DE2847120A1 - Sprinkler-schliessvorrichtung - Google Patents
Sprinkler-schliessvorrichtungInfo
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- A62C37/08—Control of fire-fighting equipment comprising an outlet device containing a sensor, or itself being the sensor, i.e. self-contained sprinklers
- A62C37/20—Resetting after use; Tools therefor
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Description
L ,
- (l·-
Fall
5
30
Johann Georg Mohler , Weggis (Schweiz)
Sprinkler-Schliessvorrichtung
1.3.78/ge/z 909826/0611
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Sprinkler-Schliessvorrichtung für Sprinkler in hängender
und stehender Anordnung, insbesondere eine Sprinkler-Schliessvorrichtung mit einem an ein manuell zu handhabendes
Bedienungsgestänge anschliessbares Steuerglied zur Betätigung eines die Düsenöffnung eines Sprinklers wasserdicht
zu schliessen bestimmten Verschlusselementes.
Zieht man einesteils in Betracht, dass das Auslöseglied eines Sprinklers bei den meisten heute gebräuchlichen
Sprinklern bei seinem Ansprechen zerstört wird (Bersten des Glasfässchens, Abschmelzen einer Schmelzsicherung
etc.), was nicht nur bei einem wirklichen Ernstfall eintreten kann, und andernteils die Speiseleitungen
einer Sprinkleranlage aus Sicherheitsgründen höchstens kurzzeitig wasserdrucklos gemacht werden dürfen, so wird
klar, dass beim Eintreten einer Fehlauslösung die Störung möglichst rasch und möglichst ohne Beeinträchtigung der
Betriebsbereitschaft der Anlage behoben werden soll. Besonders in weit verzweigten Anlagen mit einer grossen
Anzahl kritischer Ueberwachungsstellen sind allfällige auch nur vorübergehende Druckreduktionen oder Unterbrechungen
der Wasserzufuhr mit erheblichen Risiken verbunden, sodass eine Aufhebung der vollen Schutzbereitschaft auf eine
minimale Zeitdauer zu beschränken ist.
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Die Aufgahe der vorliegenden Erfindung besteht daher in der Schaffung einer Sprinkler^-Schliessvorrichtung
der eingangs genannten Art, die das Verschliessen eines einzelnen durch Fehlauslösung aktiv gewordenen
Sprinklers gegebenenfalls unter voll austretendem Wasserstrahl erlaubt, ohne dass die ganze Anlage oder erhebliche
Teile davon drucklos gemacht werden muss bzw. müssen.
Die erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs.
Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Sprinkler-Schliessvorrichtung
ist nachstehend anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigt
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemäss
gestaltete Vorrichtung im Eingriff an einem Sprinkler, dessen Auslöseglied ausgeworfen wurde, und
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in
Fig. 1.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Sprinklerdüse 1 herkömmlicher Art mit einem Düsenkörper 2, einer Prallplatte
3 und (mit unterbrochenen Strichen dargestellt) Tragbolzen
4 gezeigt, welche die Prallplatte mit dem Düsenkörper 2
verbinden. Der die Bauteile der Schliessvorrichtung tragende Basiskörper 5 besitzt die Gestalt eines Gehäuses, in
welchem in seitlich angebrachten Ausnehmungen 6 zwei zu-
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einander spiegelbildlich angeordnete Zangenglieder 7 um je
einen Gelenkstift 8 entgegen einer Druckfeder 9 in Pfeilrichtung A und senkrecht zur Ebene der Diisenachse 2"'
schwenkbar gelagert sind. Ueber die Vorderkante des Gehäuses,
welche im Betrieb der Vorrichtung ein Anschlagpaar 10 für diese an den Tragbolzen 4 des Sprinklers bildet,
ragt in ebener Fortsetzung der Gehäuseoberseite 11 eine Führungszunge 12 vor, deren Breite etwas geringer ist
als die lichte Weite zwischen den Tragbolzen U3 bezüglich
welchen sie die Schliessvorrichtung bei deren Einführen in den Sprinkler zentriert, Zur Erleichterung des Einführens
der Schliessvorrichtung in den Sprinkler ist der Einlaufbereich 12' der Führungszunge 12 leicht angeschrägt
und stirnseitig gerundet (Fig. 2). Die Zangenglieder 7 besitzen
der Zunge 12 gegenüberliegende Einlaufflächen 13,
deren gegen die Längsachse 14 der Schliessvorrichtung
konvergierender Verlauf so gewählt ist, dass sie sich entgegen der Vorspannungskraft der Federn 9 - beim Einführen
der Schliessvorrichtung in den Sprinkler 1 leicht nach aussen verschwenken lassen. Ein Hakenvorsprung 15 am innern
Ende der Einlauffläche 13 an jedem der Zangenglieder
7 ermöglicht, bei vollständigem Einführen der Schliessvorrichtung in den Sprinkler, die Vorrichtung an den Tragbolzen
4 zu verankern,
Auf seiner Unterseite (Fig, 1) enthält das Ge-
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häuse 5 eine achsial orientierte Ausnehmung 16 zur Aufnahme
eines Sperrhebels 17, der in einer die Längsachse 2"' des Sprinklers 1 enthaltenden Ebene verschwenkbar ist.
