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DE8104957U1 - "geraet zum zurichten von treppenstufen aus natur- und/oder werkstein" - Google Patents

"geraet zum zurichten von treppenstufen aus natur- und/oder werkstein"

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Publication number
DE8104957U1
DE8104957U1 DE19818104957 DE8104957U DE8104957U1 DE 8104957 U1 DE8104957 U1 DE 8104957U1 DE 19818104957 DE19818104957 DE 19818104957 DE 8104957 U DE8104957 U DE 8104957U DE 8104957 U1 DE8104957 U1 DE 8104957U1
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DE
Germany
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engine
threaded spindle
threaded
axis
spindle
Prior art date
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Expired
Application number
DE19818104957
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Individual
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Individual
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Description

Dipi.-Landw. p. Thielmann • It
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Patentingenieur
356 Biedenkopf, Am Eschenberg 14 4
81 01 13
Hinn, Schmitt
ANMELDER
Hinn, Manfred, Schulstraße 3, 3564 Steffenberg 2
Schmitt, Richard, Hauptstraße 25, 3 564 Steffenberg 2
TITEL
Gerät zum Zurichten von Treppenstufen aus Natui— und/ oder Werkste i η
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zurichten von Treppenstufen aus Natur- und/oder Werkstein mit hinterschnittenen, als Sacklöcher ausgebildeten Bohrungen, insbesondere zur Herstellung der Hinterschneidungen in diesen Bohrungen für die Aufnahme von Verbindungselementen an Treppen, deren Trittstufen ohne Wangen und Setzstufen durch Schraubbolzen miteinander verbunden sind.
Treppen, bei denen die Trittstufen ohne Wangen und Setzstufen durch Schraubbolzen miteinander verbunden sind, sind bereits allgemein bekannt. Dabei sind auch solche Ausführungen bekannt, bei denen die jeweils der Vorderkante benachbarten Bohrungen als von der Unterseite in die Stufe hineinführende Sacklöcher ausgebildet sind.
Damit wird erreicht, daß im vorderen Bereich eine glatte, geschlossene Oberfläche auf den Trittstufen erhalten bleibt.
Es ist allgemein üblich und in verschiedenen Druckschriften offenbart, daC in die Bohrungen, soweit sie als Sacklöcher ausgebildet sind, Ankerhülsen mit einem Innengewinde eingeklebt sind, in die jeweils das obere Ende eines Verbindungs-Schraubbolzens eingeschraubt wird. Das Einkleben oder Eingießen der Ankerhülsen in Kunstharz hat einerseits den Vorteil, daß die Bohrungen nicht besonders zugerichtet, z.3. mit Hinterschneidüngen vei— sehen werden müssen. Nachteilig ist bei dieser Art der Befestigung jedoch, daß sie einen hohen Aufwand an präziser Handarbeit erfordert. Die Ankerhülsen müssen bis zum Aushärten des Kunstharzes oder Klebemittels exakt in der vorgesehenen Stellung fixiert bleiben, damit es in der montierten Treppe nicht zu Spannungen kommt, die bei Belastungen zum Ausbrechen der Ankerhülsen führen können.
Um diese Nachteile zu beseitigen, wurde auch bereits vorgeschlagen und durch das DE-GM 79 10 176 bekannt, in jeder als Sackloch ausgebildeten Bohrung der Trittstufen ein hülsenförmiges Zwischenfutter aus Kunststoff zur Befestigung der Ankerhülse anzuordnen, dessen Außenfläche der Gestaltung der Innenfläche des Sackloches - z. B. ringnutförmige Hinterschneidüngen oder Gewinde - angepaßt ist. Das Zwischenfutter soll mit einem Innengewinde versehen sein, wobei die zu befestigende Ankerhülse ein Außengewinde hat, mit dem sie in das Innengewinde des Zwischenfutters eingeschraubt ist.
