DE8112387U1 - "unsinkbares sportboot" - Google Patents
"unsinkbares sportboot"Info
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- DE8112387U1 DE8112387U1 DE19818112387 DE8112387U DE8112387U1 DE 8112387 U1 DE8112387 U1 DE 8112387U1 DE 19818112387 DE19818112387 DE 19818112387 DE 8112387 U DE8112387 U DE 8112387U DE 8112387 U1 DE8112387 U1 DE 8112387U1
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- boat
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- compressed air
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Description
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Patentanwalt
Dipl.-lng. H. Fritz " 3 " 81/425
5760 ARNSBERG 1 06. 04.1 98i/kl,
Mühlenberg 74
Herr
Ulrich Valerius
Brunnenstraße 91a
5768 Sundern
Langscheid
"Unsinkbares Sportboot"
Die Aufgabe der Neuerung besteht darin, ein Sportboot, ζ. Β.
ein Segelboot mit einer Einrichtung zu versehen mit deren Hilfe das Boot im Gefahrenfalle funktionssicher unsinkbar gemacht
werden kann. Wenn diese Einrichtung in Funktion tritt, soll das Boot auch in seiner normalen Schwimmlage, d. h. kiel·
unten gehalten werden. Die Einrichtung soll funktionssicher sein, stets einsatzbereit und möglichst wenig Platz in Anspruch
nehmen.
Diese Aufgabe wird durch eine Einrichtung nach den Schutzansprüchen
gelöst.
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Bei normaler Fahrt ist die Sicherheitseinrichtung des Bootes in eine Einbuchtung der Bordwand untergebracht, die nur relativ
geringe Ausmaße hat, sodaß der Bootsinnenraum nur geringfügig
beeinträchtigt wird. Nach außen ist die Einbuchtung durch einen oder mehrere der Bootsaußenfläche angepaßte Deckel
verschlossen.
Im Gefahrenfalle wird die Sicherheitseinri-chtung dadurch in
Funktion gesetzt, daß die Schläuche durch Öffnen,einer Preßluftflasche
in einem Zug mit Luft aufgeblasen werden.'Während die Deckel durch den Druck der Schläuche gelöst werden, bilden
sich an jeder Schiffsseite,etwas über der Wasseroberfläche,
durchgehende Schwimmkörper, die sich im wesentlichen vom Bug bis zum Heck erstrecken. Da der Bootskörper an mehreren Stellen
mit diesen Schwimmkörpern in einer zugfesten Verbindung steht, wird er durch den Auftrieb der Schwimmkörper in seiner Schwimmlage
gehalten, auch wenn der Bootskörper selbst auf Grund einer Beschädigung oder durch Aufnahme von Wasser selbst keinen Auftrieb
mehr besitzt.
Gemäß der weiteren Neuerung sind zur Verbindung zwischen Schwimmkörper und Boot mehrere Gurte vorgesehen, die den
Schwimmkörper umfassen und an der Bootswand verankert sind. Alternativ kann die Verbindung zwischen Schwimmkörper und Boot
auch durch Netze hergestellt sein.
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Als Verankerungselement ist für jeden Gurt in der Bootswand
ein Metallteil eingelassen.
Man kann an jeder Seite des Bootskörpers einen durchgehenden Schlauch vorsehen oder mehrere Schläuche oder auch einen 'Ji
Schlauch, der in mehreren Zellen unterteilt ist. Es muß eine dementsprechende Anzahl von Preßluftanschlüssen vorgesehen sein.
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Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Neuerung näher beschrieben unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen.
Pig. 1 zeigt eine Draufsicht auf ein Sportboot nach der Neuerung.
Pig. 2 ist eine Seitenansicht.
Pig. 3 stellt im vergrößerten Maßstab einen Querschnitt durch die Bordwand dar in dem Bereich, wo die Sicherheitseinrichtungen
untergebracht sind, die noch nicht in Funktion getreten sind.
Fig. 4 zeigt im vergrößerten Maßstab einen Schnitt nach IV von Fig. 1
Fig. 5 zeigt einen Schnitt entsprechend Fig. 4 im Bereich eines Druckluftanschlusses.
Das Boot, wie es auf Fig. 1 und 2 dargestellt ist, ist dadurch unsinkbar gemacht, daß an jeder Seite etwas über der Wasserfläche
ein langgestreckter Schwimmkörper 1 vorgesehen ist, der mit der Bootswand mehrfach in Verbindung steht. Der
Schwimmkörper an jeder Seite besteht aus einem oder aus mehreren langgestreckten mit Luft aufgeblasenen Schläuchen. Der
Bootskörper ist an diesen Schwimmkörpern durch mehrere Gurte gehalten, die die aufgeblasenen Schläuche umfassen und an der
Bordwand verankert sind.
