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DE811806C - Lichtsignalgeraet - Google Patents

Lichtsignalgeraet

Info

Publication number
DE811806C
DE811806C DEP18429A DEP0018429A DE811806C DE 811806 C DE811806 C DE 811806C DE P18429 A DEP18429 A DE P18429A DE P0018429 A DEP0018429 A DE P0018429A DE 811806 C DE811806 C DE 811806C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carrier
top device
light source
tabletop
head piece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP18429A
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Bauer
Helmut Vogel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP18429A priority Critical patent/DE811806C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE811806C publication Critical patent/DE811806C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S9/00Lighting devices with a built-in power supply; Systems employing lighting devices with a built-in power supply
    • F21S9/02Lighting devices with a built-in power supply; Systems employing lighting devices with a built-in power supply the power supply being a battery or accumulator
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied
    • G08B5/22Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)
  • Audible And Visible Signals (AREA)

Description

  • Lichtsignalgerät Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß ein Bedürfnis nach einem Hilfsmittel besteht, welches es an Orten, an welchen sich üblicherweise zahlreiche :Menschen aufhalten, z. B. in Gaststätten, deren Besuchern ermöglicht, das zuständige Bedienungs- bzw. Auskunftspersonal herbeizurufen. Bisher sind die Besucher von Gaststätten, Versammlungsräumen, Verkehrsstätten usw. gezwungen, sich durch genügend laute Rufe oder durch Anklopfen an tönende Gegenstände bemerkbar zu machen, wenn sie eine Bestellung aufgeben bzw. eine Auskunft zu erhalten wünschen. Diese Art des Herbeirufens des Kellners o. dgl. führt stets zu mißliebigen Störungen der anderen Gäste. Außerdem ist damit der Nachteil verbunden, daß von mehreren Bedienenden anfänglich keiner weiß, ob er oder ein anderer gemeint ist. Auch andere unangenehme Verwechslungen und Irrtümer kommen häufig vor. Die Erfindung befriedigt das Bedürfnis nach Abhilfe durch ein Hilfsmittel, das aus einer für Gaststätten, Versammlungsräume u. dgl. bestimmten Signaleinrichtung besteht, welche als Tischgerät gestaltet und mit einer ein- und ausschaltbaren Lichtquelle versehen ist. Als solche findet zweckvoll eine Glühbirne Verwendung, die farbig und kleiner ist als übliche in Tischlampen u. dgl. eingesetzte Glühbirnen. Vorzugsweise ist der Träger der Lichtquelle hochragend, z. B. säulenartig gestaltet. Es empfiehlt sich, die Ausbildung so zu treffen, daß die Lichtquelle auf oder in einem Kopfstück des Trägers angebracht ist. Dieser und/oder das Kopfstück können hohl sein, so daß in dem Innenraum die Kontakteinrichtung sowie gegebenenfalls auch die Stromquelle, z. B. eine Batterie, untergebracht werden kann.
  • Ein solches Signalgerät stellt ein fortschrittliches Hilfsmittel für Gaststätten und ähnliche Betriebe dar. Der Gast, welcher zum Bestellen, zum Zahlen, zum Einholen einer Auskunft oder aus sonstigen Gründen den Bedienenden herbeizurufen wünscht, braucht lediglich die Schalteinrichtung zu betätigen, z. B. auf das Glühbirnchen zu drücken, um dieses zum Aufleuchten zu bringen. Es kann dann der für den betreffenden Tisch zuständige Bedienende schon von weitem erkennen, daß er benötigt wird. Irgendwelche störenden Geräusche entstehen dabei nicht. Es können auch keine Irrtümer auftreten, ebensowenig wie sich ein nicht zuständiger Bedienender betroffen fühlen kann. Nachdem es seinen Zweck erfüllt hat, also wenn der Kellner die Wünsche des Gastes entgegengenommen hat, braucht das Tischgerät bzw. dessen Glühbirne von ihm lediglich ausgeschaltet, z. B. hochgezogen zu werden. Das Gerät ist dann für den nächsten Bedarfsfall sogleich wieder gebrauchsbereit. Infolge seiner Gestaltung als Tischgerät steht es den Gästen jederzeit in Reichweite zur Verfügung. Es ist daher bequem zu handhaben.
