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DE818141C - Stufenlos einstellbares Fluessigkeitskolben-Untersetzungs- oder -UEbersetzungsgetriebe, insbesondere fuer Werkzeugmaschine - Google Patents

Stufenlos einstellbares Fluessigkeitskolben-Untersetzungs- oder -UEbersetzungsgetriebe, insbesondere fuer Werkzeugmaschine

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Publication number
DE818141C
DE818141C DEP47034A DEP0047034A DE818141C DE 818141 C DE818141 C DE 818141C DE P47034 A DEP47034 A DE P47034A DE P0047034 A DEP0047034 A DE P0047034A DE 818141 C DE818141 C DE 818141C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
primary
secondary part
speed
eccentric
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP47034A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Dr Ebert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP47034A priority Critical patent/DE818141C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE818141C publication Critical patent/DE818141C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H39/00Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution
    • F16H39/04Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit
    • F16H39/06Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type
    • F16H39/08Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type each with one main shaft and provided with pistons reciprocating in cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Stufenlos einstellbares Flüssigkeitskolben-Untersetzungs- oder -Übersetzungsgetriebe,, insbesondere für Werkzeugmaschine Die \,orlie",eiide Erfindung beziebt sich auf stufenlos einstellbare Flüssigkeits-Untersetzungs-oder -Übersetzungsgetriebe statischer Bauart, insbesondere für Werkzeugmaschinen.
  • Flüssigkeitsgetriebe dieser Bauart sind als Kolbenpumpenmotoraggregate oder als Kapselpumpenmotoraggregate ausgeführt, wobei im ersteren Falle Kolben, im letzteren Falle Schieber Verwendung finden. Sie bestehen dementsprechend ganz allgemein aus einem Primärteil oder Pumpenteil, und einem Sekundärteil oder Motorteil. Diese Hauptteile wiederum umfassen ganz allgemein bei radialer Bauart einen Kolben- bzw. Schieberstern mit Gehäuse oder bei axialer Bauart eine Kolbentrommel, dann einen Exzenter bzw. ein exzentrisch einstellbares Gehäuse oder eine Taumelscheibe und einen entsprechenden Drehschieber.
  • Die bisher bekannten Getriebe dieser Art unterscheiden sich vor allem durch die Anordnung ihrer Hauptteile.
  • Bei den bekanntesten Ausführungen (Sturmgetriebe) stehen die Drehschieber still, während die Kolbentrommeln bzw. Kolben- oder Schiebersterne des Pumpenteils mit Antriebsdrehzahl und die des Motorteils mit A,btriebsdrehzahl umlaufen. Durch entsprechende Verstellung der Exzentrizität der Exzenter oder des Schiebergehäuses bzw. Verstellung der Taumelscheiben läßt sich das Verhältnis Antriebsdrehzahl zu Abtriebsdrehzahl und damit die Unter- oder Übersetzung ändern. Bei anderen Ausführungen sind aber auch umgekehrt die Drehschieber mit den Exzentern bzw. Taumelscheiben des Primärteiles angetrieben, während der Drehschieber des Sekundärteiles mit Abtriebsdrehzahl umläuft. In diesem Falle stehen die Kolbensterne bzw. Trommeln still. Es kann aber auch wechselweise die e öder'die andere_Ausführung miteinander koniUiert sein." - @-Gefriebe -dies6t-Bäuart haben die Eigenschaft, daß sie sich vorteilhaft innerhalb des ganzen überhaupt mö liehen Übersetzungsbereichs verstellen reTÜäh#pösMit assen, wobei ie @btrie s v -öder n`eg`äiiv, aber auch Null sein kann. Sie haben den Nachteil, daß bei ihnen die ganze Leistung nur hydraulisch übertragen wird, so daß ein ständig großer Flüssigkeitsumlauf vorhanden ist, insbesondere dann, wenn sie eine konstante bzw. gegebene Leistung unabhängig von der Abtriebsdrehzahl übertragen sollen.
  • Die bewegte Flüssigkeit sowie die damit ebenso ständig in Bewegung befindlichen Kolben oder Schieber verbrauchen durch Reibung Leistung, die den Wirkungsgrad erheblich herabsetzen und das Getriebe ziemlich erwärmen, so daß außerdem eine reichliche Kühlung vorgesehen werden muß.
