DE2949087C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Berechnungstafel zur Geburten
planung mit einer Führungsplatte mit einer Anzahl von paralle
len Führungen, in denen je ein Felder für aufeinanderfolgende
Tage wenigstens zweier Monate enthaltender Schieber längsver
schiebbar geführt ist, und mit einer auf der Führungsplatte
befestigten Deckplatte, die über den Schiebern Fenster aufweist.
Aus dem DE-GM 78 34 429 ist eine derartige Berechnungstafel zur
Geburtenplanung bekannt, die eine Führungsplatte mit einer
Anzahl von parallelen Führungen aufweist, in denen je ein
Schieber mit Feldern für aufeinanderfolgende Tage wenigstens
zweier Monate längsverschiebbar geführt ist. Auf der
Führungsplatte ist eine Deckplatte befestigt, die über den
Schiebern Fenster aufweist.
Diese Berechnungstafel geht davon aus, daß die Empfängnis
wahrscheinlichkeit für Mädchen zwei Tage vor dem Eisprung,
diejenige für Jungen dagegen einen Tag nach dem Einsprung
am größten ist. Dies wird daraus geschlossen, daß männlich-
bestimmende Samenfäden schneller zum Ei wandern als
weiblich-bestimmende, weiblich-bestimmende aber länger,
und zwar etwa zwei Tage lang befruchtungsfähig bleiben.
Bei einem Verkehr zwei Tage vor dem Eisprung ist es daher
wahrscheinlich, daß die länger lebenden, weiblich-bestimmen
den Samenfäden noch im befruchtungsfähigen Zustand auf das
Ei treffen, während zu diesem Zeitpunkt die männlich-
bestimmenden Samenfäden nicht mehr befruchtungsfähig sind.
Andererseits erreichen bei einem Verkehr einen Tag nach dem
Eisprung die schnelleren männlich-bestimmenden Samenfäden
schneller das Ei, das nur etwa einen Tag befruchtungsfähig
ist. An den übrigen, um den Eisprung herum liegenden Tagen
entscheidet der Zufall über das Geschlecht des Kindes.
Trotz dieser Erkenntnis ist die genaue Geschlechtsplanung
schwierig, da der Tag des Eisprungs nicht zuverlässig vorher
bestimmt werden kann. Dies gilt besonders bei schwankender
Zykluslänge.
Insoweit schafft die Berechnungstafel des genannten DE-GM
eine gewisse Erleichterung, da sie es gestattet, die Daten
des Beginns zweier aufeinanderfolgender Regelblutungen und des
zwischen diesen liegenden Eisprungs festzuhalten und durch
Verschiebung der Schieber zu erreichen, daß der Schwankungs
bereich der Zykluslänge und des Tages des Eisprungs ohne
weiteres erkennbar wird. Die daraus ermittelten Werte können
als typische Werte einer Frau für die Zukunft zugrundegelegt
werden. Durch Striche oder Markierungen für den Eisprung und
die Empfängniswahrscheinlichkeit für Mädchen oder Jungen kann
die Berechnungstafel für die Zukunft unter Verwendung neuer
Schieber nutzbar gemacht werden. Die bekannte Berechnungstafel
stellt daher durchaus ein nützliches Hilfsmittel dar, erfordert
aber von der Benutzerin erhebliche Aufmerksamkeit, da sie durch
eine Reihe von Überlegungen und Anfertigen von Strichen und
Markierungen den Bereich des Eisprungs selbst ermitteln muß.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Berech
nungstafel zu schaffen, die ohne jegliche Berechnungen einen
Überblick über die empfangsbereiten und empfängnisfreien
Tage, den Zeitraum des Eisprungs und die Empfängniswahr
scheinlichkeit für Mädchen oder Jungen gibt und von der
Benutzerin lediglich mechanische Handgriffe, jedoch keine
weiteren Überlegungen erfordert.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Berechnungstafel, die
gekennzeichnet ist durch die Kombination folgender Merkmale:
- - die Führungen weisen jeweils einen in einer senkrecht zu den Führungen verlaufenden Linie liegenden Anschlag auf der Seite absteigender Tagesfolge auf,
- - die Schieber sind zwischen den Feldern abtrennbar,
- - es ist eine zusätzliche Markierungs-Führung vorgesehen, über der die Deckplatte ein Fenster im Abstand von fünfzehn Tagesfeldern zu einem in aufsteigender Tagesfolge angeordneten Markierungspunkt aufweist,
- - zwei streifenförmige, senkrecht zu den Führungen ver laufende Markierungsschieber sind über der Anordnung aus Führungsplatte und Deckplatte verschiebbar angeordnet, deren in bezug auf die Tagesfolge der Schieber abwärts gelegener zwei in Abstand von zwei Tagesfeldern quer über die Führungen verlaufende Fenster und deren aufwärts gelegener ein quer über die Führungen verlaufendes Fenster in der Breite jeweils eines Tagesfeldes aufweist.
