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DE8100571U1 - "injektionspacker fuer bohrlochverschluesse im mauerwerk oder gewachsenem fels" - Google Patents

"injektionspacker fuer bohrlochverschluesse im mauerwerk oder gewachsenem fels"

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DE8100571U1
DE8100571U1 DE19818100571U DE8100571U DE8100571U1 DE 8100571 U1 DE8100571 U1 DE 8100571U1 DE 19818100571 U DE19818100571 U DE 19818100571U DE 8100571 U DE8100571 U DE 8100571U DE 8100571 U1 DE8100571 U1 DE 8100571U1
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DE
Germany
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shaft
conical
injection packer
injection
packer
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DE19818100571U
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SCHEIBER WILFRIED 6921 KENNELBACH AT
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SCHEIBER WILFRIED 6921 KENNELBACH AT
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    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G23/00Working measures on existing buildings
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    • E04G23/0203Arrangements for filling cracks or cavities in building constructions
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • Y10S425/227Injection nozzle; positioned flush with mold or cavity

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  • Consolidation Of Soil By Introduction Of Solidifying Substances Into Soil (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
  • Lining And Supports For Tunnels (AREA)
  • Working Measures On Existing Buildindgs (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE Ί
; ' MENGES & PRAHL j *..:. 'j I | . \"\ \ Anwaltsakte: S
Ertmrd»·*. 12 D-8000 Münehbfi 51' " "'1I"- "··' ''· Datum: * ^ Q ^ *' - +r »ng.
Die Neuerung bezieht sich auf einen Injektionspacker für Bohrlochverschlüsse im Mauerwerk oder gewachsenem Fels mit einem Anschlußnippel.
Es ist bekannt, Risse und Sprüngejaufweisendes Mauerwerk oder auch Pels durch Kunststoffinjektionen zu verkleben. Die Kunststoffmassen, die dazu dienen, werden dabei mit hohem Druck in die Risse oder Spalten eingepreßt. Es werden dabei Drücke bis zu 220 bar verwendet» Um diese Kunststoffmassen in die Risse und Spalten einpressen zu können, muß zwischen dem Schlauch- oder Leitungsstück, durch das unter diesem hohen Druck das flüssige Kunststoffmaterial hindurch- | gepreßt wird und dem Mauerwerk bzw. Fels der zu verkleben ist, ein Verbindungsglied vorgesehen sein. Als Verbindungsglieder dienen hier die sogenannten Injektionspacker. Um einen solchen Injektionspacker verwenden zu können, wird ' : im Mauerwerk oder Fels ein Bohrloch angebracht, und dieses Bohrloch wird so angelegt, daß der zu verklebende Riss von diesem Bohrloch etwa in der halben Länge gekreuzt wird. In dieses Bohrloch wird dann in der Folge der Packer eingesetzt und im Bohrloch verspannt, denn die Verspannungskräfte müssen ja die Reaktionskräfte beim Einpressen der Kunststoff- ' massen aufnehmen, ohne daß der Injektionspacker aus diesem Bohrloch zurückgeschoben werden kann. .Ist der Injektionspacker im Bohrloch vaiapannt, dann wird ein Schlauch oder eine Leitung am äußeren Ende dieses Injektionspackers angeschlossen und anschließend die Kunststoffmasse eingepreßt. j
Injektionspacker dieser Art sind bekannt. Sie bestehen aus einem Stahlröhrchen, das endseitig Gewinde trägt. Das % untere und kurze Gewinde stück trägt eine Beilagscheibe und eine Mutter. Auf dieses Röhrchen ist ein Hochdruck-Gummischlauchstück aufgesteckt, dessen Länge ungefähr ί der Entfernung der beiden inneren Gewindeenden entspricht. Auf das andere Gewinde ist ebenfalls eine Mutter aufge- ; schraubt, wobei zwischen Mutter und Gummischlauch ein
zylindrisches Druckstück eventuell unter Zwischenschaltung einer Beilagscheibe aufgefädelt ist. Den oberen Abschluß bildet ein mit einem Muttergewinde ausgestatteter
Anschlußnippel, der auf das obere Ende des Gewindes des
Stahlröhrchens aufgedreht ist. Dieser Packer wird entspannt dem Gummischiauch in das Bohrloch eingesetzt. Nach
diesem Einsatz wird die obere Mutter angezogen, so daß
sie auf den Gummischlauch drückt und diesen zu stauchen
versucht. Dadurch klemmt sich der Packer im Bohrloch fest.
Anschließend wird der Injektionsschlauch angeschlossen
und die Injektion durchgeführt, wobei diese Injektion
bei Drücken bis zu 220 bar erfolgt. Ist der Injektionsvorgang beendet, so muß der Packer aus dem Bohrloch entfernt werden. In der Regel ist es nicht mehr möglich, den
Packer aus der Bohrung herauszuziehen, so daß der aus dem
Bohrloch hervorragende Teil abgetrennt werden muß. Dieses
Abtrennen ist sehr zeitaufwendig, es muß der vorstehende
Teil entweder mühsam mit einem Meisel abgeschlagen oder
mit einer aufwendigen Trennscheibe abgeschnitten werden.
Der bekannte und vorstehend beschriebene Injektionspacker |
ist darüberhinaus aufwendig konstruiert, besteht er doch \
aus acht Teilen. Sowohl von seinem Aufbau her wie auch
von seiner Anwendung her ist dieser bekannte Packer nicht
zweckmäßig. \
Es ist auch bekannt, Holz von innen her zu imprägnieren. |.
Dazu wird das zu imprägnierende Holzstück angebohrt. In I
dieses Bohrloch wird dann eine zylindrische, aus Kunst- I
stoff bestehende, dünnwandige Hülse eingesetzt, die am \
äußeren Rand im Abstand voneinander einige umlaufende, ;
i im Querschnitt dreieckförmige Wülste aufweist. Am oberen j.
Ende ist diese Hülse durch einen konischen Kegel abge- |
schlossen mit einer Einfüllöffnung, auf dieses konische ί
I Abschlußstück wird beim Einfüllen des dünnflüssigen Kon- ί
servxerungsmittels ein Anschlußstück aufgedrückt. Inner- |
halb der Hülse ist eine kleine Kugel unverlierbar gelagert. f Diese kleine Kugel schwimmt nach dem Einfüllen des Konser- |