Das Gehäuse 5 enthält ferner auf seinem der Führungszunge 12 gegenüberliegenden Ende eine Gewindebohrung 18 zur
Aufnahme einer Spindelmutter 19· Die Spindelmutter 19 besitzt einerseits eine periphere umlaufende Spannute 20,
in die das rückwärtige abgesetzte Ende 17! des Sperrhebels
17 eingreift, und andererseits eine achsial-zentrale 4-Kant-Stecköffnung 21 zur Aufnahme eines 4-Kant-Anschlussendes
22 am obern Ende einer Betätigungsstange 23. Durch Drehen der Betätigungsstange 23 ist die Spindelmutter 19
im Gehäuse 5 auf- und abwärts schraubbar.
Der Sperrhebel 17 ist in der Ausnehmung 16 um einen Gelenkzapfen 2k schwenkbar gelagert. Er trägt an
seinem vordem Ende 17" ein Dichtungselement 25j vorzugsweise
einen auf das Hebelende 17" aufgeschraubten oder aufgeklebten Gummipfropfen, dessen Durchmesser etwa demjenigen
des Dichtungssitzes 2' entspricht.
In der Bereitschaftstellung der gezeigten Sprinkler-Schliessvorrichtung
befindet sich die Spindelmutter 19 in ihrer in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien gezeigten, nach
unten geschraubten Stellung, Durch den Eingriff des rückwärtigen abgesetzten Endes 17' des Sperrhebels 17 in die
Spannute 20 wird das den Gummipfropfen 25 tragende vordere
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Ende 17" des Sperrhebels in seine ebenfalls mit ausgezogenen Linien gezeigte obere Endlage gebracht, Der Abstand
zwischen dem obern Eand 2" des Düsenkörpers 2 und der diesem Rand am nächsten liegenden Stelle am Gummipfropfen
ist nun so gross, dass es auch bei Anwesenheit eines aus der Düsenöffnung austretenden Wasserstrahls möglich ist,
vorerst mit dem gerundeten Einlaufbereich 12' der Pührungszunge 12, und anschliessend auch mit dem den Gummipfropfen
tragenden vordem Ende 17" des Sperrhebels 17 zwischen die Tragbolzen *J am Sprinkler 1 zu gelangen.
Bei diesem Vorgang ist die Schliessvorrichtung zweckmässig bereits auf die Betätigungsstange aufgesetzt,
wobei sich deren 4-Kant-Anschlussende 22 in der zentralen
Stecköffnung 21 der Spindelmutter 19 befindet. Die Vorrichtung kann so in der Art eines einköpfigen Hammers an den
zu verschliessenden Sprinkler herangebracht werden. Wenn das Anschlagpaar 10 am Gehäuse 5 der gezeigten Schliessvorrichtung
an den Tragbolzen 4 des Sprinklers anschlägt, haben sich die beim Einfahren der Führungszunge 12 zwi-
sehen die Tragbolzen 4 geöffneten Zangenglieder 7 wieder
geschlossen und ihre Hakenvorsprünge 15 halten die Schliessvorrichtung am Sprinkler fest. Dreht man nun die Betätigungsstange
23 so, dass sich die Spindelmutter nach oben schiebt, so verschwenkt sich der Sperrhebel 17 im Gegen-Uhrzeigersinn,
bis der Gummipfropfen 25 auf dem Dichtungs-
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sitz 21 am Düsenkörper 2 zum Anliegen und schliesslich
auf diesem Sitz in druckdichten Kontakt gelangt. Die Auswechslung des Sprinklers kann nun sorgfältig, vorbereitet
werden, so dass nur ein kurzzeitiger Unterbruch in der Betriebsbereit schaft der Sprinkleranlage resultiert.