  • Darüber hinaus ist das Gerät, wenn es nicht an das allgemeine Stromnetz angeschlossen ist, als Notbeleuchtung in Fällen brauchbar, in welchen das Netz versagt. Dies ist für Räume, wie Gaststätten u. dgl., in welchen sich in der Regel eine Vielzahl von Menschen aufhalten, besonders wichtig. Dabei liegt gerade bezüglich seiner Brauchbarkeit als Notbeleuchtung ein besonderer Vorzug in seiner Gestaltung als Tischgerät, weil dieses, worauf es in Notfällen wesentlich ankommt, rasch vom sitzenden Gast erreichbar ist. Es ist somit die Gefahr hintangehalten, daß durch zahlreiche gleichzeitig sich erhebende und dem Ausgang zudrängende Besucher vermeidbare Unfälle hervorgerufen werden.
  • Zur weiteren Steigerung seiner Brauchbarkeit ist, nach einem weiteren Merkmal der Erfindung, der Träger der Lichtquelle mit einer in zahlreiche Einzelwerbeflächen unterteilten Schaufläche versehen. In solchem Falle ist es besonders zweckvoll, den Träger als Plakatsäule oder -tafel auszubilden. Durch diese Weiterentwicklung der Erfindung erhält das Tischgerät zusätzlich den Charakter einer auf den Tisch von Gaststätten, Versammlungsräumen usw. versetzten Litfaßsäule. Dabei ergibt sich aber der wichtige Vorteil, daß die dargebotenen Werbeflächen von den am Tisch sitzenden Beschauern mit Muße betrachtet werden. können. Es ergibt sich somit eine besonders eindringliche Werbewirkung, wie sie einer wirklichen Litfaßsäule üblicherweise nicht zukommt. Dabei wirkt sich auch günstig aus, daß das erfindungsgemäße Tischgerät von dem Gast in die Hand genommen und hin und her gedreht werden kann, so daß ihm alle Werbeflächen nacheinander ins Auge fallen, ihr Inhalt mithin gelesen wird. Ein weiterer, gerade für Werbemittel sehr beachtlicher Vorteil liegt darin, daß das Tischgerät von einem immerfort wechselnden Publikum ungehindert durch Witterung, Tages-und Nachtzeit u. dgl. betrachtet wird, die werblichen Aufschriften also einer großen Anzahl von Menschen zur Kenntnis gelangen. Zu alledem kommt hinzu, daß die Gebrauchszwecke des Gerätes, also einerseits der Zweck eines Signalgeräts, andererseits der Zweck eines Werbeflächenträgers, sich in gegenseitig fördernder Weise ergänzen. Bei der Betrachtung der Werbeflächen wird der Beschauer selbsttätig auf die Signal- und Notbeleuchtungseinrichtung aufmerksam, während er andererseits bei der Betätigung dieser Einrichtung zwangsläufig auf die Werbeinschriften hingewiesen wird. Es besteht insoweit also eine günstige Wechselbeziehung.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung in schematischer Darstellung veranschaulicht, welche einen Längsschnitt durch ein säulenartig gestaltetes Gerät zeigt.
  • Der Tragkörper a ist nach der Art einer Litfaßsäule gestaltet. Er besitzt unten einen Sockel b, welcher dem Gerät einen guten Stand gibt. Es ist selbstverständlich gleichgültig, ob die Säule rund oder mehrkantig ausgebildet ist. Damit das Gerät eine weithin sichtbare Wirkung auszuüben vermag, soll der Träger möglichst hochragend sein. Der Tragkörper a weist oben ein Kopfstück c auf, das den Hohlraum d abdeckt. In diesem ist beim gezeichneten Ausführungsbeispiel die Stromquelle in Gestalt von drei Stabbatterien e untergebracht. In Abweichung von der dargestellten Ausbildungsweise braucht der Innenraum d nicht unbedingt eine Auskleidung f zu besitzen.
  • Das Kopfstück c nimmt die Lichtquelle, vornehmlich eine kleine Glühbirne g, auf. Es mögen in der Regel Kleinglühbirnen genügen, wie sie bei Taschenlampen Verwendung finden. Vorzugsweise wird eine farbige Birne benutzt, damit sich das Ruf-und Lichtzeichen auch bei künstlicher Beleuchtung des betreffenden Raumes deutlich abhebt.
  • Es ist selbstverständlich möglich, die Lichtquelle, anstatt sie durch eine im Träger untergebrachte Batterie zu speisen, an einen Lichtstromkreis anzuschließen, der dem allgemeinen Stromnetz entnommen oder, um von diesem unabhängig zu sein, beispielsweise an eine Akkumulatorenanlage angehängt ist. Die beim gezeichneten Ausführungsbeispiel gewählte . Ausbildung, derart, daß die Batterie im Geräteträger untergebracht ist, hat aber den Vorteil, daß Kabel und sonstige Stromzu- und -ableitungsorgane völlig entbehrlich sind, das Gerät mithin nicht ortsgebunden ist.
