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DE1090459B - Vorrichtung zum Heben und Senken der Rodewerkzeuge von Hackfruchterntemaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Heben und Senken der Rodewerkzeuge von Hackfruchterntemaschinen

Info

Publication number
DE1090459B
DE1090459B DEV16976A DEV0016976A DE1090459B DE 1090459 B DE1090459 B DE 1090459B DE V16976 A DEV16976 A DE V16976A DE V0016976 A DEV0016976 A DE V0016976A DE 1090459 B DE1090459 B DE 1090459B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lifting
axis
stems
guide frame
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV16976A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Bergmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAEHDRESCHERWERK WEIMAR VEB
Original Assignee
MAEHDRESCHERWERK WEIMAR VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAEHDRESCHERWERK WEIMAR VEB filed Critical MAEHDRESCHERWERK WEIMAR VEB
Priority to DEV16976A priority Critical patent/DE1090459B/de
Publication of DE1090459B publication Critical patent/DE1090459B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D33/00Accessories for digging harvesters
    • A01D33/14Lifting or lowering mechanisms for the tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Heben-und Senken der Rodewerkzeuge von ein- oder mehrreihigen Hackfruchterntemaschinen, bei denen die Rodewerkzeuge an Stielen befestigt sind, die mittels einer Hubvorrichtung in Richtung der Längsachse der Stiele in oder annähernd lotrechten Führungen verstellbar sind,
Es sind bereits Vorrichtungen zum Heben und Senken der Arbeitswerkzeuge von Bodenbearbeitungsgeräten bekannt, die so ausgebildet sind, daß eine Tragstange des Arbeitswerkzeuges in einer mit dem Maschinenrahmen fest verbundenen senkrechten Führung gleitet und das Werkzeug über einen Handhebel, der am oberen Ende der Tragstange befestigt ist, in zwei Stellungen, die Arbeitsstellung und die Aushebestellung, gebracht werden kann.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung zum Heben und Senken der Rodewerkzeuge einer einreihigen Hackfruchterntemaschine ist das Rodewerkzeug an zwei senkrecht in Halterungen des Maschinenrahmens auf- und abwärts gleitenden Armen befestigt. Die Arme haben eine feste Querverbindung und bilden mit dem Rodewerkzeug eine starre Einheit, die mittels eines in ein Zahnsegment eingreifenden Rasthebels in die jeweils erforderliche Arbeitslage gehoben bzw. gesenkt wird.
Andere bekannte einreihige Hackfruchterntemaschinen sind durch einen in Längsrichtung der Maschine liegenden, auf- und abwärts schwenkbaren Förderbandrahmen gekennzeichnet, an dessen vorderem Ende das Rodewerkzeüg befestigt ist. Über eine Handhebelverstellung, welche durch ein Zugseil oder eine Kette auf das vordere Rahmenende eine Hubbewegung ausübt, wird die Arbeitstiefe des Rodewerkzeuges verändert. Zwei Führungsarme, die mit dem Rodewerkzeug und dem Förderbandrahmen fest verbunden sind und in Führungen des Maschinengestells gleiten, geben dem starken Förderbandrahmen und damit dem Rodewerkzeug den erforderlichen Halt.
Ferner sind auch Vorrichtungen zum Heben und Senken der Rodewerkzeuge, insbesondere bei zweireihigen Hackf ruchterntemaschinea bekannt, bei denen gleichfalls ein starrer Tragrahmen für die Förder- und Siebkette und die am vorderen Ende befestigten Rodewerkzeuge schwenkbar am Maschinenrahmen befestigt ist. Der Tragrahmen besteht aus zwei rohrförmigen Längsholmen, die an ihren vorderen, offenen Profilen die Aufnahme bzw. Auswechselung der einspannbaren Rodewerkzeugstiele oder -halter ermöglichen. In dem mit einer oder mehreren Querverbindungen der Längsholme versehenen starren Rahmen sind auch die Um-. lenkrollen und Schüttelsterne der Förder- und Siebkette gelagert. Das Heben und Senken der eingespannten Rodewerkzeuge erfolgt durch mechanische Vorrichtung zum Heben und Senken
der Rodewerkzeuge
von Hackfruchterntemaschinen
Anmelder:
VEB Mähdrescherwerk Weimar,
Weimar, Buttelstedter Str. 4
Kurt Bergmann, Oberweimarr
ist als Eifinder genannt worden
Hebevorrichtungen, welche den Tragrahmen schwenkend auf- und niederbewegen.