Es versteht sich, dass die beispielsweise beschriebene Sprinkler"Schliessvorrichtung sowohl für stehend
als auch für hängend angeordnete Sprinklerdüsen verwendbar ist. Bei hängender Anordnung braucht, bezogen
auf Pig. I3 nur die Betätigungsstange 23 von der andern
Seite her in die 4-Kant-Stecköffnung der Spindelmutter
19 eingesteckt zu werden, damit die Führungszunge 12 wieder gegen die Prallplatte 3, und der Gummipfropfen 25 gegen
den Dichtungssitz 2' des Düsenkörpers anzuliegen kommt
Claims (6)
1) Sprinkler^Schliessvorrichtung mit einem an ein manuell zu handhabendes Bedienungsgestänge (22, 23)
anschliessbares Steuerglied (19, 20) zur Betätigung eines die Düsenöffnung eines Sprinklers (1) wasserdicht zu
schliessen bestimmten Verschlusselementes (17, 25), gekennzeichnet durch ein mit Ausnehmungen (16, 18) und Führungsmitteln
(18, 24) zur Aufnahme und Lagerung des Steuergliedes (19, 20) und des Verschlusselementes (17,25)
versehenes Gehäuse (5), an diesem Gehäuse stirnseitig angebrachten
Anschlag- und Zentriermitteln (10, 12) zum approximativen Ausrichten des Gehäuses auf den zu verschliessenden
Sprinkler, und mit dem Gehäuse beweglich verbundene federbelastete Verankerungsmittel (7-9, 15) zum lösbaren
Anschliessen des Gehäuses an den genannten Sprinkler.
2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement als Hebelanordnung
mit einem im Gehäuse (5) und in der Ebene der Sprinklerachse (2"') schwenkbar gelagerten Sperrhebel (17) gestaltet
ist, dessen betatigungsseitiges Ende (17') mit dem Steuerglied (19, 20) im Eingriff steht, und dessen verschlussseitiges
Ende (17") ein die Düsenöffnung des Sprinklers zu verschliessen bestimmtes Dichtungselement (25) ist.
3) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn-
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ORIGINAL INSPECTED
zeichnet, dass das Steuerglied eine in einer Gewindeboh'-rung
(18) des Gehäuses (5) drehbar gelagerte Spindelmutter (19) mit einer zentralen Aufnahmeöffnung (21) für das Bedienungsgestänge
(22, 23), und einer peripheren umlaufenden Spannute · (20) zur Aufnahme des betatxgungsseitxgen
Endes (17') des Sperrhebels (17) ist.
4) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die stirnseitig am Gehäuse vorhandenen Anschlag-
und Zentriermittel ein am vorderen Gehäuseende angeformtes, mit Referenzteilen (4) am Sprinkler in Kontakt
zu bringen bestimmtes Anschlagschulterpaar (10) und eine Führungszunge (12) sind, welch' letztere in einen durch
die genannten Referenzteile (4) gebildeten Durchgriffbereich einzugreifen bestimmt sind.
5) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungsmittel am Gehäuse (5)
senkrecht zur Ebene der Sprinklerachse (2"!) schwenkbar gelagerte
Zangenglieder (7) mit einander zugewandten Greifgliedern
(15) sind, die beim Einführen der Führungszunge
(12) zwischen die Referenzteile (4) entgegen der Rückführkraft
einer Druckfeder (97*so weit radial nach aussen
spreizbar sind, dass die Greifglieder (15) über die Referenzteile (4) hinweg führbar sind,
6) Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zangenglieder (7) stirnseitig mit in \
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Einführrichtung der Vorrichtung schräg nach innen konvergierenden
Einlaufflächen (13) versehen sind.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1601377A CH624014A5 (de) | 1977-12-23 | 1977-12-23 |
Publications (1)
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| DE2847120A1 true DE2847120A1 (de) | 1979-06-28 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Also Published As
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