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DE81911C - - Google Patents

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Publication number
DE81911C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
cap
water
lever
seat
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT81911D
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English (en)
Publication of DE81911C publication Critical patent/DE81911C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C37/00Control of fire-fighting equipment
    • A62C37/08Control of fire-fighting equipment comprising an outlet device containing a sensor, or itself being the sensor, i.e. self-contained sprinklers

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 61: Rettungswesen.
(Suffolk, Staat Massachusetts, V. St. A.).
Selbsttätige Feuerlöschvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. März 1894 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine selbstthätige Feuerlöschvorrichtung, welche an der Wasserleitung angebracht und in der Weise eingerichtet ist, dafs bei Feuerausbruch durch die Einwirkung der Hitze das die Leitung absperrende Ventil freigegeben wird, wodurch mittelst einer Düse ein Wasserstrahl nach allen Richtungen hin gesprengt wird. Die Erfindung besteht in der besonderen Anordnung des zum Freigeben des Ventils dienenden Mechanismus, welcher durch das Fallen einer die Vorrichtung umschliefsenden Kapsel bethätigt wird, indem letztere durch eine leicht schmelzbare Legirung am Platze gehallen wird, welche Legirung beim Eintreten gröfserer Hitze zerstört wird und ein Herabfallen der mit dem das Ventil auf seinem Sitz haltenden Hebelwerk verbundenen Kapsel ermöglicht.
Auf den beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. ι eine Ausführungsform der Vorrichtung in Verbindung mit der Leitung im Verticalschnitt, Fig. 2 einen Grundrifs, Fig. 3 eine Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform, Fig. 4 einen Verticalschnitt derselben, Fig. 5 einen Grundrifs und Fig. 6, 7 und 8 Einzelansichten, Fig. 9, ι ο und 11 zeigen in Ansicht, Verticalschnitt und Grundrifs eine weitere Abänderung und Fig. 12, 13 und 14 Einzelansichten.
Die ringförmige Düse B (Fig. 1) ist mit einem nach oben führenden, mit äufserem Gewinde versehenen Halse b versehen, welcher auch den Sitz des Ventiltellers E bildet. Rings um die Düse ist der zum Ausstrahlen des Wassers nach allen Seiten dienende Schlitz D vorgesehen, während der untere Düsentheil mit dem oberen mittelst Stegen dd verbunden ist. Am oberen Deckel sind Löcher C angeordnet, sowie eine ringförmige Nuth j, welche letztere zur Sicherung der den ganzen Mechanismus einschliefsenden Kappe / dient. Am unteren Theil der Düse B ist ein Bock vorgesehen, in welchem einerseits der Hebel F bei /, andererseits der mittelst Kette H bei i mit der Kappe I verbundene Hebelarm G bei g drehbar gelagert ist. Der Ventilteller E ist mit einem nach unten ragenden Führungsstift e versehen, der bei e1 durch den Boden der Düse jB hindurchgeführt wird, und dessen unteres Ende auf dem Hebel F ruht. Die Kappe / ist in folgender Weise mit der Düse leicht lösbar verbunden:
Der die Kappe / mit der Düse B verbindende Deckel besteht aus Segmenten k /c, welche mittelst einer leicht schmelzbaren Legirung mit den Segmenten kl k1 verbunden sind. Letztere sind durch Schrauben L an dem oberen Flantsch der Kappe / angeschraubt. Die ganze Vorrichtung wird bei b in einem T-Stück der Leitung A in der Weise eingeschraubt, dafs sie unter der Leitung herabhängt.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Beim Ausbruch eines Feuers, bei Eintritt einer abnormalen Hitze schmilzt die die Segmente k1 und k verbindende Legirung, wodurch die Kappe / freigegeben wird und herabfällt; da dieselbe jedoch durch Kette H mit dem Hebel G verbunden ist, so dreht sie diesen
um seinen Drehpunkt, bis er eine senkrechte Stellung eingenommen hat. Hierbei wird das freie Ende des Hebels F gehoben, hebt auch gleichzeitig das Ventil E aus seinem Sitz und gestattet dem Wasser den Eintritt in die Düse B, mittelst welcher dasselbe nach allen Richtungen hin über die Feuerstätte ausgestrahlt wird. Das Ventil wird dadurch offen gehalten, dafs der Hebel G durch das Gewicht der Kappe / in der senkrehten Stellung gehalten wird, und kann nur geschlossen werden, wenn man die Kappe / aufhebt und den Hebel G mit der Hand in seine ursprüngliche Stelle zurückdreht.