Aus der US-PS 37 19 806 ist eine Tafel mit einer Führungs
platte mit einer Anzahl von parallelen Führungen bekannt, in
denen je ein Schieber längsverschiebbar geführt ist. Zwei
streifenförmige, senkrecht zu den Führungen verlaufende
Markierungsschieber sind über die Führung hinweg verschiebbar.
Ein weiterer Bezug zur vorliegenden Erfindung besteht nicht.
Aus der US-PS 29 85 367 ist ein Markierungsschieber mit
Fenstern an sich bekannt. Auch hier besteht kein weiterer
Bezug zur erfindungsgemäßen Berechnungstafel.
Diese Berechnungstafel geht von der Erkenntnis aus,
daß trotz unterschiedlicher Zykluslängen der Eisprung
bei allen Frauen außerordentlich regelmäßig im Abstand
von fünfzehn Tagen vor dem nachfolgenden Menstruations
beginn stattfindet. Sobald dieser erste Tag des Men
struationsbeginns feststeht, läßt sich mit hoher Si
cherheit der Tag des vorangegangenen Eisprungs ermit
teln. Zu diesem Zweck ist die Markierungs-Führung vor
gesehen, in die jeweils ein Schieber eingeschoben werden
kann. Nachdem der erste Tag der Regelblutung auf dem
Schieber markiert worden ist, wird dieser mit dem vor
gegebenen Markierungspunkt in Deckung gebracht und in
dem im Abstand von fünfzehn Tagesfeldern in absteigender
Tagesfolge liegenden Fenster wird der Tag des Eisprungs
mit einem Bleistift oder dgl. markiert.
Da jeder Schieber die Tagesfelder wenigstens zweier
aufeinanderfolgender Monate aufnimmt, besteht die Mög
lichkeit, auf jedem Schieber den Beginn zweier aufein
anderfolgender Regelblutungen und - mit Hilfe der Mar
kierungs-Führung - den Tag des zwischen diesen liegen
den Eisprungs festzuhalten.
Zur weiteren Erleichterung ist es im Gegensatz zu dem
DE-GM 78 34 429 nicht erforderlich, den Beginn der ersten Regel
blutung auf jedem Schieber durch Verschieben der Schie
ber über die gesamte Tafel hinweg in Deckung zu brin
gen. Vielmehr bestehen die Schieber aus zwischen den
Feldern abtrennbarem, abreißbarem oder schneidbarem
Material, wie etwa Karton, ggf. mit Perforationslinie
oder dgl. zwischen den Feldern, so daß die Schieber un
mittelbar vor dem Tagesfeld des ersten festgehaltenen
Menstruationsbeginns abgetrennt werden können. Da die
Führungen ein über alle Führungen hinweg in einer Linie
liegenden Anschlag aufweisen, ergibt sich automatisch
eine Ausrichtung aller im Laufe der Zeit markierten
Schieber, bei der die Tage des ersten Menstruationsbe
ginns auf jedem Schieber in einer senkrecht zu den Füh
rungen verlaufenden Linie liegen.
Nachdem eine Anzahl von Schiebern in der beschriebenen
Weise markiert und eingeschoben worden sind, liegen die
Eisprung-Tage wegen der in der Regel unregelmäßigen Zy
klus-Länge nicht in einer senkrecht zu den Führungen ver
laufenden Linie, sondern in einem Feld, das die Breite
von mehreren Tagesfeldern einnehmen kann.
