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DE818171C - Rueckervorrichtung - Google Patents

Rueckervorrichtung

Info

Publication number
DE818171C
DE818171C DEC114A DEC0000114A DE818171C DE 818171 C DE818171 C DE 818171C DE C114 A DEC114 A DE C114A DE C0000114 A DEC0000114 A DE C0000114A DE 818171 C DE818171 C DE 818171C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
regulator
ring
jaw
pliers
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC114A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Kocher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CORTEBERT WATCH CO
Original Assignee
CORTEBERT WATCH CO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CORTEBERT WATCH CO filed Critical CORTEBERT WATCH CO
Application granted granted Critical
Publication of DE818171C publication Critical patent/DE818171C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B18/00Mechanisms for setting frequency
    • G04B18/02Regulator or adjustment devices; Indexing devices, e.g. raquettes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Rückervorrichtung Das Regelsystem der meisten Uhren hat eine Unruhe, deren Schwingungen von einer flachen Spiralfeder aufrechterhalten werden. Das äußere 1?nde dieser Spiralfeder ist an einem Klötzchen befestigt, (las seinerseits auf einem Auge eines Klobens sitzt. Die äußere `Findung der Spiralfeder ist zwischen zwei Rückerstiften geführt, die an einem Rücker befestigt sind, mittels welchem man ihre Lage um die geometrische Achse der Unruhe zum Zweck der Verstellung der Regulierung der Uhr verändern kann. Diejenige Länge der Spiralfeder, die zwischen dem Klötzchen und den Rückerstiften liegt, sollte theoretisch keinen Einfluß auf die Schwingungen der Unruhe haben. In Wirklichkeit ist dein aber nicht so, denn die Rückerstifte halten die Spiralfeder nur selten so fest, daß das zwischen ihnen und dem Klötzchen liegende Federende wirklich ohne Einfluß auf die Schwingungen der Unruhe bleibt. Das vorgesehene Spiel ist für die Veränderung der Lage der Rückerstifte aber notwendig. Die aus diesem Spiel sich ergebenden Nachteile sind dem Fachmann wohlbekannt. Man hat schon oft versucht, sie zu beheben, und hat zu diesem Zweck verschiedene Vorschläge gemacht. Diese Lösungen sind aber weit davon entfernt, vollkommen zu sein. Sie gehen dahin, die Rückerstifte und den Rücker wegzulassen. Die ideale Lösung des Problems liegt aber im Ersatz der Rückerstifte und der üblichen Rückerschlüssel durch besserhaltende Mittel, welche nicht nur die genaue Fixierung, sondern auch die Änderung der wirksamen Länge der Spiralfeder zur Korrektur des täglichen Laufs der Uhr gestatten.
  • Vorliegende Erfindung bildet eine vollkommene Lösung dieses Problems und schaltet die Nachteile aus, die sich bisher aus der Unsicherheit des durch die Rückerstifte gebildeten Stützpunktes ergaben, indem letztere durch eine Klemmzange ersetzt sind, welche normalerweise die letzte Windung der Spiralfeder festklemmt und diese freigibt, wenn man den Rücker zur Änderung der wirksamen Länge der Spiralfeder betätigt.
