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DE818567C - Lastdruckbremse - Google Patents

Lastdruckbremse

Info

Publication number
DE818567C
DE818567C DEH2644A DEH0002644A DE818567C DE 818567 C DE818567 C DE 818567C DE H2644 A DEH2644 A DE H2644A DE H0002644 A DEH0002644 A DE H0002644A DE 818567 C DE818567 C DE 818567C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
drive shaft
load pressure
load
speed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH2644A
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Dr-Ing Ruecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FOERDERMITTEL GmbH
HEBEZEUGE
Original Assignee
FOERDERMITTEL GmbH
HEBEZEUGE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FOERDERMITTEL GmbH, HEBEZEUGE filed Critical FOERDERMITTEL GmbH
Priority to DEH2644A priority Critical patent/DE818567C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE818567C publication Critical patent/DE818567C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/03Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Lastdruckbremse Zur Regelung der Senkgeschwindigkeit bei WindJen, beispielsweise Speicher- oder Wandwinden, werden vielfach Schleuderbremsen benutzt. Eine Eigenart solcher Schleuderbremsen ist, daß die Drehzahl des Getriebes beim Senken, also die Senkgeschwindigkeit, proportional der Quadratwurzel aus dem Lastmoment ist, d. h. die bei Vollast zulässige und auch erreichte Senkgeschwindigkeit sinkt bei kleinen Lasten oder bei leerem Haken erheblich ab, wodurch -große Zeitverluste entstehen.
  • Die Erfindung vermeidet mit einfachen Mitteln diese Nachteile und bewirkt eine von der Größe der Last unabhängige konstante Senkgeschwindigkeit. Nach der Erfindung wird eine Lastd'ruckbremse vorgeschlagen, bei welcher der Eingriff bzw. das Lösen der Bremse durch ein von der Drehzahl der Antriebswelle abhängiges Glied gesteuert wird. Zweckmäßig findet eine Sperrvorrichtung Verwendung, die die Bremsglieder erst nach Erreichen einer bestimmten Mi@ndestd!rehzahl der Antriebswelle freigibt. Erfinidnngsgemäß kann ein Fliehkraftgewicht-mit Rücks,tellfeder die Bremsglieder entsprechend der Drehzahl der Antriebswelle sperren öder freigeben. Dse Rückstellkraft der Feder ist veränderlich, um die Bremse für verschiedene Höchstgeschwindigkeiten einregeln zu können.
  • Eine zweckmäßige Ausführungsform besteht nach der Erfindung darin, äaß in einem Bremsgehäuse eine mit der Antriebswelle fest verbundene Scheibe liegt, welche Nocken trägt, über die sie auf Bremnskeile wirken kann, welche in Ausschnitten einer weiteren auf der Antriebswelle lose drehbaren Scheibe liegen. Auf der lose drehbaren, Scheibe ist ein Fl,iehkraftgewicht drehbar gelagert, welches mit einem Sperrstift die beiden Scheiben in Schlitzen durehdringt. Die in den beiden Scheiben angeordneten Schlitze für den Sperrstift sind in ihrem unteren Teil mit dem Radmus um dien Drehpunkt dies Fliehkraftgewichts und in ihrem oberen Teil mit dem Radius um die Mitte der Antriebswelle gekrümmt. Es wird hierdurch erreicht, daß die beiden Scheiben über den Sperrstift gekuppelt sind, solange sich dieser :in dem unteren Teil der Schlitze befindet. Sobald jedoch dass Fliehkraftgewicht entsprechend der einstellbaren gewünschten Höchstgeschwindigkeit so weit ausschwingt, daß der Sperrstift in den oberen Teil des Schlitzes gelangt, können sich die beiden Scheiben gegeneinander verdrehen und dadurch ,die Lastd'ruckbremse wirksam werden lassen.