  • Demgegenüber sind auch Getriebeausführungen bekanntgeworden, bei denen die Exzenter mit Drehschieber sowohl des Primärteiles als äücT "aes Sekündarteiles_gemeinsam äü #rUeits'Ule sitzen und mit dieser umlaufen, während 'beispielsweise der Kolbenstern des Primärteiles mit Antriebsdrehzahl angetrieben wird und der Kolbenstern des Sekundärteiles sti--i-m- lsteht.
  • Bei _ dieser _ Anödnüng ist Gegensatz zu den obigen die übertragene Leistung entweder überhaupt nicht (i : i) oder nur teilweise in Form von hydraulischer Energie zu übertragen. Diese Getriebe stellen somit eine mehr oder weniger nachgiebige Kupplung dar, wobei die Schlupfleistung im Falle der Nachgiebigkeit aber nicht verloren geht, sondern in Form von hydraulischer Energie im Sekundärteil wieder in Nutzleistung umgewandelt wird.
  • Diese Flüssigkeitsgetriebeanordnung hat vor allem bei i : i Übersetzung beste Wirkungsgrade, da sie hierbei praktisch als feste Kupplung arbeitet, und zwar insofern, als hierbei der Kolbenhub des Sekundärteiles Null ist und der des Primärteiles seinen Maximalwert hat. Flüssigkeit kann in diesem Zustand nicht gefördert werden, so daß sich also auch keine Kolben bewegen. Es ist klar, daß damit für diesen Fall die Reibungsverluste insgesamt ein Minium erreichen, und zwar insofern, als hierbei Reibungen nur in den Exzenterlagern des Sekundärteiles auftreten. Bei irgendeiner bestimmten Untersetzung jedoch kann der Hub des Sekundärteiles nicht mehr Null sein. Das Primärteil ist dann als nachgiebige Kupplung aufzufassen, und entsprechend der Drehzahldifferenz zwischen Antriebs- und Abtriebsdrehzahl wird dann aber auch Flüssigkeit gefördert bei einer gleichzeitig entsprechenden Bewegung der Kolben. Die diesbezüglich erforderliche Reibungsleistung verschlechtert den Wirkungsgrad und erzeugt, wenn auch nicht in demselben Maße, so doch Wärine wie bei den reinen Flüssigkeitsgetrieben.
  • Es ist nicht immer ein stufenlos einstellbarer Untersetzungsbereich erforderlich, der sich von i : i bis i : o erstreckt. In den meisten Fällen genügen viel kleinere Bereiche, z. B. i : i bis i :0,4 oder i : i bis i : o,6 oder sogar i : i bis i : o,8 bzw. entsprechende Vielfache.
  • Für diese Fälle ist es gemäß der vorliegenden Erfindung vorteilhaft eine Anordnung so zu treffen, daß der Primärkolbenstern bzw. die Primärkolbentrommel mit Antriebsdrehzahl angetrieben wird und gleichzeitig der Sekundärkolbenstern bzw. die Sekundärkolbentrommel mit einer kleineren Drehzahl, die zweckmäßig gleich oder kleiner als die kleinste gewünschte Abtriebsdrehzahl ist, je nachdem, ob eine konstante Leistung oder nur ein konstantes Moment übertragen werden soll und die Gesamtbaugröße eine Rolle spielt oder nicht.
  • Ist das letztere nicht der Fall, so wird zweckmäßig die Sekundärkolbentrommel mit der kleinsten gewünschten Abtriebsdrehzahl (größte Untersetzung) angetrieben und bei Ausnutzung eines bestimmten maximalen zulässigen Flüssigkeitsdrucks das Sekundärteilfördervolumen pro Umdrehung Drehschieber gegen Kolbentrommel bei übertragung eines nur konstanten Drehmomentes gleich dem Primärfördervolumen pro Umdrehung Drehschieber gegen Kolbentrommel dimensioniert, wohingegen bei Übertragung einer konstanten Leistung das erstere i""",-fach größer zu dimensionieren wäre, wenn i",Gx das maximale Untersetzungsverhältnis, d. h. das maximale gewünschte Verhältnis Antriebsdrehzahl : Abtriebsdrehzahl bedeutet.
