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DE2949087C2 - - Google Patents

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Publication number
DE2949087C2
DE2949087C2 DE2949087A DE2949087A DE2949087C2 DE 2949087 C2 DE2949087 C2 DE 2949087C2 DE 2949087 A DE2949087 A DE 2949087A DE 2949087 A DE2949087 A DE 2949087A DE 2949087 C2 DE2949087 C2 DE 2949087C2
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DE
Germany
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DE2949087A
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Otfried Dipl.-Volksw. Dr. 8000 Muenchen De Hatzold
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Individual
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C3/00Arrangements for table look-up, e.g. menstruation table

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  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)
  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Berechnungstafel zur Geburten­ planung mit einer Führungsplatte mit einer Anzahl von paralle­ len Führungen, in denen je ein Felder für aufeinanderfolgende Tage wenigstens zweier Monate enthaltender Schieber längsver­ schiebbar geführt ist, und mit einer auf der Führungsplatte befestigten Deckplatte, die über den Schiebern Fenster aufweist.
Aus dem DE-GM 78 34 429 ist eine derartige Berechnungstafel zur Geburtenplanung bekannt, die eine Führungsplatte mit einer Anzahl von parallelen Führungen aufweist, in denen je ein Schieber mit Feldern für aufeinanderfolgende Tage wenigstens zweier Monate längsverschiebbar geführt ist. Auf der Führungsplatte ist eine Deckplatte befestigt, die über den Schiebern Fenster aufweist.
Diese Berechnungstafel geht davon aus, daß die Empfängnis­ wahrscheinlichkeit für Mädchen zwei Tage vor dem Eisprung, diejenige für Jungen dagegen einen Tag nach dem Einsprung am größten ist. Dies wird daraus geschlossen, daß männlich- bestimmende Samenfäden schneller zum Ei wandern als weiblich-bestimmende, weiblich-bestimmende aber länger, und zwar etwa zwei Tage lang befruchtungsfähig bleiben. Bei einem Verkehr zwei Tage vor dem Eisprung ist es daher wahrscheinlich, daß die länger lebenden, weiblich-bestimmen­ den Samenfäden noch im befruchtungsfähigen Zustand auf das Ei treffen, während zu diesem Zeitpunkt die männlich- bestimmenden Samenfäden nicht mehr befruchtungsfähig sind. Andererseits erreichen bei einem Verkehr einen Tag nach dem Eisprung die schnelleren männlich-bestimmenden Samenfäden schneller das Ei, das nur etwa einen Tag befruchtungsfähig ist. An den übrigen, um den Eisprung herum liegenden Tagen entscheidet der Zufall über das Geschlecht des Kindes.
Trotz dieser Erkenntnis ist die genaue Geschlechtsplanung schwierig, da der Tag des Eisprungs nicht zuverlässig vorher­ bestimmt werden kann. Dies gilt besonders bei schwankender Zykluslänge.
