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DE819815C - Verschluss fuer tubenartige Behaelter - Google Patents

Verschluss fuer tubenartige Behaelter

Info

Publication number
DE819815C
DE819815C DEA938A DEA0000938A DE819815C DE 819815 C DE819815 C DE 819815C DE A938 A DEA938 A DE A938A DE A0000938 A DEA0000938 A DE A0000938A DE 819815 C DE819815 C DE 819815C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
closure
tube
edge
closure according
end plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA938A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Gmoehling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aluminiumwerke Goettingen GmbH
Original Assignee
Aluminiumwerke Goettingen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aluminiumwerke Goettingen GmbH filed Critical Aluminiumwerke Goettingen GmbH
Priority to DEA938A priority Critical patent/DE819815C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE819815C publication Critical patent/DE819815C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D39/00Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
    • B65D39/02Disc closures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf den Verschluß tubenartiger Behälter und bezweckt, den Verschluß so auszubilden, daß dieser einfach und billig herzustellen und nach Füllung des Behälters leicht zu verschließen ist und auch bei flüssigem Behälterinhalt einen völlig dichten, geschützt liegenden Abschluß bietet, so daß er z. B. beim Transport oder -durch Unachtsamkeit nicht zerstört werden kann.
  • Ferner soll der Verschluß bei Ingebrauchnahme des Behälters ein leichtes Öffnen mit einfachen blitteln und ein einwandfreies Ausgießen des gegebenenfalls flüssigen Inhalts gewährleisten.
  • Dies ist nach der vorliegenden Erfindung durch einen Verschluß erreicht, der im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, daß die Innenwand der halsförmigen Tubenmündung einen Absatz aufweist, auf dem der durch Einbiegen des Mündungsrandes angepreßte Rand einer Abschlußplatte dicht aufliegt. Vorzugsweise ist ein Dicbtungsring, z. B. aus Gummi, Fiber oder Kunstpreßstoff, zwischen dem Absatz und dem Rand der Abschlußplatte vorgesehen.
  • Die Abschlußplatte besteht zweckmäßig aus einem leicht perforierbaren Werkstoff, z. B. aus dünnem Aluminiumblech oder aus Gummi. Sie kann eben oder nach innen oder außen bombiert bzw. kegelförmig gestaltet sein.
  • Der gegen den Rand der Abschlußplatte angepreßte Mündungsrand ist zweckmäßig so gestaltet, daß er einen für eine Ausgußlippe geeigneten, z. B. kreisförmigen oder halbovalen Querschnitt aufweist. Die Öffnung des Verschlusses geschieht durch Perforieren bzw. Durchstoßen des Plättchens. Beim Ausgießen des Füllgutes bildet das vertieft liegende Verschlußplättchen einen Schüttrand, der ein sicheres Ausgießen ermöglicht. Durch entsprechende Gestaltung des Mündungsrandes fließen die Tropfen wieder in den Behälter zurück.
  • Auch schützt der überstehende Mündungsrand das Plättchen vor Beschädigung. Die Erfindung kann bei Behältern verschiedener Querschnittsform und Größe angewendet werden, sowohl bei kleinen Tuben mit einigen ccm Inhalt als auch bei größeren flaschenartigen Behältern.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeisl>iele.
  • Fig. I ist ein senkrechter Schnitt durch das Ende einer Tube mit eingesetztem Verschluß; Fig. 2 zeigt in gleicher Darstellungsweise das Tubenende vor dem Verschließen mit den Verschlußteilen; Fig. 3 stellt verschiedene Ausführungsformen von Verschlußplättchen im Schnitt dar.
  • Der Mantel I der Tube geht in bekannter Weise in ein kegelförmiges Kopfteil 2 und den Hals 3 über. Dieser kann beliebige Querschnittsformen aufweisen. Er wird beim Pressen der Tube so ausgebildet, daß die Innenwand der halsförmigen Tubenmündung 3 einen Absatz 4 aufweist. Beim Verschluß der Tube wird auf die Absatzfläche 4 ein Dichtungsring 5 aus elastischem Werkstoff und dann das Abschlußplättchen 6 aufgelegt, das z. B. aus dünnem Aluminiumblech besteht. Durch einen Druck auf den Nlündungsrand 7 wird dieser etwa in die in Fig. I dargestellte Form überführt.
  • Der tubenartige . Behälter kann im übrigen beliebig gestaltet sein. Er kann beispielsweise einen eingesetzten Standboden aufweisen, oder das Ende der Tube kann in bekannter Weise durch einen Falz geschlossen sein. In diesem Fall kann das Verschlußplättchen 6 schon vor der Füllung der Tube eingesetzt sein und die Füllung von dem anderen Tubenende hervorgenommen werden.
  • Das Verschlußplättchen kann eben oder bombiert bzw kegelförmig gestaltet sein, wie dies in Fig. 3 durch die Beispiele 80 und 8b sowie 9a und gb veranschaulicht ist. Beim Öffnen des Tubenschlusses kann der mittlere Teil des Plättchens im ganzen herausgestoßen oder es können auch kleinere Offnungen in das Verschlußplättchen eingestoßen werden.
  • Der nach der Erfindung ausgebildete Verschluß ist für jedes Füllgut geeignet. Er wird mit Vorteil z. B. bei Behältern angewendet, deren Inhalt durch Pasteurisierung oder Sterilisation oder durch Vakuumverschluß vor Verderb geschützt werden soll und eine gewisse Lagerzeit überdauern muß.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verschluß für tubenartige Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand der halsförmigen Tubenmündung einen Absatz aufweist, auf dem der durch Einbiegen des Mündungsrandes angepreßte Kand einer Abschlußplatte dicht aufliegt.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein I)ichtungsring, z. B. aus Gummi, Fiber oder Kunstpreßstoff, zwischen dem Absatz und dem lxan(l der Abschlußplatte vorgesehen ist.
  3. 3. Verschluß nach den Ansprüchen I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Al,schlußplatte aus einem leicht perforierlaren NVerkstoff, z. B. aus dünnem Aluminiumblech oder Gummi l>esteht.
  4. 4. Verschluß nach den \nsprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichiiet, daß der mittlere Teil der Abschlußplatte nach innen oder außen bombiert oder kegelförmig gestaltet ist.
  5. 5. Verschluß nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der gegen den Rand der Al>schlußplatte angepreßte Mündungsrand einen als Ausgußlippe geeigneten, z. B. kreisförmigen oder halbovalen Querschnitt aufweist.
DEA938A 1950-03-02 1950-03-02 Verschluss fuer tubenartige Behaelter Expired DE819815C (de)

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DE819815C true DE819815C (de) 1951-11-19

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