DE8103092U1 - Werkzeugkasten mit einschubfach - Google Patents
Werkzeugkasten mit einschubfachInfo
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Description
Zugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt
European Patent Attorneys
European Patent Attorneys
Il/fr/2014
Firma WiIh. Oberdick, Werkzeugfabrik,
Etzelstraße 23, 5600 Wuppertal 21
Werkzeugkasten mit Einschubfach
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Werkzeugkasten insbesondere aus Holz, bestehend aus einem Fach zur
Aufnahme der Werkzeuge und einem Abdeckteil.
Es sind bereits verschiedenste transportabele Werkzeugkästen
bekannt. Diese Werkzeugkasten sind kofferartig ausgebildet, wobei beide Kofferhälften an ihren Seitenwänden
innen mit Werkzeug bestückt sind. Die überwiegende Verwendung dieser Werkzeugkästen erfolgt von Kindern
im Schulbereich und zu Hause beim Basteln. Hierbei ist es jedoch nachteilig, daß in Ermangelung einer stets
greifbaren Arbeitsunterlage aus Bequemheit oder Nachlässigkeit unmittelbar auf den Schultischen bzw. auf
den Kinderzimmertischen gearbeitet wird, wodurch diese aber beschädigt werden. Weiterhin ist bereits ein
transportabeler Werkzeugkasten bekannt, bei dem der Deckel aus einem Rahmen mit Rückwand besteht, der eine
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Arbeitsplatte einschließt, und der Deckel an einer Längskante der Werkzeugkastenstandfläche angeschlagen ist. Bei
diesem Werkzeugkasten steht dem Bastler nach dem Öffnen des Werkzeugkastens sofort eine ausreichend große Arbeitsunterlage
zur Verfugung. Bei dem beschriebenen Werkzeugkasten ist es aber erforderlich, daß im geöffneten Zustand
der Deckel mit der Arbeitsplatte auf einer Unterlage beispielsweise mit Schraubklemmen befestigt wird,
um einen sicheren Stand des Werkzeugkastens zu gewährleisten. Darüber hinaus bestand auch stets die Gefahr,
daß der Werkzeugkasten zuklappen konnte.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen transportabelen Werkzeugkasten zu schaffen,
der derart ausgestaltet ist, daß ein Kastenteil als Arbeitsplatte dienen kann , wobei es nicht erforderlich
ist, die Arbeitsplatte mittels zusätzlicher Hilfsmittel zu fixieren und bei dem eine Benutzung der Arbeitsplatte
sowohl im offenen als auch geschlossenen Zustand des Werkzeugkastens möglich ist. Erfindungsgemäß wird
dies dadurch erreicht, daß das Werkzeugfach als Schublade ausgebildet ist und das Abdeckteil aus einem mindestens
an einer Querseite offenem Gehäuse mit mindestens einem Führungsschienenpaar für die Schublade besteht. Durch
diese erfindungsgemäße Ausgestaltung ist der erfindungsgemäße Handwerkskasten sowohl beim Transport als auch
bei seiner Aufbewahrung beispielsweise im Kinderzimmer leicht stapelbar. Die Oberseite des Gehäuses kann als
Arbeitsplatte dienen, so daß der erfindungsgemäße Werkzeugkasten
sowohl im geschlossenen Zustand als auch im offenen Zustand eine benutzbare Arbeitsplatte besitzt.
Das Gehäuse ist in vorteilhafter Ausführungsform der Erfindung an der Unterseite offen und die Führungs-
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- schienen sind bündig an den Seitenwänden des Gehäuses
derart ausgebildet, daß ihre Unterseite mit der Unterseite der Seitenwände fluchtet. Hierdurch dienen nicht
nur die Unterseiten der Seitenwände als Standflächen, sondern die Standflächen werden noch verbreitert um die
Breite der Führungsschienen, wodurch ein sehr sicherer Stand des Gehäuses gewährleistet wird.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind in den An-Sprüchen 3 bis 5 enthalten.
Weiterhin kann es zweckmäßig sein,wenn im Bereich einer
Breitseitenkante in der Arbeitsplatte mittig eine Durchgangsbohrung und in der Rückwand der Schublade
mittig eine weitere Durchgangsbohrung vorgesehen sind. Indem nun die Schublade aus dem Gehäuse ganz herausgezogen
wird und auf die Arbeitsplatte mit der die Durchgangsbohrung aufweisenden Rückwand aufgesetzt wird, kann
'■ die das Werkzeug enthaltende Schublade auf dem Gehäuse
in senkrechter Stellung dadurch fixiert werden, daß die beiden Bohrungen aufeinander ausgerichtet werden und
durch sie hindurch eine Schraube gesteckt wird, die mittels einer Mutter gesichert wird. Somit wird erfindungsgemäß
bei dieser senkrechten Anordnung der Schublade erreicht, daß die Werkzeuge jederzeit griffbereit
sind, die Arbeitsplatte aber in ihrer Arbeitsfläche fast
vollständig erhalten bleibt und außerdem ein ungewolltes Umschlagen des die Werkzeuge aufweisenden Faches verhindert
wird. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 7 und 8 enthalten.
Anhand des in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert.
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Es zeigen:
-A-
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines
erfindungsgemäßen Werkzeugkastens mit
geöffneter Schublade,
Fig. 2 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen
Werkzeugkastens.mit auf der Arbeitsplatte in senkrechter Stellung aufgesetzter und
befestigter Schublade.
