DE812206C - Traeger fuer schalungsfrei verlegbare Massivdecken - Google Patents
Traeger fuer schalungsfrei verlegbare MassivdeckenInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
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- E04C5/01—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
- E04C5/06—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of high bending resistance, i.e. of essentially three-dimensional extent, e.g. lattice girders
- E04C5/065—Light-weight girders, e.g. with precast parts
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Description
- Träger für schalungsfrei verlegbare Massivdecken Es gilt zwei Bauarten von Trägern für schalungsfrei verlegbare Massivdecken. Die bekannte Bauart verwendet armierten Beton, wobei in dem Beton eingebettete Rundeisenstäbe im Zuggurt die Zugkräfte aufnehmen. Die Druckkräfte überträgt der aus massivem Beton bestehende Druckgurt. Die zweite Bauart verwendet ausschließlich Stahl als Baustoff für den Träger, der nach dem ?Montieren mit Beton umgeben wird und dann die bei einer Belastung der Fertigdecke wesentlich vergrößerten Kräfte aufzunehmen vermag. Ein Nachteil dieser Bauweisen ist das große Gewicht der Träger und damit Erschwernisse und höhere Kosten beim Transport bzw. Verlegen der Träger.
- Dieser Nachteil soll beseitigt werden. Zur Lösung der Aufgabe dient ein Träger, der erfindungsgemäß aus einem die Zugkräfte aufnehmenden Gurt aus Stahl (Walzprofil), einem aus armiertem Beton bestehenden Druckgurt und einem diese beiden Teile verbindenden Steg aus Stahl zusammengesetzt ist. Der Steg kann z. B. aus Stahlblech bestehen oder aber aus einem Gewebe aus Baustahl, das einerseits mit Stäben versehen ist, die sich in waagerechter und in senkrechter Richtung erstrecken und die auftretende Zugkräfte aufnehmen, und das andererseits aber auch die notwendigen Diagonalversteifungen aufweist. Die Verbindung dieser Teile untereinander kann in an sich bekannter Weise durch Schweißen erfolgen oder aus zusammengeschweißten, Gitter bildenden Stäben.
- Diese neue Bauart hat gegenüber der reinen Betonkonstruktion mit Stahlarmierung den Vorzug des kleineren Gewichtes. Gegenüber der Stahlkonstruktion weist der Erfindungsgegenstand den Vorzug auf, daß zu seiner -Herstellung keine Spezialprofile, denen die verlangte Drucksteifigkeit schon im Walzwerk bzw. in nur Eisen verarbeitenden Betrieben gegeben wurde, benötigt werden, sondern auf der Baustelle bzw. in der Betonsteinfabrik zu drucksteifen Profilen verarbeitbare Werkstoffe verwendbar sind. Die Stege, die also z. B. aus gelochtem Blech, aus einem Baustahlgewebe, auch unter dem Namen Stahlmatten bekannt, o. dgl. bestehen können und auf beiden Seiten dieses Steges angesetzte Walzprofileisen, als Zuggurtbildner wirkend, -kann man ohne Spezialmaschinen zu einem Traggerüst für den aufzustampfenden bzw. aufzugießenden Druckgurt, z. B. durch Verschweißen, vereinigen.
- Man spart somit bei Anwendung der Erfindung beim Herstellen von MassivdeckenTransportkosten einerseits und Stahl andererseits.
- Zusammenfassend sei gesagt, daß die Träger, die bisher zum Bau von aus Trägern und aus Deckensteinen bestehenden Massivdecken verwendet wurden, dem Erfinder der neuen .Ausführung als zu schwer erscheinen. Der Transport von schweren Trägern von der Fertigungsstelle zum Bauplatz ist erfahrungsgemäß umständlich und teuer. Auch die Montage von schweren Trägern macht Schwierigkeiten. Nach der Erfindung wird Gewicht gespart. Außerdem kann der ganze Träger an der Baustelle zusammengesetzt oder doch wenigstens der Druckgurt an den Steg anbetoniert werden. Das Transportieren des z. B. aus dem Steg und dem Zuggurt zusammengesetzten Bauteiles ist billig. Eine Bruchgefahr besteht nicht.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dargestellt.