Die bekannten Hebe- und Senkvorrichtungen genügen zwar den allgemein an sie gestellten Forderungen. Beim Einsatz in Hanggebieten mit Quergefälle, also beim Rodevorgang längs der Schichtlinie, macht sich die starre Anordnung der Rodewerkzeuge in einem querversteiften Rahmen besonders bei zwei-
oder mehrreihigen Maschinen ungünstig bemerkbar. Infolge der Querneigung am Hang und der dadurch auftretenden Schwerpunktverlagerung talwärts wird die obere Maschinenseite entlastet und die untere belastet. Dadurch sinkt das hangabwärts befindliche Hauptrad tiefer in den Boden ein, und die Querneigung der Maschine wird somit vergrößert. Dieser Umstand wird außerdem oftmals noch dadurch nachteilig beeinflußt, daß das stärker belastete Hauptrad auf dem lockeren, bereits gerodeten Boden rollt und die einseitige Einsinktiefe und damit die Querneigung zusätzlich erhöht. Infolge der auf diese Weise auftretenden ungünstigen Querlage der Maschine und der starren Querverbindung des Rodekörpertragrahmens mit dem Maschinenrahmen wird das an der Oberseite eingesetzte Rodewerkzeug flacher und das an der Unterseite rodende Werkzeug zwangläufig tiefer im Boden geführt. Die Änderung der Rodetiefe führt zwar zu normalen Arbeitsbedingungen für eines der Rodewerkzeuge, sie schafft jedoch für alle anderen Rodewerkzeuge umso nachteiligere Verhältnisse, so daß oft die gesamte Rodearbeit mittels dieser Art Erntemaschinen am Hang nur unter ungewöhnlich hohen Verlusten durchgeführt werden kann oder gänzlich eingestellt werden muß.
009 610/36
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Heben und Senken der Rodewerkzeuge von ein- oder mehrreihigen Hackfruchterntemaschinen zu schaffen, die den Einsatz dieser Art Erntemaschinen auch in Hanglagen gewährleistet.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Stiele der Rodewerkzeuge in Führungshülsen eines U-förmigen, nach unten offenen Führungsgestells in den Führungen, die mit dem Maschinenrahmen starr verbunden sind, verschiebbar gelagert sind. Die Verschiebebewegung des Führungsgestells in den Führungen ergibt zunächst eine gleichmäßige Tiefeneinstellung aller Rodewerkzeuge. Die oberen Enden der Rodewerkzeugstiele sind durch einen zweiarmigen Hebel, der durch eine sich auf dem Führungsgestell abstützende Verstellvorrichtung um eine mit dem Führungsgestell verbundene horizontale, parallel zur Fahrtrichtung gerichtete Achse schwenkbar ist, gelenkig miteinander verbunden.
Infolge dieser Hebelverbindung der Stiele untereinander und einer mechanischen oder hydraulischen Betätigung der Verstellvorrichtung, die den Hebel schwenkend bewegt, werden die Stiele in ihren Führungshülsen auf- bzw. abwärts verschoben, die Rodewerkzeuge erhalten eine zur Grundeinstellung der Rodetiefe zusätzliche Vertikalverstellung, welche beim Einsatz der Maschine quer zum Hang hinsichtlich der Dammaufnahme und Tiefenführung besonders vorteilhaft ist. Neben der erfindungsgemäßen Ausführung, bei der die Rodewerkzeugstiele mittels eines zweiarmigen Hebels verbunden sind, kann jedoch auch jeder Rodekörper gesondert durch direkte Krafteinwirkung in Längsrichtung der Stiele verstellt werden, wobei die Krafteinleitung mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch auf die Stiele erfolgt.