In den in Fig. 3, 4, 5, 12, 13 und 14 veranschaulichten abgeänderten Ausführurigsformen wird das Ventil N mittelst einer durch Fallen der Verschufsklappe U zerstörbaren Stützvorrichtung O O1 gegen den Druck des in der Leitung befindlichen Wassers hochgehalten.
Das Ventil N wird in Stellung auf dem Sitz η des mit äufserem Gewinde versehenen Halses m durch die zwischen dem Sitz P und Hebel O angeordnete, vortheilhaft aus Glas bestehende Stützstange O1 gehalten. An dem oberen, mit dem Hals m verbundenen Deckel M ist ein Bügel M1 (Fig. 12) befestigt, welcher zur Aufnahme des die Stange O1 stützenden Sitzes P, sowie der bei n> drehbaren Wasserstrahlvorrichtung W dient. Das mit Flantsch ν und äufserem und innerem Gewinde versehene Rohr V wird von oben in ein entsprechendes Gewindeloch des Bügels eingeschraubt, während der Gewindepfropfen Q. von unten durch das Rohr hinaufgeschraubt wird und zur Aufnahme der den Sitz P für die Glasstange O1 und gleichzeitig den Drehpunkt n> für das Wasserrad W bildenden Schraube dient. Die Verschlufskappe ist oben mit Aussparungen u u versehen, welche den Ansätzen M1 M1 des Deckels M entsprechen, und ist mittelst Kette R T mit dem Hebelarm O verbunden. Um ein gänzliches Herabfallen der Kappe mit Ventil nach erfolgter Auslösung der Stange O1 zu verhüten, ist das erste Glied R der Kette durch ein kurzes Kettenstück 5 mit dem Bügel Ai1 verbunden. Die Verschlufskappe U wird in folgender Weise in Stellung über dem Bügel M1 gehalten:
Die nach unten ragende Schraube V führt durch die Oeffhung X der Kappe U hindurch und wird mittelst einer mit leicht schmelzbarer Gewindeeinlage ausgefüllten Mutter X'2 mit einem aus schlecht leitendem Material bestehenden Zwischenring X1 gesichert.
Im Falle eines Feuers beim Eintreten grofser Hitze schmilzt die Gewindeeinlage der Mutter X2 und die Kappe U fällt herab (Fig. 12), wobei der mit dem Ventil N drehbar verbundene, das obere Ende der Stange O1 stützende Hebel O (Fig. 14) nach unten gezogen und die Stange O1 zerbrochen oder verstellt wird, so dafs das Ventil von seinem Sitz herabfällt und das von der Leitung kommende Wasser auf die Strahlvorrichtung W herabströmen läfst. Letztere ist vortheilhaft so weit wie möglich von dem Wasseraustritt aus der Leitung entfernt anzuordnen, wie dies der Bügel Af1 gestattet, da hierdurch ein bedeutend wirkungsvolleres Ausstrahlen des Wassers erzielt wird. In den Fig. 6, 7 und 8 sind verschiedene Ausführungsformen für die schmelzbare Verschraubung bezw. Sicherung der Kappe veranschaulicht, welche statt der zweitheiligen Mutter angewendet werden können. In allen drei Figuren bedeutet χ die mit dem Schraubengewinde in Berührung kommenden Theile und x1 die schmelzbare Verbindung.
Die Fig. 9, 10 und 11 zeigen die Anordnung der Vorrichtung bei Anbringung oberhalb der Leitung. In diesem Falle wird das Ventil durch Verstellung der einerseits drehbar mit dem Hebel O, andererseits durch Universalgelenk mit dem Ventil verbundenen Stützstange n1 von seinem Sitz entfernt. Beim Nichtgebrauch wird der Hebel O durch eine aus dem bei O1 abgeflachten Sitz P hervorragende Spitze 0, welche in eine entsprechende Aussparung ρ der flachen Seite des Hebels O eingreift, genügend fest in Stellung gehalten. In diesem Falle ist die Verschlufskappe aus zwei Hälften U1 U'2 hergestellt, von denen die eine zur Bethätigung des Ventils dient. Die beiden Hälften ruhen auf Ansätzen des Bügels M1 in der Weise,· wie mit Bezug auf Fig. 4 und 12 beschrieben, und werden durch ein bei \ \ (Fig. 9 und 11) leicht schmelzbar zusammen^ gelöthetes Band Z zusammengehalten, die Kappenhälften können bei Y Y ausgespart sein, um ein bequemeres Verlöthen des Bandes zu ermöglichen. Das Ende des Hebels O ist mittelst Kette s2 mit der einen Hälfte der Kappe verbunden und auch durch eine kurze Kette s3 mit der Stütze m; die andere Hälfte kann auch durch eine Kette s1 mit der Stütze verbunden sein. Die Feder Z0 dient zum Abdrücken der das Ventil N bethätigenden Hälfte der Kappe nach dem bei ^\ erfolgten Abschmelzen der Verbindung Z, um eine sichere Wirkung der Vorrichtung zu erzielen. Auch ist es vortheilhaft, wenn sämmtliche sich berührenden Theile, welche beim Feuerausbruch getrennt werden, vor der Zusammenstellung mit einem Petroleum-Anstrich versehen werden, um ein Verrosten zu verhindern.
