DE8104313U1 - "briefkarte und zugehoeriger umschlag" - Google Patents
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Description
"Briefkarte und zugehöriger Umschlag"
Die Erfindung betrifft eine Briefkarte und mit Wort- und/oder Bildaufdruck
und einen zugehörigen Umschlag.
Solche Briefkarten finden als Gruß- und Glückwunschkarten für hohe
Feiertage verbreitete Verwendung. Ihre Gestaltung reicht von einfacher
Wortaufdrucken in Normallettern bis zu wertvollsten Vierfarbendrucken von künstlerischem Rang.
Von dem Wert einer Briefkarte einschließlich des Erinnerungswerts hat
der Empfänger indessen später praktisch nichts. Die Briefkarte ist wede
dauerhaft genug noch sonst geeignet, aufgestellt oder aufgehängt zu werden. In einer Glasrahmung wirkt sie nicht mehr.
Sofern sie nicht weggeworfen wird, ist ihr ein Schubladendasein beschieden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Briefkarte von solchen
Eigenschaften zu schaffen, daß sie als Ziergegenstand und sichtbares Erinnerungsstück dienen kann.
Als erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, daß die
Briefkarte aus einer dünnen keramischen Platte oder einer Mehrzahl ver bundener dünner keramischer Platten besteht und der Umschlag steif un<
stoßdämmend ausgebildet ist.
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Die dünne keramische Platte kann grundsätzlich in gleicher Weise wie
die Karte aus steifem Papier teils bedruckt sein und teils persönlich beschrieben
werden und in ihrem zugehörigen Umschlag verschickt werden.
Sie kann anschließend jedoch auch als Ziergegenstand aufgestellt werden,
z.B. mittels eines passenden Halters, oder an der Wand aufgehängt werden. Das keramische Material und die typisch kräftigen keramischen
Farben wirken dabei auch von dem vergleichsweise kleinen Gegenstand aus auf größere Entfernung; es bietet sich eine Möglichkeit für Miniaturbilder.
Die Dauerhaftigkeit ist unübertrefflich. Den z.B. zur Erstkommunion oder Konfirmation erhaltenen Glückwunsch besitzt noch der Achtzigjährige
als unverblasstes und unvergilbtes Erinnerungsstück.
Dabei kann auch die persönliche Schrift haltbar und dem Charakter des
keramischen Erzeugnisses angepaßt sein. Sie kann in handelsüblichen Glas- oder Porzellanlacken ausgeführt werden, ede sich im Haushaltsbackofen einbrennen lassen. Ein geeignetes Schreibwerkzeug mit geeignetem
Lack oder auch einer anderen geeigneten Schreibflüssigkeit kann jeweils beigefügt werden.
Um das Beschreiben zu erleichtern, kann man der Platte ein Beschriftungsfeld
mit einer matteren Oberfläche geben oder mit einer porösen, saugfähigen Auflage. Diese Auflage besteht im einfachsten Falle aus
einem, z.B. in einer flachen Vertiefung aufgeklebten, Papier, das mit normaler Tinte beschrieben werden kann. Sie kann aber auch, wie die
Platte, aus einem z.B. aufgesinterten, keramischen Material bestehen.
Als keramisches Material für die Platte selbst kommt bevorzugt Hartporzellan
in Betracht. Es ist vergleichsweise fest und insofern für dünne Platten gut geeignet. Es stehen vielerlei Dekorfarben für Porzellan zur
Verfügung, und schließlich ist es von weißer Grundfarbe, so daß es, wie man es vom Papier gewöhnt ist, dunkel auf weiß beschriftet werden
kann.
Auch in Form der Knickkarte, die in der Regel auf der ersten Seite bedruckt
ist und auf einer oder mehreren der übrigen Seiten beschrieben wird, kann die erfindungsgemäße Briefkarte gestaltet werden: Es sind
dann zwei Platten am Knick gelenkig verbunden. Sie können darüber hinaus mit einer Halterung zum Fixieren in gewinkelter Stellung versehen
werden. Damit wird ein standfestes unmittelbares Aufstellen ermöglicht.
Unabhängig davon können auch die als Knickkarte verbundenen Platten,
ebenso wie die einzelne Platte, mit einem Aufhänger zum Aufhängen an der Wand versehen sein.
