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DE669828C - Eichwaage fuer Manometer - Google Patents

Eichwaage fuer Manometer

Info

Publication number
DE669828C
DE669828C DEN37474D DEN0037474D DE669828C DE 669828 C DE669828 C DE 669828C DE N37474 D DEN37474 D DE N37474D DE N0037474 D DEN0037474 D DE N0037474D DE 669828 C DE669828 C DE 669828C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
corrugated pipe
manometer
pipe body
balance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN37474D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Julius Pintsch AG
Original Assignee
Julius Pintsch AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Julius Pintsch AG filed Critical Julius Pintsch AG
Priority to DEN37474D priority Critical patent/DE669828C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE669828C publication Critical patent/DE669828C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L27/00Testing or calibrating of apparatus for measuring fluid pressure
    • G01L27/002Calibrating, i.e. establishing true relation between transducer output value and value to be measured, zeroing, linearising or span error determination
    • G01L27/005Apparatus for calibrating pressure sensors

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Eichwaage für Manometer Die Erfindung bezieht sich .auf eine Einrichtung zur Eichung von Manometern, die sich gegenüber bekannten diesem Zweck dienenden Einrichtungen durch Einfachheit im Aufbau 'und in der Handhabung und vor allem dadurch auszeichnet, daß sie sowohl für geringe als auch für hohe Drücke anwendhar ist.
  • Zur Eichung von Manometern ist es bekannt, dein Druck, unter dem das Meßorgan des zu deichenden Manometers steht, unter eine in Wassereintauchende Glocke zu leiten, die an einer Waage aufgehängt ist. Auf die Gewichtsschale der vorher austarierten Waage werden dann Gewichte gelegt und so die Waage ins Gleichgewicht gebracht. Aus dem Belastungsgewicht und der Quersc'lrnittsfläche der Glocke wird dann unter Berücksichtigung der spezifischen Gewichte des Wassers, der Luft und des Baustoffes der Glocke der Druck errechnet und danach die Anzeige des zu eichenden Manometers korrigimt. Diese infolge der Verwendung von Wasser umständlich zu handhabende Einrichtung eignet sich lediglich zur Eichung vorn Manometern für verhältnismäßig niedrige Drücke, da bei hohen Drücken die Höhenunterschiede der Wasserspiegel innerhalb und außerhalb der Glocke so groß werden, daß die Einrichtung unmögliche Abmessungen annehmen würde.
  • Bei hohen Drücken werden daher andere Einrichtungen verwendet, die im wesentlichen aus einem in einem Zylinder laufenden Kolben bestehen, unter den der zu messende Druck geleitet wird und der durch Belastungsgewichte im Gleichgewicht gehalten wird. Aus dem Belastungsgewicht und dem Kolbenquerschnitt .ergibt sich der unter dem Kolben herrschende Druck. Für genaue Messungen ist es jedoch erforderlich, daß der Kolben einerseits ein möglichst geringes Spiel aufweist, andererseits aber mit möglichst geringer Reibung in dem Zylinder läuft. Zu diesem Zweck muß der Kolben mit großer Ge- nauigkeit und Sorgfalt eingeschliffen sein und während der Messung in Rotation versetzt werden. Diese Umstände bedingen einen verwickelten Aufbau und hohe Herstellungskosten sowie Handhahung durch geschultes Personal.
  • Endlich sind noch Eichwaagen bekannt, bei denen ein Luftstrom durch einen von einem Kolben veränderten Auslaßquerschnitt geleitet wird, wobei der Druqk unter dem Kolben durch Gewichtsbelastung des Kolbens ausgeglichen wird. Diese Belastung ist ein Maß für den auf den Kolbeneinwirkenden Druck, der von dem zu deichenden Manometer angezeigt wird. Auch diese Einrichtung ist verhältnismäßig umständlich im Aufbau und in der Handhabung und erfordert zum Betrieb außerdem .einen unter gleichbleib°ndemDruck zufließenden Druckluftstrom.
  • Gemäß der Erfindung wird die Eichwaage für Manometer gebildet durch einen innen oder außen von dem zu messenden Druck beaufschlagten Wellrohrkörper, der sich einerseits gegen ein festes Lager und andererseits auf die Lastseite einer an sich bekannten Waage stützt, bei der die Lage des Angriffspunktes der Last im Gleichgewichtszustand unverändert bleibt.
  • An sich ist es bekannt, mit Hilfe von Wellrohrkörpern Drücke zu messen, beispielsweise indem man den Wellrohrkörp.er mit einer Feder belastet und .die Änderung der Länge des Wellrohrkörpers als Maß für den Druck benutzt. Die Anzeige solcher Einrichtungen ist jedoch, wie bei allen Instrumenten, bei denen eine Feder .das Meßorgan ist, von der Temperaturabhängig und ändert sich mit der Zeit. Außerdem sind die Längenänderungen klein und müssen zwecks genügend genauer Ablesung vergrößert werden, wobei Ungenauigkeiten, die durch toten Gang, Reibung u. dgl. hervorgerufen werden, unvermeidlich sind. Hierzu kommt, daß sich die Eigenfederung des Wellrohrkörpers störend bemerkbar macht.
  • An sich ist es auch bekannt, den schädlichen Einfluß der Eigenelastizität von Dosenwandungen durch Überlagerung eines verstellbar,en Gewichtes aufzuheben. Durch die Anwendung dieser an sich bekannten Mittel auf Eichwaagen wird die obenerwähnte Vereinfachung erzielt.
  • Bei der Eichwaage nach der Erfindung kann die Eigenfederungskraft des Wellrohrkörpers vor der Messung durch Auflegen von Taragewichten oder durch Verstellung des festen Auflagers mittels einer Schraubvorrichtung äo. dgl. ausgeglichen werden. Bei der Messung wirkt dann auf die Waage die gleiche Federungskraft wie bei der Nulleinstellung, da die Länge des Wellrohrkörpers sich nicht ändert; die Eigenfederung geht also nicht als Fehler in das Meßergebnis .ein.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Eichwaage, bei der eise Wellrohrkörpera auf eine gleicharmige Balkenwaage b wirkt. Der dem zu eichenden Manometer h zugeführte zu messende Druck wird durch eine Leitung e in den Wellrohrkörpera geleitet. Dieser ist bei d fest gelagert, so daß auf die Waage nur die von ,dem Druck ausgeübte Kraft wirkt. Abb.2 zeigt eine Eichwaage, bei der die vom Wellrohrkörpera ausgeübte Kraft mittels einer ungleicharmigen Balkenwaage b mit Laufgewicht/ gemessen wird. Der Wellrohr-.kpera stützt sich gegen eine Schraubvorrichtunge, di, ,es gestattet, die Eigenfederung des Wellrohrkörpers a =auszugleichen.
  • Abb.3 zeigt eine Verbindung eines Wellrohrkörpers a mit einer Dezimalwaage b, die grundsätzlich wie das in Abb. i dargestellte Ausführungsbeispiel wirkt.
  • Abb. q. zeigt eine Eichwaage für Manometer zur Messung von Druckunterschieden und absoluten Drücken. Die bei d und d' fest ge- lagerten Wellrohrkörpera und a' sind mittels einer gemeinsamem Endplatte g miteinander verbunden, wobei jedoch ihre Innenräume voneinander getrennt sind. Durch Leitungen c und c' werden die beiden Drücke zugcleitet, deren Unterschied gemessen werden soll. Auf die Platteg wirkt dann eine dem Druckunterschied proportionale Kraft, die mittels der bei g mit den Wellrohrkörpern verbundenen Waage gemessen wird. Bei der Eichung von Manometern zur Messung von absoluten Drücken wird eileer der beiden Wellrohrkörperevakuiert.
  • Abb.5 und 6 zeigen Anordnungen, bei denen die Federungskörper außen von dem zu messenden Druck b.eaufschlagt werden.
  • Abb.7 zeigt eine Anordnung, bei der auf beiden Seiten der Waage b zwecks Eichung von Manometern für Druckunterschiede und absolute Drücke Wellrohrkörper a und a' angeordnet sind.
  • Der wirksame Querschnitt der Wellrohrkörper wird zweckmäßig indirekt durch Eichung mit einem Flüssigkeitsmanometer bestimmt. Das Eichergebnis ist ohne heiteres auf höhere Drücke übertragbar, da sich der wirksame Querschnitt der Federungskörper nicht ändert.

