Die vorliegende tirtindung betrifft e,ne Anlage für das tgewerbe.
Es sind bereits Bedienungs-RuQerite ;m Gastgewerbe be atlnt. die dazu bestimmt sind. den in einem Lokal befind eichen Gästen zu ermöglichen, dem Personal auf stumme Weise den Wunsch nach Bedienung erkennen zu geben. Um dem Gast das nicht selten vergebliche Rufen nach der Bedienung zu ersparen, soll er mit Hilfe des Bedienungs-Rufgerätes ein SiQ- nal geben können. zu welchem Zweck daher auf jedem Gästetisch ein derartiges Rufgerät aufgestellt ist.
Dieses weist einen zur Aufstellung auf einem Tisch bestimmten Ständerkörper und einen beweglich an diesem angeordneten Anzeigekörper auf. wobei der Anzeigekörper in einer ersten Endstellung verriegelt ist und nach Lösen dieser Verriegelung durch eine zwischen den Körpern wirkende Federkraft in eine zweite Endstellung gebracht wird. wobei der Anzeigekörper in dieser zweiten Endstellung als von allen Seiten sichtbares. optisches Signal wahrnehmbar ist.
Der Anzeigekörper kann dabei auf verschiedene Weise etwa durch seitliches Hochschwenken, durch Heraus klappen oder durch senkrechtes Herausbewegen relativ zum Ständerkörper bewegbar sein. wobei die jeweils ver änderte Stellung der Körper zueinander verabredungsgemäss als bestimmtes Signal zu verstehen ist und zus ,*zlich noch mittels Anwendung von Farbe die schnelle Erke@@barkeit unterstützt werden kann.
Diese bekannten Bedienungs-Rufgeräte haben folgende Nachteile. Die Übermittlung einer Information an das Bedienungspersonal erfolgt im Lokal optisch und über eine bestimmte Entfernung, so dass dieses Gerät nur im Bereich der Sicht der Bedienungsperson wirksam sein kann. Ausserdem ist die Bedienung des Gerätes für einen Gast einigermassen kompliziert. was zu Missverständnissen bei der 13esteilung ge wünschter Getränke bzw. sonstiger Artikel führen kann.
Diese Nachteile der bekannten Geräte werden durch die erfindungsgemässe Anlage behoben. Sie ist gekennzeichnet durch eine Anzahl von Wählgeräten für die Bestellung von gewünschter Ware sowie durch mindestens ein Anzeigegerät und ein Löschgerät, die an der Ausgabestelle der bestelltenWa.
re angeordnet sind.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Beispiels näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 ein Blockschaltbild der Anlage,
Fig. 2 die Ausgestaltung des Wählgerätes der Anlage nach Fig. 1.
Fig. 3 die Ausgestaltung des Speisegerätes der Anlage nach Fig. 1.
Fig. 4 die Ausgestaltung der Anzeigegeräte der Anlage nach Fig. 1 und
Fig. 5 einen elektrischen Schaltplan der Anlage nach Fig. 1.
Die Anlage enthält folgende Arten von Geräten: minde stets ein Anzeigegerät M1 bis N.Il0 mit einem Löschgerät.
mindestens ein Speisegerät S sowie eine Anzahl von Wähl- geräten T1 bis TIO.
Auf den Tischen für Gäste oder an der Wand neben die sen Tischen oder in Hotelzimmern befinden sich die Wählgeräte Tl bis TIO. welche mittels Kabeln mit den entsprechenden Anzeigegeräten Nil bis Osstl O verbunden sind.
Die Anzeigegeräte Nil bis NIlO sowie das Speisegerät S ind beim Ausschank oderAusgabestelie,z.B. an der Wand be festigt. Das Speisegerät S enthält einen Transformator F, welcher die Netzspannung auf eine niedrige Steuerspannung reduziert, welche sodann mittels eines Gleichrichters GL gleichgerichtet wird. Im weiteren sind hier ein Netzstecker VN, ein Stecker VL zum Löschpult L sowie Verbindungsbuchsen VO und VlO vorgesehen. Auf der Frontseite des Speisegerätes befinden sich Sicherungen Sil und Si2, ein Netzschalter SN und eine Netzlampe LI.
Eine weitere Lampe L2 beleuchtet eine Mattscheibe MS, so dass die hier vorhandemen Beschriftungen gut und dauernd sis-:tbar sF können. Das Sp--iseaerät S ist ausserdem bereits nit 'irags:l.. nen TS für den Anbau der Anzeigegeräte M1 bis M10 ausgerüstet.
Das Speisegerät S und die Anzeigegeräte Nil bis M10 sind so mit den Steckvorrichtungen VO sowie mit den Verbindungen V10 versehen, dass sie in einem Baukastensystem zusammengefügt werden können. Pro Speisegerät S kann mindestens eines, höchstens aber zehn Anzeigegeräte verwendet werden.
Die Anzeigegeräte M1 bis M10 enthalten eine Mattscheibe MA, hinter der sich die dem dazugehörenden Tischgerät entsprechenden Lampen und Relais befinden. Auf der Frontseite der Anzeigegeräte beiinden sich je ein Taster S10 und eine Lampe LXl. Auf der Ausgabestelle bzw. auf oder neben dem Ausschank liegt das Löschpult L. weiches mittels eines Kabels K mit dem Speisegerät S verbunden ist.