- Abb. i zeigt in schaubildlicher Ansicht einen I-Träger, dessen Steg aus Stahlblech gefertigt ist; Abb.2 zeigt in schaubildlicher Ansicht einen I-Träger, dessen Steg aus zusammengeschweißten, ein sog. Baustahlgewebe bildenden Stäben besteht; Abb. 3 stellt ein Ausführungsbeispiel der an sich bekannten Deckensteine in schaubildlicher Ansicht dar, wie sie zum Ausfüllen der Lücken zwischen den Trägern verwendet werden; Abb.4 veranschaulicht den Querschnitt durch eine fertige Decke; Abb.5 veranschaulicht die Seitenansicht eines aus gelochtem Stahlblech bestehenden Steges, an den Winkeleisen angenietet sind, Abb. 6 die Seitenansicht eines aus sog. Stahlmatten gefertigten Steges, an den Winkeleisen angeschweißt sind und Abb.7 die Seitenansicht eines Steges gemäß Abb.2, bei dem waagerecht durchlaufende Armierungseisen und Winkeleisen von einem zickzackförmig eingezogenen und Diagonalen bildende Versteifungseisen im rechten Abstand zueinander gehalten werden, die zusammen ein Gittergewebe ergeben.
- Der Steg i trägt gemäß Abb. i und 4 einerseits den aus zwei angeschweißten Winkeleisen 2 bestehenden Gurt und andererseits die Betonverstärkung 3 als Druckgurt mit Stahlbewehrung 3a.
- Der in dieser Weise hergestellte I-Träger wird vor dem Montieren in an sich bekannter Weise so behandelt, daß er gegen Rosten geschützt ist. Dann wird er auf seine Lager aufgelegt. Nach dem Einlegen der Deckensteine 4 gießt man in die Fugen das Füllmaterial 5 ein.
- Dem Druckgurt kann man rechteckige, dreieckförmige, halbrunde oder runde Querschnittsformen geben.
- Beim Träger gemäß Abb. 6 bilden die Stäbe 6 eines üblichen Baustahlgewebes einen damit oft ausreichend armierten, durch dieWinkeleisen 2 verstärkten Steg.
- Beim Träger gemäß den Abb. 2 und 7 besteht der Steg aus den Armierungseisen 3a und dem zickzackförmig zwischen das Armierungseisen 3" und die Winkeleisen 2 eingezogenen Versteifungseisen 7 .- Bolzen 2a oder Schweißpunkte übertragen die wirkenden Zugspannungen vom Versteifungseisen 7 auf die Winkeleisen 2.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: I-Träger für schalungsfrei verlegbare Massivdecken, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem die Zugkräfte aufnehmenden Gurt aus Stahl (Walzprofil), einem aus gegebenenfalls armierten Beton bestehenden Druckgurt (3) und einem diese beiden Teile verbindenden Steg- (i) aus Stahl, vorzugsweise aus Stahlblech, Stahlmatten, Gittergeweben o. dgl., besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP52866A DE812206C (de) | 1949-08-25 | 1949-08-25 | Traeger fuer schalungsfrei verlegbare Massivdecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP52866A DE812206C (de) | 1949-08-25 | 1949-08-25 | Traeger fuer schalungsfrei verlegbare Massivdecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE812206C true DE812206C (de) | 1951-08-27 |
Family
ID=7386023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP52866A Expired DE812206C (de) | 1949-08-25 | 1949-08-25 | Traeger fuer schalungsfrei verlegbare Massivdecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE812206C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1982002916A1 (en) * | 1981-02-20 | 1982-09-02 | Per Hofman | A beam-like building component of curable material;a method of manufacturing such a building component;and a method for producing a frame or structure for a building or part of a building with the use of such building material |
| WO1985002878A1 (en) * | 1983-12-20 | 1985-07-04 | Roger Ericsson | Beam |
-
1949
- 1949-08-25 DE DEP52866A patent/DE812206C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1982002916A1 (en) * | 1981-02-20 | 1982-09-02 | Per Hofman | A beam-like building component of curable material;a method of manufacturing such a building component;and a method for producing a frame or structure for a building or part of a building with the use of such building material |
| WO1985002878A1 (en) * | 1983-12-20 | 1985-07-04 | Roger Ericsson | Beam |
| US4730431A (en) * | 1983-12-20 | 1988-03-15 | Roger Ericsson | Beam |
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