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DE818260C - Zirkel mit Geradefuehrung und Feststellvorrichtung - Google Patents

Zirkel mit Geradefuehrung und Feststellvorrichtung

Info

Publication number
DE818260C
DE818260C DES695A DES0000695A DE818260C DE 818260 C DE818260 C DE 818260C DE S695 A DES695 A DE S695A DE S0000695 A DES0000695 A DE S0000695A DE 818260 C DE818260 C DE 818260C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compass
handle
head
locking device
cone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES695A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1617547U (de
Inventor
Felix Sieracki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES695A priority Critical patent/DE818260C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE818260C publication Critical patent/DE818260C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L9/00Circular curve-drawing or like instruments
    • B43L9/16Features common to compasses, dividers, and callipers
    • B43L9/20Pivots

Landscapes

  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Zirkel mit Geradeführung und Feststellvorrichtung Um die jeweilig eingestellte Öffnungsweite eines Zirkels beim Gebrauch nicht wieder zu verlieren, hat man Zirkel mit einer Feststellvorrichtung für die Zirkelschenkel ausgerüstet. Die bekannten Feststellvorrichtungen dieser Art zeigen verschiedene Nachteile. So ist eine Ausführungsform bekannt, bei der eine Führungsschiene in Form eines Kreisringabschnittes mit ihrem einen Ende an dem einen Zirkelschenkel befestigt ist, während der andere Zirkelschenkel mittels einer Klemmschraube auf dieser Führungsschiene festgeklemmt werden kann. Solche Zirkel können in den Zirkelkästen üblicher Größe nicht aufbewahrt werden, da die Führungsschiene den Zirkel viel zu sperrig macht. Diese Zirkel werden daher auch nur als Werkstattzirkel auf der Anreißplatte oder als Planimeterzirkel benutzt.
  • Eine andere Ausführungsform einer Feststellvorrichtung, die bei kleinen Teil- oder Stechzirkeln verwendet wird, besteht aus einer die beiden Zirkelschenkel miteinander verbindenden Schraube mit gegenläufigen Gewinden. Diese Schraube trägt in der Mitte zwischen beiden Zirkelschenkeln ein Handrädchen, dessen Drehung das Öffnen oder Schließen der Zirkelschenkel bewirkt. Diese Ausführungsform der Feststellvorrichtung hat den Nachteil, daß der Zirkel eine nur eng begrenzte Öffnungsweite hat. Bei größeren Zirkeln kommt wieder der Nachteil der Sperrigkeif hinzu.
  • Nach der Erfindung ist eine einfache und die Sperrigkeit des Zirkels völlig ausschließende Feststellvorrichtung bei Zirkeln mit Geradeführung dadurch geschaffen, daß ein im Zirkelgriff axial verschiebbar gelagerter Führungsstift mit der Geradeführung gekuppelt und mittels des Zirkelgriffes im Zirkelkopf feststellbar ist. Hierdurch sind ohnehin notwendige Bestandteile des Zirkels, nämlich der Zirkelgriff und die Geradeführung, zu wesentlichen Hilfsmitteln der Feststellvorrichtung ausgenutzt, die daher keine die Sperrigkeit herbeiführenden zusätzlichen Teile zu enthalten braucht. Der Zirkel nach der Erfindung läßt sich daher leicht in jedem üblichen Zirkeletui unterbringen. Außerdem ist der Vorteil erzielt, daß die Öffnungsweite des Zirkels ebenso unbegrenzt ist wie bei den üblichen Zirkeln ohne Feststellvorrichtung. Dieser Vorteil macht die Anwendung der Feststellvorrichtung bei Zirkeln aller üblichen Größen möglich, die bei Zeichenarbeiten am Reißbrett in Benutzung sind.
  • Eine besonders für kleinere Zirkel zweckmäßige Ausführungsform der Feststellvorrichtung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das in den Zirkelkopf einschraubbare untere Ende des Zirkelgriffes mittels mehrerer Axialschlitze nachgiebig ausgebildet ist und einen Außenkonus aufweist, der zusammen mit einem Innenkonus des Zirkelkopfes das nachgiebige untere Ende des Zirkelgriffes auf den Führungsstift festklemmt.