Insoweit schafft die Berechnungstafel des genannten DE-GM eine gewisse Erleichterung, da sie es gestattet, die Daten des Beginns zweier aufeinanderfolgender Regelblutungen und des zwischen diesen liegenden Eisprungs festzuhalten und durch Verschiebung der Schieber zu erreichen, daß der Schwankungs­ bereich der Zykluslänge und des Tages des Eisprungs ohne weiteres erkennbar wird. Die daraus ermittelten Werte können als typische Werte einer Frau für die Zukunft zugrundegelegt werden. Durch Striche oder Markierungen für den Eisprung und die Empfängniswahrscheinlichkeit für Mädchen oder Jungen kann die Berechnungstafel für die Zukunft unter Verwendung neuer Schieber nutzbar gemacht werden. Die bekannte Berechnungstafel stellt daher durchaus ein nützliches Hilfsmittel dar, erfordert aber von der Benutzerin erhebliche Aufmerksamkeit, da sie durch eine Reihe von Überlegungen und Anfertigen von Strichen und Markierungen den Bereich des Eisprungs selbst ermitteln muß.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Berech­ nungstafel zu schaffen, die ohne jegliche Berechnungen einen Überblick über die empfangsbereiten und empfängnisfreien Tage, den Zeitraum des Eisprungs und die Empfängniswahr­ scheinlichkeit für Mädchen oder Jungen gibt und von der Benutzerin lediglich mechanische Handgriffe, jedoch keine weiteren Überlegungen erfordert.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Berechnungstafel, die gekennzeichnet ist durch die Kombination folgender Merkmale:
  • - die Führungen weisen jeweils einen in einer senkrecht zu den Führungen verlaufenden Linie liegenden Anschlag auf der Seite absteigender Tagesfolge auf,
  • - die Schieber sind zwischen den Feldern abtrennbar,
  • - es ist eine zusätzliche Markierungs-Führung vorgesehen, über der die Deckplatte ein Fenster im Abstand von fünfzehn Tagesfeldern zu einem in aufsteigender Tagesfolge angeordneten Markierungspunkt aufweist,
  • - zwei streifenförmige, senkrecht zu den Führungen ver­ laufende Markierungsschieber sind über der Anordnung aus Führungsplatte und Deckplatte verschiebbar angeordnet, deren in bezug auf die Tagesfolge der Schieber abwärts gelegener zwei in Abstand von zwei Tagesfeldern quer über die Führungen verlaufende Fenster und deren aufwärts gelegener ein quer über die Führungen verlaufendes Fenster in der Breite jeweils eines Tagesfeldes aufweist.
Aus der US-PS 37 19 806 ist eine Tafel mit einer Führungs­ platte mit einer Anzahl von parallelen Führungen bekannt, in denen je ein Schieber längsverschiebbar geführt ist. Zwei streifenförmige, senkrecht zu den Führungen verlaufende Markierungsschieber sind über die Führung hinweg verschiebbar. Ein weiterer Bezug zur vorliegenden Erfindung besteht nicht. Aus der US-PS 29 85 367 ist ein Markierungsschieber mit Fenstern an sich bekannt. Auch hier besteht kein weiterer Bezug zur erfindungsgemäßen Berechnungstafel.
Diese Berechnungstafel geht von der Erkenntnis aus, daß trotz unterschiedlicher Zykluslängen der Eisprung bei allen Frauen außerordentlich regelmäßig im Abstand von fünfzehn Tagen vor dem nachfolgenden Menstruations­ beginn stattfindet. Sobald dieser erste Tag des Men­ struationsbeginns feststeht, läßt sich mit hoher Si­ cherheit der Tag des vorangegangenen Eisprungs ermit­ teln. Zu diesem Zweck ist die Markierungs-Führung vor­ gesehen, in die jeweils ein Schieber eingeschoben werden kann. Nachdem der erste Tag der Regelblutung auf dem Schieber markiert worden ist, wird dieser mit dem vor­ gegebenen Markierungspunkt in Deckung gebracht und in dem im Abstand von fünfzehn Tagesfeldern in absteigender Tagesfolge liegenden Fenster wird der Tag des Eisprungs mit einem Bleistift oder dgl. markiert.
Da jeder Schieber die Tagesfelder wenigstens zweier aufeinanderfolgender Monate aufnimmt, besteht die Mög­ lichkeit, auf jedem Schieber den Beginn zweier aufein­ anderfolgender Regelblutungen und - mit Hilfe der Mar­ kierungs-Führung - den Tag des zwischen diesen liegen­ den Eisprungs festzuhalten.
Zur weiteren Erleichterung ist es im Gegensatz zu dem DE-GM 78 34 429 nicht erforderlich, den Beginn der ersten Regel­ blutung auf jedem Schieber durch Verschieben der Schie­ ber über die gesamte Tafel hinweg in Deckung zu brin­ gen. Vielmehr bestehen die Schieber aus zwischen den Feldern abtrennbarem, abreißbarem oder schneidbarem Material, wie etwa Karton, ggf. mit Perforationslinie oder dgl. zwischen den Feldern, so daß die Schieber un­ mittelbar vor dem Tagesfeld des ersten festgehaltenen Menstruationsbeginns abgetrennt werden können. Da die Führungen ein über alle Führungen hinweg in einer Linie liegenden Anschlag aufweisen, ergibt sich automatisch eine Ausrichtung aller im Laufe der Zeit markierten Schieber, bei der die Tage des ersten Menstruationsbe­ ginns auf jedem Schieber in einer senkrecht zu den Füh­ rungen verlaufenden Linie liegen.