Der Umschlag ist vorzugsweise, um stoßdämmend zu sein, aus Wellkarton
gefertigt und, um steif zu sein, unter Bildung schmaler, durch Knicke begrenzter Seitenwände gefaltet. Zweckmäßig besteht er in der an sich
bekannten Weise aus einem Zuschnitt mit einem zur Vorderseite des Umschlags bestimmten zentralen Abschnitt, von dessen vier Seitenrändern
vier zu den Seitenwänden und zur Rückseite bestimmte Laschen ausgehen, wobei vorzugsweise zwei gegenüberliegende, über die beiden
anderen Laschen zu legende Laschen einen Steckverschluß aufweisen.
Zur weiteren Versteifung wird vorgeschlagen, den Umschlag mit einem
steifen Einsatz, wiederum vorzugsweise aus Wellkarton, zu versehen, der die Platte bzw. Platten unmittelbar aufnimmt, vorzugsweise in einer Vertiefung,
in die sie klemmend einlegbar ist bzw. sind.
Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in perspektivischen
Darstellungen wieder.
Fig. 1 zeigt eine aufgestellte Knickkarte.
Fig. 1 zeigt eine aufgestellte Knickkarte.
Fig. 2 zeigt einen zugehörigen Umschlag, halb aufgefaltet. Fig. 3 zeigt einen diesem zugehörigen Einsatz.
Die dargestellte Knickkarte 1 ist an ihrem Knick 2 etwas aufgewinkelt
und steht mit den dem Knick gegenüberliegenden Kanten ihres vorderen Blattes 3 und hinteren Blattes 4 auf einer Tischfläche o. dgl..
Das vordere Blatt 3 ist beispielsweise in üblicher Gestaltung bedruckt
mit einer Bilddarstellung 5 und einem, z.B. auf einen bestimmten Feiertag gerichteten, Grußwort, Sinnspruch o. dgl. 6. Das hintere Blatt U ist,
gleichfalls beispielsweise in üblicher Gepflogenheit, persönlich beschrieben; die rechte untere Ecke dieser Beschriftung ist bei 7 erkenn-
- 6 -bar.
Das vordere Blatt 3 und das hintere Blatt L, bestehen jeweils aus einer
z.B. 3 mm dicken oder ein wenig dickeren Hartporzellanplatte. Die
beiden Platten sind am Knick 2 gelenkig verbunden durch zwei kleine angeklebte Laschen 8 aus einem farblosen Kunststoff oder sonst einem
geeigneten Material. Nahe ihren unteren Kanten sind die beiden Platten durch eine Halterung 9 in der aufgewinkelten Stellung zusammengehalten,
so daß sie nicht auseinanderrutschen können und damit eine standfeste Aufstellung gesichert ist. Die Halterung, die gleichfalls z.B. aus durchsichtigem
Kunststoff besteht und an den beiden Platten angeklebt ist, kann an einem Druckknopf, einer Verhakung o. dgl. 10 geöffnet werden,
um die beiden Blätter 3 und L, der Karte ganz aufzuschlagen.
Die Beschriftung 6 kann, wie schon weiter oben erläutert, in einem eingebrannten
Lack ausgeführt sein. Es können aber auch andere Lacke oder sonstige Schreibflüssigkeiten verwendet werden, für die die Oberfläche
der Platte hier, wie gleichfalls schon erörtert, besonders präpariert sein kann. In dieser Beziehung bestehen viele und verschiedenste,
an sich bekannte Möglichkeiten.
Daß im Gestalterischen die verschiedensten Varianten möglich sind, liegt
auf der Hand. Auch die sachlichen Abwandlungsmöglichkeiten sind mannigfaltig, wie Formate, Aufstellungsart oder Aufhängung, Plazierung
der Beschriftung usw.. Die persönliche Beschriftung wird beispielsweise bei einer einzelnen Platte entsprechend einer aus einem Blatt bestehenden
Briefkarte auf der Rückseite vorgenommen werden, ist aber auch, besonders in der eingebrannten Form, auch auf der Vorderseite denkbar.
Der Absender kann auf persönliche Beschriftung auch ganz verzichten und es mit dem aufgedruckten Grußwort, Sinnspruch o. dgl. bewenden
lassen.
Der mit 11 bezeichnete zugehörige Umschlag entsteht, wie Fig. 2 erkennen
läßt, aus einem an sich bekannten Zuschnitt: Von einem zentralen Abschnitt 12 sind vier schmale Seitenwände 13-16 abgewinkelt und
von diesen wiederum vier weitere Laschen 17-20, die zum Schliessen des
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Umschlags zusammengefaltet werden, wobei die einander gegenüberliegenden
Laschen 17 und 18 über die beiden anderen Laschen 19 und 20 gelegt
und mittels eines an ihnen ausgebildeten Steckverschlusses aus einem Schlitz 21 und einer Zunge 22 zusammengefügt werden. Der zentrale
Abschnitt 12 wird, wie üblich, zur Vorderseite des Umschlags und ist in dieser Eigenschaft mit Aufdrucken für ein Anschriftfeld 23, ein
Absenderfeld 24 und ein Briefmarkenfeld 25 versehen, die in der Zeichnung,
da nicht sichtbar, nur gestrichelt dargestellt sind.