  • Für größere Zirkel, bei denen die Feststellvorrichtung eine beträchtliche Feststellkraft aufzubringen hat, ist nach der Erfindung zweckmäßig die Anordnung getroffen, daß das in den Zirkelkopf einschraubbare untere Ende des Zirkelgriffes einen Innenkonus aufweist und zwischen diesem Konus und einem Innenkonus des Zirkelkopfes ein doppelkonischer geschlitzter Ring eingeschaltet ist, der den Führungsstift festklemmt. Hierdurch ist der Vorteil erreicht, daß die Feststellvorrichtung beim Anziehen des Zirkelgriffes kein Drehmoment auf den Führungsstift überträgt, so daß die Geradeführung spannungsfrei bleibt und nicht Kräften unterworfen wird, die eine Verwindung der Geradeführung und somit der Zirkelschenkel oder ihrer Zapfengelenke herbeiführen können.
  • Zwei Ausführungsformen eines Zirkels mit Geradeführung und Feststellvorrichtung nach der Erfindung sind in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.! Die Abb. i bis 5 zeigen die erste Ausführungsform. Abb. i bis ¢ zeigen Einzelteile dieser Ausführungsform. Abb. i zeigt den Zirkelgriff im Längsschnitt; Abb. 2 zeigt den Zirkelkopf im Längsschnitt; Abb. 3 zeigt den Zirkelkopf in Seitenansicht; Abb. 4 zeigt den Führungsstift teils in Ansicht, teils im Schnitt; Abb. 5 zeigt den Zirkel in natürlicher Größe teils im Längsschnitt, teils in Ansicht.
  • Die Abb. 6 bis ii zeigen die zweite Ausführungsform. Abb. 6 entspricht der Abb. i ; Abb, 7 entspricht der Abb. 2; die Abb. 8 und 9 zeigen den doppelkonischen Schlitzring der Feststellvorrichtung in zwei Ansichten; Abb. io entspricht der Abb. 4 in einer um 9o° gedrehten Darstellung; Abb. ii zeigt in vergrößertem Maßstab den oberen Teil des Zirkels im Längsschnitt.
  • Gemäß Abb. i bis 5 besteht der Zirkel aus dem außen gekordelten Griff i, dem Zirkelkopf 2 und den Zirkelschenkeln 3. Der Griff i hat eine Bohrung 4 und weist am unteren Ende vier Längsschlitze 5 auf. Dieses untere Ende ist mit Außengewinde versehen und weist einen Außenkonus 6 auf. Die Bohrung 4 des Griffes i nimmt den Feststellstift 7 (Abb. 4) auf, an dessen unteres Ende zwei Szhienen 8 der Gerade-Führung angelenkt sind. Die freien Enden dieser Schienen sind an je einen der beiden Zirkelschenkel 3 angelenkt (Abb.5).
  • Der Zirkelkopf 2 weist oben eine Gewindebohrung 9 auf, die den Gewindeteil des Griffes i aufnimmt, während der untere Teil des Kopfes eine Aussparung io hat zur Aufnahme der oberen Enden der Zirkel-, schenkel 3, die an dem Kopf mittels Bolzen ii angelenkt sind. Die Gewindebohrung 9 des Kopfes geht unten in einen Konus 12 über, der in der nachstehend beschriebenen Weise mit dem Konus 6 des Griffes i zusammenwirkt.
  • Um die gewünschte Öffnungsweite der Zirkelschenkel 3 zu erhalten, dreht man den gekördelten Griff i einige Umdrehungen aus dem Kopf 2 1 so weit heraus, bis die Konen 6 und 12 berührungsfrei sind. Die Schenkel 3 lassen sich dann wie bei jedem bekannten Zirkel leicht auseinanderspreizen oder schließen. Hierbei gleitet der Führungsstift 7 paßdicht in der Bohrung 4 des Griffes i, während die Führungsschienen 8 hierbei infolge ihrer Kupplung mit dem nur axial verschiebbaren Führungsstift 7 die Geradeführung übernehmen. Sobald die gewünschte Öffnungsweite des Zirkels erreicht ist, dreht man den Griff i in der gegenläufigen Drehrichtung, so daß er in den Kopf 2 hineingeschraubt wird. Diese Drehmöglichkeit des Griffes hört auf, sobald der Konus 6 sich hinreichend tief in den Konus 12 hineingezwängt hat. Denn bei dieser Axialverschiebung- des Griffes wird auf dessen unteres geschlitztes Ende ein zentrisch gerichteter Druck ausgeübt, der infolge der Nachgiebigkeit dieses Endes zu einer Verengung des unteren Teiles der Bohrung 4 führt. Hierdurch wird der Stift 7 in dem Griff i festgeklemmt. Somit ist die Feststellvorrichtung in Wirksamkeit gesetzt.
  • Die Ausführungsform nach Abb.6 bis ii stimmt in allen Teilen mit nur zwei Ausnahmen mit der beschriebenen Ausführungsform überein. Diese Ausnahmen erstrecken sich erstens auf eine abweichende Ausbildung des unteren Endes des Griffes i und zweitens auf die zusätzliche Anordnung des in Abb.8 und 9 dargestellten Einzelteiles.