  • Bei maximalem Hub des Primärteiles und Hubo des Sekundärteiles läuft dann die Abtriebswelle mit Antriebsdrehzahl des Primärteiles, wobei Primärteil und Abtriebswelle gewissermaßen ohne Schlupf 'hydraulisch gekuppelt sind. Aber auch umgekehrt läuft bei maximalem Hub des Sekundärteiles und Hub = o des Primärteiles die Abtriebswelle mit der Antriebsdrehzahl des Sekundärteiles, wobei also dann im Gegensatz zu vorher Abtriebswelle und Sekundärteil ohne Schlupf miteinander gekuppelt sind.
  • Bei Abtriebsdrehzahlen zwischen Antriebsdrehzahl und kleinster Abtriebsdrehzahl arbeitet dann das Primärteil mit Schlupf, d. h. es fördert Flüssigkeitsvolumen bzw. erzeugt Flüssigkeitsenergie, das bzw. die im Sekundärteil aber wieder in Nutzleistung umgewandelt wird. Dieses Flüssigkeitsvolumen ist aber gegenüber einer Anordnung mit stillstehendem Kolbenstern um so kleiner, je größer erfindungsgemäß die Antriebsdrehzahl des Sekundärteiles ist. Entsprechend sind auch die Kolbenwege bei gleicher Drehzahldifferenz zwischen Abtriebsdrehzahl und Antriebsdrehzahl des Primärteiles kleiner und damit auch die Reibungsverluste. Eine bestimmte Untersetzung, sprich Abtriebsdrehzahl, wird deshalb damit mit geringeren Verlusten, d. h. aber auch größerem Wirkungsgrad erreicht, als es mit den bekannten Anordnungen möglich ist. Handelt es sich also, wie meist nur erforderlich, um eine stufenlose Drehzahleinstellung innerhalb eines nur kleinen Untersetzungsbereichs, so wird vorteilhaft eine' Anordnung gemäß vorliegendem Erfindungsvorschlag verwendet.
  • Soll die Gesamtbaugröße auch bei konstanter Leistungsübertragung möglichst klein gehalten werden, so ist es erfindungsgemäß vorteilhaft, das Sekundärteil mit einer Abtriebsdrehzahl, die kleiner als die gewünschte kleinste Abtriebsdrehzahl ist, anzutreiben, vor allem dann, wenn die größte gewünschte Untersetzung viel kleiner als 2 : i ist, also z. B. iooo U/min auf 8oo U/min sein soll.
  • Wird beispielsweise das Sekundärteil dann .mit 6oo U/min angetrieben, also miteinerUntersetzung von iooo : 6oo = 1,665 und wären die Bauvolumina des Sekundärteils und Primärteils, d. h. die Summe ihrer Kolbenflächen mal maximalen möglichem Hul), auch Schluckfähigkeit genannt, gleich, so kann das gegenüber dem Antriebsmoment i,25fach größere Abtriebsmoment sowohl durch Primär-und Sekundärteil dadurch aufgebracht werden, daß die Summe ihrer Hübe gleich dem r,25fach maximalen Hut> eines Teiles ist und das vom Primärteil gelieferte Volumen, das in diesem Fall proportional dem jeweiligen Hub des Primärteiles mal derDifferenz Antriebsdrehzahl minus Abtriebsdrehzahl wäre, gleich ist dem vom Sekundärteil aufnahmefähigen Volumen, das proportional dem jeweiligen Itub des Sekundärteiles mal der Differenz Abtriebsdrelizahl minus Antriebsdrehzahl des Sekun-(lärteiles wäre. Dies ist aber möglich, wenn beide Teile mit dem 1,25 : 2 = o,625fachen maximalen Ilul) arbeiten würden, wobei sich das Antriebswelleinnoment des Primärteiles zu dem des Sekundärteiles wie o,625 zu (o,625 : 1,665) = 0,375 verhalten wurde, so daß sie zusammen das ganze Moment ergeben, genau so wie die auf die Abtriebs,#velle wirkenden Momente das o,625 + o,625 = 1,25fache Moment ergeben, wie es bei einer Abtriebsdrelizahl von8ooU/mingegenüberioooU/min bei konstanter Leistung auch sein muß. Würde man dabei den vollen Hub des Sekundärteiles ausnützen, so heißt dies aber auch, daß das Bauvolumen des Sekundärteiles im voi liegenden Fall gegenüber dem Primärteil o,625 mal kleiner als das des Primärteiles sein könnte.
