[go: up one dir, main page]

DE112004001270T5 - Getriebeeinheit mit stufenlos veränderbarem Übersetzungsverhältnis - Google Patents

Getriebeeinheit mit stufenlos veränderbarem Übersetzungsverhältnis Download PDF

Info

Publication number
DE112004001270T5
DE112004001270T5 DE112004001270T DE112004001270T DE112004001270T5 DE 112004001270 T5 DE112004001270 T5 DE 112004001270T5 DE 112004001270 T DE112004001270 T DE 112004001270T DE 112004001270 T DE112004001270 T DE 112004001270T DE 112004001270 T5 DE112004001270 T5 DE 112004001270T5
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
force
transmission ratio
rolling body
variable transmission
gear unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE112004001270T
Other languages
English (en)
Inventor
Andrew Damian Standish Defreitas
Adrian Chorley Woods
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Torotrak Development Ltd
Original Assignee
Torotrak Development Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Torotrak Development Ltd filed Critical Torotrak Development Ltd
Publication of DE112004001270T5 publication Critical patent/DE112004001270T5/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/66Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing specially adapted for continuously variable gearings
    • F16H61/664Friction gearings
    • F16H61/6649Friction gearings characterised by the means for controlling the torque transmitting capability of the gearing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/66Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing specially adapted for continuously variable gearings
    • F16H61/664Friction gearings
    • F16H61/6647Friction gearings controlling shifting exclusively as a function of torque
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H59/00Control inputs to control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion
    • F16H59/68Inputs being a function of gearing status
    • F16H59/72Inputs being a function of gearing status dependent on oil characteristics, e.g. temperature, viscosity

