DE29807937U1 - Fräswerkzeug - Google Patents
FräswerkzeugInfo
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- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
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- B27B5/30—Details; Component parts; Accessories for mounting or securing saw blades or saw spindles
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Description
.PATENTANWÄLTE *..'...' ..**.»*
NG HEINER LICHTI
DlPL-PHYS. DR. RER. NAT. JOST LEMPERT D-76207 KARLSRUHE (DURLACH)
POSTFACH 410760 DIPL-ING. HARTMUT LASCH TELEFON: (0721) 9432815 TELEFAX: (0721)9432850
Schuler Technoplan
GmbH & Co. KG
Industriestraße 91
GmbH & Co. KG
Industriestraße 91
15538.4/98 La/fe 75417 Mühlacker 30. April 1998
Fräswerkzeug
Die Erfindung betrifft ein Fräswerkzeug mit einem aus
zumindest zwei gekuppelten Bauteilen bestehenden Bearbeitungsabschnitt,
der auf seiner Umfangsflache eine Zahnstruktur aufweist.
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Fräswerkzeuge des genannten Aufbaus sind in verschiedenen
Ausgestaltungen bekannt, wobei die Zahnstruktur an den jeweiligen Einsatzzweck angepaßt ist. Insbesondere bei
sogenannten Raspelfräsern, die beispielsweise zur Bearbeitung von hochabrasiven faserverstärkten Kunststoffen
insbesondere in Wabenform Verwendung finden, sind auf dem Bearbeitungsabschnitt axial versetzte Bearbeitungsflächen
mit unterschiedlichen Zahnstrukturen ausgebildet, von denen eine den eigentlichen Schneid- oder Fräsvorgang
ausführt, während die anderen dem Zerraspeln des Kunststoff abf alls dient. Da beide Bearbeitungsflächen eine
unterschiedliche Ausrichtung und Oberflächengestaltung aufweisen, ist es sehr schwierig oder sogar unmöglich,
ein derartiges Fräswerkzeug aus einem Stück herzustellen.
Es ist deshalb bekannt, die beiden Bearbeitungsflächen an
jeweils einem eigenen Werkzeugteil auszubilden und diese dann zur Bildung eines sogenannten gekuppelten Fräsers
aneinander zu montieren. Dieses Vorgehen ist es jedoch sehr arbeits- und zeitaufwendig und somit kostenintensiv.
Da der Materialverbrauch bei der Herstellung mehrerer zu
kuppelnder Werkzeugteile relativ groß ist, findet aus Kostengründen in der Regel statt eines Hartmetalls ein
üblicher Werkzeugstahl (HSS) Verwendung, der jedoch den
Nachteil mit sich bringt, daß er beim Fräsen der genann-• ten abrasiven Kunststoffe relativ schnell stumpf wird und
somit eine nur geringe Standzeit aufweist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein aus mehreren
gekuppelten Bauteilen bestehendes Fräswerkzeug der genannten Art zu schaffen, das in einfacher und kostengünstiger
Weise herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einem Fräswerkzeug erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß der Bearbeitungsabschnitt von einer Packung mehrerer koaxial angeordneter Hartmetallscheiben
gebildet ist, von denen zumindest einige auf ihrer Umfangsflache
eine Verzahnung tragen.
Erfindungsgemäß wird von dem Grundgedanken ausgegangen, das Fräswerkzeug aus einer Vielzahl vorgefertigter Scheiben
modulartig zusammenzusetzen, wobei über die Wahl der Scheibendurchmesser und auch der Scheibenform eine optimale
Anpassung der Fräswerkzeugkonfiguration an den jeweiligen Einsatzzweck möglich ist. Eine Hartmetallscheiben
die in bekannter Weise als planparallele dünne Kreisscheibe mit außenseitiger Verzahnung ausgebildet
sein kann, läßt sich unter nur geringen Materialverlusten aus einem entsprechenden Scheibenrohling herstellen, so
daß auch hochwertige Materialien in wirtschaftlicher
Weise verarbeitet werden können.
Zur Bildung der Packung werden die Scheiben direkt aufeinandergelegt
und in dieser Stellung fixiert. In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß
die Hartmetallscheiben mit einer Mittelbohrung jeweils auf einen zentralen Spanndorn aufgesetzt und auf diesem
axial gehalten sind. Der Spanndorn verhindert eine Ver-Schiebung der Hartmetalischeiben in der jeweiligen Schei-•
benebene, d.h. radial zum Spanndorn, während die axiale Halterung die Hartmetallscheiben-Packung zusammenhalt.
