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DE835799C - Armierungsorgan fuer Boeden, Wandkonstruktionen u. dgl. - Google Patents

Armierungsorgan fuer Boeden, Wandkonstruktionen u. dgl.

Info

Publication number
DE835799C
DE835799C DEP11292D DEP0011292D DE835799C DE 835799 C DE835799 C DE 835799C DE P11292 D DEP11292 D DE P11292D DE P0011292 D DEP0011292 D DE P0011292D DE 835799 C DE835799 C DE 835799C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
reinforcement insert
reinforcement
end bends
another
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP11292D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Johannes Gillberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHANNES GILLBERG DIPL ING
Original Assignee
JOHANNES GILLBERG DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOHANNES GILLBERG DIPL ING filed Critical JOHANNES GILLBERG DIPL ING
Priority to DEP11292D priority Critical patent/DE835799C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE835799C publication Critical patent/DE835799C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
    • E04C5/02Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description

  • Armierungsorgan für Böden, Wandkonstruktionen u. dgl. Beim Gießen von Decken u. dgl. aus Stahlbeton hat man bisher in der Regel eine Bewehrung verwendet, die aus einer großen Anzahl gerader Bewehrungsstäbe besteht, die an den Enden mit hakenartigen Biegungen versehen sind, die beim Eingießen des Betons nach oben gerichtet sein sollen. Die getrennten Bewehrungsstäbe werden mit einem dünnen Eisendraht zusammengebunden, so daß sie beim Gießen des Betons ihre gegenseitige Lage beibehalten. Die Montage einer derartigen Bewehrung ist zeitraubend, und die Bewehrung ist vor und nach dem Eingießen sehr empfindlich. Die Arbeiter treten oft auf sie, und dabei kommt es leicht vor, daß die Bewehrungsstäbe gegeneinander verschoben und verdreht werden, so daß ihre Endhaken oft auf der Seite liegen. Eine derartige Verschiebung der Bewehrungsstäbe erfolgt auch leicht, wenn die einzelnen Stäbe beim Unterfüllen des Betons und beim Vibrieren usw. der Betonmasse gehoben werden, wodurch die Festigkeit der fertigen Konstruktion beeinträchtigt wird. Die angeführten Nachteile werden durch eine gemäß der Erfindung ausgebildete Bewehrungseinlage vermieden. Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß die Bewehrungseinlage aus hin und her gehenden Teilen aus Bewehrungsstahl besteht, wobei diese Teile kontinuierlich zusammenhängen und abwechselnd verschieden lang ausgebildet sind, so daß die Endbiegungen der Bewehrungseinlage abwechselnd nach einer oder beiden Seiten hervorragen, und daß die Bewehrungseinlage vor der Verwendung zu einem Bündel zusammenlegbar ist, aus dem die durch ihre Endbiegungen voneinander getrennten, hin und her gehenden Teile an der Verwendungsstelle auf den gewünschten seitlichen Abstand voneinander auseinandergezogen werden können.
  • Da die Bewehrungseinlage fortlaufend zusammenhängt, liegt sie nach ihrer Anbringung mit einem Minimum an Befestigungsdrähten sicher. Auch die Arbeit, die sonst zum Abschneiden der Bewehrungsstäbe in richtige Längen und zum Umbiegen der Enden erforderlich ist, fällt weg. Infolge des Umstandes, daß die Teile der fortlaufend zusammenhängenden Bewehrungseinlage verschieden lang ausgebildet sind, kann die Bewehrung auf Stellen in der gegossenen,Decke konzentriert werden, wo sowohl das Feldmoment wie auch das Stützmoment ihre größten Werte haben. An den Randteilen, wo die Momente geringere Werte haben, wird auch die Bewehrung geringer, wodurch Material gespart wird.
  • Infolge des Umstandes, daß die Bewehrungseinjage von der Fabrik in einem zusammengebundenen Bündel geliefert wird, wird die Versendung in hohem Maße erleichtert im Vergleich mit dem Falle, daß lose Bewehrungsstäbe verwendet werden.
