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DE818920C - Elektrisch betriebenes Fahrspielzeug - Google Patents

Elektrisch betriebenes Fahrspielzeug

Info

Publication number
DE818920C
DE818920C DEJ774A DEJ0000774A DE818920C DE 818920 C DE818920 C DE 818920C DE J774 A DEJ774 A DE J774A DE J0000774 A DEJ0000774 A DE J0000774A DE 818920 C DE818920 C DE 818920C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
busbars
current collector
collector rod
roadway
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ774A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Joachimski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEJ774A priority Critical patent/DE818920C/de
Priority to DEJ4484A priority patent/DE876976C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE818920C publication Critical patent/DE818920C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H18/00Highways or trackways for toys; Propulsion by special interaction between vehicle and track
    • A63H18/12Electric current supply to toy vehicles through the track

Landscapes

  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

  • Elektrisch betriebenes Fahrspielzeug Es sind elektrisch betriebene Fahrspielzeuge bekannt, bei denen die auf zwei Schienen laufenden Fahrzeuge durch eine aus zwei Drähten bestehende Oberleitung angetrieben werden, durch die der elektrische Strom geführt wird. Ferner sind Spielzeuge bekannt, bei denen die Fahrzeuge auf einer glatten Platte laufen, auf der sich eine Steuerungsschiene befindet. Die Stromführung erfolgt in diesem Falle durch zwei seitliche Stromschienen. Schließlich ist es bei Verkehrsfahrzeugen üblich, den Rückstrom durch die beiden Schienen, auf denen die Fahrzeuge laufen, und den Zuleitungsstrom durch eine besondere seitliche Schiene zu führen.
  • Demgegenüber weist die Erfindung den Unterschied auf, daß der elektrische Strom durch zwei Schienen geführt wird, die unterhalb der glatten Fahrbahn liegen. Letztere ist inderFläche zwischen den Schienen mit einem Schlitz in Fahrtrichtung versehen, durch welchen die Stromabnehmerstange mit kleinem Spiel hindurchgeht, die den über die Gleitschuhe aufgenommenen elektrischen Strom von den Schienen zum Antriebsmotor des Fahrzeuges führt. Sie ist oberhalb der Fahrbahn im Steuerkopf des Fahrzeuges längs verschiebbar angeordnet, so daß sie seine Steuerung bewirkt. Unterhalb der Fahrbahn stützt die Stromabnehmerstange einen waagerechten Arm in seiner Mitte, an dessen Schwenkarm je ein Schleifschuh sitzt. Diese Schleifschuhe liegen unterhalb der beiden Stromschienen, gegen deren Unterseiten sie durch Federwirkung mit leichtem Druck gepreßt werden. Die Stromschienen dienen also gleichzeitig als Gleitschienen. Vorzugsweise ist der an der Stromabnehmerstange sitzende Arm als Schwenkarm ausgebildet, um evtl. Anhöhungen an den Schienen auszugleichen, Die die Schleifschuhe an die Schienen pressende Feder kann vorzugsweise an der längs verschiebbaren Strornabnehmerstange angreifen.
  • In der Zeichnung igt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes schematisch: dargestellt. Abb. I stellt ein elektrisch betriebenes Fahrspielzeug auf einer Bahnplatte dar. Die Bahnplatte ist im Schnitt dargestellt. Der Stromabnehmer, der gleichzeitig die Steuerung bewirkt, ist im vergrößerten Maßstab herausgezogen, damit die Arbeitsweise besser erkenntlich ist.
  • Abb. 1I zeigt die Vorderansicht des elektrisch betriebenen Fahrspielzeuges auf einerBahnplatte mit herausgehobenem, vergrößertem Maßstab des Stromabnehmers. Daher ist hier di-egenaueArb-eitsweise des Stromabnehmers ersichtlich.
  • Abb. III veranschaulicht den Stromabnehmer mit Steuerkopf von der Seite.
  • Abb. IV zeigt den Stromabnehmer von vorn. Der Stromabnehmer selbst wird im Steuerkopf geführt. Ferner sind hier die Stromschienen, die gleichzeitig Gleitschienen sind, im Schlitz der Bahnplatte erkennbar.