In Fig. 13 ist die umgekehrte Anordnung der mit Bezug auf die Fig. 9, 10 und 11 beschriebenen Ausführungsform dargestellt, wobei der Hebel O mit einem drehbar mit der Stange n1 verbundenen und mit abgeflachter Auflagefläche versehenen Bock ο2 in Verbindung steht. Der Bock ο2 ruht auf dem Sitz P, während der Hebel O mit seinem mit Aussparung o1 ver-
sehenen Ende ρ gegen die Nase ο des Sitzes P ruht. Wird ein Zug auf die Kette R ausgeübt, so wird der Bock o- umgekippt, und die Ventilstüüze nl in der beschriebenen Weise zerstört.
Nach erfolgter Löschung des Feuers kann das Wasser in den mit Bezug auf die Fig. 3 bis 14 beschriebenen Ausfuhrungsformen in der Weise abgesperrt werden, dafs man die Vertheilungsscheibe W mittelst der Verschraubung Vv gegen die Stütze m gegenschraubt, um somit weitere Schaden durch Wasser zu verhindern.
Bei den bisherigen Vorrichtungen der beschriebenen Art hat man die schmelzbare Verbindung zum Instellunghalten des Ventils verwendet, während letzteres durch den Wasserdruck geöffnet wurde. Diese Anordnung hat jedoch den Nachtheil, dafs das Wasser in directer Berührung mit derselben kam und eine nachtheilige Beinflussung ausübte. Aufserdem kam es häufig vor, dafs sich das Ventil durch Verrostung festsetzte, so dafs der einfache Wasserdruck nicht genügte, um es zu öffnen. Derartige Ventile lagen auch stets frei und konnten sehr leicht durch unbeabsichtigtes Anstofsen beschädigt und unbrauchbar gemacht werden.
Vorliegende Erfindung bezweckt dagegen ein 'actives Oeffnen des Ventils, sowie auch einen festeren Verschlufs desselben vermittelst dauerhafter metallischer Theile, während der schmelzbare Verschlufs ganz aufser dem Bereich des Wassers gelegen ist, und der ganze Mechanismus durch eine Kappe vor äufserlichen Einflüssen geschützt wird. Auch ermöglicht die vorliegende Anordnung ein leichtes Abschliefsen des Wasseraustrittes nach erfolgter Löschung des Feuers.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine selbsttätige Feuerlöschvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs das Ventil (E) unabhängig von der schmelzbaren Verbindung auf seinem Sitz ruht und nicht vom Wasserdruck, sondern diesem entgegen dadurch gehoben wird, dafs, nachdem die durch eine leicht lösliche Verbindung festgehaltene Kappe (I) herabgefallen ist, durch das Gewicht derselben die Hebel (F und G), welche mit der Kappe verbunden sind, gegen die Ventilspindel (e) stofsen, so dafs das Wasser aus der Vertheilungsdüse (B) austreten kann, während nach erfolgter Löschung des Brandes durch Zurückstellung der das Ventil bethätigenden Hebel (FG) bezw. durch Zuschrauben der Wasservertheilungsscheibe das Wasser leicht abgesperrt werden kann (Fig. 1 und 2).
2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Vorrichtung die Anordnung einer das Ventil (N) stützenden und durch einen sowohl mit letzterem als auch mit der Kappe (U) drehbar verbundenen Hebel (O) gehaltenen, eventuell zerbrechlichen Stange (nl oder O1), welche dadurch zerbrochen oder verstellt wird, dafs der Hebel (O) durch Herabfallen der Kappe nach unten gezogen wird, worauf das Ventil von seinem Sitz herabfällt und das von der Leitung kommende Wasser auf die Strahlvorrichtung W herab- und aus dieser ausströmt (Fig. 3, 4, 5, 12, 13 und 14).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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