  • Für die Zugfestigkeit ist die Gesamtquerschnittsfläche der Bewehrungsstäbe maßgebend, doch ist es zwecks Vorbeugung von Rißbildungen im Beton und zwecks Erzielung einer größeren Haftfläche am besten, eine größere Anzahl dünnerer Stäbe zu verwenden statt einer geringeren Anzahl stärkerer Stäbe. Bei der Verwendung getrennter Bewehrungsstäbe ist es dagegen mit Rücksicht auf Montage und Transport umständlicher und teurer, dünne Stäbe zu verwenden. Durch die vorliegende Erfindung werden diese zusätzlichen Umständlichkeiten beseitigt, und man hat daher die Möglichkeit, die vorteilhafteren geringeren Stabdurchmesser zu verwenden, die für die Dauerhaftigkeit der Betonkonstruktion förderlich sind. Die Erfindung führt also zu einer Ersparnis an Zeit und Material und hat gleichzeitig eine Verbesserung der Güte der Betonkonstruktion zur Folge.
  • Die Erfindung ist im folgenden näher unter Hinweis auf in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiele beschrieben.
  • Fig. i zeigt in Seitenansicht eine zusammengebündelte Bewehrungseinlage gemäß der Erfindung; Fig. 2 zeigt die gleiche Bewehrungseinlage in perspektivischer Darstellung und Draufsicht während des Auseinanderziehens der Schenkel; Fig. 3 zeigt eine Einzelheit; Fig. 4 und 5 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel, wobei Fig. 5 eine Horizontalansicht der Bewehrungseinlage während des Auseinanderziehens der Schenkel darstellt; Fig.6 und 7 zeigen in entsprechender Weise ein drittes Ausführungsbeispiel; Fig. 8 bis 13 zeigen Bewehrungseinlagen gemäß Fig. i bis 7 in Draufsicht und im Schnitt; Fig. 14 zeigt in Draufsicht eine Kombination verschiedener Bewehrungseinlagen; Fig.15 zeigt einen Schnitt durch eine bewehrte Wand; Fig. 16 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel.
  • In den Fig. i und 2 ist die Bewehrungseinlage in zusammengebündelter Lage dargestellt, d. h. so, wie sie in der Fabrik fertiggestellt und zum Verwendungsplatz transportiert wird. Die Bewehrungseinlage ist aus gewöhnlichem Rundstahl, aber in fortlaufender Länge ausgebildet, wobei durch End- oder Wendebiegungen 3, 4 hin und her gehende Teile 5 gebildet sind. Die Teile 5 sind abwechselnd verschieden lang ausgeführt, so daß ihre Endbiegungen abwechselnd aus beiden Seiten des Bündels herausragen. Die äußeren Endbiegungen sind mit 3 und die inneren mit 4 bezeichnet. In zusammengebündelter Lage sind aneinandergrenzende Schenkel kreuzweise aufeinandergelegt. Für die Verwendung werden die Schenkel s senkrecht zur Höhenrichtung des Bündels (senkrecht zur Zeichenebene in Fig. i) auseinandergezogen, wie dies in Fig. 2 durch strichpunktierte Linien angedeutet ist. Die Schenkel s liegen dabei im wesentlichen in der gleichen Ebene und können parallel zueinander gelegt werden oder, falls erwünscht, einen Winkel miteinander bilden.
  • In den Fig. 8 und 9 sind zwei gemäß den Fig. i und 2 ausgebildete Bewehrungseinlagen i und 2 in Gebrauchslage in einer Decke 9 dargestellt. Die Bewehrungseinlagen i und 2 sind rechtwinklig zueinander angebracht. Ihre hervorstehenden Endbiegungen 3 ruhen auf den Mauern 6, während die Endbiegungen 4 innerhalb der Mauern liegen. Die Bewehrungseinlagen werden vom Hersteller mit den gewünschten Längen der Schenkel s bestellt.
  • Wie aus Fig. 3 ersichtlich, können die umgebogenen Enden 3 und 4 unter einem `'Winkel zur Ebene der Schenkels nach oben gebogen sein, um eine sichere Verankerung im Beton zu erhalten.
  • Im. Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 4 und sind die durch die Endbiegungen 3, 4 voneinander getrennten, angrenzenden Teile 7, 8 im wesentlichen parallel zueinander angeordnet. Zweckmäßig sind die obenliegenden Teile 7 zwischen den Endbiegungen schwach nach unten gebogen, damit sie Zugspannungen besser aufnehmen können.
  • Beim Beispiel gemäß den Fig. 4 und 5 werden die Teile 7 und 8 in derselben Richtung auseinandergezogen, in der das Bündel zusammengebunden ist, wie dies durch strichpunktierte Linien in Fig. 5 angedeutet ist. Die Teile 7, 8 bilden in auseinandergezogener Lage je nach Wunsch einen größeren oder kleineren Winkel miteinander. In einer solchen Bewehrungseinlage bilden die Teile 7 eine obere Reihe und die Teile 8 eine untere Reihe von Bewehrungsstäben.
  • In Fig. io ist eine aus zwei derartigen Bew ehrungseinlagen io und 1i gebildete Bewehrung in Draufsicht dargestellt, während Fig. 1i einen Querschnitt in größerem Maßstab zeigt.
  • Beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 6, 7, 12 und 13 sind die Endbiegungen 13, 14 doppelt ausgeführt, d. h. mit einer zusätzlichen Schleife versehen. Infolgedessen ist es möglich, die Schenkel 7 und 8 in eine im wesentlichen zueinander parallele Lage auseinander zu ziehen, wie dies aus den Fig. 7 und 12 ersichtlich ist.
  • In Fig. 14 ist eine Kombination einer Bewehrungseinlage gemäß Fig. 1, 2 mit einer solchen gemäß Fig. 4 und 5 dargestellt. In gleicher Weise können die drei Ausführungsbeispiele je nach Wunsch miteinander kombiniert werden.
  • Fig. 15 zeigt einen Schnitt durch eine Betonwand. Die,zueinander parallelen Reihen der Schenkel liegen hier längs je einer Seite der Wand. Gegebenenfalls ist innerhalb der Bewehrungseinlage io eine zweite Bewehrungseinlage 1i angeordnet.
  • In Fig. 16 ist eine Bewehrungseinlage mit auseinandergezogenen Schenkeln 5 dargestellt. Hier ragen die Endbiegungen 3 nur an einer Seite hervor, während die Endbiegungen 12 auf der anderen Seite in einer Linie liegen.
  • Obwohl die Bewehrungseinlagen gemäß der Erfindung in erster Linie für Betonkonstruktionen bestimmt sind, können sie natürlich auch für die Bewehrung anderer Baustoffe verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zur Aufnahme von Zugbeanspruchungen in Decken, Wandkonstruktionen u. dgl. aus Stahlbeton oder einem anderen für Bewehrung geeigneten Baustoff bestimmte Bewehrungseinlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungseinlage aus hin und her gehenden Teilen aus Bewehrungsstahl besteht, wobei diese Teile fortlaufend zusammenhängen und abwechselnd verschieden lang ausgebildet sind, so daß die Endbiegungen des Bewehrungsstahls abwechselnd nach einer oder beiden Seiten hervorragen, und daß die Bewehrungseinlage vor der Verwendung zu einem Bündel zusammenlegbar ist, aus dem die durch ihre Endbiegungen voneinander getrennten hin und her gehenden Teile an der Verwendungsstelle auf den gewünschten seitlichen Abstand voneinander auseinandergezogen werden können. z. Bewehrungseinlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinandergrenzenden Teile der Bewehrungseinlage in zusammengebündelter Lage einander kreuzen. 3. Bewehrungseinlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Endbiegungen voneinander getrennten Teile in der zusammengebündelten Lage im wesentlichen parallel zueinander liegen. 4. Bewehrungseinlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die bei Bewehrung in einer Ebene zu oberst liegenden Teile der 13ewehrungseinlage schwach nach unten gegen die darunterliegenden Teile hin bogenförmig sind. 5. Bewehrungseinlage nach einem der Voransprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Endbiegungen zwischen den Teilen mehrfach ausgebildet sind, so daß sie von der Seite gesehen eine geschlossene Schleife bilden.
DEP11292D 1948-10-02 1948-10-02 Armierungsorgan fuer Boeden, Wandkonstruktionen u. dgl. Expired DE835799C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP11292D DE835799C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Armierungsorgan fuer Boeden, Wandkonstruktionen u. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

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DEP11292D DE835799C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Armierungsorgan fuer Boeden, Wandkonstruktionen u. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE835799C true DE835799C (de) 1952-04-03

Family

ID=7363393

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP11292D Expired DE835799C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Armierungsorgan fuer Boeden, Wandkonstruktionen u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE835799C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100915B (de) * 1955-07-16 1961-03-02 Franz Waizmann Dipl Ing Verfahren zum Herstellen einer Bewehrungsmatte fuer Betonbauteile

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100915B (de) * 1955-07-16 1961-03-02 Franz Waizmann Dipl Ing Verfahren zum Herstellen einer Bewehrungsmatte fuer Betonbauteile

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