Claims (1)

  1. Pt1TGNTANSPRUCIi: Eichwaage für Manometer, gekennzeichnet durch einen innen oder außen von dem zu messenden Druck beaufschlagten Wellrohrkörper, der sich einerseits gegen ein festes Lager und andererseits auf die Lastseite einer an sich bekannten Waage stützt, bei der die Lage des Angriffspunktes der Last im Gleichgewichtszustand unverändert bleibt.
DEN37474D 1934-11-30 1934-11-30 Eichwaage fuer Manometer Expired DE669828C (de)

Priority Applications (1)

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DEN37474D DE669828C (de) 1934-11-30 1934-11-30 Eichwaage fuer Manometer

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DEN37474D DE669828C (de) 1934-11-30 1934-11-30 Eichwaage fuer Manometer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE669828C true DE669828C (de) 1939-01-05

Family

ID=7347524

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DEN37474D Expired DE669828C (de) 1934-11-30 1934-11-30 Eichwaage fuer Manometer

Country Status (1)

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DE (1) DE669828C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2658389A (en) * 1950-09-26 1953-11-10 Ivan D Eby Pressure responsive device for determining the depth of liquids
DE1100330B (de) * 1956-06-20 1961-02-23 Alfons Erbel Aus einer Kolbendruckwaage bestehende Vorrichtung zum Pruefen von Druckanzeigegeraeten
DE1171638B (de) * 1962-05-24 1964-06-04 Siemens Ag Vorrichtung zur gleichzeitigen Pruefung mehrerer Kraftmessdosen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2658389A (en) * 1950-09-26 1953-11-10 Ivan D Eby Pressure responsive device for determining the depth of liquids
DE1100330B (de) * 1956-06-20 1961-02-23 Alfons Erbel Aus einer Kolbendruckwaage bestehende Vorrichtung zum Pruefen von Druckanzeigegeraeten
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