  • Im letzteren Fall wäre auch bei i : i Untersetzung wiederum die Abtriebswelle gewissermaßen mit dem Primärteil gekuppelt, so daß genau so wie vorher wiederum kein Flüssigkeitsumlauf vorhanden wäre und damit nur Exzenter- bzw. Taumelscheibenlagerreibung auftreten würde. Den kleineren Kolbenkräften beim Sekundärteil stehen dann aber entsprechende höhere Differenzdrehzahlen gegenüber, so daß der Wirkungsgrad nicht besser und nicht schlechter wäre.
  • Bei der kleinsten Abtriebsdrehzahl wäre der Wirkungsgrad jedenfalls gegenüber dem Fall schlechter, bei dem die Antriebsdrehzahl des Sekundärteiles nicht kleiner als die kleinste Abtriebsdrehzahl ist.
  • Der Fall, daß dieAbtriebsdrehzahl kleiner als die kleinste gewünschte Abtriebsdrehzahl ist, hat also nur vom Gesichtspunkt möglichst kleiner Baugröße Vorteile, wirkungsgradmäßig ist Antriebsdrehzahl des Sekundärteiles gleich kleinster Abtriebsdrehzahl der Abtriebswelle immer vorzuziehen.
  • Die Erfindung ist an Hand einiger Ausführungsbeispiele noch näher erläutert.
  • Abb. i zeigt eine prinzipielle erfindungsgemäße Anordnung in einer Ausführung mit doppelseitigem Axialkolben. Das Getriebe besteht hierbei aus einem Primärteil, umfassend die Kolbentrommel i, die Kolben 2 und die kugelgelagerte verstellbare Taumelscheibe 3, sowie aus einem Sekundärteil, umfassend die Kolbentrommel 4, die Kolben 5 und die kugelgelagerte verstellbare Taumelscheibe 6.
  • Die Taumelscheiben 3 und 6 sind gemeinsam auf der Abtriebswelle 7 schwenkbar gelagert, in die gleichzeitig die hydraulischen Verbindungsleitungen 8 vom Primärteil zum Sekundärteil gebohrt sind und die außerdem als Steuerdrehschieber für jedes der beiden Hauptteile ausgebildet ist. Die Taumelscheiben sind drehbar um die auf der Abtriebswelle befindlichen und senkrecht zu ihr angebrachten Achsen 9, und zwar mittels der Schwenkhebel io, die ihrerseits mit ihrem Führungsbolzen i i in die auf der längs verschiebbaren Muffe 12 angebrachten Schlitze 13 eingreifen. Die beiden Muffen sind über Kugellager und mittels der Hebel und Stangen 14 in axialer Richtung einstellbar, und zwar so, daß entweder bei einerAchsenstellung der Taumelscheiben des Sekundärteiles parallel zur Abtriebswelle, d. h. bei Hub = o der Sekundärkolben, der maximale Hub der Primärkolben eingestellt ist und umgekehrt bei maximalem Hub der Sekundärkolben der Hub der Primärkolben = o ist oder einen noch etwas größeren Wert hat, eventuell aber auch umgekehrt.' Die Primärtrommel wird über die Zahnräder 15 und 16 und die Sekundärtrommel über die Zahnräder i9 und 20 von der Antriebswelle 18 angetrieben, und zwar so, daß das Untersetzungs'verhältnis der Räder i9 und 2o der größten gewünschten Untersetzung entspricht oder sogar noch größer ist, wenn das Untersetzungsverhältnis der Räder 15 und 16 gleich i wäre. Der Antrieb kann selbstverständlich auch direkt auf die Kolbentrommel i erfolgen, wobei dann die Antriebswelle 18 nur die Rolle einer Vorlegewelle spielen würde.
  • Eine andere, sinngemäße prinzipielle Anordnung der Erfindung zeigt die Abb. 2, bei der der Antrieb über die Welle i erfolgt, auf der die auf den Achsen 2 schwenkbaren Taumelscheiben 3 der Axialkolbentrommel 4 beispielsweise ebenso wie bei Abb. i mittels der Schwenkhebel 5 und der längs verschiebbaren Muffen 6 sowie der Hebel 7 und Stangen 7 durch das Einstellrad 8 angestellt werden können.