Verdrehungen der Rodewerkzeuge während des Rodens um die Längsachse der Stiele werden entweder durch entsprechende Querschnittprofile derselben und der Führungshülsen oder, bei rundem Querschnitt, durch Paßfedern an den Stielen und Nuten an den Lagerstellen sowie durch gabelförmige Verbindungsgelenke der Stiele mit dem Hebel vermieden.
Die Achse, um welche der Hebel schwenkt, ist am Führungsgestell höhenverstellbar gelagert, außerdem ist der Hebel in veränderbarem Abstand vom oberen Ende der Stiele an diesen anlenkbar. Dadurch ergibt sich eine stufenartige Einstellmöglichkeit der hinteren Rodekörperkante gegenüber der sich unmittelbar anschließenden Förder- und Siebkette. Dieser Übergangsstufe kommt eine vorteilhafte Bedeutung beim Roden von Knollenfrüchten in vorwiegend bindigen Bodenarten zu, da die Förder- und Siebkette bei tiefer eingestelltem Rodewerkzeug die über das Rodewerkzeug gleitende Dammasse am Übergang zur Siebkette auflockert und günstiger zerteilt.
Andererseits kann erforderlichenfalls das Rodewerkzeug höher eingestellt werden als die Übergangsebene der Förder- und Siebkette, so daß der gleitende Damm eine Fallstufe vom Rodewerkzeug zur Förderund Siebkette passieren muß, die gleichfalls für entsprechende Bodenarten eine vorteilhafte Auflockerung bringt.
Soll der steigende stufenförmige Übergang vom Rodewerkzeug zur Förder- und Siebkette überbrückt werden, so erfolgt gemäß der Erfindung eine zwangläufige Einstellung der in an sich bekannter Weise an der Hinterkante des Rodewerkzeuges, um eine Achse schwenkbar angeordneten Klappfinger, indem die Achse, auf welche die Klappfinger aufgereiht sind, mit Mitnehmern versehen ist, die in nut- oder schlitzförmigen Aussparungen der Klappfinger liegen. Dadurch wird einesteils ein seitliches Verschieben der Finger auf der Achse unterbunden, andererseits werden beim Drehen der am Rodewerkzeug gelagerten Achse über die Stützelemente die Klappfinger angehoben bzw. gesenkt. Die Achse der Klappfinger ist zum Zwecke des zwangläufigen Verdrehens bei Hubverstellung der Rodewerkzeuge in den Führungshülsen über einen am Außenende befestigten Hebel und eine
ίο zweckmäßig in der Länge verstellbare Stange mit einer der Führungshülsen des Führungsgestells verbunden.
Auch ein willkürliches Schwenken der Achse der Klappfinger ist möglich, wenn die Stangenverbindung mit der Führungshülse gelöst wird und die Stange selbst mit einem Rast- bzw. Handverstellhebel gelenkig verbunden wird. Ferner sind unmittelbar an den Führungshülsen des Führungsgestells Halterungen befestigt, an denen die vorderen und unteren, oder nur
ao die vorderen Umlenkrollen oder -räder einer sich in bekannter Weise an die Rodewerkzeuge anschließenden Förder- und Siebkette gelagert sind. Dadurch wird mit dem Führungsgestell gleichzeitig die Förder- und Siebkette — unter Fortfall des üblichen starren Siebkettentragrahmens — in die erforderliche Arbeitslage gebracht, die diese infolge ihrer flexiblen Eigenschaft ohne Schwierigkeit einzunehmen vermag.
Schließlich sind nach der Erfindung die beiderseits der Förder- und Siebkette angeordneten Bordwände jeweils in vordere bewegliche, um die Lagerzapfen der vorderen oder unteren Umlenkrollen oder -räder schwenkbare Bordwandteile sowie in feste hintere Bordwandteile unterteilt. Somit vollführen die vorderen Bordwandteile ebenfalls die für die Förder- und Siebkette durch das Führungsgestell eingeleitete Auf- bzw. Abwärtsbewegung ohne Minderung ihrer seitlichen S chutzf unktion.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die Vorrichtung an einer zweireihigen Kartoffelerntemaschine in perspektivischer Vorderansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung,
Fig. 3 ein Rodewerkzeug mit der Steuerung der Klappfinger, sowie die Schnitte nach den Schnittlinien A-B und C-D,
Fig. 4 die Vorrichtung an einer dreireihigen Rübenerntemaschine in perspektivischer Vorderansicht und Fig. 5 einen Längsschnitt durch eine Führungshülse.