Es sind jedoch noch keine technischen Hilfsmittel bekannt, die geeignet sind, im Rahmen einer wirtschaftl ichen Produktion die Treppenstufe in der erforderlichen Weise herzurichten. Es sind zwar an sich Maschinen und Werkzeuge bekannt, mit denen man Hinterschneidüngen oder auch Gewinde in Steinmaterial einarbeiten kann. Dabei handelt es sich aber um stationäre Maschinen, die es erforderlich machen, daß man die schweren Stein-Treppen-
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stufen an die Maschinen bringt. Das erfordert einen sehr hohen Aufwand an technischen Fördermitteln oder an schwerer manueller Arbeit. Solche Maschinen sind daher für die Zurichtung von Treppenstufen im Rahmen einer wirtschaftlichen Produktion, insbesondere in kleineren Betrieben, nicht geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfaches, tragbares Gerät für die Zurichtung von Treppenstufen aus Steinmaterial zu schaffen, mit dem die erforderlichen Bohrungen ausgeführt, insbesondere aber auch die erforderlichen Hinterschneidungen beliebiger Form in den Bohrungen - z.B. in Form von Ringnuten, konischen Erweiterungen oder Gewinde - hergestellt werden können. Dabei sollen die Bewegungen der schweren Treppenstufen für die Zurichtungsarbeiten auf ein Mindestmaß beschränkt werden.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein tragbares Gerät gelöst, welches zumindest folgende Merkmale aufweist:
a) an einem Stativ ist in einer Gewindebuchse eine Gewindespindel schraubbar angeordnet;
b) an dem einen Ende der Gewindespindel ist eine Dreheinrichtung, vorzugsweise eine Handkurbel vorgesehen, während an ihrem anderen Ende achsparallel ein Triebwerk angeordnet ist;
c) das Triebwerk ist mit der Gewindespindel achsparallel
seitlich versetzbar und in jeder beliebigen Vei— Setzungsposition feststellbar verbunden;
d) die Triebachse des Triebwerkes ist mit einem Spannfutter für die auswechselbare Halterung eines an sich be-
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kannten rotierenden Steinbearbeitungs-Werkzeuges, beispielsweise einer Schieifseheibe, ausgerüstet;
e) das Stativ weist eine Einrichtung zum schnellen Her— stellen und Lösen einer Verbindung zwischen der zu bearbeitenden Treppenstufe und dem Gerät auf.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer sie beispielsweise wiedergebenden Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt ein solches Gerät in perspektivischer Darstellung.
Das Gerät besteht im wesentlichen aus einem als Vertikalständer ausgebildeten Stativ 1, welches an seinem oberen Ende eine Gewindebuchse 2 mit senkrecht angeordneter Gewindeachse trägt, aus einer Gewindespindel 3, die mittels einer an ihrem oberen Ende angeordneten Handkurbel 4 in der Gewindebuchse 2 schraubbar gelagert ist sowie aus einem am unteren Ende der Gewindespindel 3 achsparallel angeordneten Triebwerk 5, dessen Triebachse mit einem Spannfutter 6 zur auswechselbaren Aufnahme eines Steinbearbeitungs-Werkzeuges, beispielsweise einer Schleifscheibe 7 ausgerüstet ist.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Verbindungseinrichtung zwischen der Gewindespindel 3 und dem Triebwerk 5 aus zwei übereinander liegenden Platten 8, 9, die durch eine Schwalbenschwanzführung miteinander verbunden sind. Die obere Platte 8 ist am unteren Ende der Gewindespindel 3 befestigt, während die Gegenplatte 9 das Triebwerk 5 trägt. Durch die Schwalbenschwanzführung 10 kann die Gegenplatte 9 mit dem Triebwerk 5 gegenüber der Gewindespindel 3 mit der oberen Platte 8 seitlich versetzt werden, so daß beim Drehen der Gewindespindel 3 sich die Achse der am Triebwerk 5 befestigten Schleifscheibe 7 auf einer Kreislinie bewegt.