  • Zweckmäßig werden die Bremskeile beim Brernsen durch die Nocken so stark gegen das Brems gehäuse gedrückt, daß das Bremsmoment gleich dem Lastmoment isst. Nach der Erfindung wird ferner vorgeschlagen, die Bremskeile durch Führungen oder Federn bei gelöster Bremse zurückzuziehen., so daß sie unter der Wirkung der Fliehkraft nicht oder nur wenig an dem Bremsgehäuse zur Anlage kommen können.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach .der Erfindung in drei Abbildungen schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Seitenansicht, während Abb. 2 und 3 zwei verschiedene Schnitte durch die Lastdruckbremse wiedergeben.
  • Die Antriebswelle ist mit i bezeichnet. Beim Absenken der Last dreht sie sich in Richtung des eingezeichneten Pfeils. Mit der Antriebswelle i ist die Scheibe 2 fest verbunden, auf welcher Nocken 3 angebracht sind. Auf der weiteren. Scheibe 4, die sich lose auf der Welle i drehen kann, ist um dien Bolzen 5 das Fliehkraftgewicht 6 drehbar gelagert. Das Fliehkraftgewicht 6 trägt einen Sperrstift 7, der durch die beiden Scheiben 2 und 4 über in diesen angebrachte Schlitze 8 hindurchgreift. Die Schlitze 8 in den beiden Scheiben 2 und 4 sind in ihrem unteren Teil mit dem Abstand vom Drehpunkt 5 des Fliehkraftgewichts 6 als Radius r und in ihrem oberen Teil mit dem Abstand von der Mitte der Antriebswelle i als Radius r, gekrümmt. An dem Fliehkraftgew@icht greift eine Feder 9 an, deren Rückstellkraft über eine Mutter 9 verändert werden kann. Mit io sind Bremskeile bezeichnet, die :in Ausschnitten 4a der Scheibe gelagert sind. Sie können durch nicht näher därgestellte Führungen oder Federn bei gelöster Bremse so festgehalten werden, daß sie unter der Wirkung der Fliehkraft nicht oder nur wenig an dem Bremsgehäuse i i zur Anlage kommen. Die Bremskeile io sind' so ausgebildet, daß sie in einen gewissen Winkel a verlaufen, dler so gewählt ist, @daß beim Anprestsen der Bremsklötze io durch die Nocken 3 an. das Bremsgehäuse i i das Drehmoment gleich dem Lastmoment ist.
  • Beim Senkvorgang wird die Antriebswelle i im Pfeilsinne von der Last angetrieben und dabei die Scheibe :2 mitgedreht. Über den Sperrstift 7, der sich anfangs, da .das Fliehkraftgewicht 6 unter dem Einfluß der Feder 9 zurückgestellt ist, in der in der Abb. i dargestellten Lage befindet, wird durch die Scheibe 2 auch die Scheibe 4 in Drehung versetzt. Die Scheiben 2 und 4 können sich bei dieser Lage des Sperrstifts 7 nicht gegeneinander verdrehen, so daß die Lastdruckbremse gesperrt ist. Sobald die Drehzahl der Antriebswelle i und damit ,der Scheiben 2 und 4 so weit ansteigt, daß das Fliehkraftgewicht entgegen der Zugkraft der Feder 9 ausschwingt, wandert der Sperrstift 7 in dien Schlitzen ,8 der Scheiben 2 und 4 nach oben. Ist die eingestellte Höchstgeschwindigkeit erreicht, tritt der Sperrstift 7 aus dem unteren Teil der Schlitze 8 in den oberen Teil, der mit dem Radius r um die Mitte der Antriebswelle i gekrümmt ist. In dieser Lage sind die Scheiben 2 und 4 durch den Sperrstift 7 nicht mehr miteinander gekuppelt, sondern können sich gegeneinander verdrehen.
  • Da die Last die Scheibe 2 weiter zu beschleunigen versucht, bleibt nunmehr .die Scheibe 4 zurück, bis die Nocken 3 an den Bremsklötzen io zur Anlage kommen. Infolge .der Gestaltung der Bremsklötze io als Lastdruckbremse (Winkel u) wird dabei Idas jeweils auftretende Moment abgefangen, d. h. Lastmoment und Reibungsmoment befinden sich im Gleichgewicht. Da nunmehr jede Beschleunigungs-oder Verzögerungskraft fehlt, sinkt die Last mit der vorher erreichten Geschwindigkeit ab. Infolge der Ausb ildung der Bremse als Lastdruckbremse ist ferner das Bremsmoment gleich dem jeweils auftretenden Lastmoment, so daß eine Beeinflussung der erreichten Drehzahl oder Senkgeschwindigkeit durch die Größe der Last nicht stattfindet.