Ein erfindungsgemäßer Werkzeugkasten 1 besteht aus
einem Gehäuse 2 sowie einer Schublade 3. Das Gehäuse ist im wesentlichen U-förmig ausgebildet und nach oben
hin durch eine Platte 4 verschlossen. Die Unterseite des Gehäuses ist offen. An seinen Seitenwänden 5 sind
Führungsschienen 6 derart angeordnet, daß ihre Unterseiten mit den Unterseiten der Seiter.wände 6 fluchten.
Dadurch bilden die Führungsschienenunterseiten mit den Unterseiten der Seitenwände gemeinsam die Auflagefläche
für das Gehäuse 2. Zweckmäßigerweise sind die Seitenwände und die Führungsschienen einstückig ausgebildet
und die Platte 4 ist auf die Seitenwände stumpf aufgesetzt. Die Platte 4 dient als Arbeitsplatte, wobei
durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Gehäuses
eine sichere Auflage des Gehäuses und damit ein sicheres Arbeiten auf der Arbeitsplatte gewährleistet ist. Die
Schublade 3 dient zur Aufnahme der Werkzeuge und ist in den Führungsschienen 6 geführt. Weiterhin kann vorgesehen
sein, daß das Gehäuse an einer seiner offenen Breitseiten an der Unterseite der Arbeitsplatte einen
Anschlag aufweist. Dieser Anschlag ist nicht dargesellt. Der Anschlag bewirkt jedoch, daß die Schublade 3 einseitig
in ihrem Einschubweg begrenzt wird.
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Wie sich aus Fig. 2 ergibt, kann die Schublade 3 in senkrechter Stellung auf der Arbeitsplatte 4 befestigt
werden. Hierzu weist die Arbeitsplatte 4 mittig im Bereich vor ihrer hinteren Breitseitenkante eine Durchgangsbohrung
7 auf und die Schublade 3 mittig in ihrer Rückwand eine weitere Durchgangsbohrung 8. Die Durchgangsbohrungen
7, 8 werden fluchtend übereinander angeordnet und durch sie hindurch eine Schraube 9 hindurchgesteckt,
die mittels einer Mutter 10 angezogen wird.
Hierdurch wird die in senkrechter Stellung befindliche Schublade 3 auf dem Gehäuse 2 in ihrer Lage gesichert.
In der Frontwand 12 der Schublade 3 ist mittig am oberen Rand eine Grifföffnung 13 ausgebildet, wodurch
das Herausziehen der Schublade 3 erleichtert wird.
Weiterhin kann vorgesehen sein, daß an einer der Seitenwände des Gehäuses zum Transport des Werkzeugkastens
ein Griff angeschlagen ist, was in den Figuren nicht dargestellt ist. In diesem Zusammenhang kann eine
Schubladensicherung zwischen dem Gehäuse und der Schublade vorgesehen sein, wodurch eine Verschiebung der
Schublade während des Transports verhindert wird.
wie sich aus dem vorstehenden ergibt, wird damit ein
universell verwendbarer Werkzeugkasten geschaffen, der stets einen leichten Transport, eine gute Zugänglichkeit
zu den Werkzeugen und eine stets verfügbare Arbeitsplatte aufweist. Der erfindungsgemäße Werkzeugkasten ist
vorteilhafterweise aus Holz hergestellt. Er kann jedoch auch beispielsweise aus Kunststoff gefertigt werden.
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Claims (8)
1. Werkzeugkasten, insbesondere aus Holz, bestehend aus einem Fach zur Aufnahme der Werkzeuge und einem
Abdeckteil, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeugfach als Schublade (3) ausgebildet ist
und das Abdeckteil aus einem an mindestens einer Querseite offenen Gehäuse (2) mit mindestens einem Führungsschienenpaar
(6) für die Schublade (3) besteht.
2. Werkzeugkasten nach Anspruch 1, dadurch g e kennzeichnet,
daß das Gehäuse (2) an
seiner Unterseite offen ist und die Führungsschienen (6) an den Seitenwänden (5) des Gehäuses (2) derart
angeordnet sind, daß ihre Unterseiten mit den Seitenwändenunterseiten fluchten.
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3. Werkzeugkasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienen
(6) mit den Seitenwänden (5) einstückig sind.
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4. Werkzeugkasten nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet
daß die Gehäuseoberseite aus
einer stumpf auf die Seitendwände (5) aufgesetzten Arbeitsplatte (4) besteht.
5. Werkzeugkasten nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (2) an einer seiner offenen Querseiten an der Unterseite der Arbeitsplatte (4) einen Anschlag aufweist.
6. Werkzeugkasten nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich vor einer Querseitenkante in der Arbeitsplatte (4) mittig eine Durchgangsbohrung (7) und in einer Rückwand (11)
der Schublade (3) mittig eine weitere Durchgangsbohrung (8) vorgesehen sind.
7. Werkzeugkasten nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Frontseite (12) der Schublade (3) eine GriffÖffnung (13) ausgebildet
ist.
8. Schublade nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an einer der Seitenwände außen ein Griff befestigt
ist und zwischen der Schublade (3) und dem Gehäuse (2) eine Verschiebesicherung angeordnet ist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818103092 DE8103092U1 (de) | 1981-02-06 | 1981-02-06 | Werkzeugkasten mit einschubfach |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818103092 DE8103092U1 (de) | 1981-02-06 | 1981-02-06 | Werkzeugkasten mit einschubfach |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8103092U1 true DE8103092U1 (de) | 1981-10-08 |
Family
ID=6724361
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19818103092 Expired DE8103092U1 (de) | 1981-02-06 | 1981-02-06 | Werkzeugkasten mit einschubfach |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8103092U1 (de) |
-
1981
- 1981-02-06 DE DE19818103092 patent/DE8103092U1/de not_active Expired
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