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Jede durch die Schwalbenschwanzführung 10 erreichbare
Versetzungsposition kann durch eine in der Zeichnung
nicht dargestellte Feststellschraube fixiert werden.
Es ist auch eine andere, in der Zeichnung nicht dargestellte Ausführungsform mögl i ch, derart, daß die beiden Platten statt einer Schwalbenschwanzführung durch eine Achsschraube miteinander verbunden sind, wobei jeweils exzentrisch die obere Platte an der Gewindespindel befestigt ist und die Gegenplatte das Triebwerk trägt.
Zweckmäßigerweise sind in diesem Fall die beiden Platten als runde Scheiben mit gleichem Durchmesser ausgebildet. Durch Lösen der Achsschraube und Verdrehen der Platten gegeneinander kann das Triebwerk achsparallel seitlich zur Gewindespindel versetzt werden. Durch Anziehen der Achsschraube kann jede erreichbare Versetzungsposition fixiert werden. Das Maß der Versetzung kann durch Mar— kierungen auf dem Umfang der Platten feststellbar gemacht werden.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Antriebsorgan des Triebwerkes 5 ein Elektromotor. Es
kann stattdessen aber auch eine an sich bekannte Preßluftturbine verwendet werden.
Das Stativ 1 ist mit einem Platten-Klemmfuß 11 für eine schnell herstellbare und lösbare Verbindung mit einer
zu bearbeitenden Treppenstufe 12 ausgerüstet. Damit
kann das Gerät, welches wesentlich leichter ist, als
eine Stein-Treppenstufe, in der gewünschten Position
auf die Treppenstufe geklemmt werden. Das Gerät kann jedoch auch an einem Tischgestell angeordnet sein, wobei die Treppenstufen unter den Klemmfuß geschoben und mit diesem verklemmt werden.
Zweckmäßigerweise ist die Gewindebuchse 2 an dem Stativ
um die Gewindeachse drehbar und in jeder Drehrichtung arretierbar gelagert, wobei auf der Gewindespindel 3 eine Kontermutter 13 angeordnet ist.
Bei arretierter Gewindehülse 2 und gelockerter Kontermut· ter 13 kann durch Drehen der Gewindespindel 3 bei entsprechender seitlicher Versetzung des Triebwerkes 5 ein Gewinde in eine Bohrung geschliffen werden. Es ist jedoch mit dem gleichen Gerät auch möglich, andere Hinterschneidüngen, z.B. Ringnuten in Bohrungen einzuarbeiten. Dazu wird zunächst das Werkzeug durch Drehen der Gewindespindel 3 bei arretierter Gewindehülse 2 auf die gewünschte Tiefe in die Bohrung gebracht und die Kontermutter 13 angezogen. Nach Lösen der Arretierung der Gewindehülse 2 wird durch seitliches Versetzen des
!'; 15 Triebwerkes 5 und Drehen der Gewindespindel 3 eine Ring-
[J nut in die Bohrung der Treppenstufe geschliffen. In glei
cher Weise können auch konische Hinterschneidüngen der Bohrungen hergestellt werden.
Wenn das Gerät ausschließlich zur Herstellung gewindeförmiger Hinterschneidüngen in den Sacklöchern der Treppenstufen verwendet werden soll, kann auch die Gewindehülse 2 fest an dem Stativ 1 angeordnet sein, wobei die Kontermutter 13 entfällt.