  • Zum Ein- und Ausschalten der Lichtquelle ist jede geeignete Schaltvorrichtung brauchbar. Besonders vorteilhaft ist es, wenn zusätzliche Schaltmittel vermieden sind, indem die Glühbirne zwecks Ein- und Ausschaltung höhenverstellbar ist. Aus, diesem Grunde mag der Schaft h der Glühbirne in einer büchsenartigen Fassung i sitzen und mit dieser in einer Führung k durch Verschiebung oder durch Schraubung längs beweglich sein. Es braucht mithin das Glühbirnchen lediglich durch eine kurze Drehbewegung oder durch einen leichten Druck nach unten so weit hineingeschoben zu werden, bis der Kontaktknopf l auf den Gegenkontakt der Batterie stößt. Zur Festlegung in dieser Einschaltstellung können geeignete Rasten m und Gegenrasten n dienen. Um eine sichere Kontaktlage während der Einschaltung zu gewährleisten, kann es sich empfehlen, den Batterien e eine Feder o zuzuordnen.
  • Bei solcher Ausbildung, bei welcher dieFührungshülse k entbehrlich ist, ergibt sich eine besonders einfache Handhabung. Durch einen leichten Druck auf die Glühbirne ist diese zum Aufleuchten zu bringen, während umgekehrt der Bedienende durch einen kleinen Zug nach oben das Ausschalten bewirken kann. Es kann aber auch am Kopfstück c oder am Sockel b ein Druckknopf oder ein Hebel-Schalter angebracht werden.
  • Die Außenfläche des Trägers a, welche eine dauernd sichtbare Schaufläche ist, trägt eine Mehrzahl kleiner Werbeflächen p, welche in regelmäßiger oder regelloser Anordnung auf der Umfangsfläche des Tragkörpers a angebracht sein können.
  • Die Erfindung kann selbstverständlich auch in anderer Weise, namentlich in anderer Gestaltung, verwirklicht werden. Es kann dem Träger z. B. anstatt Säulenform die Gestalt einer Tafel gegeben werden. Dann mögen tunlicheryveise als Stromquelle flache Taschenlampenbatterien Verwendung finden.
  • Ein Tischgerät gemäß der Erfindung ist mit besonderem Vorzug dort verwendbar, wo eine größere Anzahl von Menschen sich aufhalten und Bedienungs- bzw. Auskunftspersonal zur Verfügung steht. Es kommt also vornehmlich für Gaststätten, Hotels, Schankstätten, Speise-, Vortrags- und Versammlungsräume, Gesellschaftszimmer, Krankenhäuser, Verkehrsstätten, Verkaufshallen usw. in Betracht.
  • Das erfindungsgemäße Tischgerät, welches sowohl zum Herbeirufen des Bedienungs- bzw. Auskunftspersonals brauchbar, als auch für Notbeleuchtungszwecke verwendbar ist, kann gegebenenfalls auch für Illuminationszwecke herangezogen werden, z. B. an sommerlichen Abenden auf Terrassen, Veranden u. dgl., ohne daß es dabei aber seine anderen Zweckbestimmungen einbüßt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zum Herbeirufen des Bedienungs- bzw. Auskunftspersonals von Gast-, Versammlungs-, Verkehrs- u. dgl. Stätten bestimmte Signaleinrichtung in Gestalt eines Tischgeräts mit ein-und ausschaltbarer Lichtquelle.
  2. 2. Tischgerät nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine zweckvoll farbige Kleinglühbirne.
  3. 3. Tischgerät nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger der Lichtquelle hochragend, z. B. säulenartig gestaltet ist.
  4. 4. Tischgerät nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle an oder in einem Kopfstück des Trägers angegebracht ist.
  5. 5. Tischgerät nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück und/oder der Träger als Hohlkörper gestaltet und darin die Kontakteinrichtung sowie gegebenenfalls die Stromquelle (Batterie) untergebracht ist.
  6. 6. Tischgerät nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühbirne zum Ein- und Ausschalten höhenverstellbar ist.
  7. 7. Tischgerät nach Ansprüchen i bis 6, gekennzeichnet durch seine Verwendbarkeit als Notbeleuchtung infolge einer vom allgemeinen Stromnetz unabhängigen Stromquelle. B. Tischgerät nach Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger eine in zahlreiche Einzelwerbeflächen unterteilte Schaufläche besitzt. g. Tischgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger als Plakatsäule oder -tafel ausgebildet ist.
DEP18429A 1948-10-16 1948-10-16 Lichtsignalgeraet Expired DE811806C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP18429A DE811806C (de) 1948-10-16 1948-10-16 Lichtsignalgeraet

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP18429A DE811806C (de) 1948-10-16 1948-10-16 Lichtsignalgeraet

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE811806C true DE811806C (de) 1951-08-23

Family

ID=7367009

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP18429A Expired DE811806C (de) 1948-10-16 1948-10-16 Lichtsignalgeraet

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE811806C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3194955A (en) * 1962-08-07 1965-07-13 Roderic M Koch Artificial candle

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