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Abstract

Getriebeeinheit mit stufenlos veränderbarem Übersetzungsverhältnis des Reibrollen-Typs mit:
einem Paar Laufflächen, zwischen denen ein Drehmoment durch mindestens einen Rollkörper übertragen wird, wobei der Rollkörper bewegbar ist, um das Übersetzungsverhältnis zu verändern, und einer einstellbaren Rollkörpergegenkraft durch einen Rollkörperaktuator ausgesetzt ist,
einem eine Traktion aufbringenden Aktuator, der derart angeordnet ist, um die Rollkörper und Scheiben mit einer Kraft in Eingriff miteinander zu bringen, die abhängig von der Rollkörpergegenkraft bei normalem Variatorbetrieb verändert wird,
und einer Vorspannungsanordnung, die derart angeordnet ist, um die Rollkörper und die Scheiben zumindest bei einem Kaltstart in Eingriff miteinander zu bringen,
bei der die Vorspannungsanordnung dafür ausgebildet ist, eine Vorspannkraft auszuüben, die mit zunehmender Betriebstemperatur verringert wird.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Getriebeeinheit mit stufenlos veränderbarem Übersetzungsverhältnis ("Variator") des Rolltraktions- bzw. Reibrollen-Typs, und insbesondere eine Vorspannungsanordnung einer solchen Einheit.
  • Bei einem Variator des Reibrollen-Typs wird der Antrieb zwischen einem Paar Laufflächen mit Hilfe von mindestens einem Rollkörper (normalerweise einer Gruppe von Rollkörpern) übertragen, der entsprechend den Änderungen des Übersetzungsverhältnisses des Variators bewegbar ist. Ein Rollkörpersteuerungsaktuator, der normalerweise hydraulisch ist, übt eine einstellbare Rollkörpergegenkraft auf die Halterungen des Rollkörpers aus, um das Verhalten des Variators zu beeinflussen.
  • Um den Transfer des Antriebs zwischen den Laufflächen durch den Rollkörper zu ermöglichen, müssen die Laufflächen und der Rollkörper in Eingriff miteinander gedrängt werden. Es ist bereits seit längerem im Hinblick auf die Effizienz und die Lebensdauer des Variators bekannt, dass die notwendige traktionsaufbringende Kraft abhängig von der Rollkörpergegenkraft verändert werden sollte. Eine länger anhaltende, zu hohe traktionsaufbringende Kraft erzeugt eine hohe Energiedissipation an der Grenzfläche zwischen dem Rollkörper und der Lauffläche und erhöht den Verschleiß der Bauteile. Andererseits, falls die Rollkörpergegenkraft groß ist, ist eine entsprechend große traktionsaufbringende Kraft erforderlich, um einen übermäßigen Schlupf an der Rollkörper/Lauffläche-Grenzfläche zu vermeiden. Herkömmlich wird innerhalb des Variators ein traktionsaufbringender Aktuator vorgesehen, der die traktionsaufbringende Kraft entweder auf eine Lauffläche des Variators oder auf den Rollkörper ausübt, wobei der Aktuator derart angeordnet ist, dass die traktionsaufbringende Kraft nach Bedarf verändert wird. Beispielhaft wird Bezug auf das europäische Patent EP 894210 und ihr Pendant, die US 6030310 , der Torotrak (Development) Limited genommen, die eine hydraulische Anordnung zum Steuern sowohl der Rollkörpergegenkraft als auch der traktionsaufbringenden Kraft offenbart. Diese Dokumente sind durch Bezugnahme hierin enthalten. Ein hydraulischer Aktuator, der in der Form einer Variatorscheibe auf eine Lauffläche wirkt, übt die traktionsaufbringende Kraft aus, welche im Verhältnis zur Rollkörpergegenkraft verändert wird.
  • Bekannte Anordnungen zum Ausüben der traktionsaufbringenden Kraft sind normalerweise weder während eines Kaltstarts des Antriebsstranges noch in der darauf folgenden Zeitspanne des Kaltlaufs, in der der Antriebsstrang und speziell der Variator auf seine Betriebstemperatur aufgewärmt wird, hinreichend wirkungsvoll. Nach dem Start ist eine begrenzte Zeitspanne erforderlich, um in den bekannten hydraulischen Systemen den notwendigen Druck aufzubauen. Des Weiteren kann eine hohe Fluidviskosität bei niedrigen Betriebstemperaturen die Funktionsweise des traktionsaufbringenden Aktuators beeinträchtigen oder sogar unterbinden.
  • Dies ist besonders deswegen problematisch, da bei niedriger Temperatur der "Traktionsfluid"-Film, der zwischen dem Rollkörper und den Laufflächen aufrecht erhalten wird, selbst eine erhöhte Viskosität besitzt, wodurch eine erhöhte Endlast bei niedriger Temperatur erzeugt werden muss.
  • Um die notwendige traktionsaufbringende Kraft zu diesem Zeitpunkt vorzusehen, ist herkömmlich eine vorgespannte Feder in dem Variator enthalten. Diese nimmt in bekannten Variatoren die Form einer Tellerfeder an, welche auf eine der Laufflächen des Variators wirkt und eine Vorspannkraft vorsieht, und zwar selbst dann, wenn der traktionsaufbringende Aktuator keine Wirkung dahingehend zeigt, dass er eine Traktion zwischen Rollkörper und Lauffläche während der anfänglichen kalten Betriebsphase vorsieht.
  • Die vorliegenden Erfinder haben erkannt und sind die Probleme angegangen, die im Zusammenhang mit den bekannten Vorspannungsanordnungen entstanden sind. Ein besonderes Problem diesbezüglich besteht darin, dass sich die Rollkörper/Laufflächen-Kraft ändert und eine Vorspannung, die für sämtliche Betriebsbedingungen in der Startphase ausreichend ist, gelegentlich während des normalen Betriebs zu hoch sein kann.
  • Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird eine Getriebeeinheit mit stufenlos veränderbarem Übersetzungsverhältnis des Reibrollen-Typs vorgesehen, die ein Paar Laufflächen, zwischen denen ein Drehmoment von mindestens einem Rollkörper übertragen wird, wobei der Rollkörper bewegbar ist, um das Übersetzungsverhältnis zu ändern, und einer einstellbaren Rollkörpergegenkraft durch einen Rollkörperaktuator ausgesetzt ist, und einen eine Traktion aufbringenden Aktuator, der derart angeordnet ist, um die Rollkörper und Scheiben mit einer Kraft in Eingriff miteinander zu drängen, die abhängig von der Rollkörpergegenkraft während des normalen Variatorbetriebs geändert wird, und eine Vorspannungsanordnung aufweist, die derart angeordnet ist, um die Rollkörper und die Scheiben zumindest bei einem Kaltstart miteinander in Eingriff zu bringen, bei der die Vorspannungsanordnung dafür ausge bildet ist, eine Vorspannkraft auszuüben, die mit zunehmender Betriebstemperatur verringert wird.
  • Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die Vorspannungsanordnung einen Vorspannungseinstellaktuator mit einer Arbeitskammer auf, in der ein Korpus aus thermisch ausdehnungsfähigem Material eingeschlossen ist, so dass die von dem Vorspannungseinstellaktuator ausgeübte Kraft dem Druck innerhalb der Arbeitskammer entspricht und sich mit der Betriebstemperatur ändert.
  • Noch bevorzugter weist der Vorspannungseinstellaktuator eine Kolben/Zylinderanordnung auf, die die Arbeitskammer bestimmt.
  • Vorzugsweise weist die Vorspannungsanordnung ferner eine vorgespannte Feder auf, die angeordnet ist, um die Vorspannkraft vorzusehen, wobei der Vorspannungseinstellaktuator so angeordnet ist, dass er gegen die Feder wirkt und die Vorspannkraft mit zunehmender Betriebstemperatur verringert.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind der Vorspannungseinstellaktuator und die Lauffläche, auf die dieser einwirkt, auf einer gemeinsamen Welle befestigt, wobei die Lauffläche entlang der Welle bewegbar ist und der Aktuator eine relativ zu der Welle fixierte Scheibe und einen entlang der Welle bewegbaren Kolben aufweist, wobei die Arbeitskammer dazwischen bestimmt ist.
  • Bei einer den Aufbau betreffend praktischen Ausführungsform dient eine um die Scheibe und den Kolben angeordnete Hülse als ein Zylinder, in dem der Kolben einen abgedichteten Gleitsitz bildet und ebenso dazu dient, die bewegliche Lauffläche mit dem Kolben zu koppeln.
  • Eine spezielle Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun lediglich beispielhaft unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, von denen:
  • 1 eine schematische Darstellung eines Variators ist, der die vorliegende Erfindung verkörpert;
  • 2 ein Diagramm eines hydraulischen Kreislaufs ist, der zum Steuern des in 1 dargestellten Variators verwendet wird, wobei der Kreislauf an sich bekannt ist; und
  • 3 eine schematische Darstellung eines weiteren Variators ist, der die vorliegende Erfindung verkörpert.
  • Der in 1 dargestellte Variator ist vom Reibrollen- bzw. Rolltraktions-Typ mit toroidaler Lauffläche. Eine erste und eine zweite Außenscheibe 4, 6 und eine einzelne Innenscheibe 8 sind um eine Hauptwelle 2 befestigt. Die zweite Außenscheibe 6 sowie ein Teil der Innenscheibe 8 sind im Querschnitt dargestellt, so dass sichtbar wird, wie die Form ihrer gegenüberliegenden Flächen 10, 12 jeweilige Laufflächen bilden, welche dazwischen einen toroidalen Hohlraum 14 bestimmen. Die gegenüberliegenden Flächen der ersten Außenscheibe 4 und der Innenscheibe 8 weisen eine ähnliche Form auf, um einen toroidalen Hohlraum 16 zu bilden, obgleich die Form dieser Flächen in der Zeichnung nicht zu sehen ist. Die erste Außenscheibe 4 ist mit der Hauptwelle 2 durch Keilverzahnungen 20 gekoppelt, welche eine gewisse Bewegung der Scheibe entlang der Welle gestatten, während sicher gestellt ist, dass die Scheibe und die Welle sich nicht relativ zueinander drehen können. Auf ähnliche Weise ist die zweite Außenscheibe 6 mit der Welle bei 22 keilverzahnt, um eine Scheibenbewegung entlang der Welle zu gestatten, während eine Drehung relativ zu dieser verhindert wird. Die Innenscheibe 8 ist so gelagert, dass sie um und relativ zu der Hauptwelle 2 drehbar ist.
  • Der Antrieb von einem Motor oder einer anderen Drehleistungsquelle wird auf die Hauptwelle 2 über ein Zahnrad 24 aufgebracht, wodurch die Außenscheiben 4, 6 zusammen mit der Welle in Drehung versetzt werden. Der Antrieb wird von den Außenscheiben 4, 6 auf die Innenscheibe 8 über eine Gruppe von Rollkörpern übertragen, die in den toroidalen Hohlräumen 14, 16 angeordnet sind. In 1 ist lediglich ein einzelner repräsentativer Rollkörper 26 gezeigt, während auf eine Darstellung anderer Rollkörper der darstellerischen Einfachheit halber verzichtet wurde. In der Praxis sind jedoch zwei, oder typischerweise drei, Rollkörper normalerweise in jedem der Hohlräume 14, 16 vorgesehen, wobei jeder im Allgemeinen auf ähnliche Weise ausgebildet und befestigt ist. Auf jeden Rollkörper wird über einen entsprechenden Rollkörpersteuerungsaktuator eingewirkt, ein Beispiel dessen ist bei 28 zu sehen, der dazu dient, eine veränderbare Kraft (hierin als die Rollkörpergegenkraft bezeichnet) auf den Rollkörper 26 auszuüben. Eine Drehung der Außenscheiben 4, 6 bewirkt eine Drehung der Rollkörper, beispielsweise 26, und so einen Antrieb der Innenscheibe 8 (es ist offensichtlich, dass der Antrieb gleichermaßen von der Innenscheibe 8 auf die Außenscheiben 4, 6 verlaufen kann, da in einem Kraftfahrzeuggetriebe die Richtung der Energieübertragung durch den Variator von Zeit zu Zeit umgekehrt werden kann).