vierungsmittels hoch und verschließt dadurch das Einfüllloch im konischen Abschluß. Hülsen der beschriebenen Art sind jedoch nur für relativ weiche Werkstoffe (Holz) und für niedrige Drücke geeignet, so daß diese bekannten Hülsen für Mauerwerk und Felsen nicht verwendet werden können.
Die Neuerung zielt nun darauf ab, einen Injektionspacker für Bohrlochverschlüsse im Mauerwerk und gewachsenem Fels vorzuschlagen, der einfach aufgebaut ist, ohne daß dadurch seine Funktionstüchtigkeit beeinträchtigt würde, und der auch einfach zu handhaben ist, so daß sowohl die Fertigung wie auch die bestimmungsgemäße Nutzung dieses Injektionspackers gegenüber den bekannten Ausführungsformen erheblich verbilligt werden kann.
Neuerungsgemäß gelingt dies dadurch, daß er auch einem konischen, eine Längsbohrung aufweisenden, aus schlagfestem Kunststoff gefertigten und einstückigen Schaft besteht und der Nippel in die an der Basis des konischen Schaftes auslaufende Längsbohrung eindrehbar ist.
Zur Yeranschaulichung der Neuerung wird diese anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht des Packers teilweise im Schnitt; Fig. 2 seine Anwendung.
Der Packer nach Fig. 1 ist einstückig aus schlagfestem Kunststoff gefertigt, beispielsweise aus einem geeigneten Acetalharz und besitzt einen konischen Schaft 1 mit einem zylindrischen Flansch 2 an seiner Basis. Schaft 1 und Flansch 2 sind von einer durchlaufenden Längsbohrung 3 durchsetzt. In das im Flansch 2 auslaufende Ende der Längsbohrung 3 ist ein Anschlußnippel 4 eingesetzt. Dieser besitzt einen vorzugsweise konischen Gewindeschaft 5 mit einem selbstschneidenden Gewinde. Die Länge des Gewindeschaftes 5 entspricht ungefähr der Breite des Flansches 2. Der öffnungswinkel cC des konischen Schaftes beträgt beispielsweise 4 oder 5°· Die Länge 11 des Packers beträgt ein Vielfaches des Durchmessers D seiner Basis, beispielsweise das Fünf- bis Siebenfache. Der Durchmesser der
Längsbohrung 3 entspricht etwa der Wandstärke, wie aus Fig. erkennbar.
Solche Injektionspacker stellen das Verbindungsglied her zwischen einem Bohrloch in einem Risse oder Sprünge aufweisenden Mauerwerk und einem Leitungs- oder Schlauchstück, über das unter hohem Druck eine Vergußmasse in das erwähnte Mauerwerk injiziert wird. Die Vorbereitung für eine solche Injektion veranschaulicht Fig. 2. In einem von einem Riß 6 durchsetzten Mauerwerk 7 wird mit einem bekannten Bohrwerkzeug ein Bohrloch 8 angebracht, das so gelegt wird, daß es den Riß 6 ungefähr auf seiner halben Länge kreuzt. Nun wird der Injektionspacker 10 in das Bohrloch gesteckt und mit einem oder mehreren Hammerschlägen in das Bohrloch 8 hineingetrieben. Dies kann mit manuell betätigten Hämmern geschehen oder aber selbstverständlich mit Werkzeughämmern. Nun wird der Nippel 4- in die obere Mündungsöffnung der Längsbohrüng 3 eingedreht, was ohne weiteres möglich ist, da der Gewindeschaft des Nippels konisch ist und darüberhinaus das Gewinde selbstschneidend ausgeführt ist. Mittels eines geeigneten Werkzeuges wird der Nippel festgezogen. Im oberen Mündungsbereich der Längsbohrung 3 braucht daher kein Gewinde vorgesehen werden. Sind die Injektionspacker auf diese Weise eingesetzt worden, so sind sie damit für die Injektion bereit. Die Vergußmasse oder Injektionsmasse wird dabei mit einem Druck bis zu 220 bar in das Bohrloch 8 hineingepreßt, von wo aus dann diese Injektionsmasse in den Riss wandert und diesen füllt.
Nach erfolgter Injektion wird durch einen von der Seite her auf den aus dem Bohrloch 8 vorstehenden Teil des Packers geführten Hammerschlag dieser vorstehende Teil abgeschlagen. Wie dabei zahlreiche Versuche zeigen, reißt der Packer nicht in einer mit der Außenseite 9 des Mauerwerkes bündigen Ebene ab, sondern mindestens ca. 1/2 bis 1 cm tiefer, so daß nach dem Abschlagen des vorstehenden Packerteiles eine leicht zu
verputzende Öffnung übrigbleibt.
Die durch die neuerungsgemäße Ausbildung des Injektionspackers erzielbaren Vorteile sind offenbar: Er ist gegenüber den bekannten Injektionspackern außerordentlich, einfach aufgebaut und besteht praktisch nur aus zwei Teilen, nämlich dem konischen Schaft und dem Mppel 4. Er kann mit einem Hammer in das Bohrloch 8 eingeschlagen werden und muß nicht wie bisher mit einem Schraubenschlüssel im Bohrloch verspannt werden. Bei ausbrechenden und morschen Bohrlöchern 8 treten dank des konischen Schaftes keine Schwierigkeiten bei der Befestigung auf, was bislang bä den herkömmlichen Injektionspackern nicht der Fall war, für welche stets ein neues Bohrloch gesetzt werden mußte. Da der Injektionspacker aus einem schlagfesten Kunststoff gefertigt ist, kann der Anschlußnippel mit einem selbstschneidenden Gewinde in die glatte Durchgangsbohrung eingesetzt werden. Nach durchgeführter Injektion muß jeder Packer, der in der Regel ja ca. 1 bis 2 cm aus dem Bohrloch S herausragt, abgetrennt werden und zwar zumindest bündig mit der Maueroberfläche, damit dann nachfolgend das Bohrloch auch verputzt werden kann. Beim herkömmlichen Packer ist dies eine sehr zeitraubende Arbeit, er muß mit einem Meisel abgeschlagen oder mit einer Trennscheibe abgetrennt werden. Der neuerungsgemäße Packer läßt sich ohne weiteres und leicht durch einen seitlichen geführten Schlag mit einem Hammer abschlagen, dies uberraschendervieise, obgleich er aus einem schlagzähen und schlagfesten Material gefertigt ist. Da der neuerungsgemäße Injektionspacker außerordentlich einfach aufgebaut ist, ist seine Fertigung außerordentlich einfach. Er kann als Spritzgußteil gefertigt werden. Daß sein bestimmungsgemäßer Einsatz ebenso einfach ist, geht aus der Beschreibung unmittelbar hervor. Der neuerungsgemäße Injektionspacker kann in verschiedenen Längen und Durchmessern gefertigt werden, so daß für alle Anwendungsfälle geeignete Injektionspacker einfacher Bauart zur Verfügung stehen.