Auf der Berechnungstafel befinden sich zwei streifenför
mige Markierungsschieber, die senkrecht über die Führungen
hinweg verlaufen. Zur Vereinfachung der weiteren Be
schreibung soll davon ausgegangen werden, daß die Füh
rungen waagerecht liegen und die Schieber Tagesfelder
mit von links nach rechts aufsteigender Tagesfolge ent
halten, sowie daß die Markierungsschieber senkrecht ver
laufen. Es ist jedoch erkennbar, daß die Führungen und
entsprechend die Markierungsschieber in jeder beliebigen
Richtung verlaufen können.
Der linke oder auf der Seite absteigender Tagesfolge
liegende Markierungsschieber weist ein rechtes, senk
recht über die Führungen verlaufendes, die Breite eines
Tagesfeldes aufweisendes Fenster auf, das mit dem frü
hesten Eisprung-Tag in Deckung gebracht wird. Der rech
te Markierungsfühler weist nur ein schmales Fenster auf,
das mit dem spätesten Eisprung-Tag auf der Berechnungs
tafel in Deckung gebracht wird. Zwischen den beiden
Fenstern der Markierungsschieber erstreckt sich daher
das Feld der bisher eingetretenen und daher auf für
die Zukunft wahrscheinlichen Eisprung-Tage.
Der linke Markierungsschieber weist im Abstand von zwei
Tagesfeldern links von dem genannten schmalen Fenster
ein weiteres Fenster in der Breite eines Tagesfeldes
auf, das die Tage auf den Schiebern anzeigt, die um
zwei Tage vor dem frühest möglichen Eisprung liegen
und damit Empfängiswahrscheinlichkeit für Mädchen an
zeigen. Der rechte Markierungsschieber weist nur ein
schmales Fenster auf, in dem sich zugleich die spätes
ten Eisprung-Tage sowie diejenigen Tage befinden, an
denen Empfängniswahrscheinlichkeit für Jungen besteht.
Auf dem linken Markierungsschieber befindet sich im Ab
stand von drei Tagesfeldern ein breites, z. B. zwölf Tagesfel
der überdeckendes Fenster, das empfängnisfreie Tage
anzeigt. Ein entsprechendes Fenster befindet sich auf
dem rechten Schieber im Abstand von drei Tagesfeldern
rechts von dem schmalen Fenster mit einer Breite von z. B.
vierzehn Tagesfeldern.
Sofern die Deckplatte und die Markierungsschieber aus
undurchsichtigem Material bestehen, sind die zuvor er
wähnten Fenster in das Material eingeschnitten. Bei Ver
wendung von durchsichtigem Material müssen die Fenster
auf dem Markierungsschieber nicht ausgeschnitten sein,
sondern es reicht aus, sie durch Umrahmungen, transpa
renten Farbaufdruck oder dgl. zu markieren.
Anschließend soll ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnung näher erläutert werden.
Die einzige Figur zeigt eine Draufsicht auf eine sche
matisch dargestellte Berechnungstafel.
Die Berechnungstafel befindet sich auf einer im darge
stellten Beispiel rechteckigen Führungsplatte 10 aus
Karton, Kunststoff oder dgl. Auf der Führungsplatte
10 befindet sich eine in der Zeichnung nicht näher dar
gestellte Deckplatte 12, die vorzugsweise mit der Füh
rungsplatte zu einer Einheit verbunden, beispielsweise
verklebt ist. Auf der Führungsplatte befinden sich eine
Anzahl von parallelen, im dargestellten Beispiel waage
rechten und untereinander liegenden Führungen 14, 16, 18,
20, die in der Zeichnung nur zum Teil dargestellt sind.
Beispielsweise sind vierundzwanzig Führungen für die
Monate von zwei Jahren vorgesehen. Die Führungen können
dadurch verwirklicht werden, daß die Deckplatte im Be
reich der Führungsbahnen angehoben ist, also beispiels
weise als tiefgezogene, ggf. durchsichtige Kunststoffolie
ausgebildet ist. Alle Führungen 14, 16, 18, 20 weisen
an ihrem linken Ende einen in einer senkrecht zu allen
Führungen verlaufenden Linie liegenden Anschlag 22 auf,
so daß Schieber 24, 26 bis zu diesem Anschlag von rechts
her in die Führungen eingeschoben werden können.