  • Die Rollkörper können "präzedieren" – das heißt, sie können den Neigungswinkel ihrer Achsen zur Achse der Hauptwelle 2 ändern. Diese Präzision wird begleitet von einer Änderung des relativen Durchmessers der kreisförmigen Bahnen, die der Rollkörper in den Laufflächen, beispielsweise 10, 12, zurücklegt, und einer entsprechenden Änderung des Übersetzungsverhältnisses des Variators. Verschiedene Mittel zum Steuern der Rollkörperneigung sind aus dem Stand der Technik bekannt. Der dargestellte, beispielhafte Variator ist vom "drehmoment-gesteuerten"-Typ, bei dem die Rollkörpergegenkraft, die von dem Rollkörpersteuerungsaktuator 28 längs einer allgemeinen Umfangsrichtung ausgeübt wird, durch eine resultierende Kraft, die auf den Rollkörper längs der entgegengesetzten Richtung durch dessen Einwirkung auf die Scheiben 4, 8 ausgeübt wird, ausgeglichen wird. Die auf den Rollkörper durch die Scheiben ausgeübte, resultierende Kraft ist proportional zum "Gegendrehmoment" des Variators, das durch die Summe des Antriebs- und Abtriebsdrehmoments des Variators bestimmt ist. Der Rollkörper kann sich frei um einen Schaft 30 drehen, der die Halterungen 32 des Rollkörpers mit einem Kolben 23 des Rollkörpersteuerungsaktuators 28 koppelt und eine Position einnimmt, die dem vorherrschenden Verhältnis zwischen der Antriebs- und Abtriebsgeschwindigkeit des Variators entspricht. Durch Steuern der Rollkörpergegenkräfte, die von den Rollkörpersteuerungsaktuatoren ausgeübt werden, wird das Gegendrehmoment des Variators gesteuert. Geschwindigkeitsänderungen am Antrieb und Abrieb des Variators werden von Änderungen des Variatorverhältnisses sowie einer daraus folgenden Präzessionsbewegung der Rollkörper 26 begleitet. Die zugrunde liegenden Prinzipien sowie der Aufbau eines drehmomentgesteuerten Variators sind bekannt und in verschiedenen Patenten der Torotrak (Development) Limited erklärt, einschließlich insbesondere dem europäischen Patent EP 444086 und seinem US Pendant 07/689774, die durch Bezugnahme hierin enthalten sind.
  • Die Traktion zwischen den Rollkörpern, beispielsweise 26, und den Laufflächen, beispielsweise 10, 12, ist notwendig, und um diese vorzusehen müssen die Rollkörper und die Laufflächen in Eingriff miteinander gedrängt werden. Die in 1 dargestellte beispielhafte Ausführungsform verwendet auf eine an sich bekannte Weise einen hydraulischen Aktuator 35, um die erforderliche traktionsaufbringende Kraft auf die zweite Variatorscheibe 6 aufzubringen. In 1 ist eine einfache Anordnung gezeigt, bei der die Scheibe 6 als ein Kolben innerhalb eines Zylinders 36 agiert. Ein unter Druck gesetztes hydraulisches Fluid wird über eine Öffnung 38 zugeführt und übt eine Kraft auf die zweite Außenscheibe 6 aus, die zur Innenscheibe 8 hin gedrängt wird. Die Rollkörper in dem zweiten Hohlraum 14 werden so einem Eingriffsdruck von den Scheiben 6, 8 ausgesetzt. Da die Innenscheibe 8 gewissermaßen in Richtung der Hauptwelle 2 "schwimmt", wird die lastaufbringende Kraft auf die Rollkörper, beispielsweise 26, in dem ersten Hohlraum 16 übertragen, und diese Rollkörper werden so einem Eingriffsdruck der Scheiben 4, 6 ausgesetzt.
  • Die Rollkörper sowie die Scheiben werden trotz der großen Drücke dazwischen allerdings nicht in Kontakt miteinander gebracht, und ein dünner Film aus "Traktionsfluid" zwischen diesen Bauteilen bleibt beim Betrieb des Variators erhalten.
  • Eine weiter entwickelte Form eines hydraulischen Aktuators zum Ausüben der traktionsaufbringenden Kraft ist in dem europäischen Patent 894210 und seinem US Pendant 6030310 der Torotrak (Development) Limited zu finden. Diese Dokumente sind hierin durch Bezugnahme enthalten.
  • Die traktionsaufbringende Kraft wird zusammen mit der Traktionskraft verändert, die auf den Rollkörper durch seinen Aktuator 28 ausgeübt wird. Bei der vorliegenden Ausführungsform wird dies mit Hilfe eines hydraulischen Kreislaufs erzielt. Geeignete Hydrauliken sind aus früheren Publikationen der Torotrak (Development) Limited bekannt und werden lediglich kurz hierin beschrieben. Im Hinblick auf weitere Details dieses Aspektes wird Bezug auf das europäische Patent EP 894210 und sein US Pendant US 6030310 , und ebenso auf die internationale Patentanmeldung PCT/GB02/01551, die unter der Nummer WO 02/079675 veröffentlicht wurde, der Torotrak genommen. Diese Dokumente sind hierin durch Bezugnahme enthalten.
  • 2 ist eine vereinfachte Darstellung des in der EP 894210 offenbarten hydraulischen Kreislaufs und weist ein Paar Flussleitungen 50, 52 auf, von denen jede mit einem kontinuierlichen Fluidfluss über eine jeweilige Pumpe 54, 56 versorgt wird (eine einzelne Pumpe mit einer Flussteileranordnung kann alternativ verwendet werden), die Fluid aus einer Wanne 58 abzieht. Die Drücke in den Flussleitungen 50, 52 sind mittels Ventile 60, 62 und einer Ansteuerelektronik 64, die die Weiterleitung regelt, einstellbar. Die kontinuierlichen Fluidflüsse aus den Ventilen 60, 62 (und zurück zur Wanne 58) sowie jedes der Ventile erzeugt einen einstellbaren Gegendruck in ihren jeweiligen Leitungen 50, 52. Die Drücke in den beiden Leitungen 50, 52 werden auf gegenüberliegende Seiten der Kolben 34, 34' ... 34'' aufgebracht, welche die Rollkörper 26, 26' ... 26'' der Rollkörpersteuerungsaktuatoren 28, 28' ... 28'' steuern. Auf diese Weise werden die von den Rollkörpern ausgeübten Gegenkräfte durch die Elektronik 64 eingestellt.