Nachdem eine Anzahl von Schiebern in der beschriebenen Weise markiert und eingeschoben worden sind, liegen die Eisprung-Tage wegen der in der Regel unregelmäßigen Zy­ klus-Länge nicht in einer senkrecht zu den Führungen ver­ laufenden Linie, sondern in einem Feld, das die Breite von mehreren Tagesfeldern einnehmen kann.
Auf der Berechnungstafel befinden sich zwei streifenför­ mige Markierungsschieber, die senkrecht über die Führungen hinweg verlaufen. Zur Vereinfachung der weiteren Be­ schreibung soll davon ausgegangen werden, daß die Füh­ rungen waagerecht liegen und die Schieber Tagesfelder mit von links nach rechts aufsteigender Tagesfolge ent­ halten, sowie daß die Markierungsschieber senkrecht ver­ laufen. Es ist jedoch erkennbar, daß die Führungen und entsprechend die Markierungsschieber in jeder beliebigen Richtung verlaufen können.
Der linke oder auf der Seite absteigender Tagesfolge liegende Markierungsschieber weist ein rechtes, senk­ recht über die Führungen verlaufendes, die Breite eines Tagesfeldes aufweisendes Fenster auf, das mit dem frü­ hesten Eisprung-Tag in Deckung gebracht wird. Der rech­ te Markierungsfühler weist nur ein schmales Fenster auf, das mit dem spätesten Eisprung-Tag auf der Berechnungs­ tafel in Deckung gebracht wird. Zwischen den beiden Fenstern der Markierungsschieber erstreckt sich daher das Feld der bisher eingetretenen und daher auf für die Zukunft wahrscheinlichen Eisprung-Tage.
Der linke Markierungsschieber weist im Abstand von zwei Tagesfeldern links von dem genannten schmalen Fenster ein weiteres Fenster in der Breite eines Tagesfeldes auf, das die Tage auf den Schiebern anzeigt, die um zwei Tage vor dem frühest möglichen Eisprung liegen und damit Empfängiswahrscheinlichkeit für Mädchen an­ zeigen. Der rechte Markierungsschieber weist nur ein schmales Fenster auf, in dem sich zugleich die spätes­ ten Eisprung-Tage sowie diejenigen Tage befinden, an denen Empfängniswahrscheinlichkeit für Jungen besteht.
Auf dem linken Markierungsschieber befindet sich im Ab­ stand von drei Tagesfeldern ein breites, z. B. zwölf Tagesfel­ der überdeckendes Fenster, das empfängnisfreie Tage anzeigt. Ein entsprechendes Fenster befindet sich auf dem rechten Schieber im Abstand von drei Tagesfeldern rechts von dem schmalen Fenster mit einer Breite von z. B. vierzehn Tagesfeldern.
Sofern die Deckplatte und die Markierungsschieber aus undurchsichtigem Material bestehen, sind die zuvor er­ wähnten Fenster in das Material eingeschnitten. Bei Ver­ wendung von durchsichtigem Material müssen die Fenster auf dem Markierungsschieber nicht ausgeschnitten sein, sondern es reicht aus, sie durch Umrahmungen, transpa­ renten Farbaufdruck oder dgl. zu markieren.
Anschließend soll ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert werden.
Die einzige Figur zeigt eine Draufsicht auf eine sche­ matisch dargestellte Berechnungstafel.
