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DE819328C - Kalendervorrichtung zur Bestimmung der Empfaengnistage - Google Patents

Kalendervorrichtung zur Bestimmung der Empfaengnistage

Info

Publication number
DE819328C
DE819328C DEP10556A DEP0010556A DE819328C DE 819328 C DE819328 C DE 819328C DE P10556 A DEP10556 A DE P10556A DE P0010556 A DEP0010556 A DE P0010556A DE 819328 C DE819328 C DE 819328C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
days
slot
day
distance
calendar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP10556A
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Dr Med Durst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP10556A priority Critical patent/DE819328C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE819328C publication Critical patent/DE819328C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C3/00Arrangements for table look-up, e.g. menstruation table
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/002Details
    • G01B3/004Scales; Graduations
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G1/00Hand manipulated computing devices
    • G06G1/0005Hand manipulated computing devices characterised by a specific application

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • Medical Treatment And Welfare Office Work (AREA)

Description

  • Kalendervorrichtung zur Bestimmung der Empfängnistage Die Frfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Bestimmung eines nach regelmäßig wiederkehrenden Zeitpunkten, z. 13. denen der Menstruation, aufzuzeigenden Bereichs einiger aufeinanderfolgender Tage, insbesondere der Tage möglicher Empfängnis.
  • Nach den Ergebnissen der Forschungsarbeit des japanischen Gynäkologen Dr. Kyasaka Ogino und von Professor Dr. Hermann K n a u s steht fest, daß der Bereich der möglichen Befruchtung \veit kleiner ist. als man bisher annahm, und Zeitfolgen @,on einigen Tagen nach der einen und vor der nächsten Periode für die Empfängnis ungeeignet sind, da das für die Befruchtung im Eierstock herangereifte Ei stets nur am r_5. Tag vor Begiiiir der neuen Regel und nur für wenige Stunden befruchtbar ist. :1n bestimmten Tagen nach der einen und vor der folgenden Regel ist eine Empfängnis also unmöglich, während sie in einem Bereich einiger Tage dazwischen, der aus Sicherheitsgründen mit meistens 7 Tagen angenommen wird, möglich ist.
  • Um nun diese Tage möglicher Empfängnis aufzuzeigen, die je nachdem zu wählen oder zu meiden sind, schafft die Erfindung eine Kalendervorrichtung, die außer aus einem Kalender, der die Tage des Jahres in einer fortlaufenden Reihe zeigt und der in einzelne Teilstücke von zwei Monatsbereichen und mehr unterteilt sein kann, aus einer auf ihn aufzulegenden streifenförmigen Schablone besteht, die am oberen Teil einen einem Tag des Kalenders, nämlich dem Tag des Beginns einer Regel, entsprechenden Schlitz besitzt und eine Skala trägt, die die äußerst möglichen Grenzen des Bereichs umfaßt. Vorzugsweise besteht die Skala aus zwei nebeneinander angeordneten Zahlenreihen, die möglichen Zahlen des frühesten und des spätesten Beginns der folgenden Periode gegeneinander aus den erwähnten Sidherheitsgründen um 6 Tage verschoben.
  • Innerhalb dieser Skala ist nach dem individuellen Bereich der erstmögliche und der letztmögliche Tag des Beginns der Regel festzustellen und eine Öffnung zu schaffen, im einfachsten Falle durch Ausschneiden, die diese Tage und die dazwischenliegenden umfaßt. Eine solche Schablone mit einer rechteckigen Öffnung, die nach Länge und Abstand von dem Schlitz dem individuell festzustellenden Bereich anpaßbar bzw. angepaßt ist, deckt dann beim Auflegen auf die Kalenderunterlage derart, daß der Schlitz am oberen Ende den Tag des Beginns der letzten Regel offenläßt, mit seiner öffnung den Bereich der Tage möglicher Empfängnis auf.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die streifenförmige Schablone mit einer durch zwei Schieber abdeckbaren Öffnung versehen, die dem weitestmöglichen Bereich entspricht. Dabei sind die beiden Skalen an den Rändern angeordnet. Oben und unten wird dabei durch die Schieber so weit abgedeckt, daß lediglich der festgestellte Bereich offenbleibt.
  • Weitere Einzelheiten gehen aus der Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsform hervor.
  • Fig. i zeigt in Draufsicht einen Schablonenstreifen mit der Skala; Fig.2 zeigt ebenfalls in Draufsicht den Schablonenstreifen mit Öffnung und zwei Schiebern, während Fig.3 in Seitenansicht eine Einzelheit einer Schieberführung zeigt.