Die Schieber 24, 26, die der Führungsplatte beigegeben
werden, sind in einzelne Tagesfelder 28, 30, 32 unterteilt
und nehmen in diesen Tagesfeldern die Daten aufeinander
folgender Tage von wenigstens zwei aufeinander folgen
den Monaten eines bestimmten Jahres auf. Im dargestell
ten Beispiel soll davon ausgegangen werden, daß die
Tage von links nach rechts in fortlaufender Reihenfolge
angegeben sind. Der auf einem Schieber rechts erschei
nende Monat kehrt jeweils auf einem anderen Schieber
links wieder. Jede Führung und jeder Schieber dient also
nur zur Auswertung eines Zyklus der Benutzerin.
Wenn die Berechnungstafel in Benutzung genommen wird,
wird der erste Tag der ersten eintretenden Regelblutung
in dem linken Monat eines geeigneten Schiebers vermerkt,
wie es etwa durch das Kreuz in dem Tagesfeld 28 ange
deutet ist. Sodann wird der erste Tag der nächsten Re
gelblutung durch das rechts auf dem Schieber 24 er
scheinende Kreuz markiert. Der Schieber 24 wird sodann
in eine Markierungs-Führung 34 eingeschoben, die außer
halb des Feldes der übrigen Führungen auf der Führungs
platte vorgesehen ist. Die Markierungs-Führung 34 weist
im dargestellten Beispiel eine rechteckige Markierung
36 und in einem Abstand nach links zu dieser, der fünf
zehn Tagesfeldern entspricht, ein Fenster 38 auf, das
die Deckplatte 12 durchdringt. Die Benutzerin bringt
das rechte Kreuz auf dem Schieber 24 mit der Markierung
36 in Deckung und zeichnet sodann einen auf dem Schie
ber 24 gezeigten Kreis in dem Fenster 38 auf dem
Schieber. Da der Eisprung regelmäßig fünfzehn Tage vor
dem Beginn der nächsten Regelblutung stattfindet, gibt
dieser Kreis den Tag des Eisprungs wieder.
Anschließend wird der Schieber links von dem linken
Kreuz abgetrennt oder abgeschnitten und in die Führung
14 bis gegen den Anschlag 22 eingeschoben.
Entsprechend wird mit dem nächsten Schieber 26 verfah
ren, wobei erkennbar ist, daß im dort festgehaltenen Fal
le der Zyklus um drei Tage länger gewesen ist, so daß
sich auch der Kreis, der den Eisprung wiedergibt, um
drei Tagesfelder nach rechts verschoben hat.
Wenn in dieser Weise über mehrere Monate verfahren wird,
ergibt sich ein Streubereich des Eisprungs von einigen
Tagesfeldern, der den Schluß zuläßt, daß der Eisprung
auch in Zukunft innerhalb dieses Streubereichs, bezogen
auf den Beginn der vorangegangenen Regelblutung verblei
ben wird.
Quer über die Anordnung aus Führungsplatte und Deckplat
te, d. h. parallel zur Längsrichtung der Führungen sind
zwei Markierungsschieber 40 und 42 verschiebbar, die
sich streifenförmig senkrecht zu den Führungen erstrec
ken. Der links dargestellte Markierungsschieber 40 weist
entlang seinem rechten Rand ein schmales Fenster 44 in
der Breite eines Tagesfeldes auf. An dem gegenüberlie
genden linken Rand des rechten Markierungsschiebers 42
befindet sich ein entsprechend geformtes und dimensio
niertes Fenster 46. Die Fenster 44, 46 erstrecken sich
über sämtliche Führungen 14, 16, 18, 20. Sofern die Markie
rungsschieber 40, 42 aus durchsichtigem Material beste
hen, müssen die Fenster 44, 46 nicht ausgeschnitten, son
dern lediglich durch Umrahmungen, durchsichtige Farb
aufdrucke oder dgl. markiert sein. Die Markierungsschie
ber 40, 42 werden derart verschoben, daß die Fenster 44,
46 den am weitestens links bzw. am weitesten rechts lie
genden Eisprung der beobachteten Monate erfassen. Es
kann also davon ausgegangen werden, daß sich der Ei
sprung auch in Zukunft innerhalb des durch die Fenster
44, 46 begrenzten Feldes halten wird. Es besteht also
die Möglichkeit, bei einem neu eingeführten Schieber,
auf dem lediglich das linke Kreuz für den Zyklusbeginn
vermerkt worden ist, den Bereich des Eisprungs mit
hoher Wahrscheinlichkeit vorherzusagen.