Bevorzugterweise besitzt der Spanndorn an seinem vorderen freien Ende einen radial vorstehenden Kragen, der die
untere Hartmetallscheibe der Packung hintergreift. Die
untere Hartmetallscheibe, die beim Aufbau der Packung als erstes auf den Spanndorn aufgeschoben wird, dient somit
als Basis, auf der die weiteren Hartmetallscheiben in gewünschter Anzahl und Ausgestaltung aufgestapelt werden
können.
Damit das Fräswerkzeug an seinem vorderen Ende eine im wesentlichen glatte Oberfläche besitzt, kann erfindungsgemäß
vorgesehen sein, daß der Kragen in eine Ausnehmung der unteren Hartmetallscheibe eingreift.
Zur axialen Halterung der Packung auf dem Spanndorn ist vorzugsweise ein Spannvorrichtung vorgesehen, die die
Hartmetallscheibe der Packung axial gegen einen Anschlag spannt, bei dem es sich beispielsweise um den vorstehenden
Kragen handeln kann. Die Spannvorrichtung kann zumindest eine auf den Spanndorn aufschraubbaren Spannschraube
umfassen, die entweder direkt oder unter Zwischenschal-
tung einer Spannplatte auf die Packung einwirkt.
Die gegenseitige Festlegung der Hartmetallscheiben in Umfangs- bzw. Drehrichtung kann entweder rein kraftschlüssig,
d.h. allein durch die axial aufgebrachte Spannkraft erfolgen, es ist jedoch auch möglich, die
Hartmetallscheiben gegen eine Relativdrehung mittels eines Bolzens formschlüssig zu sichern, der die Hartmetallscheiben
an miteinander fluchtenden Bohrungen durchgreift.
Um einerseits Hartmetallscheiben mit ausreichender Eigenstabilität
herzustellen und um andererseits große Variationsmöglichkeiten bei dem Aufbau der Packung zu gewährleisten,
hat es sich bewährt, die Hartmetallscheiben als dünne Kreisscheiben mit einer Stärke von ca. 2 bis 3 mm
auszubilden.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung sind aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die Zeichnung ersichtlich. Es zeigen:
Figur 1 eine teilweise geschnitten dargestellte Seitenansicht eines erfin
dungsgemäßen Fräswerkzeuges,
Figur 2 die Einzelteile eines Fräswerkzeuges vor dem Zusammenbau und
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Figur 3 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel des Fräswerkzeuges gemäß
Figur 2.
Das in Figur 1 dargestellte Fräswerkzeug 10 besitzt einen axialen Spanndorn 17, der an seinem vorderen, gemäß Figur
1 linken Ende einen radial vorstehenden Kragen 21 besitzt. Der Kragen 21 dient als axialer Anschlag für mit
ihrer Mittelbohrung auf den Spanndorn 17 aufschiebbare
Hartmetallscheiben 11, 13 bzw. 15. Die erste auf den Spanndorn 17 aufzuschiebende Hartmetallscheibe 15 besitzt
einen verstärkten Mittelabschnit 15a, der auf seiner vorderen, dem Kragen 21 zugewandten Seite eine Ausnehmung
• 15b besitzt, in die der Kragen 21 einführbar ist. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß der Kragen 21 im
montierten Zustand des Fräswerkzeuges 1 gemäß Figur gegenüber der Unterseite der ersten Hartmetallscheibe
zurückgesetzt ist und nicht aus dieser hervorsteht.
Nachdem die erste Hartmetallscheibe 15 auf den Spanndorn 17 aufgeschoben und mit ihrer Ausnehmung 15b mit dem
Kragen 21 in Eingriff gebracht ist, werden gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel zunächst zwei weitere
Hartmetallscheiben 11 aufgeschoben, deren Mittelbohrung an die Abmessungen des verstärkten Abschnitts 15a der
ersten Hartmetallscheibe 15 angepaßt ist, so daß die beiden Hartmetallscheiben 11 unter enger Passung auf den
verstärkten Mittelabschnitt 15a aufsetzbar sind. Anschließend können mehrere Hartmetallscheiben 13 auf den
Spanndorn 17 aufgesetzt werden, deren Mittelbohrung 18 im wesentlichen dem Durchmesser des Spanndorns 17 entspricht,
so daß die Hartmetallscheiben 13 spielfrei auf dem Spanndorn 17 gehalten sind.