  • Die Zeichnung zeigt einige beispielsweise Ausführungsformen der Rückervorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Fig. i ist eine Draufsicht auf das erste Beispiel, mit den einzelnen Teilen in einer Stellung, die sie während des Laufs der Uhr und nach einer Einstellung der wirksamen Länge der Spiralfeder einnehmen; Fig. 2 ist ein Schnitt längs der Symmetrieachse II-II der in Fig. i gezeigten Rückervorrichtung; Fig. 3 zeigt die gleiche Vorrichtung in einer Stellung, wo die letzte Windung der Spiralfeder vollkommen freigegeben ist, um die Änderung der wirksamen Länge der Feder zu ermöglichen; Fig.4 zeigt die gleiche Rückervorrichtung, wobei aber die Klemmzange mittels eines Exzenters zu einem weiter unten erwähnten Zwecke dauernd offen gehalten ist; Fig. 5 ist ein Grundriß einer zweiten Ausführungsform und Fig. 6 eine Draufsicht auf ein drittes Beispiel; Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig.6 und Fig. 8 ein Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 7; Fig. 9 ist eine der Fig. 8 entsprechende Ansicht, wobei aber die einzelnen Teile der Rückervorrichtung eine andere Stellung einnehmen; Fig. io ist ein Grundriß eines vierten Beispiels; Fig. i i ist ein Schnitt nach der Linie XI-XI der Fig. io; Fig. 12 ist eineDraufsicht auf ein fünftes Beispiel; Fig. 13 ist ein Schnitt längs der Linie XIII-XIII der Fig. 12; Fig. 14 ist ein Grundriß einer sechsten Ausführungsform und Fig. 15 ein solcher eines siebenten Beispiels, und Fig. 16 und 17 sind Grundrisse eines achten bzw. eines neunten Beispiels.
  • Im folgenden wird als Rückervorrichtung die Gesamtheit der Teile bezeichnet, die zur Einstellung bzw. Bestimmung des Ortes des Fixpunktes der äußeren Spiralfederwindung, d. h. zur Einstellung der wirksamen Länge der Spiralfeder dienen.
  • In Fig. i bis 4 bedeutet i einen Kloben. Das Rückerplättchen 2 ist mittels zweier Schrauben 3 am Kloben i befestigt und hat einen . Flansch 4, unter welchem der Rücker 5 mit gleitender Reibung gehalten ist. Dieser $ücker hat wie gewöhnlich einen Schwanz 6, der sich im Bereich einer Skala i' befindet. Nahe der Wurzel des Schwanzes 6 hat der Rücker einen Teil 7 mit einer Öffnung 8, deren Zweck weiter unten beschrieben wird. Am Schwanz 6 ist eine zweiarmige Feder 9 festgenietet, die auf einen Ring io einen Druck ausübt. Der Ring io ist elastisch unter einem solchen Druck auf dem Rückerplättchen 2 gehalten, daß er von der zwischen seinem Umfang und den Armen der Feder 9 auftretenden Reibung nicht mitgenommen wird. Anstatt die Feder 9 am Rücker festzunieten, könnte man sie auch mittels zweier Stifte an demselben befestigen. Der Ring io hat ein Auge i i, in welchem ein mittels eines Schraubenziehers betätigbarer Exzenter 12 drehbar gelagert ist. Der Kopf dieses Exzenters kann durch Drehen zur Abstützung an der Wand der Öffnung 8 gebracht werden, um so den Rücker 5 auf dem Ring io zu verschieben. Diese Verschiebung ist durch ein zwischen dem Umfang des Rückerplättchens 2 und der Wandung der Öffnung des Rückerkranzes vorgesehenes Spiel 13 möglich gemacht.
  • Der Ring io besitzt ein zweites Auge 14, in welchem ein Stift 15 befestigt ist. Dieser Stift bildet die innere Backe einer Klemmzange, deren äußere Backe 16 am Rücker 5 festgenietet ist.
  • Auf dem Stift 15 sitzt ein Zylinder 17, welcher in eine Öffnung 18 einer Verlängerung i9 des Rükkers eintritt. Die Kanten dieser Öffnung 18 bilden über einen Teil ihrer Länge bezüglich einer senkrechten Ebene, die durch die Symmetrieachse II-II des Rückers geht, keilartig wirkende Schrägflächen.
  • Wie schon oben erwähnt, bilden die äußere Backe 16 und der Stift 15 zusammen eine Klemmzange, zwischen deren Backen die letzte Windung der Spiralfeder 2o unter der Wirkung der Feder 9 festgeklemmt ist, denn diese Feder, die sich auf dem Ring io abstützt, versucht den Rück-er nach der Skala i' hin zu verschieben und dadurch die äußere Backe gegen die innere Backe zu bewegen. Die Spiralfeder 2o ist also zwischen diesen Backen festgehalten und ihre, zwischen der Klemmzange und dem Klötzchen 21 liegende Länge ist dadurch unwirksam gemacht.