  • Der Aktuator 28'' dient als sogenannter "Master", der eine Endstoppfunktion vorsieht, wobei der Fluss durch die beiden Leitungen 50, 52 durch jeweilige Austrittsöffnungen 66, 68 verlaufen muss. Eine übermäßige Rollkörper/Kolbenbewegung bewirkt, dass der Kolben 34'' eine oder eine andere der Austrittsöffnungen verschließt, was eine hydraulische Sperrung erzeugt, die eine weitere Kolbenbewegung in der relevanten Richtung verhindert.
  • Zum Ändern der traktionsaufbringenden Kraft in Abhängigkeit von der Rollkörpergegenkraft dient eine Ventilanordnung 70, bei der "der höhere Druck bestimmt" und die zwischen den beiden Flussleitungen 50, 52 verbunden ist, und diese wählt diejenige Flussleitung aus, die sich zu einem bestimmten Zeitpunkt auf einem höheren Druck befindet, und diese wird dann mit der Öffnung 38 des traktionsaufbringenden Aktuators 35 verbunden. Das Ergebnis in diesem besonderen Kreislauf besteht darin, dass die traktionsaufbringende Kraft proportional zu dem höheren Druck der beiden Flussleitungen ist, und daher wird diese abhängig von der Gegenkraft verändert, die von den Aktuatoren 28 auf die Rollkörper ausgeübt wird.
  • Wie voranstehend erklärt, kann der traktionsaufbringende Aktuator 35 bei niedrigen Betriebstemperaturen wirkungslos sein, beispielsweise wie sie vor dem Aufwärmen des Antriebsstranges vorzufinden sind. Eine unangemessene Traktionsaufbringung birgt das Risiko eines übermäßigen Schlupfes zwischen den Rollkörpern und den Scheiben, was in hohem Maße nachteilig sein kann. Eine Vorspannungsanordnung 80 (1) dient dazu, sowohl die Kraft auszuüben, die notwendig ist, um die Rollkörper/Scheibentraktion während des Kaltlaufs vorzusehen, als auch diese Kraft entsprechend der vorliegenden Erfindung bei Zunahme der Betriebstemperatur zu verringern.
  • Es ist bekannt, eine Vorspannfeder zum Aufbringen einer Vorspannung ("preloading") zu verwenden. In der dargestellten Ausführungsform ist eine solche Feder als kegelstumpfförmige Tellerfeder 82 vorgesehen, die zwischen einer Arretiermutter 84 und der hinteren Fläche der äußeren Variatorscheibe 4 vorgespannt ist. Die Arretiermutter 84 tritt in Eingriff mit einem Gewinde 86 auf der Hauptwelle 2 und wird dabei relativ zu der Welle fixiert. Sie besitzt eine Schulter 88, die zum Positionieren der Tellerfeder 82 dient. Die Tellerfeder übt eine Vorspannkraft auf die Außenscheibe 4 während des Kaltlaufs aus, wodurch die Rollkörper und Scheiben in Eingriff miteinander gedrängt werden.
  • Ein Vorspannungseinstellaktuator zum Verringern der Spannung bzw. der Last, die auf die Außenscheibe 4 durch die Feder 82 aufgebracht wird, wird durch eine fixierte Aktuatorscheibe 90 und eine bewegliche Aktuatorscheibe 92 gebildet, die als ein Kolben innerhalb eines durch eine Hülse 94 gebildeten Zylinders dient. Die Scheibe 94 ist wegen ihres Anschlags an die Arretiermutter 84 fixiert, und die Scheibe und die Mutter könnten tatsächlich als einzelnen Bauteile ausgebildet sein. Beide Aktuatorscheiben 90, 92 sind um die Hauptwelle 2 zur gemeinsamen Drehung befestigt und weisen jeweilige Innendichtungen 96, 98 auf, die gegenüber der Welle abdichten. Ebenso weisen beide Aktuatorscheiben 90, 92 jeweilige Außendichtungen 100, 102 auf, die gegenüber der Hülse 94 abdichten, während sie eine relative Verschiebung gestatten. Daher wird eine abgedichtete Arbeitskammer zwischen den beiden Aktuatorscheiben 90, 92 gebildet, und diese wird mit einem Korpus aus thermisch ausdehnungsfähigem Material 104 gefüllt. In der vorliegenden Ausführungsform weist dieser Paraffin auf, obwohl andere Materialien ausgewählt werden können, um eine Volumen/Temperaturcharakteristik vorzusehen, die für die spezielle Anwendung geeignet ist.
  • Die Hülse 94 weist einen Sicherungsring 106 auf, der an die Außenfläche der beweglichen Aktuatorscheibe 92 anstößt. Die Hülse 94 besitzt ebenso eine in radialer Richtung nach innen hervorstehende Kante, die an die Innenfläche der äußeren Variatorscheibe 4 anstößt, so dass der Druck innerhalb der Arbeitskammer eine Kraft bewirkt, die über die Hülse auf die Variatorscheibe 4 in eine Richtung entgegengesetzt zu den anderen Scheiben ausgeübt wird. Die Wirkung des Drucks innerhalb der Arbeitskammer besteht so darin, die von der Feder 82 aufgebrachte Vorspannung zu verringern.
  • Während des Betriebs ist das Materialvolumen 104 am geringsten, wenn der Variator kalt ist, insbesondere bei einem Kaltstart. Tatsächlich ist das in der dargestellten Ausführungsform verwendete Paraffin zu diesem Zeitpunkt fest. Die bewegliche Aktuatorscheibe 92 befindet sich am äußersten rechten Rand ihres Bewegungsverlaufs. Folglich ist in diesem Zustand die auf die äußere Variatorscheibe 4 aufgebrachte Vorspannung am größten.
  • Im Anschluss an den Start nimmt die Betriebstemperatur des Variators in zunehmendem Maße zu und das Material 104 innerhalb der Arbeitskammer neigt dazu, sich beim Erwärmen auszudehnen. Der erhöhte Druck innerhalb der Arbeitskammer bewirkt, dass sich die bewegliche Aktuatorscheibe 92 nach links bewegt, was eine entsprechende Verschiebung der Hülse 94 und so der Variatorscheibe 4 nach links gegen die Kraft der Feder 82 bewirkt. Bei der vorliegenden Ausführungsform führt dies dazu, dass die Variatorscheibe 4 so weit bewegt wird, bis sie an die Arretiermutter 84 anschlägt, wodurch die Vorspannkraft vollständig abgebaut wird.
  • Das Volumen des bei der vorliegenden Ausführungsform verwendeten Paraffins nimmt nach einer Zustandsänderung von fest nach flüssig um 15% zu, und es ist diese Expansion, die beim Aufwärmen des Variators auf seine normale Betriebstemperatur stattfindet, was den Abbau der Vorspannung bewirkt. Dieser Prozess läuft folglich schnell ab, sobald eine ausgewählte Betriebstemperatur erreicht ist.
