür sorgt, daß die Förderklinke 12 nach dem Überfahren durch den am Einkaufswagen l8 befindlichen Anschlag 19 sich von selbst wieder in jene Lage aufrichtet, in der sie fähig ist, Einkaufswagen l8 zu schieben. Die Begrenzung des Hubes des Kolbens IO, sowohl beim Aus- -rie beim Ei τι fahren erfolgt durch je einen zweckmäßigerweise ebenfalls am Fußboden befestigbaren Endschalter l4, l4f, wobei am Kolben 10, ebenfalls im Bereich seines vorderen Endes, ein Anschlag 11 angeordnet ist, der jeweils an die Endschalter 14, l4' anfährt.
Der Elektrozylinder 9> sowie der Flächeninitiator 13 und die
Endschalter l4, l4' sind durch eine in Richtung Entnahmestelle 5 verlaufende, am Fußboden anschraubbare Haube 15 abgedeckt, wobei in dem zur Entnahmestelle 5 weisenden vorderen Teilstüc^: der Haube 15 die nicht näher beschriebene Steuerung der Bereitstelleinrichtung 1 untergebracht ist. Die Haube 15 hat neben
der Abdeckfunktion für die eben genannten Teile auch den Zweck einer Führungseinrichtung für die Einkaufswagen l8 in Richtung
Entnahmesti2l2e 5> da die Einkaufswagen 18 so entlang der Haube IJ geschoben werden, daß die jeweils seitlich angeordneten Laufrollen der Einkaufswagen 18 an den Seitenwänden der
Haube 15 anstoßen können.
Die Figuren 2 bis 5 beschreiben den Verfahrensablauf vom Einschieben eines Einkaufswagen l8 in die Einschüböffnung J bis
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zum Abstellen des Einkaufswagens l8 an der Entnahmestelle 5·
Fig. 2: Der Einkaufswagen 18 befindet sich zum Teil in der Einschuböffnung 3» die Türflügel 7 werden durch den Korb 21 aufgestoßen,
Fig. 3: Der Einkaufswagen l8 steht so weit in der Einschuböffnung 3, daß sich nur noch der Griffbereich 20 vor der Einschsböffnusg 3 befindet. £sr Einkaufswagss lS bat dabei sit einem Anschlag 19 zweckmäßigerweise mit der Stirnseite 19 seines Fahrgestelles die schwenkbare Förderklinke 12 bereits überfahren. Die Förderklinke 12 schwenkt zurück in ihre Ausgangsstellung und ist bereit, den Einkaufswagen l8 durch Anliegen an der Innenwand der Stirnseite 19 in Richtung Entnahmestelle 5 zu drücken- Die Förderklinke 12 gibt dabei beim Zurückschwenken in ihre Ausgangslage einen elektrischen Impuls an den Flächeninitiator 13 weiter, der daraufhin zum berührungslosen Abtasten bzw. zum Erkennen des Einkaufswagens veranlaßt wird. Das durch den Flächeninitiator 13 aufgebaute Magnetfeld wird beim Weiterbewegen des Einkaufswagens l8 durch dessen metallisch ausgebildete Stirnseite 19 zerstört, was in bekannter «"eise bewirkt, daß der Flächeninitiator 13 seinerseits einen elektrischen Impuls auslöst, der zum Elektrozylinder 9 weitergeleitet wird und dieser dadurch den Kolben in Bewegung setzt. An den elektrischen Schaltkreis, der die Förderklinke 12, den Flächeninitiator 13 und den Elektrozylinder 9 miteinander verbindet, ist auch der im Holm 8 befindliche Zähler angeschlossen. Nach dem Erkennen des Einkaufswagens durch die Erkennungseinrichtung, spätestens jedoch in
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jenem Moment, in dem der Kolben 10 in Bewegung gesetzt wird, registriert bzw. zählt der Zähler den Einkaufswagen 18. Da der Zäb>.er mit einem ebenfalls im Holm 8 untergebrachten Einstellzähler in Kontakt steht, erfolgt mit Hilfe der elektrischen Steuerung eine Abgleichung, ob ein Bon ausgegeben werden soll oder nicht. Einstellzähler und Bonausgabeeinrichtung 4 können im äußersten Falle so gesteuert werden, daß bei jedem einge- schobsnen Einkaufswsgsa lS ein Ben ausgegeben «ird-, j<?<3o<?h dürfte dies aufgrund des sich zwangsläufig dann vergrößernden Abrechnungsaufwandes wenig zweckdienlich sein.
