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DE819559C - Schaltung fuer Leuchtstofflampen - Google Patents

Schaltung fuer Leuchtstofflampen

Info

Publication number
DE819559C
DE819559C DEP39049A DEP0039049A DE819559C DE 819559 C DE819559 C DE 819559C DE P39049 A DEP39049 A DE P39049A DE P0039049 A DEP0039049 A DE P0039049A DE 819559 C DE819559 C DE 819559C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
lamp
switched
choke coil
fluorescent lamps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP39049A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP39049A priority Critical patent/DE819559C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE819559C publication Critical patent/DE819559C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/16Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies
    • H05B41/18Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having a starting switch

Landscapes

  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

  • Bekanntlich können die Leuchtstofflampen nicht ohne weiteres an das Stromnetz angeschlossen werden. Hierzu benötigt man die Einschaltung einer Drosselspule als Strombegrenzungswiderstand und eines Glimmzünders, die die zur Zündung der Leuchtstofflampe erforderliche Zündspannung liefern.
  • Die notwendige Einschaltung einer Drosselspule hat einen erheblichen Nachteil zur Folge, weil durch sie Blindstrom erzeugt wird. Aus leicht verständlichen Gründen verlangen aber die Elektrizitätswerke für Beleuchtungsanlagen eine induktionsfreie Arbeitsentnahme. Nach bisher vergeblichen Versuchen, eine zufriedenstellende Lösung zu finden, kam zwischen Stromerzeuger und Stromabnehmer eine Einigung dahin gehend zustande, daß vor der Leuchtstofflampe außer der Drosselspule und dem Glimmzünder zusätzlich noch ein Ausgleichskondensator eingeschaltet werden muß. Dieser Ausgleichskondensator kann nicht die Bedürfnisse befriedigen, weil einmal der verlangte Leistungsfaktor nur annähernd erreicht wird und zum anderen .das Zusatzgerät die Gesamtkosten einer Leuchtstofflampe wesentlich erhöht.
  • Die aufgezeigten Schwierigkeiten und Nachteile zu beheben, hat die Erfindung zum Zweck. Sie schlägt eine vereinfachte Schaltung vor, deren Wesen sich insbesondere dadurch kennzeichnet, daß die Drosselspule ausschaltbar angeordnet ist und bei dieser Ausschaltung ein Ohmscher Widerstand in den Lampenstromkreis eingeschaltet wird.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise im Schema dargestellt.
  • Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die gestellte Aufgabe dann in einer idealen Weise gelöst wird, wenn es gelingt, bei einer beliebigen Anzahl von Leuchtstofflampen nur eine Drosselspule zu verwenden, den Ausgleichskondensator zum Fortfall zu bringen und trotzdem eine induktionsfreie Arbeitsentnahme zu verwirklichen.
  • Die Zeichnung stellt die Schaltung von acht nebeneinandergeschalteten Leuchtstofflampen i dar.
  • Nach bisheriger Auffassung können mehrere Lampen an nur einer Drosselspule in Nebeneinanderschaltung nicht betrieben werden, weil stets nur eine Lampe zündet. Letztere Tatsache nutzt die Erfindung. insofern aus, daß die Drosselspule kurz nach Zündung einer Lampe aus dem Stromkreis derselben ausgeschaltet wird, aber für die Zündung der nächsten Lampe zur Verfügung steht, wodurch die bereits gezündete Lampe zwangsläufig induktionsfrei Arbeit entnimmt. Auf diese Weise kann das Arbeitsspiel beliebig oft wiederholt werden, so daß entgegen der bisherigen Auffassung sich sehr wohl beliebig viele Lampen nur an einer Drosselspule anzünden lassen.
  • Hat eine Lampe gezündet, so wird aus diesem Stromkreis die Drosselspule 2 in an sich bekannter Weise ausgeschaltet und unmittelbar darauf ein Ohmscher Widerstand 5 eingeschaltet, was eine induktionsfreie Arbeitsentnahme gewährleistet. Als solcher Widerstand 5 kann erfindungsgemäß eine Glühlampe Verwendung finden. Es ist nicht erforderlich, sie in der Nähe der Leuchtstoff lampe anzuordnen. Demgemäß dienen die eine induktionsfreie Arbeitsentnahme gewährleistenden Glühlampen zur Kontrolle.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist jede Lampe durch eine ihrer Leistung entsprechende Feinsicherung 6 abgesichert. Hierdurch wird erreicht, daß eine Leuchtstofflampe ausfallen kann, ohne daß hierdurch der Betrieb der anderen Lampen in Mitleidenschaft gezogen wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung für Leuchtstofflämpen, die zu ihrer Zündung mit einer Drosselspule und einem Glimmzünder elektrisch verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselspule (2) ausschaltbar angeordnet ist und bei dieser Ausschaltung ein Ohmscher Widerstand (5) in den Lampenstromkreis eingeschaltet wird.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die ausschaltbare Drosselspule (2), der Glimmzünder (4) und der Ohmsche Widerstand (5) ohne einen Kondensator in den Lampenstromkreis eingeschaltet sind.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselspule (2) nach einer Abschaltung zum Zünden einer nächsten Leuchtstofflampe (i) Verwendung findet.
  4. 4. Schaltung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach Abschalten der Drosselspule (2) eine Glühlampe (5) als Ohmscher Widerstand in den Lampenstromkreis eingeschaltet wird.
  5. 5. Schaltung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Leuchtstofflampe (i) durch eine ihrer Leistung entsprechende Feinsicherung (6) abgesichert ist.
DEP39049A 1949-04-07 1949-04-07 Schaltung fuer Leuchtstofflampen Expired DE819559C (de)

Priority Applications (1)

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DEP39049A DE819559C (de) 1949-04-07 1949-04-07 Schaltung fuer Leuchtstofflampen

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DEP39049A DE819559C (de) 1949-04-07 1949-04-07 Schaltung fuer Leuchtstofflampen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE819559C true DE819559C (de) 1951-11-05

Family

ID=7376263

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DEP39049A Expired DE819559C (de) 1949-04-07 1949-04-07 Schaltung fuer Leuchtstofflampen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE819559C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1042116B (de) * 1952-07-19 1958-10-30 Siemens Ag Anordnung zum Zuenden von Niederspannungsleuchtstofflampen in Beleuchtungsanlagen
DE3224997A1 (de) * 1982-07-03 1984-01-05 Heinz-Dieter 6000 Frankfurt Schröder Stromregelung von leuchtstoffroehren

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1042116B (de) * 1952-07-19 1958-10-30 Siemens Ag Anordnung zum Zuenden von Niederspannungsleuchtstofflampen in Beleuchtungsanlagen
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