Die Berechnungstafel befindet sich auf einer im darge­ stellten Beispiel rechteckigen Führungsplatte 10 aus Karton, Kunststoff oder dgl. Auf der Führungsplatte 10 befindet sich eine in der Zeichnung nicht näher dar­ gestellte Deckplatte 12, die vorzugsweise mit der Füh­ rungsplatte zu einer Einheit verbunden, beispielsweise verklebt ist. Auf der Führungsplatte befinden sich eine Anzahl von parallelen, im dargestellten Beispiel waage­ rechten und untereinander liegenden Führungen 14, 16, 18, 20, die in der Zeichnung nur zum Teil dargestellt sind. Beispielsweise sind vierundzwanzig Führungen für die Monate von zwei Jahren vorgesehen. Die Führungen können dadurch verwirklicht werden, daß die Deckplatte im Be­ reich der Führungsbahnen angehoben ist, also beispiels­ weise als tiefgezogene, ggf. durchsichtige Kunststoffolie ausgebildet ist. Alle Führungen 14, 16, 18, 20 weisen an ihrem linken Ende einen in einer senkrecht zu allen Führungen verlaufenden Linie liegenden Anschlag 22 auf, so daß Schieber 24, 26 bis zu diesem Anschlag von rechts her in die Führungen eingeschoben werden können.
Die Schieber 24, 26, die der Führungsplatte beigegeben werden, sind in einzelne Tagesfelder 28, 30, 32 unterteilt und nehmen in diesen Tagesfeldern die Daten aufeinander folgender Tage von wenigstens zwei aufeinander folgen­ den Monaten eines bestimmten Jahres auf. Im dargestell­ ten Beispiel soll davon ausgegangen werden, daß die Tage von links nach rechts in fortlaufender Reihenfolge angegeben sind. Der auf einem Schieber rechts erschei­ nende Monat kehrt jeweils auf einem anderen Schieber links wieder. Jede Führung und jeder Schieber dient also nur zur Auswertung eines Zyklus der Benutzerin.
Wenn die Berechnungstafel in Benutzung genommen wird, wird der erste Tag der ersten eintretenden Regelblutung in dem linken Monat eines geeigneten Schiebers vermerkt, wie es etwa durch das Kreuz in dem Tagesfeld 28 ange­ deutet ist. Sodann wird der erste Tag der nächsten Re­ gelblutung durch das rechts auf dem Schieber 24 er­ scheinende Kreuz markiert. Der Schieber 24 wird sodann in eine Markierungs-Führung 34 eingeschoben, die außer­ halb des Feldes der übrigen Führungen auf der Führungs­ platte vorgesehen ist. Die Markierungs-Führung 34 weist im dargestellten Beispiel eine rechteckige Markierung 36 und in einem Abstand nach links zu dieser, der fünf­ zehn Tagesfeldern entspricht, ein Fenster 38 auf, das die Deckplatte 12 durchdringt. Die Benutzerin bringt das rechte Kreuz auf dem Schieber 24 mit der Markierung 36 in Deckung und zeichnet sodann einen auf dem Schie­ ber 24 gezeigten Kreis in dem Fenster 38 auf dem Schieber. Da der Eisprung regelmäßig fünfzehn Tage vor dem Beginn der nächsten Regelblutung stattfindet, gibt dieser Kreis den Tag des Eisprungs wieder.
Anschließend wird der Schieber links von dem linken Kreuz abgetrennt oder abgeschnitten und in die Führung 14 bis gegen den Anschlag 22 eingeschoben.
Entsprechend wird mit dem nächsten Schieber 26 verfah­ ren, wobei erkennbar ist, daß im dort festgehaltenen Fal­ le der Zyklus um drei Tage länger gewesen ist, so daß sich auch der Kreis, der den Eisprung wiedergibt, um drei Tagesfelder nach rechts verschoben hat.
Wenn in dieser Weise über mehrere Monate verfahren wird, ergibt sich ein Streubereich des Eisprungs von einigen Tagesfeldern, der den Schluß zuläßt, daß der Eisprung auch in Zukunft innerhalb dieses Streubereichs, bezogen auf den Beginn der vorangegangenen Regelblutung verblei­ ben wird.