  • Die in 1 dargestellte Anordnung dient dazu, die Vorspannung auf die Variatorscheiben abzubauen, sobald eine hinreichend hohe Betriebstemperatur erreicht ist. Dies ist dahingehend vorteilhaft, da so die Verwendung einer steifen Feder 82 ermöglicht wird, um die große Vorspannung vorzusehen, welche beim Kaltstart erforderlich ist, während ebenso die Steuerung der traktionsaufbringenden Kraft durch den traktionsaufbringenden Aktuator 35 unter normalen warmen Betriebsbedingungen ermöglicht wird. Es wird darauf hingewiesen, dass bei einem Warmstart des Motors/Getriebes die Anordnung in 1 jedoch keine Vorspannkraft vorsieht. Folglich ist es notwendig, auf andere Weise die erforderliche Traktion bei einem Warmstart aufzubringen.
  • 3 stellt einen Variator dar, der eine Weiterentwicklung des in 1 Gezeigten ist. Ähnliche Bauteile sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und es ist offensichtlich, dass die Vorspannungsanordnung 80 sowie die Rollkörper und Scheiben des Variators in den beiden Zeichnungen identisch sind. Die Unterschiede liegen in dem traktionsaufbringenden Aktuator 35, dessen Zylinder 36' in der Ausführungsform der 3 sich auf der Welle 2 verschieben kann, wobei seine radiale Innenoberfläche eine ringförmige Aussparung besitzt, in welcher eine Dichtung 110 enthalten ist, um so die Integrität der Arbeitskammer des Aktuators zu gewährleisten. Eine zweite Vorspannfeder 112, die als Tellerfeder ausgebildet ist, liegt auf der äußersten Fläche des Zylinders 36'. Eine Ringmutter 116 außerhalb der zweiten Feder 112 ist auf der Welle 2 aufgeschraubt und dient als Anschlag, auf den die zweite Feder 112 wirkt. An der Innenfläche des Zylinders 36 innerhalb seiner Arbeitskammer ist eine in axialer Richtung hervorstehende Muffenverbindung 118 ausgebildet.
  • Die zweite Vorspannfeder 112 ist derart, dass sie eine kleinere Kraft als die zuerst genannte Vorspannfeder 82 ausübt. Typischerweise ist die zweite Feder so ausgewählt, dass sie weniger steif als die erste ist.
  • Während des Betriebs dominiert die Wirkung der ersten Feder 82 bei einem Kaltstart, wodurch die Scheiben und die Rollkörper nach rechts verschoben werden (wie in der Zeichnung zu sehen), so dass die Außenscheibe 10 an die Muffenverbindung 118 anschlägt. Es wird darauf hingewiesen, dass sich wegen der Muffenverbindung 118 die Scheibe nicht so weit nach rechts bewegen kann, dass die Öffnung 38 verschlossen wird. Die zweite Feder 112 ist vollständig zusammengedrückt, wodurch die Außenfläche des Zylinders 36' nach oben gegen einen Anschlag gebracht wird, der als eine Nabe 119 ausgebildet ist, die auf einer Ringmutter 116 gebildet ist. Wie in der voranstehend beschriebenen Ausführungsform besteht die Wirkung darin, dass bei einem Kaltstart eine Vorspannung vorgesehen wird, die von der ersten Vorspannfeder 82 bestimmt ist. Beim Aufwärmen des Variators wird, wie zuvor, die erste Feder 82 durch den Einstellaktuator entlastet.
  • Beim Warmbetrieb, und insbesondere bei einem Warmstart, besteht die Wirkung der zweiten Vorspannfeder 112 darin sicher zu stellen, dass die traktionsaufbringende Kraft nicht unter einen vorbestimmten Wert absinkt. Während hinreichend Fluiddruck in dem Zylinder 36' vorgesehen ist, um die Außenscheibe 10 von der Muffenverbindung 118 fern zu halten, wird das Aufbringen der Traktion lediglich durch den Fluiddruck bestimmt. Falls dieser Druck hinreichend abfällt, wird der Zylinder 36' durch die Feder vorwärts bewegt, wodurch ihre Muffenverbindung 118 in Anschlag mit der Außenscheibe 10 gebracht und so die Kraft der Feder auf die Scheibe ausgeübt wird. Daher steht bei einem Warmstart die notwendige Vorspannung zur Verfügung.
  • Es ist offensichtlich, dass zahllose Änderungen und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen. Während der voranstehend beschriebene Variator vom "drehmoment-gesteuerten"-Typ ist, sind zum Beispiel die Prinzipien, auf denen die vorliegende Erfindung beruht, gleichermaßen auf übersetzungsverhältnis-gesteuerte Variatoren relevant, bei denen die Hydrauliken dazu dienen, eine Rollkörperposition beizubehalten, die durch die zugeordnete Ansteuerelektronik bestimmt ist. Des Weiteren kann die Erfindung auf den Variator des "halbtoroidalen"-Typs angewendet werden, bei dem die Rollkörper/Scheiben-Traktion auf die Rollkörper, und nicht auf die Variatorscheiben, aufgebracht wird.
  • Zusammenfassung
  • Getriebeeinheit mit stufenlos veränderbarem Übersetzungsverhältnis
  • Es wird beschrieben eine Getriebeeinheit mit stufenlos veränderbarem Übersetzungsverhältnis des Reibrollen-Typs mit einem Paar Laufflächen, zwischen denen ein Drehmoment durch mindestens einen Rollkörper übertragen wird, wobei der Rollkörper bewegbar ist, um das Übersetzungsverhältnis zu verändern, und einer einstellbaren Rollkörpergegenkraft durch einen Rollkörperaktuator ausgesetzt ist, einem eine Traktion aufbringenden Aktuator, der derart angeordnet ist, um die Rollkörper und Scheiben mit einer Kraft in Eingriff miteinander zu bringen, die abhängig von der Rollkörpergegenkraft bei normalem Variatorbetrieb verändert wird, und einer Vorspannungsanordnung, die derart angeordnet ist, um die Rollkörper und die Scheiben zumindest bei einem Kaltstart in Eingriff miteinander zu bringen, bei der die Vorspannungsanordnung dafür ausgebildet ist, eine Vorspannkraft auszuüben, die mit zunehmender Betriebstemperatur verringert wird.