  • Auf der gleichzeitig als Drehschieber ausgebildeten Antriebswelle i drehbar gelagert, befindet sich die Kolbentrommel 4. Die Welle 1 ist für sich in den Lagern 9 gelagert und mit den Bohrungen io versehen,,die eine oder mehrere Druckleitungen und eine oder mehrere Saugleitungen darstellen und die Druck- und Saugflüssigkeit über entsprechende Ringnuten i i und Bohrungen 12 zur Ab- t riebswelle 13 führen, die für sich ebenfalls getrennt gelagert ist und auf ihr ähnlich wie* die Antriebswelle i, die auf den Achsen 14 mittels der längs verschiebbaren Muffen 15, Schlitze 16 und Schwenkhebel 17, schwenkbaren Taumelscheiben 18 trägt, die ihrerseits auf die Axialkolben i9 der Sekundärtrommel 2o wirken. Die Sekundärtrommel 20 ist ihrerseits drehbar auf der Abtriebswelle 13 gelagert, die gleichzeitig außerdem als Drehschieber ausgebildet ist. Die Sekundärtrommel 2o wird-über das auf der Antriebswelle i fest aufgekeilte Zahnrad 21 und das fest mit ihr verbundene Zahnrad 22 entweder mit einer kleineren oder mit der kleinsten gewünschtenAbtriebsdrehzahl angmri`ben, während .die Abtriebswelle 13 über das auf ihr fest aufgekeilte Rad 23 und das auf d, -r Primärtrommel 4 befestigte Rad 24 von der Primärtrommel 4 her im allgemeinen im Verhältnis i : i angetrieben wird.
  • Die Taumelscheiben 3 und 18 werden dabei ähnlich wie im vorigerf Beispiel verstellt. Sind die Primärkolben 25 auf maximalen Hub und die Sekundärkolben i9 auf Hub = o eingestellt, so läuft die Primärtrommel 4 festgekuppelt mit der Antriebswelle i und dementsprechend die Abtriebswelle 13 mit der durch die Zahnräder 23 und 24 gegebenen Untersetzung. Sind umgekehrt die Primärkolben 25 auf Hub = o und die Sekundärkolben i9 auf maximalen Hub eingestellt, so ist die Sekundärtrommel 20 fest mit der Abtriebswelle 13 gekuppelt und die Abtriebswelle 13 läuft mit der durch die Zahnräder 21 und 22 gegebenen Untersetzung. In Zwischenstellungen ist der Schlupf der Primärtrommel gegenüber der Antriebswelle mehr oder weniger groß. Die durch die Primärtrommel 4 erzeugte Flüssigkeitsenergie wird in die Sekundärtrommel 2o geführt und dort bei einer entsprechenden Differenzdrehzahl zwischen Abtriebswelle 13 und Sekundärtrommel 20 wiederum in Nutzleistung umgewandelt.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Abb. 3 dargestellt, bei dem die Primärkolbentrommel i mit auf der Abtriebswelle 2 sitzt und der Antrieb iil>er die getrennte Antriebswelle 3 erfolgt, die ihrerseits die Taumelscheibe 4 des Primärteiles ebenso schwenkbar und einstellbar wie in den vorhergehenden Beispielen trägt. Die Primärantriebswelle 3 ist für die Primärkolbentrommel i als Drehschieber ausgebildet und mit axialen Bohrungen 5 versehen, die die Flüssigkeit über Ringnuten 6 auf die Abtriebswelle 2 führen, die parallel und gleichachsig zur Primärwelle 3 angeordnet, ihrerseits ebenfalls mit entsprechenden Bohrungen 7 versehen, als Drehschieber für die Sekundärtrommel 8 funktioniert. Auf ihr befinden sich drehbar und einstellbar die Taumelscheiben 9 des Sekundärteiles, während die Sekundärtrommel 8 drehbar auf ihr gelagert ist und über die Zahnräder to, 11, 12 und 13 und die Vorlegewelle 15 von der Antriebswelle 3 mit einer kleineren oder der gewünschten kleinsten einstellbaren Drehzahl angetrieben wird. Die Wirkungsweise ist dabei dieselbe wie in den vorhergehenden Beispielen. Der Vorteil der letzteren=lnordnungen, bei denen die Primärtrommel mit Abtriebsdrehzahl läuft, wirkt sich in einer kleineren Reibungsleistung aus, und zwar dadurch, daß die Zentrifugalkräfte, die auf die Kolben 14 wirken, etwas kleiner werden.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Abb.4 dargestellt. Bei dieser Ausführung sind die Primär-und Sekundärdrehschieberwellen i und 2 für sich gelagert. Auf jeder der beiden Wellen sind die Taumelscheiben 3 und ,4 mittels der Muffen 5 und 6 schwenkbar und einstellbar wie in den vorhergehenden Beispielen gelagert. Auf der Welle i drehbar gelagert sitzt die Kolbentrommel 7 mit ihren Axialkolben B. Desgleichen ist auf der Welle 2 die Kolbentrommel 9 mit ihren Axialkolben to drehbar gelagert. Die Taumelscheiben 3 und 4 sind über die Hebel i i und Stangen 12 mittels des Handrades 13 einstellbar.