Geht man nun davon aus, daß zwei Tage vor dem Eisprung
Empfängniswahrscheinlichkeit für Mädchen besteht, so
ergibt sich, daß der Empfang eines Jungen nur an einem
Tage ausgeschlossen werden kann, der im Abstand von
zwei Tagen vor dem frühest möglichen Eisprung liegt, und
daß es an diesem Tage mit hoher Wahrscheinlichkeit zur
Empfängnis eines Mädchens kommt oder die Empfängnis aus
bleibt. Zu diesem Zweck ist in dem linken Markierungs
schieber 40 im Abstand von zwei Tagesfeldern links von
dem Fenster 44 ein weiteres Fenster 48 vorgesehen, das
ebenfalls die Breite eines Tagesfeldes aufweist und
sich über alle Führungen erstreckt. Dieses Fenster 48
kann beispielsweise durch einen rosa-farbenen, aufge
druckten Streifen als Mädchen-Feld symbolisiert werden.
Andererseits kann an dem Tag die Empfängnis eines Jungen mit hoher
Wahrscheinlichkeit erwartet und die eines Mädchens aus
geschlossen werden, an dem der Eisprung spätestens ein
treten kann. Diese Tage erscheinen daher zugleich in
dem Fenster 46, das die spätesten ermittelten Eisprung-
Tage enthält.
Zwei weitere, über eine ganze Reihe von Tagesfeldern
hinweggehende Fenster 50 und 52 verlaufen parallel zu
den genannten Fenstern 44, 46, 48 im Abstand von drei Ta
gen links bzw. rechts zu den Fenstern 48, 46. Diese Fen
ster 50, 52 enthalten diejenigen Tage, in denen eine
Empfängnis ausgeschlossen ist. Über wie viele Tage hin
weg diese Fenster 50, 52 zur Ermittlung von empfängnis
freien Tagen herangezogen werden können, hängt von der
Länge des Zyklus ab. In jedem Falle gilt aber die dem
Bereich des Eisprungs zugewandte Grenzlinie, also die
rechte Linie des Fensters 50 und die linke Linie des
Fensters 52.
Sofern in der vorangegangenen Beschreibung von einem
Abstand von zwei Tagesfeldern, drei Tagesfeldern etc.
die Rede ist, bezieht sich dies nicht auf eine Anzahl
von freien Zwischenfeldern, sondern die zahlenmäßige
Differenz zwischen den Tagesdaten der Tagesfelder. Bei
spielsweise liegt im Sinne dieser Terminologie der
12. November in einem Abstand von einem Tagesfeld zu
dem 13. und von zwei Tagesfeldern zu dem 14. November.
Im dargestellten Beispiel befindet sich oberhalb der
Führungen 14, 16, 18, 20 und parallel zu diesen eine Zif
fernleiste 54, die in einzelne Tagesfelder entsprechend
den Schiebern 24, 26 unterteilt ist und die Ziffern 1
bis 45 in aufsteigender Reihenfolge enthält. Diese Zif
fernleiste gestattet die unmittelbare Ermittlung der
Zykluslänge ohne Umrechnung des Kalenderdatums in ein
zelne Tage.
Die erfindungsgemäße Berechnungstafel kann also in glei
cher Weise zur Geschlechtsplanung wie zur Empfängnis
verhütung verwendet werden.