Quer über die Anordnung aus Führungsplatte und Deckplat­ te, d. h. parallel zur Längsrichtung der Führungen sind zwei Markierungsschieber 40 und 42 verschiebbar, die sich streifenförmig senkrecht zu den Führungen erstrec­ ken. Der links dargestellte Markierungsschieber 40 weist entlang seinem rechten Rand ein schmales Fenster 44 in der Breite eines Tagesfeldes auf. An dem gegenüberlie­ genden linken Rand des rechten Markierungsschiebers 42 befindet sich ein entsprechend geformtes und dimensio­ niertes Fenster 46. Die Fenster 44, 46 erstrecken sich über sämtliche Führungen 14, 16, 18, 20. Sofern die Markie­ rungsschieber 40, 42 aus durchsichtigem Material beste­ hen, müssen die Fenster 44, 46 nicht ausgeschnitten, son­ dern lediglich durch Umrahmungen, durchsichtige Farb­ aufdrucke oder dgl. markiert sein. Die Markierungsschie­ ber 40, 42 werden derart verschoben, daß die Fenster 44, 46 den am weitestens links bzw. am weitesten rechts lie­ genden Eisprung der beobachteten Monate erfassen. Es kann also davon ausgegangen werden, daß sich der Ei­ sprung auch in Zukunft innerhalb des durch die Fenster 44, 46 begrenzten Feldes halten wird. Es besteht also die Möglichkeit, bei einem neu eingeführten Schieber, auf dem lediglich das linke Kreuz für den Zyklusbeginn vermerkt worden ist, den Bereich des Eisprungs mit hoher Wahrscheinlichkeit vorherzusagen.
Geht man nun davon aus, daß zwei Tage vor dem Eisprung Empfängniswahrscheinlichkeit für Mädchen besteht, so ergibt sich, daß der Empfang eines Jungen nur an einem Tage ausgeschlossen werden kann, der im Abstand von zwei Tagen vor dem frühest möglichen Eisprung liegt, und daß es an diesem Tage mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Empfängnis eines Mädchens kommt oder die Empfängnis aus­ bleibt. Zu diesem Zweck ist in dem linken Markierungs­ schieber 40 im Abstand von zwei Tagesfeldern links von dem Fenster 44 ein weiteres Fenster 48 vorgesehen, das ebenfalls die Breite eines Tagesfeldes aufweist und sich über alle Führungen erstreckt. Dieses Fenster 48 kann beispielsweise durch einen rosa-farbenen, aufge­ druckten Streifen als Mädchen-Feld symbolisiert werden.
Andererseits kann an dem Tag die Empfängnis eines Jungen mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartet und die eines Mädchens aus­ geschlossen werden, an dem der Eisprung spätestens ein­ treten kann. Diese Tage erscheinen daher zugleich in dem Fenster 46, das die spätesten ermittelten Eisprung- Tage enthält.
Zwei weitere, über eine ganze Reihe von Tagesfeldern hinweggehende Fenster 50 und 52 verlaufen parallel zu den genannten Fenstern 44, 46, 48 im Abstand von drei Ta­ gen links bzw. rechts zu den Fenstern 48, 46. Diese Fen­ ster 50, 52 enthalten diejenigen Tage, in denen eine Empfängnis ausgeschlossen ist. Über wie viele Tage hin­ weg diese Fenster 50, 52 zur Ermittlung von empfängnis­ freien Tagen herangezogen werden können, hängt von der Länge des Zyklus ab. In jedem Falle gilt aber die dem Bereich des Eisprungs zugewandte Grenzlinie, also die rechte Linie des Fensters 50 und die linke Linie des Fensters 52.
Sofern in der vorangegangenen Beschreibung von einem Abstand von zwei Tagesfeldern, drei Tagesfeldern etc. die Rede ist, bezieht sich dies nicht auf eine Anzahl von freien Zwischenfeldern, sondern die zahlenmäßige Differenz zwischen den Tagesdaten der Tagesfelder. Bei­ spielsweise liegt im Sinne dieser Terminologie der 12. November in einem Abstand von einem Tagesfeld zu dem 13. und von zwei Tagesfeldern zu dem 14. November.