  • Der Schablonenstreifen i trägt an seinem oberen Teil einen Schlitz 2, der einem Tag der (nicht dargestellten) Kalenderunterlage entspricht, und eine Skala aus zwei Zahlenreihen 3 und 4, von denen die Reihe 3 die Ziffern 2o Ende bis 34 Ende und die Reihe 4 die Ziffern 2o Anfang bis 34 Anfang trägt, die so gegeneinander angeordnet sind, daß 26 Anfang und 2o Ende auf gleicher Höhe liegen.
  • Zur Feststellung des individuellen Bereichs und also des Abstandes der Öffnung vom Schlitz und seiner Größe ist zunächst die Regelfolge festzustellen, das ist der Abstand zwischen zwei Regelblutungen, gerechnet vom Tag des Einsetzens der Blutung bis zum Tag vor Einsetzen der nächsten Regel einschließlich. Zur Sicherheit 6 Monate beobachten, indem in einem beliebigen Kalender jeweils der i. Tag der neuen Regel angestrichen wird.
  • Dabei wird festgestellt: i. Regelfolge ist gleichbleibend. Beispiel: Einsetzen der Regel am i. i., Anfang der nächsten Regel am 29. 1., Einsetzen der folgenden Regeln immer wieder am 29. Tag. Hier besteht also eine gleichbleibende Regelfolge von 28 Tagen.
  • 2. Regelfolge ist schwankend. Beispiel: i. Regelblutung am 1. 1., 2. am 25. 1., 3. am 22. z. Beim erstenmal beträgt die Regelfolge 24 Tage, beim zweitenmal 27 Tage. Vorausgesetzt, daß auch die weiteren Regelfolgen sich innerhalb dieser Tage halten, besteht hier eine Regelfolge von 24 bis 27 Tagen.
  • Ist die Regelfolge festgestellt, so ergibt sich der individuelleBereich bei einer stets gleichbleibenden Regelfolge von 28 Tagen von 28 Anfang bis 28 Ende, einschließlich dieser Tage: die Öffnung hat dann diesen Bereich zu umfassen. Bei einer Regelfolge von 26 bis 29 Tagen umfaßt der Bereich Anfang 26 bis Ende 29, einschließlich dieser Ziffern.
  • Wird die Schablone mit einer so bemessenen, z. B. durch Ausschneiden hergestellten Öffnung auf die Kalenderunterlage so aufgelegt, daß der Schlitz 2 den Tag der letzten Regel offenläßt, so erscheint in der Öffnung 5 der Bereich der Tage möglicher Empfängnis, die in der Kalenderunterlage oder in einem besonderen Kalender angemerkt werden können.
  • In der in Fig. 2 dargestellten Schablone sind die Zahlenreihen 3 und 4 rechts und links am Rande der Schablone neben der Öffnung 5 angebracht. Die Schieber 6 und 7 werden unter Beachtung der oben gegebenenRegeln so verschoben, daß der bestimmte Bereich frei bleibt.
  • Die Schieber haben Fortsätze 8, die mit einer Umbiegung 9 (Fig. 3) um den Schablonenrand herumgreifen, so daß sie leicht nach oben und unten geschoben werden können.
  • Da die Öffnung 5 mindestens 7 Tage der Skala entspricht, genügt für die Schieber die Höhe von 7 Tagen, da es nicht zu Irrtümern führen kann, wenn oberhalb des oberen und unterhalb des unteren Schiebers freie Stellen erscheinen. Dies kann vermieden werden, wenn die Schieber je die Höhe von 14 Tagen haben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Bestimmung eines nach regelmäßig wiederkehrenden Zeitpunkten aufzuzeigendenBereichs einiger aufeinanderfolgender Tage, insbesondere zur Bestimmung der Tage möglicher Empfängnis nach dem Zeitpunkt der Menstruation, bestehend aus einem die Tage des Jahres in einer fortlaufenden Reihe zeigenden, gegebenenfalls in größere Teilstücke von zwei Monatsbereichen und mehr unterteilten Kalender und einer auf ihn aufzulegenden streifenförmigen Schablone mit einem einem Tag der Kalenderunterlage entsprechenden Schlitz am oberen Teil, einer die äußerst möglichen Grenzen des variablen Bereichs und dessen variablen Abstand vom Schlitz umfassenden Skala sowie einer innerhalb dieser Skala gemäß dem individuell festzustellenden Bereich nach Länge und Abstand von dem Schlitz änderbar anzuordnenden rechteckigen, beim Auflegen des Schlitzes auf das Zeitpunktdatum, z. B. den Tag des Beginns der letzten Menstruation auf der Kalenderunterlage, den Bereich der Tage, z. B. der möglichen Empfängnis, in der Kalenderunterlage aufdeckenden Öffnung.
  2. 2. Vorrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Beginn und das Ende des Bereichs vorgesehenen Skalen, deren festzustellende Daten den Abstand der Oberkante von dem Tagesschlitz (2) und den Abstand von der Unterkante bestimmen, um 6 Tage gegeneinander versetzt nebeneinander angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die streifenförmige, mit einem Tagesschlitz am oberen Ende versehene Schablone eine durch zwei Schieber veränderbare rechteckige Öffnung, die zwischen den Skalen angebracht ist, aufweist.
DEP10556A 1948-10-02 1948-10-02 Kalendervorrichtung zur Bestimmung der Empfaengnistage Expired DE819328C (de)

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DE819328C true DE819328C (de) 1951-10-31

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