Der Umschlag besteht aus dünnem, nichtsdestoweniger aber steifem und
stoßdämmendem Wellkarton. Die schmalen Seitenwände 13-16 sowie an den
Seitenwänden 15 und 16 hängende Laschen 26, die nach dem Zusammenfalten an den Seitenwänden 13 und 14 anliegen, machen den Umschlag
unbiegsam.
Zusätzlich versteift wird der Umschlag 11 durch einen zugehörigen, maßlich
auf ihn abgestimmten Einsatz 27, der aus dem gleichen Wellkarton gefaltet ist. Der Einsatz 27 weist eine Vertiefung 28 zur Aufnahme der
aus den beiden Platten gebildeten Briefmarke auf. Sie hat darin vorzugsweise einen klemmenden Sitz.
Zusammenfassung: (Fig. 1)
"Briefkarte und zugehöriger Umschlag"
Eine Briefkarte (1) mit Wort(6)- und/oder Bildaufdruck (5) besteht aus
einer dünnen keramischen Platte oder einer Mehrzahl verbundener dünner keramischer Platten (3;A), wofür der zugehörige Umschlag steif und
stoßdämmend ausgebildet ist.
Eine Briefkarte mit gegebenenfalls wertvollem Briefaufdruck und Erinnerungswert
wird damit zu einem dauerhaften, verschiedenartig verwendbaren, trotz geringer Größe auch auf Entfernung wirkungsvollen
Ziergegenstand und Erinnerungsstück.
Claims (1)
- Schutzansprüche:1. Briefkarte (1) mit Wort(6)- und/oder Bildaufdruck (5) und zugehöriger Umschlag (11), dadurch gekennzeichnet, daß die Briefkarte (1) aus einer dünnen keramischen Platte oder einer Mehrzahl verbundener dünner keramischer Platten (3;4) besteht und der Umschlag (11) steif und stoßdämmend ausgebildet ist.2. Briefkarte und Umschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte bzw. mindestens eine (4) der Platten (3;4) ein Beschriftungsfeld (7) mit einer matteren Oberfläche aufweist oder mit einer porösen, saugfähigen Auflage.3. Briefkarte und Umschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurci gekennzeichnet, daß die Briefkarte als Knickkarte (1) gestaltet ist aus zwei Platten (3;4), die am Knick (2) gelenkig verbunden (8) sind und vorzugsweise mit einer Halterung (9) zum Fixieren in gewinkelter Stellung versehen sind.4. Briefkarte und Umschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte bzw. Platten mit einem Aufhänger versehen ist bzw. sind.5· Briefkarte und Umschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschlag (11), vorzugsweise aus Wellkarton, unter Bildung schmaler, durch Knicke begrenzter Seitenwände (13-16) gefaltet ist, vorzugsweise aus einem Zuschnitt mit einem zur Vorderseite des Umschlags bestimmten zentralen Abschnitt (12), von dessen vier Seitenrändern vier zu den Seitenwänden (13-16) und zur Rückseite bestimmte Laschen (17-20) ausgehen, wobei vorzugsweise zwei gegenüberliegende, über die beiden anderen Laschen (19;20) zu legende Laschen (17;18) einen Steckverschluß (21,22) aufweisen.■ I I · t · ·>1 111· I · t « ·7. Briefkarte und Umschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschlag (11) mit einem steifen Einsatz (27), vorzugsweise aus Wellkarton, versehen ist, der die Platte bzw. Platten (3;4) unmittelbar aufnimmt.8. Briefkarte und Umschlag nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz eine Vertiefung (28) aufweist, in die die Platte bzw. Platten (3;A), vorzugsweise klemmend, einlegbar ist bzw. sind.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE8104313U1 true DE8104313U1 (de) | 1981-07-30 |
Family
ID=6724740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19818104313 Expired DE8104313U1 (de) | 1981-02-17 | 1981-02-17 | "briefkarte und zugehoeriger umschlag" |
Country Status (1)
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1981
- 1981-02-17 DE DE19818104313 patent/DE8104313U1/de not_active Expired
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