  • Will man durch Betätigung des Rückers 5 die Regulierung im einen oder anderen Sinne ändern, so hat die erste dem Rück-er gegebene Bewegung zur Folge, daß die eine oder andere der Schrägflächen der Öffnung 18 auf dem Zylinder 17 gleitet, wodurch eine translatorische Bewegung des Rückers nach links in Fig. i und infolgedessen ein Öffnen der Klemmzange hervorgerufen wird. Im weiteren Verlauf der Rückerbewegung legt sich der Zylinder 17 nach Durchlaufen der anfänglichen Schrägfläche gegen eine Kante der Öffnung 18 an, auf welcher er nicht mehr gleiten kann, so daß er den Ring io und die innere Backe in der gewünschten Richtung mitnimmt und den Klemmpunkt längs der Spiralfeder 20 verstellt. Nach erfolgter Verstellung des Ortes des Fixpunktes der Spiralfeder hat man den Rücker 5 lediglich loszulassen, um der Feder 9 ein erneutes Schließen der Klemmzange und infolgedessen ein Festklemmen der äußeren Spiralfederwindung zu ermöglichen.
  • Zum Einbau der Spiralfeder 20 ist es notwendig, daß die Klemmzange dauernd offen bleibt, und zu diesem Zwecke dreht man den Exzenter 12 um i8o° in die Stellung der Fig. 4. Dadurch wird die Klemmzange geöffnet, und es ist zwischen den Klemmbacken .der für die Einführung der Feder notwendige Raum geschaffen. Ist diese Arbeit vollendet, so dreht man den Exzenter 12 um 18o° zurück, und die Klemmbacken werden durch die Feder g wiederum einander genähert und klemmen die Feder 2o fest.
  • Auch im Beispiel der Fig.5 hat der Rücker5 eine Verlängerung i9, an welcher die äußere Backe 16 befestigt ist. Diese Verlängerung hat eine Ausnehmung, wodurch Raum für ein Auge 22 des Ringes io geschaffen ist, welcher Ring auch hier auf einem nicht dargestellten Rückerplättchen montiert ist. Das Auge 22 trägt den Stift 15 der auch hier als innere Klemmbacke der Zange dient. Unten am Rücker ist die zweiarmige Feder 9 befestigt, die sich wie im vorangehenden Beispiel auf dem Ring 10 abstützt. Betätigt man zur Verstellung des Klemmpunktes der Zange den Schwanz 6 des Rükkers, so gleitet der Rücker zuerst auf der runden Partie 23 des Auges 22. Dadurch wird zuerst dem Rücker 5 eine translatorische Bewegung nach links in Fig. 5 mitgeteilt, durch welche die Spiralfeder 20 von der Klemmwirkung der Zange befreit wird. Illei weiterer Drehung des Rückers 5 wird der Ring io mitgenommen, und somit nicht nur die Backe 16, sondern auch die Backe 15 längs der Spiralfeder 2o erstellt. Läßt man den Rücker 5 los, so sorgt die Feder, 9 erneut dafür, daß die Backen an die Spiralfeder angedrückt werden.