Claims (10)

  1. Getriebeeinheit mit stufenlos veränderbarem Übersetzungsverhältnis des Reibrollen-Typs mit: einem Paar Laufflächen, zwischen denen ein Drehmoment durch mindestens einen Rollkörper übertragen wird, wobei der Rollkörper bewegbar ist, um das Übersetzungsverhältnis zu verändern, und einer einstellbaren Rollkörpergegenkraft durch einen Rollkörperaktuator ausgesetzt ist, einem eine Traktion aufbringenden Aktuator, der derart angeordnet ist, um die Rollkörper und Scheiben mit einer Kraft in Eingriff miteinander zu bringen, die abhängig von der Rollkörpergegenkraft bei normalem Variatorbetrieb verändert wird, und einer Vorspannungsanordnung, die derart angeordnet ist, um die Rollkörper und die Scheiben zumindest bei einem Kaltstart in Eingriff miteinander zu bringen, bei der die Vorspannungsanordnung dafür ausgebildet ist, eine Vorspannkraft auszuüben, die mit zunehmender Betriebstemperatur verringert wird.
  2. Getriebeeinheit mit stufenlos veränderbarem Übersetzungsverhältnis nach Anspruch 1, bei der die Vorspannungsanordnung einen Vorspannungseinstellaktuator mit einer Arbeitskammer aufweist, in der ein Korpus aus thermisch expansionsfähigem Material enthalten ist, so dass die durch den Vorspannungseinstellaktuator ausgeübte Kraft einem Druck innerhalb der Arbeitskammer entspricht und sich mit der Betriebstemperatur ändert.
  3. Getriebeeinheit mit stufenlos veränderbarem Übersetzungsverhältnis nach Anspruch 2, bei der der Vorspannungseinstellaktuator eine Kolben/Zylinderanordnung aufweist, die die Arbeitskammer bestimmt.
  4. Getriebeeinheit mit stufenlos veränderbarem Übersetzungsverhältnis nach Anspruch 2 oder 3, bei der die Vorspannungsanordnung des Weiteren eine vorgespannte Feder aufweist, die zum Versehen der Vorspannkraft angeordnet ist, wobei der Vorspannungseinstellaktuator so angeordnet ist, dass er entgegengesetzt zur Feder wirkt und die Vorspannkraft mit zunehmender Betriebstemperatur verringert.
  5. Getriebeeinheit mit stufenlos veränderbarem Übersetzungsverhältnis nach einem der Ansprüche 2 bis 4, bei der der Vorspannungseinstellaktuator derart ange ordnet ist, dass er auf eine der Laufflächen wirkt und so befestigt ist, dass er sich mit dieser dreht.
  6. Getriebeeinheit mit stufenlos veränderbarem Übersetzungsverhältnis nach einem der Ansprüche 2 bis 5, bei der der Vorspannungseinstellaktuator und die Lauffläche, auf die dieser wirkt, auf einer gemeinsamen Welle befestigt sind, wobei die Lauffläche entlang der Welle bewegbar ist und der Aktuator eine relativ zu der Welle fixierte Scheibe und einen entlang der Welle bewegbaren Kolben aufweist, und wobei die Arbeitskammer dazwischen bestimmt ist.
  7. Getriebeeinheit mit stufenlos veränderbarem Übersetzungsverhältnis nach Anspruch 6, bei der eine um die Scheibe und den Kolben angeordnete Hülse als ein Zylinder dient, in dem der Kolben einen abgedichteten Gleitsitz bildet, und ebenso dazu dient, die bewegbare Lauffläche mit dem Kolben zu koppeln.
  8. Getriebeeinheit mit stufenlos veränderbarem Übersetzungsverhältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Vorspannungsanordnung und der die Traktion aufbringende Aktuator auf unterschiedliche Laufflächen wirken.
  9. Getriebeeinheit mit stufenlos veränderbarem Übersetzungsverhältnis nach Anspruch 4, bei der zusätzlich zu der Vorspannfeder eine zweite Feder vorgesehen ist, deren Kraft nicht durch den Vorspannungseinstellaktuator verringert wird, wobei die zweite Feder eine minimale traktionsaufbringende Kraft sicherstellt.
  10. Getriebeeinheit mit stufenlos veränderbarem Übersetzungsverhältnis, wie im Wesentlichen unter Bezugnahme auf die beigefügten 1 oder 3 beschrieben und dort dargestellt ist.
DE112004001270T 2003-07-12 2004-05-18 Getriebeeinheit mit stufenlos veränderbarem Übersetzungsverhältnis Withdrawn DE112004001270T5 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB0316379.7 2003-07-12
GBGB0316379.7A GB0316379D0 (en) 2003-07-12 2003-07-12 A continuously variable ratio transmission unit
PCT/GB2004/002139 WO2005015059A1 (en) 2003-07-12 2004-05-18 A continuously variable ratio transmission unit