  • Die Welle i dient als Abtriebswelle. Auf ihr ist das Zahnrad 14 aufgekeilt, das mit dem Zahnrad 15 der Welle 2 kämmt und diese je nach dem Übersetzungsverhältnis der beiden Räder antreibt. Andererseits sind auf den Kolbentrommeln 7 bzw.9 die Zahnräder 16 bzw. 17 befestigt, die miteinander kämmen, wobei das letztere zusammen mit dem Zahnrad 18 der Abtriebswelle i9 bei einer Drehung der Kolbentrommel 7 und 9 die letztere antreibt.
  • Die Wellen i und 2 sind mit axialen Bohrungen 20 versehen, die mit den Ringnuten 21 in Verbindung stehen und über diese und die im feststehenden Gehäuse angebrachten Bohrungen 22 die Flüssigkeit vom Primär- zum Sekundärteil führen.
  • Sind die Taumelscheiben 3 auf Hub = o eingestellt und dementsprechend die Taumelscheiben 4 auf maximalen Hub, so ist die Welle 2 mit Kolbentrommel 9 festgekuppelt, während sich die Kolbentrommel 7 auf der `'Felle i frei drehen kann. In diesem Falle läuft die Abtriebswelle i9 bei einem Durchmesserverhältnis der Räder 16, 17 und 18 von i : i mit einer Drehzahl entsprechend der Untersetzung der Räder 13 und 14.
  • Sind umgekehrt die Taumelscheiben 3 auf maximalen Hub eingestellt und dementsprechend die Hubeinstellungen der Kolbentrommel 9 = o, so ist die Welle i mit der Kolbentrommel 7 festgekuppelt, während sich die Kolbentrommel 9 frei auf der Welle 2 drehen kann. In diesem Falle läuft dann bei einem Übersetzungsverhältnis der Zahnräder 16 und i8 von i : i die Abtriebswelle i9 mit derselben Drehzahl wie die Antriebswelle i.
  • In den Zwischenstellungen arbeitet die Welle i mit einem größeren oder kleineren Schlupf gegenüber der Kolbentrommel 7, wodurch über die Bohrungen 20 und Ringnuten 21 und Bohrungen 22 Flüssigkeit der Kolbentrommel 9 zugeführt wird, und somit die durch Schlupf aufgetretene Flüssigkeitsenergie wieder in Nutzleistung umgewandelt wird. Ein anderes Ausführungsbeispiel zeigt noch Abb. 5. Hier sind die Primär- und Sekundärtrommeln i und 2 auf einer gemeinsamen Antriebswelle 3 drehbar gelagert, die außer den auf ihr schwenkbaren Taumelscheiben 4 und 5 ein#MIlrßbschieber 6 trägt, der zwischen den Kolbentrommeln i und 2 arbeitet und die Flüssigkeit entsprechend steuert. Die Taumelscheiben sind wie in den andern Beispielen über die Schwenkhebel 8 und längsverschiebbaren Muffen 9 mittels der durch das Handrad io einstellbaren Hebel und Gestänge ii verstellbar.
  • Die Antriebswelle ist im Getriebegehäuse 12 für sich gelagert. Die Kolbentrommeln stehen über die Zahnräder 13 und 14 bzw. 15 und 16 mit der Abtriebswelle 17 in dem größten und kleinsten gewünschten Übersetzungsverhältnis.