  • Die glatte Fahrbahn für die Fahrzeuge, die auf Gummirädern laufen können, ist durch einen in Fahrtrichtung verlaufenden Schlitz in zwei Bahnplatten io geteilt, an deren Schlitzrändern unterhalb der Fahrbahn die beiden Strom- und Gleitschienen 9 liegen. Durch diesen Schlitz geht mit kleinem Spiel die Stromabnehmerstange i hindurch, in der sich zwei Kanäle für die Aufnahme der Stromkabel befinden, die zum Antriebsmotor des Fahrzeuges führen. Oberhalb der Fahrbahn ist die Stromabnehmerstange i in dem beweglich am Fahrgestell befestigten Steuerkopf 2 längs verschiebbar angeordnet, an dessen Ende die Spurstangen beweglich befestigt sind; die die Räder in die Fahrtrichtung bringen. Die Stromabnehmerstange i trägt unterhalb der Fahrbahn einen Schwenkarm 3, der um die Achse 8 in der Stromabnehmerstange i sieh heben und senken kann. An den beiden Schenkeln des Schwenkarmes 3 sitzen oben die Schleifschuhe 4. Letztere werden durch eine an der Schraube 6 befestigte und auf den Mitnehmerstift 7 der Stromabnehmerstange i wirkende Hebefeder 5 zusammen mit der Stromabnehmerstange i nach oben gezogen. Dadurch liegen die beiden Schleifschuhe 4 mit leichtem Druck gegen die Unterseiten der Schienen 9 an, denen der elektrische Strom zugeführt wird. Die Schleifschuhe 4 übertragen den `elektrischen Strom von den Schienen 9 über den Schwenkarm 3 und die Stromabne'hmerstange i an den Antriebsmotor. Die Sehleifschuhe4 schleifen bei der BewegungdesFahrzeuges an den Schienen 9, deren eventuelle Anhöhungen durch das Schwenken des Schwenkarmes 3 ausgeglichen werden. Um den Schwenkarm 3 unterhalb der Schienen 9 einführen zu können, werden sie aus Einzelteilen zusammengesetzt, die zusammengesteckt werden. Die Schienen 9 können aus geraden und runden Teilen, Abzweigungen, Kreuzungen und dergleichen bestehen.
  • Der Erfindungsgegenstand weist gegenüber den bekannten Einrichtungen den Fortschritt der größeren Einfachheit auf, da bei ihm nur zwei Schienen für das auf einer glatten Fahrbahn laufende Fahrzeug Verwendung finden, weil der Stromabnehmer gleichzeitig die Steuerung vornimmt, während bei den bekannten Einrichtungen zwei Schienen und eine Oberleitung oder drei Schienen notwendig sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: Elektrisch betriebenes Fahrspielzeug, bei ,dem eine glatte Fährbahn und Stromschienen für das Fahrzeug verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromabnehmerstange (i) durch einen in der Fahrbahn in Fahrtrichtung verlaufenden Schlitz mit kleinem Spiel hindurchgeht sowie oberhalb der Fahrbahn an dem Steuerkopf (2) des Fahrzeuges längs verschiebbar angeordnet ist und unterhalb der Fahrbahn einen waagerechten Arm (3) in seiner Mitte stützt, auf dessen beiden Schenkeln je ein Schleifschuh (4) angeordnet ist, der durch Federwirkung gegen die Unterseiten der an den Schlitzrändern unterhalb der Fahrbahn angeordneten beiden Stromschienen (9) leicht gepreßt wird.
  2. 2. Fahrspielzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (5) an der Stromabnehmerstange (i) angreift und sie in dem Steuerkopf (2) nach oben zieht, so daß sich die Schleifschuhe (4) an die Stromschienen (9) mit leichtem Druck anlegen.
  3. 3. Fahrspielzeug nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (3) als Schwenkarm ausgebildet ist, der sich um eine Achse (8) in der Stromabnehmerstange (i) entsprechend den etwaigen Höhenunterschieden der Gleitflächen der Stromschienen (9) heben und senken kann.
DEJ774A 1950-04-19 1950-04-19 Elektrisch betriebenes Fahrspielzeug Expired DE818920C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ774A DE818920C (de) 1950-04-19 1950-04-19 Elektrisch betriebenes Fahrspielzeug
DEJ4484A DE876976C (de) 1950-04-19 1951-08-11 Elektrisch betriebenes Fahrspielzeug

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ774A DE818920C (de) 1950-04-19 1950-04-19 Elektrisch betriebenes Fahrspielzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE818920C true DE818920C (de) 1951-10-29

Family

ID=7197519

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ774A Expired DE818920C (de) 1950-04-19 1950-04-19 Elektrisch betriebenes Fahrspielzeug

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE818920C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3067697A (en) * 1956-03-08 1962-12-11 All American Eng Co Controlled high-speed highway
DE19526937A1 (de) * 1995-07-24 1997-01-30 Marc Hartkopf Schienen-Fahrzeug System

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3067697A (en) * 1956-03-08 1962-12-11 All American Eng Co Controlled high-speed highway
DE19526937A1 (de) * 1995-07-24 1997-01-30 Marc Hartkopf Schienen-Fahrzeug System

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