Claims (9)
1. Berechnungstafel zur Geburtenplanung mit einer
Führungsplatte mit einer Anzahl von parallelen Führungen,
in denen je ein Felder für aufeinanderfolgende Tage
wenigstens zweier Monate enthaltender Schieber längsver
schiebbar geführt ist, und mit einer auf der Führungs
platte befestigten Deckplatte, die über den Schiebern
Fenster aufweist, gekennzeichnet durch
die Kombination folgender Merkmale:
- - die Führungen (14, 16, 18, 20) weisen jeweils einen in einer senkrecht zu den Führungen verlaufenden Linie liegenden Anschlag (22) auf der Seite absteigender Tagesfolge auf,
- - die Schieber (24, 26) sind zwischen den Feldern (28, 30, 32) abtrennbar,
- - es ist eine zusätzliche Markierungs-Führung (34) vorge sehen, über der die Deckplatte (12) ein Fenster (38) im Abstand von fünfzehn Tagesfeldern zu einem in aufsteigender Tagesfolge angeordneten Markierungspunkt (36) aufweist,
- - zwei streifenförmige, senkrecht zu den Führungen (14, 16, 18, 20) verlaufende Markierungsschieber (40, 42) sind über der Anordnung aus Führungsplatte (10) und Deckplatte (12) verschiebbar angeordnet, deren in bezug auf die Tagesfolge der Schieber (24, 26) abwärts gelegener (40) zwei in Abstand von zwei Tagesfeldern quer über die Führungen (14, 16, 18, 20) verlaufende Fenster (44, 48) und deren aufwärts gelegener (42) ein quer über die Führungen verlaufendes Fenster (46) in der Breite jeweils eines Tagesfeldes (28, 30, 32) aufweist.
2. Berechnungstafel nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Deckplatte (12) ins
gesamt aus durchsichtigem Material hergestellt ist.
3. Berechnungstafel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Deckplatte (12)
eine über den Führungen (14, 16, 18, 20, 34) zur Aufnahme der
Schieber (24, 26) angehobene, gezogene Kunststoffolie
ist, die in den nicht angehobenen Bereichen mit der
Führungsplatte (10) verbunden ist.
4. Berechnungstafel nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs
platte (10) aus Karton, Pappe, Kunststoff oder dgl.
besteht.
5. Berechnungstafel nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber
(24, 26) aus Karton, Pappe, Kunststoff oder dgl. be
stehen.
6. Berechnungstafel nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Markierungsschieber (40, 42) aus durchsichtigem Material
bestehen und daß die Fenster ( 44, 46, 48, 50, 52) als
durchsichtig-farbige Aufdrucke und/oder eingerahmte
Felder ausgebildet sind.
7. Berechnungstafel nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
in bezug auf die Tagesfolge abwärts gelegene Markierungs
schieber (40) in tages-abwärts gelegenem Abstand von drei Ta
gesfeldern zu dem abwärts gelegenen Fenster (48) ein die Breite
von mehreren Tagesfeldern einnehmendes, quer zu den
Führungen (14, 16, 18, 20) verlaufendes Fenster (50) auf
weist.
8. Berechnungstafel nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
in bezug auf die Tagesfolge aufwärts gelegene Markierungsschie
ber (42) in tages-aufwärts gelegenem Abstand von drei Tages
feldern zu dem Fenster (46) ein die Breite von mehreren
Tagesfeldern einnehmendes, quer zu den Führungen (14,
16, 18, 20) verlaufendes Fenster (52) aufweist.
9. Berechnungstafel nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf
einer Berechnungstafel vierundzwanzig Führungen (14, 16,
18, 20) vorgesehen sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792949087 DE2949087A1 (de) | 1979-12-06 | 1979-12-06 | Berechnungstafel zur geburtenplanung |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792949087 DE2949087A1 (de) | 1979-12-06 | 1979-12-06 | Berechnungstafel zur geburtenplanung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2949087A1 DE2949087A1 (de) | 1981-06-11 |
| DE2949087C2 true DE2949087C2 (de) | 1988-01-14 |
Family
ID=6087749
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792949087 Granted DE2949087A1 (de) | 1979-12-06 | 1979-12-06 | Berechnungstafel zur geburtenplanung |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| CA (1) | CA1151617A (de) |
| DE (1) | DE2949087A1 (de) |
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| FR2760106B1 (fr) * | 1997-02-24 | 1999-05-21 | Atelier Graphique L Aquarelle | Dispositif de surveillance et de planification du poste saillie d'un elevage |
| EP0982647A1 (de) * | 1998-08-27 | 2000-03-01 | Atelier Graphique l'Aquarelle | Vorrichtung zur Überwachung und Planung der Besamungszeiten in der Tierzucht |
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- 1979-12-06 DE DE19792949087 patent/DE2949087A1/de active Granted
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- 1980-12-05 US US06/213,757 patent/US4410797A/en not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| US4410797A (en) | 1983-10-18 |
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