  • In der Ausführungsform der Fig. 6 bis 9 sitzt die äußere Backe 16 auf einer zweiarmigen Feder 24, welche, wie insbesondere aus Fig. 8 ersichtlich ist, nach dem Schwanz 6 hin offen und durch den Stift 31 der äußeren Backe 16 mit dem Rücker 5 verbunden ist. Die innere Backe 15 sitzt auf dem Ring io, der um das Rückerblättchen 2 angeordnet ist und eine Verlängerung 25 aufweist, welche den Stift 15 trägt und in eine Öffnung des Rückurs 5 eintritt. Eine runde Partie 23, ähnlich wie in Fig. 5, teilt dem Rücker 5 bei seiner Drehung zuerst eine translatorische Bewegung mit, durch welche die Zange entgegen der Wirkung der Feder 24 geöffnet wird. Diese translatorische Bewegung wird auch hier durch ein Spiel 13 zwischen dem Rücker 5 und dem Ring io ermöglicht (s. Fig. 7 und 8). Ist dieses Spiel 13 vom Rücker 5 durchlaufen, und haben die Teile die in Fig. 9 gezeigte Stellung, in welcher die Zange geöffnet ist, so hat eine weitere Drehung des Rückers 5 in der gleichen Richtung zur Folge, daß der Ring io gedreht, die innere Klemme 15 somit verstellt und die Lage des Klemmpunktes der Spiralfeder 20 verändert wird. Beim Loslassen des Rückers 5 tritt die Klemmwirkung ein. Hier, wie auch in den übrigen vorangehenden Beispielen besteht zwischen dem Ring io und dem Rückerplättchen 2 ein solcher Reibungsdruck, daß die erste Drehung des Rückers 5, welche dessen translatorische Bewegung verursacht, keinerlei Wirkung auf den Ring io hat. In der Ausführungsform der Fig. io, i i ist der die innere Klemmbacke bildende Stift 15 wiederum an einem Auge 14 des Ringes io befestigt. Dieser Ring umfaßt auch hier das Rückerplättchen mit einem solchen Reibungsdruck, daß die erste Drehung des Rückers 5 auf die Stellung des Ringes io keinerlei Einfluß hat. Die äußere Backe 16 hat einen Stift 26, mittels welchem sie frei in halbzylindrischen Öffnungen zweier sich gegenüberliegender, durch einen Schlitz 28 voneinander getrennter Enden des Rückers 5 gehalten ist.. Die Elastizität des letzteren hält die äußere Backe 16 in ihrer Lage und die Zange in Klemmstellung. Der Teil des Rückers 5, der das Auge 14 umgibt, hat Erhöhungen 27, die symmetrisch zu beiden Seiten des Auges angeordnet sind, so daß bei einem Drehen des Rükkers 5 mittels seines Schwanzes 6 zuerst die beiden Wände des Schlitzes 28 voneinander entfernt werden, was eine Freigabe der äußeren Backe 16 und damit die Möglichkeit eines Gleitens der Spiralfeder in der Zange zur Folge hat. Bei weiterer Drehung des Rückers 5 steigt seine elastische Spannung und der Ring io wind von ihm mitgenommen, so daß der Klemmpunkt längs der Spiralfeder verstellt wird. Sobald man den Rücker losläßt, bringt dessen Elastizität die beiden Wände des Schlitzes 28 wieder in die ursprüngliche Stellung zurück und die äußere Backe wird dadurch erneut durch ihren Stift 26 festgestellt und an die Spiralfeder angedrückt.
  • Im Beispiel der Fig. 12 und 13 ist der Rücker 5 auf der dem Schwanz 6 abgekehrten Seite mit einem Schlitz 28 versehen und die äußere Backe 16 ist an einer zweiarmigen Feder 24 befestigt. Diese Feder reitet auf dem Ring io, der wie in den vorangehenden Beispielen am Rückerplättchen anliegt. Ein Auge 14 des Ringes io trägt den Stift 15, der die innere Backe der Klemmzange bildet. An der Feder 24 ist ein zum Rücker bündiger Anschlag 29 befestigt, dessen flache Kanten dureh die Feder 24 an die Enden 3o des Rückers 5 angepreßt werden. Die inneren Kanten 32 des Rückers liegen an den geneigten Kanten des Auges 14 an, so daß .bei einer Drehung des Rückers die Enden 30 der elastischen Rückerteile gegen den Anschlag 29 drücken, die Feder 24 verschieben und dadurch die Klemmzange lösen, um der Spiralfeder freien Durchgang zu gestatten. Bei weiterer Drehung des Rückers 5 steigt dessen elastische Spannung, so daß er den Ring io und mit diesem die Klemmbacke 15 mitnimmt, wodurch der Ort des Klemmpunktes der Spiralfeder geändert wird.