Claims (8)

  1. Dipi.-Landw. p, Thielmann
    Patentingenieur
    Biedenkopf, Am Eschenberg 14
    01 13
    Hinn, Schmitt
    ANMELDER
    Hinn, Manfred, Schulstraße 3, 3564 Steffenberg 2
    Schmitt, Richard, Hauptstraße 25, 3564 Steffenberg 2
    SCHUTZANSPRÜCHE
    jf 1. Gerät zum Zurichten von Treppenstufen aus Natur— und/
    is oder Werkstein mit h i nterschn i ttenen Sacklöchern, ins-
    besondere zur Herstellung der Hinterschneidüngen in
    den als Sacklöcher ausgebildeten Bohrungen für die Aufnahme von Verb i nclungsel ementen an Treppen, deren
    Trittstufen ohne Wangen und Setzstufen durch Schraubbolzen miteinander verbunden sind, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
    a) an einem Stativ (1) ist in einer Gewindebuchse C2) eine Gewindespindel (3) schraubbar angeordnet;
    b) an dem einen Ende der Gewindespindel (3) ist eine Dreheinrichtung, vorzugsweise eine Handkurbel (4), vorgesehen, während an ihrem anderen Ende achsparallel ein Triebwerk (5) augeordnet ist;
    c) das Triebwerk (5) ist mit der Gewindespindel (3) achsparallel seitlich versetzbar und in jeder beliebigen Versetzungsposition feststellbar verbunden;
    d) die Triebachse des Triebwerkes (5) ist mit einer
    Werkzeughai terung, vorzugsweise einem Spannfutter CCO für die auswechselbare Halterung eines an sich bekannten rotierenden Werkzeuges, beispielsweise einer Schleifscheibe (7) ausgerüstet;
    e) das Stativ CO hat eine Einrichtung zum schnellen Herstellen und Lösen einer festen Verbindung zwischen dem Gerät und der zu bearbeitenden Treppenstufe.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung zwischen der Gewindespindel C3) und dem Triebwerk C5) aus zwei aneInander1iegenden Platten C8, 9) besteht, die durch eine Schwalbenschwanzführung C10) seitlich versetzbar und in jeder beliebigen Versetzungsposition feststellbar miteinander verbunden sind, wobei die eine Platte C8) am freien Ende der Gewindespindel C3) quer zur Spindelachse befestigt ist und die Gegenplatte C9) das Triebwerk C5) trägt.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung zwischen der Gewindespindel C3) und dem Triebwerk C5) aus zwei aneinander1iegenden Platten besteht, die durch eine Achsschraube gegeneinander verdrehbar miteinander verbunden und in jeder beliebigen Drehposition aneinander feststellbar sind, wobei jeweils exzentrisch die eine Platte am freien Ende der Gewindespindel C3) quer zur Spindeiachse befestigt ist und die Gegenplatte das Triebwerk C5) trägt.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsorgan des Triebwerkes C5) ein an sich bekannter Elektromotor ist.
    till I·
  5. 5. Gerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsorgan des Triebwerkes (5) eine an sich bekannte Preßluftturbine i st.
  6. 6. Gerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Stativ CO als Vertikalständer mit einem Platten-Klemmfuß (11) für die Verbindung mit einer zu bearbeitenden Treppenstufe
    (12) ausgebildet ist.
  7. 7. Gerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindebuchse (2) an dem Stativ (1) um die Gewindeachse drehbar und in beiden Drehrichtungen arretierbar gelagert ist, wobei auf der Gewindespindel (3) eine Kontermutter (13) angeordnet i st.
  8. 8. Gerät nach Anspruch 1 bis 7, dadurch g e kennzeichnet, daß das Stativ (1) einen Traggriff (14) aufweist.
DE19818104957 1981-02-23 1981-02-23 "geraet zum zurichten von treppenstufen aus natur- und/oder werkstein" Expired DE8104957U1 (de)

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DE (1) DE8104957U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3239192A1 (de) * 1982-10-22 1984-05-17 Peter 6550 Bad Kreuznach Bussmer Vorrichtung zum einfraesen einer schraubenfoermigen nut in die seitenwand eines vorgebohrten loches

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3239192A1 (de) * 1982-10-22 1984-05-17 Peter 6550 Bad Kreuznach Bussmer Vorrichtung zum einfraesen einer schraubenfoermigen nut in die seitenwand eines vorgebohrten loches

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