  • Sind die Kolben 18 der Kolbentrommel i wie gezeichnet auf Maximalhub eingestellt und stehen umgekehrt die Kolben i9 der Kolbentrommel 2 auf Hub - o, so ist die Kolbentrommel i mit der Antriebswelle 3 festgekuppelt und die Abtriebswelle 17 wird über Rad 13 und 14 angetrieben, wobei gleichzeitig die Kolbentrommel 2 über die Zahnräder 15 und 16 von der Abtriebswelle 17 her angetrieben frei auf der Antriebswelle 3 laufen kann.
  • Werden umgekehrt die Kolben i9 der Kolbentrommel 2 auf maximalen Hub eingestellt und haben die Kolben 18 der Kolbentrommel i Hub = o, so ist die erstere mit der Antriebswelle 3 gekuppelt, wohingegen sich die Kolbentrommel i frei drehen kann. In diesem Falle wird dann die Abtriebswelle 17 mit der durch die Zahnräder 15 und 16 gegebenen Untersetzung angetrieben.
  • In Zwischenstellungen hat die Kolbentrommel i mehr oder weniger Schlupf gegenüber der Antriebswelle 3. Das geförderte Flüssigkeitsvolumen arbeitet dabei dann über den Drehschieber 6 auf die Kolben i9 der Kolbentrommel 2, wodurch die Abtriebswelle sowohl vom Primär- oder Sekundärteil angetrieben mit einer Drehzahl läuft, die zwischen den beiden Extremdrehza'hlen liegt.
  • Es ist klar, daß an Stelle der doppelt wirkenden Axialkolben auch einfach wirkende Axialkolben oder auch Radialkolben oder Kapselpumpenausführungen verwendet werden können.
  • Desgleichen können die Taumelscheiben, Exzenter oder Exzentergehäuse auch in anderer Art und Weise ohne Einfluß auf das Wesen der Erfindung verstellt werden.
  • Wesentlich für die Erfindung ist lediglich, daß sowohl Primär- als auch Sekundärkolbentrommeln oder Taumelscheiben bzw. Exzenter angetrieben werden und die Kolbenhübe so verstellt werden, daß die besprochenen Wirkungen erzielt werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stufenlos einstellbares Flüssigkeitsgetriebe statischer Bauart, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das Primär- als auch das Sekundärteil angetrieben wird und beide auf eine gemeinsame Abtriebswelle wirken.
  2. 2. Flüssigkeitsgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbentrommeln, Kolben- oder Schiebersterne des Primärteiles mit Antriebsdrehzahl, die Kolbentrommeln, Kolben- oder Schiebersterne des Sekundärteiles mit kleinster Abtriebsdrehzahl angetrieben werden und die verstellbaren Taumelscheiben, Exzenter oder exzentrischen Schiebergehäuse auf eine gemeinsame Abtriebswelle direkt oder über Zahnräder wirken, die gleichzeitig als Drehschieber für Primär- und Sekundärteil ausgebildet sind.
  3. 3. Flüssigkeitsgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbaren Taumelscheiben, Exzenter oder exzentrischen Schiebergehäuse des Primärteiles mit Antriebsdrehzahl laufen und die Kolbentrommeln, Kolben- oder Schiebersterne des Sekundärteiles mit 'kleinster Abtriebsdrehzahl angetrieben werden, und die Kolbentrommeln, die Kolben- oder Schiebersterne des Primärteiles gemeinsam mit den einstellbaren Taumelscheiben, Exzentern oder exzentrischen Schiebergehäusen des Sekundärteiles auf die Abtriebswelle wirken, wobei die Antriebswelle als Drehschieber für das Primärteil, die Abtriebswelle als Drehschieber für das Sekundärteil ausgebildet ist und die Flüssigkeit über Druck und Saugnuten evtl. unter Zwischenschaltung von in festem Gehäuse gebohrten Flüssigkeitsleitungen von der Antriebswelle auf die Abtriebswelle geführt wird.
  4. 4. Flüssigkeitsgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbaren Taumelscheiben, Exzenter oder exzentrischen Schiebergehäuse des Primärteiles auf der Antriebswelle mit Antriebsdrehzahl laufen und die des Sekundärteiles mit der mit kleinster Abtriebsdrehzahl angetriebenen Welle laufen, wohingegen die Kolbentrommeln, Kolben- oder Schiebersterne des Primärteiles und' Sekundärteiles, sei es direkt oder über Zahnräder gemeinsam auf die Abtriebswelle wirken, wobei die Primärantriebswelle für die Primärkolbentrommel oder den Primärkolben- oder Schieberstern als Drehschieber ausgebildet ist und umgekehrt die Sekundärantriebswelle als Drehschieber für das Sekundärteil vorgesehen ist.