  • Wird nun d'ie Last durch eine im Getriebe der Winde angebrachte Bremse abgefangen, so verzögert sich damit die Drehzahl der Scheibe 2, während die Scheibe 4 infolge ihres Beharrung@svermögens voreilt und damit die Lastdruckbremse löst, d. h. die Nocken 3 wirken nicht mehr auf die Bremskeile io. Ist die Drehzahl der Scheibe 4 ebenfalls abgesunken, so zieht die Feder 9 das Fliehkraftgewicht 6 wieder in den Teil der Schlitze 8 mit dem Radius r herein, so daß die Lastdruckbremns.e wieder gesperrt ist.
  • Durch Verstellen der Feder 9 über die Mutter 9 wird die zum Ausschwingen des Fliehkraftgewichts 6 erforderliche Kraft größer oder kleiner, so dlaß die zu erreichende Senkgeschwindigkeit verändert bzw. auf eine zulässige Grenze abgestimmt werden kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRUCHS: i. Lastdruckbremse, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingriff bzw. das Lösen der Bremse durch ein von der Drehzahl der Antriebswelle abhängiges Glied gesteuert wird, um eine von der Größe der Last unabhängige konstante Senkgeschwindigkeit zu erreichen.
  2. 2. Lasbdruckbremse nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Sperrvorrichtung, die die Bremsglieder erst nach Erreichen einer bestimmten llin destdrelizalil der Antriebswelle freigibt.
  3. 3. Lastdruckbremse nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein Fliehkrafrtgewicht (6) mit Rückstellfedier (9), welches die Bremsglieder (2, .4, 1o) entsprechend der Drehzahl der Antriebswelle (i) sperrt oder freigibt. .
  4. 4. Lastdruckl>remse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel (a) der (9) einstellbar ist.
  5. 5. Lastdrucklaremse nach einem der vor:hergelienden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine in einem Bremsgehäuse (ii) liegende Scheibe (2), die mit der Antriebswelle (i) fest verbunden ist und Nocken (3) trägt, eine weitere auf der Welle (i) lose drehbare Scheibe (4) mit Aussclinitten (.4°) für Bremskeile (io) und ein auf der Scheibe (.4) drehbar gelagertes Fliehkraftgewicht (6) m-it einem Sperrstift (7), der die Scheiben (2 und 4) in Schlitzen (8) durchdringt, die in ihrem unteren Teil mit dem Abstand vom Drehpunkt (5) des Fliehkraftgewichts (6) als Radius (r) und in ihrem oberen Teil mit dem Abstand von der Mitte der Antriebswelle (i) als Radius (r,) gekrümmt sind.
  6. 6. Lastdruckbremse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellkraft der Fedier Bremskeile (to) so bemessen. ist, daß beim Anpressen .durch d'ie Nocken (3) das Bremsmoment gleich dem Lastmoment isst.
  7. 7. La@sbdruckbremse nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremskeile (io) durch Führungen oder Federn (9) bei gelöster Bremse zurückgezogen werden, so daß sie unter der Wirkung,dier Fliehkraft nicht oder nur wenig an dem Bremsgehäuse (i i) zur Anlagekommen können.
DEH2644A 1950-05-04 1950-05-04 Lastdruckbremse Expired DE818567C (de)

Priority Applications (1)

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DEH2644A DE818567C (de) 1950-05-04 1950-05-04 Lastdruckbremse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE818567C true DE818567C (de) 1951-10-25

Family

ID=7143167

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH2644A Expired DE818567C (de) 1950-05-04 1950-05-04 Lastdruckbremse

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DE (1) DE818567C (de)

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