  • Die in Fig.14 dargestellte Rückervorrichtung hat einen Rücker 33, dessen Schwanz 34 gespalten ist. Der ganze Rücker bildet daher eine zweiarmige Feder, die sich elastisch auf dem Ring io andrückt. Dieser Ring hat auch in diesem Beispiel ein Auge 14, das den Stift oder die innere Backe 15 trägt. Die Flanken des Auges 14 arbeiten mit Vorsprüngen 35 im Innern einer Aussparung der Rückerseite 33 zusammen, an der die äußere Backe 16 befestigt ist. Nachdem die Wirkungsweise der vorangehenden Beispiele bereits erklärt wurde, kann man sich leicht vorstellen, daß bei einer ersten Drehung des Rückers ein Gleiten des einen oder anderen der Vorsprünge 35 auf den Kanten des Auges 14 eintritt, wodurch die Klemmbacke 16 sich von der Spiralfeder entfernt und diese freigibt. Bei weiterer Drehung des Rückers steigt dessen elastische Spannung, so daß er auch den Ring io mitnimmt, wodurch der Klemmpunkt der Spiralfeder verstellt wird.
  • In der Ausführungsform der Fig. 15 ist die äußere Backe 16 wiederum an einer Feder 24 befestigt, die hier aber nicht auf einem Ring, sondern direkt auf dem Rückerplättchen 2 reitet. DerRücker besteht hier aus zwei Teilen 36 und 37, deren Schwänze 38 und 39 je in der Verlängerung einer Sekante der zu den Teilen 36 und 37 gehörigen Ringkörper liegen und zwischen sich einen Winkel bilden. Der Teilrücker 37 hat eine Verlängerung 40, an welcher der die innere Backe bildende Stift 15 befestigt ist. Der Teilrücker 36 hat eine Verlängerung 41, die in einer flachen Stirnfläche 42 endet, die sich an die äußere Backe 16 anlegt. Man erkennt aus Fig. 15, daß die Wirkung der Feder 24 die Klemmzange schließt, denn sie trachtet danach, die beiden Klemmbacken einander zu nähern. Wenn man auf die beiden Schwänze 38 und 39 im Sinne der Pfeile x einwirkt, um ihre freien Enden einander zu nähern, so übt man unter Vermittlung der Stirnfläche 42 auf die Backe 16 einen Druck aus, der diese vom Stift 15 entfernt, d. h. die Klemmzange öffnet. Ist dies getan, so kann man beide Teilrücker zusammen im einen oder anderen Sinne drehen, um den Klemmpunkt der Spiralfeder zu verstellen.
  • Im Beispiel der Fig. 16 liegen Ring 1o und Rücker 43 konzentrisch zueinander. Der Ring io hat ein Auge 44, an welchem der Stift 15 befestigt ist, während der Kranz des Rückers 43 nicht geschlossen ist, sondern an seinem einen Ende einen elastischen Arm 45 trägt, an dem die äußere Backe 16 befestigt ist. Der Arm 45 trachtet danach, die Backe 16 dem Stift 15 zu nähern. Dieser elastische Arm 45 hat Vorsprünge 46 und 47, die mit den Kanten des Auges 44 zum gleichen Zwecke zusammen arbeiten, wie in den vorangegangenen Beispielen. Dreht man den Schwanz 6 des Rückers 43 im einen oder anderen Sinne, so gleitet zuerst der eine oder andere der Vorsprünge 46 und 47 auf der entsprechenden Kante des Auges 44, wodurch die Klemmzange geöffnet wird. Bei weiterer Drehung des Rückers steigt seine elastische Spannung so stark, daß er den Ring io mitnimmt, wodurch der Klemmpunkt der Spiralfeder verstellt wird.