  5. 5. Flüssigkeitsgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbentrommel, der Kolben- oder Schieberstern des Primärteiles mit Antriebsdrehzahl und die verstellbaren Taumelscheiben, Exzenter oder exzentrischen Schiebergehäuse des Sekundärteiles mit kleinster Abtriebsdrehzahl angetrieben werden, und die Kolbentrommeln, die Kolben- oder Sehiebersterne des Sekundärteiles mit den Taumelscheiben, Exzentern oder dem exzentrischen Schiebergehäuse des Primärteiles direkt oder über Zahnräder gemeinsam auf die Abtriebswelle wirken, wobei die getrennten Taumelscheiben- bzw. Exzenterwellen jeweils für die mit ihnen zusammen arbeitenden Kolbentrommeln, Kolben- oder Schiebersterne als Drehschieber ausgebildet und mit entsprechenden Druck- und Saugleitungen versehen sind, über die unter Verwendung von Ringnuten und unter Zwischenschaltung von in festen Wänden gebohrten Flüssigkeitsleitungen die Flüssigkeit von einer zur anderen Welle geführt wird.
  6. 6. Flüssigkeitsgetriebe nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Produkt aus Summe der Kolbenflächen mal maximal möglichem Hub des Sekundärteiles größer, gleich oder kleiner als das Produkt aus Summe der Kolbenflächen mal maximalem Hub des Primärteiles ist.
  7. 7. Flüssigkeitsgetriebe nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsdrehzahl des Sekundärteiles gleich der kleinsten gewünschten Abtriebsdrehzahl ist, wobei der Kolbenhub bzw. die Exzentrizität des Sekundärteiles und des Primärteiles so verstellt werden, daß bei einem maximalen Hub des Sekundärteiles der Hub des Primärteiles Null ist und umgekehrt. B. Flüssigkeitsgetriebe nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsdrehzahl des Sekundärteiles kleiner als die kleinste gewünschte Abtriebsdrehzahl ist, wobei die Hübe so verstellt werden, daß bei maximalem Hub beispielsweise des Sekundärteiles der Hub des Primärteiles nicht Null ist und umgekehrt. g. Flüssigkeitsgetriebe nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß unabhängig von der für den Normalbetrieb vorgesehenen gemeinsamen Verstellung der Taumelscheiben bzw. der Exzentrizität die Hübe bzw. Exzentrizitäten beider Teile auf Null verstellt werden können, um bei laufender Antriebswelle die Abtriebswelle anhalten zu können.
DEP47034A 1949-06-26 1949-06-26 Stufenlos einstellbares Fluessigkeitskolben-Untersetzungs- oder -UEbersetzungsgetriebe, insbesondere fuer Werkzeugmaschine Expired DE818141C (de)

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DE (1) DE818141C (de)

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DE1010386B (de) * 1955-07-16 1957-06-13 Volkswagenwerk Gmbh Hydrostatisches Getriebe, insbesondere fuer Fahrzeuge
DE1023682B (de) * 1954-12-10 1958-01-30 Cambi Idraulici Badalini Spa Stufenlos regelbares, mit einem Stirnraederwechselgetriebe vereinigtes hydrostatisches Getriebe fuer Fahrzeuge, insbesondere Schlepper
DE1040386B (de) * 1955-10-18 1958-10-02 Eduard Woydt Dr Ing Stufenlos verstellbares hydrostatisches Getriebe, vorzugsweise fuer Fahrzeuge
DE1162156B (de) * 1957-01-19 1964-01-30 Hans Molly Dipl Ing Hydropneumatischer Energieumformer
DE1254478B (de) * 1965-09-21 1967-11-16 Internat Harvester Company M B Stufenlos einstellbares hydrostatisch-mechanisches Getriebe mit Leistungsverzweigungfuer Fahrzeuge
US3643433A (en) * 1969-05-10 1972-02-22 Bosch Gmbh Robert Hydraulic apparatus with interconnected hydraulic units

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