Im dargestellten Beispiel befindet sich oberhalb der Führungen 14, 16, 18, 20 und parallel zu diesen eine Zif­ fernleiste 54, die in einzelne Tagesfelder entsprechend den Schiebern 24, 26 unterteilt ist und die Ziffern 1 bis 45 in aufsteigender Reihenfolge enthält. Diese Zif­ fernleiste gestattet die unmittelbare Ermittlung der Zykluslänge ohne Umrechnung des Kalenderdatums in ein­ zelne Tage.
Die erfindungsgemäße Berechnungstafel kann also in glei­ cher Weise zur Geschlechtsplanung wie zur Empfängnis­ verhütung verwendet werden.

Claims (9)

1. Berechnungstafel zur Geburtenplanung mit einer Führungsplatte mit einer Anzahl von parallelen Führungen, in denen je ein Felder für aufeinanderfolgende Tage wenigstens zweier Monate enthaltender Schieber längsver­ schiebbar geführt ist, und mit einer auf der Führungs­ platte befestigten Deckplatte, die über den Schiebern Fenster aufweist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
  • - die Führungen (14, 16, 18, 20) weisen jeweils einen in einer senkrecht zu den Führungen verlaufenden Linie liegenden Anschlag (22) auf der Seite absteigender Tagesfolge auf,
  • - die Schieber (24, 26) sind zwischen den Feldern (28, 30, 32) abtrennbar,
  • - es ist eine zusätzliche Markierungs-Führung (34) vorge­ sehen, über der die Deckplatte (12) ein Fenster (38) im Abstand von fünfzehn Tagesfeldern zu einem in aufsteigender Tagesfolge angeordneten Markierungspunkt (36) aufweist,
  • - zwei streifenförmige, senkrecht zu den Führungen (14, 16, 18, 20) verlaufende Markierungsschieber (40, 42) sind über der Anordnung aus Führungsplatte (10) und Deckplatte (12) verschiebbar angeordnet, deren in bezug auf die Tagesfolge der Schieber (24, 26) abwärts gelegener (40) zwei in Abstand von zwei Tagesfeldern quer über die Führungen (14, 16, 18, 20) verlaufende Fenster (44, 48) und deren aufwärts gelegener (42) ein quer über die Führungen verlaufendes Fenster (46) in der Breite jeweils eines Tagesfeldes (28, 30, 32) aufweist.
2. Berechnungstafel nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Deckplatte (12) ins­ gesamt aus durchsichtigem Material hergestellt ist.
3. Berechnungstafel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte (12) eine über den Führungen (14, 16, 18, 20, 34) zur Aufnahme der Schieber (24, 26) angehobene, gezogene Kunststoffolie ist, die in den nicht angehobenen Bereichen mit der Führungsplatte (10) verbunden ist.
4. Berechnungstafel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs­ platte (10) aus Karton, Pappe, Kunststoff oder dgl. besteht.
5. Berechnungstafel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber (24, 26) aus Karton, Pappe, Kunststoff oder dgl. be­ stehen.
6. Berechnungstafel nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungsschieber (40, 42) aus durchsichtigem Material bestehen und daß die Fenster ( 44, 46, 48, 50, 52) als durchsichtig-farbige Aufdrucke und/oder eingerahmte Felder ausgebildet sind.
7. Berechnungstafel nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der in bezug auf die Tagesfolge abwärts gelegene Markierungs­ schieber (40) in tages-abwärts gelegenem Abstand von drei Ta­ gesfeldern zu dem abwärts gelegenen Fenster (48) ein die Breite von mehreren Tagesfeldern einnehmendes, quer zu den Führungen (14, 16, 18, 20) verlaufendes Fenster (50) auf­ weist.
8. Berechnungstafel nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der in bezug auf die Tagesfolge aufwärts gelegene Markierungsschie­ ber (42) in tages-aufwärts gelegenem Abstand von drei Tages­ feldern zu dem Fenster (46) ein die Breite von mehreren Tagesfeldern einnehmendes, quer zu den Führungen (14, 16, 18, 20) verlaufendes Fenster (52) aufweist.
9. Berechnungstafel nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Berechnungstafel vierundzwanzig Führungen (14, 16, 18, 20) vorgesehen sind.
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