Fig. k: Der Kolben 10 drückt, bedingt durch die Anordnung der Endschalter l4, 14' mittels der Förderklinke 12 den Einkaufswagen l8 um wenigstens jenen Abstand weiter, der von zwei hintereinander in Fahrtrichtung stehenden Einkaufswagen l8 dann gebildet wird, wenn der hintere Einkaufswagen l8 in den vor ihm stehenden Einkaufswagen 18 so weit als möglich eingeschoben ist. Dieser Abstand entspricht der von zwei gleichen Einkaufswagen gebildeten, in der Fachsprache geläufigen "Stapeltiefe" T, die nach dem heutigen S-tand der Technik mind. 100 mm beträgt. Der Hub des Kolbens 10 darf nicht kleiner als die Stapeltiefe T sein, da es sonst hinter der Einschuböffnung 3 zvl Stauungen kommt. Im Normalfalle wird man den Hub des Kolbens 10 wenigstens doppelt so groß wählen, als· die Stapeltiefe T, da dann der nach der Einschuböffnung 3 für den jeweils nächsten einzuschiebenden Einkaufswagen l8 gebildete freie Raum relativ groß bleibt. Der Kunde muß dann mit seinem Einkaufswagen 18 höchstens mit der |
vorderen Stirnseite seines Einkaufswagens l8, im Nbrmalfalle |
ist es der Korb 2.1, die an der Korbrückseite des vor ihm stehen- I
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den Einkaufswagens l8 befindliche Klappe zum Zwecke des Einfahrens seines Einkaufswagens 18 in den vorderen Einkaufswagen l8 anheben. Dies erfordert einen minimalen Kraftaufwand, der jedem Kunden ohne weiteres zugemutet werden kann. Der Kunde muß auf keinen Fall einen ganzen Stapelverbund von Einkaufswagen l8 schieben.
Der eingeschobene Einkaufswagen l8 wird nun durch den Kolben entlang der Haube 15 so lange bewegt, bis der Anschlag 11 des Kolbens 10 den vorderen Endschalter 14' erreicht hat« Nach dem Anschlagen an den Endschalter l4' fährt der Kolben zurück, erreicht über den Anschlag 11 den hinteren Endschal^ ter l4, so daß der Elektrozylinder 9 abschaltet. Der Elekhrozylinder 9 ist nun bereit v einen neuen Einkaufswagen l8 weiterzuschieben.
Fig. 5: Der Kolben 10 des Elektrozylinders 9 befindet sich in Ausgangsstellung. Der zuletzt bewegte Einkaufswagen l8 steht in einem Stapelverbund mehrerer Einkaufswagen l8. Die Kraft des Elektrozylinders 9 ist so bemessen, daß er einen Stapelverbund mit etwa zwanzig Einkaufswagen l8 mühelos in Richtung Entnahmestelle 5 zu drücken vermag.
Je nach vorhandenen Platzverhältnxssen kann gemäß Fig. 6 ein zweiter Elektrozylinder 91 dem erstgenannten Elektrozylinder in Reihe, jedoch nicht unbedingt auf gleicher Hubachse angeordnet, folgen. Es ist zweckmäßig, den zweiten Elektrozylinder 9' umgekehrt wirkend anzuordnen. Während der erste Elektrozylinder 9 den Einkaufswagen l8 in Richtung Entnahmestelle 5 drückt, übernimmt der gleichgestaltete zweite Elektro-
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zylinder 9' nach dem Zurückfahren des Kolbens 10 des ersten Elektrozylinders 9 den Eirikaufswagen 1& und zieht ihn ebenfalls an der Stirnseite 19 des Fahrgestelles eingreif©nd, in Richtung Entnahmestelle 5 weiter. Zwischen den beiden Endschaltern l4, l4' befindet sich dabei ein elektromechanischer Taster 17 j der beim Zurückfahren Abs Kolbens 10 in seine Ausgangsstellung vom Anschlag 11 berührt und überfahren wird, so daß der Taster 1? einen elektrischen Impuls an den zweiten Elektr^zylinder 9' weitergibt, damit dessen Funktion ausgelöst wird. Der zweite Elektrozylinder 91 wirkt also in spiegelbildlicher Weise. Dadurch, daß dife Fahrgestelle der Einkaufswagen l8, wie bekannt, nach rückwärts geöffnet sind, können die Kolben 20, 10' der Elektrozylinder 9» 91 jederzeit, ohne daß die Förderklinken 12, die in der Zeichnung weggelassen sind, an Teilen der Fahrgestelle anstoßen wurden, in ihre Ausgangslage bewegt werden. Die beschriebene Bereitstelleinrichtung 1 läßt sich jederzeit für Einkaufswagen l8 der verschiedensten Größen verwenden, weil die Endschalter l4, 14' für den Kolben 10 verschieden weit, maximal jedoch der Hubstrecke des Kolbens 10 entsprechend bevorzugt am Fußboden angeordnet werden können.