  • Gemäß Abb. 6 ist das untere Ende des Griffes i im Gegensatz zu dem Griff nach Abb. i ungeschlitzt. Außerdem ist der Außenkonus 6 nach Abb. i ersetzt durch den Innenkonus 13. Der zusätzliche Einzelteil nach Abb. 8 und 9 ist ein doppelkonischer geschlitzter Ring, dessen oberer Konus 14 mit dem Konus 13 des Griffes und dessen unterer Konus 15 mit dem Innenkonus 12 des Kopfes 2 zusammenwirkt. Der Teil nach Abb. 8 und 9 stellt also eine Ringlinse dar. Die Lage dieses doppelkonischen Schlitzringes geht aus Abb. ii hervor. Er ruht paßdicht auf dem Führungsstift 7 und liegt in der Bohrung 9 des Kopfes 2.
  • Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist identisch mit derjenigen der Ausführungsform nach Abb. i . bis 5. Beim Einschrauben des Griffes i in den Kopf 2 üben die Konen 12 und 13 des Kopfes bzw. des Griffes einen zentrisch gerichteten Druck auf die Konen 14 und 15 des Schlitzringes aus, der sich daher so verengt, daßdie Schlitzflächen einander berühren. Infolgedessen wird ein Klemmdruck auf den Stift 7 ausgeübt, der somit gegen seine axiale Verschiebung gesichert ist. Die Zirkelschenkel 3 sind also festgestellt. Da der Schlitzring ein selbständiger Einzelteil ist, der sich unabhängig von dem Stift 7 drehen kann, wenn der Griff i über den Konus 13 einen Druck auf ihn auszuüben beginnt, so vermag der sich drehende Griff kein Drehmoment auf den Stift 7 zu übertragen. Der Stift 7 und somit die Schienen 8 der Geradeführung bleiben also frei von Verwindungen, wodurch die Haltbarkeit des Zirkels und seine einwandfreie Benutzungsmöglichkeit gefördert und gesichert sind.
  • Die Feststellvorrichtung nach der Erfindung ist bei Zirkeln aller gebräuchlichen Größen und Arten anwendbar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPROCHE: i. ZWkel mit Geradeführung und Feststellvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Zirkelgriff (i) axial verschiebbar gelagerter Führungsstift (7) mit der Geradeführung (8) gekuppelt und mittels des Zirkelgriffes im Zirkelkopf (2) feststellbar ist.
  2. 2. Zirkel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das in den Zirkelkopf (2) einschraubbare untere Ende des Zirkelgriffes (i) mittels mehrerer Axialschlitze (g) nachgiebig ausgebildet ist und einen Außenkonus (6) aufweist, der zusammen mit dem Innenkonus (12) des Zirkelkopfes das nachgiebige untere Ende des Zirkelgriffes auf den Führungsstift (7) festklemmt.
  3. 3. Zirkel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das in den Zirkelkopf (2) einschraubbare untere Ende des Zirkelgriffes (i) einen Innenkonus (13) aufweist und zwischen diesem Konus und einem Innenkonus (12) des Zirkelkopfes ein doppelkonischer geschlitzter Ring (14, IS) eingeschaltet ist, der den Führungsstift (7) festklemmt.
DES695A 1949-11-11 1949-11-11 Zirkel mit Geradefuehrung und Feststellvorrichtung Expired DE818260C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES695A DE818260C (de) 1949-11-11 1949-11-11 Zirkel mit Geradefuehrung und Feststellvorrichtung

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DES695A DE818260C (de) 1949-11-11 1949-11-11 Zirkel mit Geradefuehrung und Feststellvorrichtung

Publications (1)

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DE818260C true DE818260C (de) 1951-10-25

Family

ID=7468874

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DES695A Expired DE818260C (de) 1949-11-11 1949-11-11 Zirkel mit Geradefuehrung und Feststellvorrichtung

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DE (1) DE818260C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032930B (de) * 1952-10-25 1958-06-26 Piab Ab Zirkel mit an den Schenkeln gelenkig befestigten Haltern fuer Zeichenstift und Zentrierstift
EP3815925A1 (de) * 2019-11-01 2021-05-05 Sdi Corporation Zeichenkompass
CN112776515A (zh) * 2019-11-01 2021-05-11 顺德工业股份有限公司 圆规

Cited By (4)

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EP3815925A1 (de) * 2019-11-01 2021-05-05 Sdi Corporation Zeichenkompass
CN112776515A (zh) * 2019-11-01 2021-05-11 顺德工业股份有限公司 圆规
CN112776515B (zh) * 2019-11-01 2022-12-09 顺德工业股份有限公司 圆规

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