Das Löschpult besitzt zehn Taster S100, welche in der Zeichnung von 1 bis 10 numeriert sind. Diese Taster erlauben es. nach Erledigung der Bestellung wahlweise die Lampen der Anzeigegeräte M1 bis M10 sowie der entsprechenden Tische räte T1 bis T10 zu löschen. Das Löschpult ist nur mit dem Speisegerät S verbunden, welches die Verteilung mittels der Verbindungen V10 auf die entsprechenden Anzeigegeräte M1 bis M10 übernimmt.
Die Frontseite der Wählgeräte Tl bis T10. die nachstehend auch als. Tischgeräte bezeichnet werden, weisen eine Mattscheibe MT mit Bezeichnungen von bestellbarer Ware auf.
welche mittels Lampen L51 bis L56 sowie einer Lampe LX2 beleuchtet werden'können; Ferner sind die NVählgeräte je mit einem Drehschalter S50, mit Tastern S1 und 52 für die Menge des bestellten Artikels, sowie mit einem 'Irrtum'-Tâster S11, einem 'Zahlen-Taster S13 mit einer Lampe LZ und einem weiteren Taster S12 mit einer Lampe LY versehen, wobei mittels des Tasters 512 dem Bedienungspersonal mitgeteilt wird, dass der Gast etwas wünscht. was in den Feldern des Tischgerätes nicht aufgeschrieben ist.
Bei einem der Tischgeräte T wird eine Bestellung aufgegeben, indem der Drehschalter S50 so weit gedreht wird, bis auf der Mattscheibe MT die Benennung des gewünschten Getränkes oder sonstigen Artikels aufleuchtet. Die aufleuchtende Lampe L51 bis L56 ist mit dem entsprechenden Potential 51 bis 56 verbunden. welches somit die entsprechenden Relaiskontakte a12/a22 bis f12/f22 an das Potential 0 legen.
Hernach wird mit den Tastern S1 oder S? die Anzahl des gewünschten Artikels gewählt. Durch den Druck eines dieser Taster gelangt nun das Potential 10 an die entsprechende Relaisreihe Al bis F1 oder A2 bis F2 des entsprechenden Anzeigegerätes. Dasjenige Relais, dessen Kontakt 12 resp. 22 am Potential 0 liegt, wird nun auf Selbsthaltung schalten. Die mit dem Relais parallel geschaltete Lampe LA1/LA2 bis LFl/LF2 des angesteuerten Anzeigegerätes beleuchtet einen Ausschnitt der Mattscheibe MA so, dass das Bedienungspersonal daraus ersieht, an welchem Ort und wieviel von einem Getränk oder Artikel gewünscht wird.
Wenn der Taster S1 oder S2 losgelassen wird. bleibt die Anzeige auf der Mattscheibe MA infolge der Selbsthaltung des entsprechenden Relais A1/A2 bis F1/F2 bestehen und das nächste Getränk oder der nächste Artikel kann analog gewählt werden.
Will der Wählende eine gemachte Bestellung ändern, so betätigt er den Taster S11, welcher das Selbsthaltungspotential der Relais A1/A2 bis F1/F2 unterbricht. Das Abfallen der Relais bewirkt das Erlöschen der parallelgeschalteten Lampen.
Nun kann die Bestellung neu gewählt werden.
Beim Ausschank oder Ausgabestelle werden nun die gewünschten Getränke oder Artikel bereitgestellt. Das Bedienungspersonal betätigt nun den Taster S10. worauf das Re lais X mittels Kontakt xl auf Selbsthaltung schaltet. Der Kontakt x2 überbrückt den Taster S11 des Tischgerätes, so dass die Bestellung nicht mehr geändert werden kann. Dies wird dem Wählenden mit der Lampe Lx2 auf der Mattscheibe MT des Tischgerätes angezeigt. Die Lampe Lxl auf dem Anzeigegerät erinnert das Bedienungspersonal daran, dass die Bestellung bereitgestellt ist.
Vom Bedienungspersonal oder nechanischen Fördermitteln werden die gewünschten Getränke oder Artikel an den entsprechenden Ort gebracht. Durch Betätigung des Tasters S1000 des Löschpultes werden alle Lampen am Tischgerät sowie am Anzeigegerät gelöscht.
Findet der Wählende das Gewünschte nicht auf der Mattscheibe des Tischgerätes, so kann er mittels des Tasters S12, dem Relais Y und der parallelgeschalteten Lampe LY auf dem Anzeigegerät das Bedienungspersonal herbeirufen.
Wünscht der Gast zu bezahlen, so betätigt er den Taster S13, worauf das Relais Z auf Selbsthaltung schaltet und die Lampe LZ aufleuchtet. Das Servierpersonal kann alle Anzeigen durch Betätigung des entsprechenden Tasters S100 am Löschpult L oder des Tasters 511 löschen.
Die soeben beschriebene Anlage bietet ausserdem noch die Möglichkeit, dass bereits auf Grund der Betätigung des Wählgerätes durch den Gast die gewünschten Getränke oder sonstigen Artikel am Ausschank oder Ausgabestelle bereitgestellt werden können.
Die Anlage kann auch eine Transportvorrichtung aufweisen, die die bestellte Ware von der Ausgabestelle zu den einzelnen Tischen bzw. in die einzelnen Gästezimmer befördert. Ausserdem kann eine Verrechnungsvorrichtung vorgesehen werden, welche durch die Wählgeräte gesteuert wird.