Fig. 7 zeigt schließlich eine Ausgestaltung der Türflügel 7, Um zu vermeiden, daß der Einkaufswagen l8 nochmals nach rückwärts aus der Einschuböffnung 3 herausgezogen werden kann, sind an den mittigen vertikalen Abschnitten 22 der von den Schwenkachsen abgewandten Enden der Türflügel 7 zackenförmige Sperrteile 23 so angeordnet, daß sie beim Zurückbewegen des
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Einkaufswagens l8 zwischen die an den Seitenwänden des Korbes 21 befindlichen vertikalen Gitterstäbe eintauchen und so dem Einkaufswagen l8 den Rückweg versperren. Je meiir nämlich versucht wird, den Einkaufswagen l8 nach rückwärts zu bewegen, umso stärker tauchen bzw. drücken die Sperrteile 23 3 bedingt durch die damit verbundene Bewegung der Türflügel 7 in Richtung ihrer Ausgangslage am Korb 21 ein. Die Sperrteile sind zweckmäßigerweise aus Kunststoff gestaltet. Sie weisen wenigstens einen in Richtung zur jeweils gegenüberliegenden Schwenktüre strebenden Zacken 2.k auf und besitzen an ihren zu den vertikalen Abschnitten 22 der Türflügel 7 weisenden Auflagebereichen zwei Bohrungen, mit deren Hilfe sie an den Türflügeln 7 mittels Schrauben befestigbar sind. Durch die geräuschdämpfenden Eigenschaften der aus Kunststoff gefertigten Sperrteile 23 wird verhindert, daß beim Entlanggleiten des Einkaufswagens l8 an den mit den Sperrteilen 23 ausgestatteten Türflügeln 7 durch die Gitterkonstruktion des Korbes 21 unnötig; laute Klappergeräusche entstehen.

Claims (7)

«■ ■· - Rudolf WaTizi KG ." ι* ϊ ::*::: Leipheim, 15-7-1981 ■Μ *■« *ll - *· · , . cs Leiplieim Akte: G. 22-1-81 Eb Einrichtung zur Annahme und zum Bereitstellen von Einkaufsvagen SCHÜTZ A N SPRÜCHE
1. Einrichtung zur Annahme und zum Bereitstellen von Einkaufs— ■wagen, bei dem die Einkaufswagen von. Hand in eine Bereit— stelleinrichtung geschoben werden, welche im wesentlichen aus einer mit zwei Türflügeln ausgestatteten Einschuböffnung, einer Fördereinrichtung, einer Einkauf swagen-Erkennungü! einrichtung und einer Bonausgabeeinrichtung besteht, dadurch gekennzeichnet , daß die Fördereinrichtung (2) einen am Fußboden anschraubbaren, mechanisch wirkenden, mit einem Kolben (10) ausgestatteten Elektrοzylinder (9) aufweist, wobei der Hub des Kolbens (lO) durch einen am vorderen Ende des Kolbens (10) befindlichen Anschlag (llj, der an auf Abstand angeordneten Endschaltern (l4, l4') aufläuft, begrenzt ist.
2. Einrichtung zur Annahme und zum Bereitstellen von Einkaufswagen nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet , daß der Hub (Wegstrecke) des Kolbens (10, 10') mindestens 100 mm entspricht.
3. Einrichtung zur Annahme und zum Bereitstellen von Einkaufs= wagen, nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Förderklinke (12) am vorderen Ende des Kolbens (10, 10") angebracht ist, in Richtung Entnahmestelle (5) begrenzt nach unten verschwenkbar ist und sich in bekannter Weise mittels Federkraft selbstständig aufrichtet.
4. Einrichtung zur Annahme und zum Bereitstellen von Einkaufswagen, nach einem der Ansprüche 1 bis 35 dadurch g e k e η η zeichnet , daß die Einkaufswagen-Erkennungseinrichtung (I31) nach der Einschuböffnung (3) angeordnet ist.
5· Einrichtung zur Annahme und zum Bereitstellen von Einkaufswagen, nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Einkaufswagen—Erkennungseinrxchtung (13 *) durch einen elektromagnetisch wirkenden Flächeninitiator (13) gebildet ist.
6. Einrichtung zur Annahme und zum Bereitstellen von Einkaufswagen, nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß an den mittigen vertikalen Abschnitten (22) der von den Schwenkachsen der Schwenktüren '6)
abgewandten Enden der Türflügel (7) wenigstens je ein seitlich am F-inkaufswagen (l8) eingreifbares Sperrteil (23) vorgesehen ist.
7.1 Einrichtung zur Annahme und zum Bereitstellen von Eiitikaufswagen, nach einem der Ansprüche 1 bis 6« dadurch gekennzeichnet , daß die Fordereinrichtting (2) einen zweiten, spiegelbildlich wirkenden, zum erneuten Weitertransport
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eines Einkaufswagens (18) vorgesehenen Elektrozylxnder (9*) aufweist.
DE19818121899 1981-07-25 1981-07-25 Einrichtung zur annahme und zum bereitstellen von einkaufswagen Expired DE8121899U1 (de)

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