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Das Boot wird somit im Havariefall durch die Schwimmkörper in seiner normalen Schwimmlage, d. h. kiel-unten gehalten,
auch wenn es ein Leck aufweist, und kann nicht kentern oder absinken.
Die Schwimmkörper werden nur im Gefahrenfall in ihre Funktionslage gebracht. Bei normaler Fahrt sind die Schläuche luftleer
in einer Einbuchtung 10 des Bootskörpers gemäß Fig. 3 untergebracht.
Die Einbuchtung erstreckt sich im wesentlichen an jeder Seite über die gesamte Bootslänge. Sie ist durch einen
Deckel 12 oder durch mehrere Deckel verschlossen, wobei der Deckel oder die Deckel die äußere Bootsfläche durchgehend
machen. Im vorliegenden Fall sind die Deckel durch eine Klebemasse 11 gehalten. Die Klebekraft ist so groß, daß der Deckel
im Normalfall gehalten wird und sich nur dann löst, wenn die Schläuche 13, wie sie auf Fig. 3 im leeren Zustand schematisch
dargestellt sind, aufgeblasen werden. Die Deckel werden dann durch den Druck,den die Schläuche beim Aufblasen erfahren, abgeworfen
und es bildet sich durch die Preßluftfüllung an jeder Seite der Schwimmkörper 1 .
Die Schläuche stehen mit einer Preßluftquelle im Innern des
Bootes in Verbindung. Fig. 5 zeigt einen Rohrstutzen 15 an dem ein Schlauch angeschlossen ist. Der Rohrstutzen führt
durch die Bordwand an eine nicht weiter dargestellte Druclcluftleitung bis zu einer Druckluftflasche. Durch einen mit dem
Rohrstutzen 15 verbundenen Teller 15a ist der Schlauch im Anschlußbereich
ausgesteift.
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An mehreren SLellen ist das Boot über Gurte 2 mit dem
Schwimmkörper verbunden, sodaß es sowohl im Bereich des Bugs als auch im Bereich des Hecks gehalten wird. Wie Pig. zeigt sind die Gurte an Verankerungselementen 14 gehalten, die im
Bereich einer Verstärkung 16 in der Wand oder Einbuchtung 10 eingelassen sind.
Schwimmkörper verbunden, sodaß es sowohl im Bereich des Bugs als auch im Bereich des Hecks gehalten wird. Wie Pig. zeigt sind die Gurte an Verankerungselementen 14 gehalten, die im
Bereich einer Verstärkung 16 in der Wand oder Einbuchtung 10 eingelassen sind.
Claims (3)
1. Unsinkbares Sportboot gekennzeichnet durch die nachfolgenden
Merkmale:
'i - an jeder Bootsseite ist ein Schwimmkörper (1) gebildet,
der sich im wesentlichen über die gesamte Bootslänge erstreckt und mehrfach mit der Bootswand in Verbindung steht
- die Schwimmkörper bestehen jeweils aus einem oder mehreren aufgeblasenen Schläuchen
- bei normaler Fahrt sind die Schläuche sowie die Verbindungselemente
in durchgehenden Einbuchtungen (1O) des Bootskörpers untergebracht
- die Einbuchtungen sind durch Deckel (12) abgeschlossen, die sich beim Aufblasen der Schläuche selbsttätig lösen
- für die Schläuche sind Druckluft-Anschlußelemente (15)
und eine Druckluftquelle vorgesehen.
2. Unsinkbares Sportboot nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmkörper an mehreren Stellen von Gurten
(2) umfaßt werden, die in der Bordwand verankert sind.
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3. Unsinkbares Spurtboot nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
daß die Deckel (12) durch eine Klebemasse (11) gehalten sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818112387 DE8112387U1 (de) | 1981-04-25 | 1981-04-25 | "unsinkbares sportboot" |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818112387 DE8112387U1 (de) | 1981-04-25 | 1981-04-25 | "unsinkbares sportboot" |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8112387U1 true DE8112387U1 (de) | 1981-10-01 |
Family
ID=6727125
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19818112387 Expired DE8112387U1 (de) | 1981-04-25 | 1981-04-25 | "unsinkbares sportboot" |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8112387U1 (de) |
-
1981
- 1981-04-25 DE DE19818112387 patent/DE8112387U1/de not_active Expired
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