Sowohl die erste Hartmetallscheibe 15 als auch die Hartmetallscheiben
11 und 13 besitzen auf ihrer Umfangsflache eine Zahnstruktur 16, wie insbesondere in Figur 2 darge-
• ft ·· ft «ft ft» ft ft» ft &idiagr;
• ft*· · ft ft · ft · ft
stellt ist.
Nachdem zur Schaffung eines Bearbeitungsabschnittes 12 eine Packung einer Vielzahl von koaxial angeordneten
Hartmetallscheiben 11, 13 und 15 in gewünschter Weise aufgestapelt wurde, wird eine Spannplatte 14 aufgeschoben,
die mittels nachfolgender gekonterter Spannmuttern 19, die mit einem Gewindeabschnitt 2 0 des Spanndornes 17
in Eingriff treten, axial gegen den Kragen 21 gespannt wird, wobei die Hartmetallscheiben allein aufgrund der
• axialen Spannkraft, d.h. rein kraftschlüssig an einer gegenseitigen Drehung gehindert sind.
Zum Auswechseln der Hartmetallscheiben können die Spannmuttern 19 gelöst und die Hartmetallscheiben von dem
Spanndorn 17 heruntergenommen werden.
Während bei dem vorgenannten Ausführungsbeispiel die Hartmetallscheiben an einer gegenseitigen Drehung allein
mittels der axialen Spannkraft gehindert sind, ist bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 vorgesehen, daß
jede Hartmetallscheibe 15 bzw. 13 eine außermittige Bohrung 23 besitzt, wobei die Bohrungen 23 aller Hartmetallscheiben
13 bzw. 15 in Fluchtung gebracht werden können, so daß ein Bolzen 22 eingeführt werden kann, der
die Hartmetallscheiben formschlüssig an einer Relativdrehung hindert.
Claims (8)
- PATENTANWÄLTE· *··'···* ..**.."NG HEINER LICHTIDlPL-PHYS. DR. RER. NAT. JOST LEMPERT D-76207 KARLSRUHE (DURLACH). POSTFACH 410760DiPL-ING. HARTMUT LASCH telefon:(0721)9432815 telefax: (0721)9432850Schuler Technoplan
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Industriestraße 9115538.4/98 La/fe 75417 Mühlacker 30. April 1998Schutzansprüche1. Fräswerkezeug mit einem aus zumindest zwei gekuppelten Bauteilen bestehenden Bearbeitungsabschnitt(12), der auf seiner Umfangsflache eine Zahnstruktur aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Bearbeitungsabschnitt (12) von einer Packung mehrerer koaxial angeordneter Hartmetallscheiben (11, 13, 15) gebildet ist, von denen zumindest einige auf ihrer Umfangsflache eine Verzahnung (16) tragen. 10 - 2. Fräswerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hartmetallscheiben (11, 13, 15) mit einer Mittelbohrung (18) jeweils auf einen zentralen Spanndorn (17) aufgesetzt und auf diesem axial gehalten sind.
- 3. Fräswerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spanndorn (17) an seinem vorderen freien Ende einen radial vorstehenden Kragen (21) besitzt, der die untere Hartmetallscheibe (15) der Packung hintergreift.
- 4. Fräswerkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen (21) in eine Ausnehmung (15b) der unteren Hartmetallscheibe (15) eingreift.
- 5. Fräswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Spannvorrichtung (14, 19, 20), die die Hartmetallscheiben (11, 13, 15) der Packung axial verspannt.
- • 6. Fräswerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung zumindest eine auf den Spanndorn (17) aufschraubbare Spannschraube (19) umfaßt.
- 7. Fräswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hartmetallscheiben (11, 13, 15) gegen eine Relativdrehung mittels eines Bolzens (22) gesichert sind, der die Hartmetallscheiben (13) an miteinander fluchtenden Bohrungen (23) durchgreift.
- 8. Fräswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Hartmetallscheiben (11, 13, 15) als dünne Kreisscheiben mit einer Stärke von 2 bis 3 mm ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
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| DE29807937U DE29807937U1 (de) | 1998-05-02 | 1998-05-02 | Fräswerkzeug |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29807937U1 (de) |
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- 1998-05-02 DE DE29807937U patent/DE29807937U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19981105 |
|
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 19990831 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20020301 |