Claims (7)

  1. • 4 fl β ·
    PATENTANWÄLTE·
    MENGES & PRAHL·"' .J*/^'- '··' ·" Anwaltsakte: S
    ErhordtatM2 D.80OOManchen S Datum· -Λ
    Datum· 2. OKt 1981 Schutzansprüche J
    Injektionspacker für Bohrlochverschlüsse im Mauerwerk oder gewachsenem Fels mit einem Anschlußnippel, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem konischen, eine Längsbohrung aufweisenden, aus schlagfestem Kunststoff gefertigten und einstückigen Schaft "besteht und der Nippel in die an der Basis des konischen Schaftes auslaufende Längsbohrung eindrehbar ist.
  2. 2. Injektionspacker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß die äußere Mantelfläche des konischen ' rauht ist, beispielsweise Riefen aufweist.
    f. daß die äußere Mantelfläche des konischen Schaftes aufge- §
  3. 3. Injektionspacker nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der konische Schaft an seiner Basis einen zylindrischen, mit dem Schaft einstückig geformten Flansch aufweist, dessen axiale Länge etwa der Länge des Gewinde schaftes des Nippels entspricht.
  4. 4. Injektionspacker nach Anspruch 1 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindeschaft des Nippels ein selbstschneidendes Gewinde trägt und vorzugsweise der Gewindeschaft konisch ausgebildet ist.
  5. 5· Injektionspacker nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Öffnungswinkel des konischen Schaftes ca. 3 bis 7 beträgt.
  6. 6. Injektionspacker nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurdh gekennzeichnet, daß seine Länge ein Vielfaches des Durchmessers D seiner Basis beträgt, vorzugsweise das Fünf- bis Siebenfache.
  7. 7. Injektionspacker nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Längsbohrung (3) etwa der Wandstärke entspricht.
DE19818100571U 1980-01-30 1981-01-13 "injektionspacker fuer bohrlochverschluesse im mauerwerk oder gewachsenem fels" Expired DE8100571U1 (de)

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