Am Rahmen der Erntemaschine 1 sind die Führungen 2 angebracht, in denen die Führungshülsen 4 des FührungsgesteÜs 3 auf- und abwärts gleiten. In den Führungshülsen 4 sind die Stiele 5 der Rodewerkzeuge verschiebbar gelagert. Die oberen Enden der Stiele 5 sind durch einen zweiarmigen Hebel 7, der um eine mit dem Führungsgestell 3 verbundene horizontale, parallel zur Fahrtrichtung gerichtete Achse 8 schwenk-
bar ist, miteinander verbunden. Die Achse 8, um die der Hebel 7 verschwenkt werden kann, ist im Führungsgestell 3 höhenverstellbar gelagert. Die Verbindungsgelenke des Hebels 7 mit den Stielen 5 des Rodewerkzeuges 6 sind gleichfalls lagemäßig veränderbar, indem in den oberen Enden der Stiele 5 mehrere Bohrungen für die Gelenkbolzen 10, 11 vorgesehen sind. An den Führungshülsen 4 sind Bleche 12 befestigt, in denen *die vorderen und unteren Umlenkrollen 13 und 15 der Förder- und Siebkette 16 oder nur die vorderen Umlenkrollen gelagert sind.
Die zu beiden Seiten der Förder- und Siebkette 16 angeordneten Bordwände bestehen aus den schwenkbaren, vorderen Bordwandteilen 17 und den festen hinteren Teilen 21. Die vorderen Bordwandteile 17 schwenken bei der Auf- bzw. Abwärtsbewegung des Führungsgestells 3 um die Achsen 18 und 19, können aber ebenso bei entsprechender Ausbildung um die Achsen 14 und 19 schwenkbar angeordnet sein.
Das Heben bzw. Senken des Führungsgestells 3 erfolgt beispielsweise durch Betätigung einer an sich bekannten Handpumpe, die im Ausführungsbeispiel nicht näher dargestellt ist, über den Zylinder 22, den Hebel 23 und den Zapfen 24. Mit der Hub- oder Senkbewegung des Führungsgestells 3 werden die Rodewerkzeuge 6 gleichzeitig in die erforderliche Gebrauchslage gebracht. Dadurch, daß die Bleche 12 der Förder- und Siebkettenumlenkrollen 13 und 15 mit den Führungshülsen 4 fest verbunden sind, bewegen sich diese ebenfalls entsprechend der eingeleiteten Hub- oder Senkbewegung, wodurch zwangläufig auch der vordere Teil der flexiblen Förder- und Siebkette auf- oder abwärts schwenkt und die entsprechende Arbeitslage einnimmt. Ist bei Querneigung und einseitiger Einsinktiefe der Maschine, z. B. beim Hangeinsatz, einer von beiden Rodewerkzeugen zu flach oder zu tief im Boden geführt, so wird eine Tiefenkorrektur ohne Verstellung des Führungsgestells 3 durch Verschwenken des Hebels 7 um die Achse 8 mittels des hydraulischen Hubzylinders 25 ermöglicht, der über ein Umsteuerventil der Maschinen-Hydraulikanlage betätigt werden kann. Dabei wird eines der Rodewerkzeuge um den gleichen Betrag tiefer eingestellt, um welchen das andere angehoben wird. Der Tiefenausgleich ist damit hergestellt.
Die an den hinteren Rodewerkzeugkanten angebrachten Achsen 26, auf denen die Klappfinger 27 aufgereiht und durch die Mitnehmer 28 seitlich in den Schlitzen 29 arretiert werden, sind über den Hebel 30 und die Stange 31 mit der Führüngshülse 4 im Punkt 32 verbunden.