  • Die Rückervorrichtung der Fig. 17 ist derjenigen der Fig. 16 ähnlich. Man findet auch hier einen Ring io und einen Rücker 43, der gleichfalls einen elastischen Arm 45 hat, an welchem die äußere Backe 16 befestigt ist. Der Stift 15 sitzt auf einem Auge 48 des Ringes io, welches je nach dem Drehsinn des Rückers entweder mit dem Ende 49 des elastischen Armes 45 oder mit dem Vorsprung 50 an der Innenfläche dieses elastischen Armes zusammen arbeitet, um zuerst einmal die Klemmzange zu
    öffnen. Dreht man weiter, so erhöht inan die
    elastische Spannung des kückers, so daß dieser den
    Ring io mitnimmt und dun 1\-lenimptinkt der Spiral-
    feder verstellt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRI;CHI:: i. Rückervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur Änderung der wirksamen Länge der Spiralfeder eine Kleininzange aufweist, deren Backen (i5, z6) die letzte @N'indung der Spiralfeder (20) seitlich festklemmen und die bei Beginn einer der Änderung der wirksamen Spiralfederlänge dienenden Rückerbewegung durch hierbei wirksam Nv-erdende Mittel außer Klemmstellung gebracht werden.
  2. 2. Rückervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß die äußere Backe (i6) der Klemmzange auf dem Rücker (5) sitzt, der eine translatorische Bewegung ausführen kann (Fig. i bis 4).
  3. 3. Rückervorrichtung nach .-\nsprticli 2, dadurch gekennzeichnet, <laß die innere Backe (i5) auf einem auf das Rückerplättchen (2) aufgepaßten Ring (io) sitzt (Fig. i bis 4). Rückervorrichtung nach :\nsprucll 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmzange durch eine Feder (9) in Schließstellung gehalten wird (Fig. i bis .4). 5. Rückervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, <laß die Feder zwei Arme aufweist, die sich auf dem Ring (io) abstützen und symmetrisch zur Symmetrieachse des Rükkers angeordnet sind (Fig. i bis 4). 6. Rückervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rücker eine Öffnung (z8) aufweist, mit deren Kanten ein auf dem Ring (io) montierter Zylinder (i7) zwecks Öffnung der Klemmzange zusammen arbeitet (Fig. i bis 4). 7. Rückervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Zylinder (i7) des Ringes zusammen arbeitenden Kanten der Oftnung (i8) gegenüber einer Ebene geneigt sind, welche zur Oberfläche des Rückers senk- recht steht und durch die Symmetrieachse des letzteren geht (Fig. i bis .4). B. Rückervorrichtung nach Anspruch 7, da- durch gekennzeichnet, daß der Ring einen Ex- zenter (i2) trägt, der in eine weitere Öffnung (8) des Rückers hineinragt und mittels welchem man die Klemmzange entgegen der Wirkung der Feder offen halten kaibi (Fig. i bis 4). 9. Rückervorrichtung nach Anspruch 5, da- durch gekennzeichnet, daß der Rücker eine innere Ausnehmung aufweist, deren Kanten zu einer Ebene geneigt sind, die zur Oberfläche des Rückers senkrecht steht und durch die Sym- metrieachse des letzteren geht, und welche ge- neigten Kanten mit einem Auge (22) des Rin- ges zusammen arbeiten (Fig. ;). to. Rückervorrichtutig nach Anspruch 8, da- durch gekennzeichnet, daß die Feder (24) nach
    <1e111 Rückerscliwanz hin geöffnet ist und mittels eines Stiftes (3 1 ) der äußeren Backe am Rücker befestigt ist (1' 1g. 8). 1 t. Riickervorrichtling nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (io) und das Rückerblättchen (2) zueinander konzentrisch angeordnet sind. 12. Rückervorriclitung nach Anspruch il, dadurch gekennzeichnet, daß der Rücker eine innere Ausnelimung aufweist, deren Kanten zu einer Ebene geneigt sind, die zur Oberfläche des Rückers senkrecht steht und durch die Symmetrieaclise des letzteren geht und welche geneigten Kanten mit einem Auge (25) des Ringes (i o) zwecks Öffnung der Klemmzange bei Betätigung des Rückers zusammen arbeiten (Fig. 6 bis 9). 13. Rückervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Backe (15) an einem auf dem Rückerplättchen aufgepaßten Ring (io) befestigt ist, während die äußere Backe (16) durch die Elastizität des mit einem geschlitzten (28) Kranz versehenen Rückers gegen die innere Backe hin gedrückt wird (Fig. 10, 11). 14. Rückervorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dafr die äußere Backe (16) frei zwischen den beiden Enden des als Feder ausgebildeten Rückers (5) gehalten ist, wobei das Lösen der Zange durch ein Voneinandertreiben dieser beiden Enden hervorgerufen wird (Fig. io, i i). 15. Rückervorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (io) ein Auge (14) aufweist, welches die innere Backe (15) trägt und zwischen die beiden Enden des Riickers (5) greift (Fig. io, i i). 16. Rückervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Backe (16) auf einer zweiarmigen Feder (24) befestigt ist, welch letztere die Zange geschlossen hält und auf einem Ring (io) reitet, der die innere Backe (i5) trägt (Fig. 12, 13). 17. Rückervorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder einen Anschlag (29) aufweist, den die beiden Arme gegen eine geschlitzte seitliche Verlängerung (30) des Rückers pressen (Fig. 12, 13). 18. Rückervorriclitung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Klemme (i 5) auf einem Auge (14) sitzt, das in die seitliche Verlängerung (3o) des Rückers greift und dessen Kanten mit dieser Verlängerung zusammen arbeiten, um zwecks Lösens der Klemmzange auf den Anschlag einzuwirken (Fig. 12, 13). i9. Rückervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Klemme auf einem Rücker mit geschlitztem Schwanz (34) angeordnet ist, welcher Rücker elastisch auf einem das Rückerplättchen (2) umgebenden Ring (io) sitzt, der ein die innere Backe (15) tragendes Auge (14) aufweist, wobei die Kanten dieses Auges mit den Innenkanten einer Verlängerung des Rückers zwecks Lösens der Zange bei Betätigung des Rückers zusammen arbeiten (Fig. 14). 20. Rückervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Backe (16) auf einer zweiarmigen, auf dem Rückerplättchen reitenden Feder (24) sitzt (Fig. 15). 21. Rückervorrichtung nach Anspruch 2o, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen aus zwei übereinandergelagerten, drehbar auf dem Rükkerplättchen angeordneten Teilen (36, 37) bestehenden Rücker aufweist, deren Schwänze (38, 39) zueinander einen Winkel bilden, wobei die innere Klemmbacke (15) auf dem einen Teil (39) sitzt, während der andere Teil (38) sich auf der äußeren Klemmbacke (16) abstützt, das Ganze so, daß bei einer Drehung der beiden Teile des Rückers im entgegengesetzten Sinne die Zange geöffnet wird (Fig. 15). 22. Rückervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Backe (15) auf dem Auge (44, 48) eines auf dem Rückerplättchen (2) sitzenden Ringes (io) befestigt ist, wobei eine geneigte Kante dieses Auges mit einem elastischen Teil (45) des Rückers (43) zwecks Öffnens der Zange zusammen arbeitet (Fig. 16, 17). 23. Rückervorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Backe (16) auf dem elastischen Teil (45) des Rückers (43) sitzt, welcher Teil zu beiden Seiten der äußeren Backe verteilte Vorsprünge (46,47) aufweist, die mit den Kanten des Auges (48) des Ringes zwecks Lösens der Zange zusammen arbeiten (Fig. 16). 24. Rückervorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Backe (16) auf dem elastischen Teil (45) des Rückers (43) sitzt, welcher Teil einen Vorsprung (5o) aufweist, der mit einem entsprechenden Vorsprung des Ringes zum Lösen der Zange zusammen arbeitet (Fig. 17).
DEC114A 1948-11-06 1949-11-08 Rueckervorrichtung Expired DE818171C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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