Wird bei einer erforderlichen Korrektur der Rodetiefe durch Verstellen des Hebels 7 der Rodewerkzeugstiel 5 axial gegenüber der Führungshülse, z. B. nach unten, verschoben, so dreht sich die Achse 26 infolge der an ihrem abgewinkelten Ende gelenkig angeschlossenen und mit der Führungshülse 4 fest verbundenen Stange 31, so daß die auf die Achse 26 aufgeschobenen Klappfinger 27 durch die Mitnehmer, um die Achse 26 schwenkend, eine steilere Stellung gegenüber der Rodewerkzeugfläche einnehmen.
Die freie Schwenkbeweglichkeit der Klappnnger nach oben, die z. B. durch von der Förder- und Siebkette an der vorderen Umlenkstelle hochgeförderten Steinen, Kluten oder anderer fester Körper, notwendig ist, wird durch die in den schlitzförmigen Aussparungen 29 angeordneten Stützelemente 28 erhalten. Kennzeichnend ist, daß die Klappfinger nur in einer Richtung (nach oben) zwangläufig gesteuert werden. Bei einer Verstellung der Rodewerkzeuge nach oben schwenken die Mitnehmer 28 im Schlitz 29 abwärts, ohne daß die Klappfinger ihre Grundstellung verändern, wodurch zwischen der hinteren Rodewerkzeugkante und der Förder- und Siebkette eine Fallstufe gebildet wird, welche den Siebprozeß günstig beeinflußt.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Heben und Senken der Rodewerkzeuge von ein- oder mehrreihigen Hackfruchterntemaschinen, bei denen die Rodewerkzeuge an Stielen befestigt sind, die mittels einer Hubvorrichtung in Richtung der Längsachse der Stiele in oder annähernd lotrechten Führungen verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stiele (5) der Rodewerkzeuge (6) in Führungshülsen (4) eines U-förmigen, nach unten offenen Führungsgestells (3) in den Führungen (2), die mit dem Maschinenrahmen starr verbunden sind,, verschiebbar gelagert sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Enden der Stiele (5) der Rodewerkzeuge (6) durch einen zweiarmigen Hebel (7), der durch eine sich auf dem Führungsgestell (3) abstützende Verstellvorrichtung (25) um eine mit dem Führungsgestell (3) verbundene horizontale, parallel zur Fahrtrichtung gerichtete Achse (8) schwenkbar ist, gelenkig miteinander verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (8), um die der Hebel (7) schwenkbar ist, im Führungsgestell (3) höhenverstellbar gelagert ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (7) in veränderbarem Abstand von dem oberen Ende der Stiele
(5) an diesen anlenkbar ist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Hinterkante des Rodewerkzeuges
(6) in an sich bekannter Weise um eine Achse (26) schwenkbare Klappfinger (27) angebracht sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (26) der Klappnnger (27) mit Mitnehmern (28) versehen ist, die in nut- oder schlitzförmigen Aussparungen (29) der Klappfinger (27) liegen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (26) der Klappfinger (27) über einen Hebel (30) und eine Stange (31) mit einer der Führungshülsen (4) des Führungsgestells (3) verbunden ist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Führungshülsen (4) des Führungsgestells (3) Halterungen (12) befestigt sind, an denen die vorderen und unteren Umlenkrollen oder -räder (13, 15) einer an die Rodewerkzeuge (6) anschließenden Förder- oder Siebkette (16) gelagert sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Siebkette (16) angebrachte Bordwände jeweils in vordere bewegliche, um die Lagerzapfen der vorderen oder unteren Umlenkrollen oder -räder (14 oder 18) schwenkbare Bordwandteile (17) und in feste hintere Bordwandteile (21) unterteilt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 819 740, 846 032;
USA.-Patentschriften Nr. 1110 998, 1178 634.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©, 009 610/36 9.60
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2490920A1 (fr) * 1980-09-29 1982-04-02 Franquet Gilbert Dispositif scalpeur perfectionne pour plantes a racines telles que betteraves, celeris, navets et autres
FR2600484A1 (fr) * 1986-06-24 1987-12-31 Underhaug As Machine a courroie pour recolter des pommes de terre
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