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE112004001270T5 true DE112004001270T5 (de) 2006-06-08

Family

ID=27742086

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE112004001270T Withdrawn DE112004001270T5 (de) 2003-07-12 2004-05-18 Getriebeeinheit mit stufenlos veränderbarem Übersetzungsverhältnis

Country Status (6)

Country Link
US (1) US20070072736A1 (de)
JP (1) JP2007516389A (de)
CN (1) CN1849474A (de)
DE (1) DE112004001270T5 (de)
GB (2) GB0316379D0 (de)
WO (1) WO2005015059A1 (de)

Families Citing this family (18)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB0513721D0 (en) 2005-07-05 2005-08-10 Torotrak Dev Ltd Ratio limiting arrangement
US7950303B2 (en) * 2007-10-24 2011-05-31 Ford Global Technologies, Llc Transmission temperature sensing and control
DE102007062824A1 (de) * 2007-12-21 2009-06-25 Zf Friedrichshafen Ag Betätigungseinrichtung mit Sperrwalze
US20100240491A1 (en) * 2009-03-17 2010-09-23 Parag Vyas System for vehicle propulsion having and method of making same
US8535200B2 (en) * 2009-03-17 2013-09-17 General Electric Company Vehicle propulsion system having a continuously variable transmission and method of making same
US8578802B2 (en) 2009-12-16 2013-11-12 Allison Transmission, Inc. System and method for multiplexing gear engagement control and providing fault protection in a toroidal traction drive automatic transmission
US8401752B2 (en) * 2009-12-16 2013-03-19 Allison Transmission, Inc. Fail-to-neutral system and method for a toroidal traction drive automatic transmission
CN105179672B (zh) 2009-12-16 2017-07-11 艾里逊变速箱公司 变换器微调系统控制方法和变换器的控制回路
US8424373B2 (en) * 2009-12-16 2013-04-23 Allison Transmission, Inc. Variator fault detection system
CA2784373C (en) * 2009-12-16 2017-11-07 Allison Transmission, Inc. Fast valve actuation system for an automatic transmission
CA2784348A1 (en) * 2009-12-16 2011-06-23 Allison Transmission, Inc. System and method for controlling endload force of a variator
GB2478003B (en) * 2010-02-23 2012-07-25 Torotrak Dev Ltd Variator traction control arrangement
US9228650B2 (en) 2010-08-16 2016-01-05 Allison Transmission, Inc. Gear scheme for infinitely variable transmission
WO2012082871A1 (en) 2010-12-15 2012-06-21 Long Charles F Variator multiplex valve scheme for a torroidal traction drive transmission
CA2821743C (en) 2010-12-15 2018-09-11 Allison Transmission, Inc. Dual pump regulator system for a motor vehicle transmission
CA2821940A1 (en) 2010-12-15 2012-06-21 Allison Transmission, Inc. Variator switching valve scheme for a torroidal traction drive transmision
US9429232B2 (en) 2012-06-15 2016-08-30 Allison Transmission, Inc. Redundant controls for a multi-mode transmission
CN112360939B (zh) * 2020-10-30 2025-04-04 深圳市瑞鹏飞模具有限公司 一种应用于cvt变速箱上的无级变速器

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IN176702B (de) 1988-11-21 1996-08-24 Torotrak Dev Ltd
GB2312257A (en) * 1996-04-19 1997-10-22 Torotrak Dev Ltd Toroidal race variator control system varies end loading according to net pres sure
US6162144A (en) * 1999-06-01 2000-12-19 General Motors Corporation Traction coefficient control for a continuously variable transmission
JP3726662B2 (ja) * 2000-09-06 2005-12-14 日産自動車株式会社 トロイダル型無段変速機
JP3546842B2 (ja) * 2000-12-28 2004-07-28 トヨタ自動車株式会社 トロイダル型無段変速機
JP3487287B2 (ja) * 2000-12-28 2004-01-13 トヨタ自動車株式会社 トロイダル型無段変速機
DE60206609T2 (de) 2001-03-29 2006-07-20 Torotrak (Development) Ltd., Leyland Hydraulisches steuersystem für ein stufenlos verstellbares getriebe
JP3783626B2 (ja) * 2002-01-10 2006-06-07 日本精工株式会社 トロイダル型無段変速機

Also Published As

Publication number Publication date
GB2417529B (en) 2006-12-06
WO2005015059A1 (en) 2005-02-17
GB0316379D0 (en) 2003-08-13
CN1849474A (zh) 2006-10-18
JP2007516389A (ja) 2007-06-21
GB0600397D0 (en) 2006-02-15
GB2417529A (en) 2006-03-01
US20070072736A1 (en) 2007-03-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE112004001270T5 (de) Getriebeeinheit mit stufenlos veränderbarem Übersetzungsverhältnis
DE2258617C2 (de) Hydromechanische Antriebs- und Lenkungsübertragung
DE19544644B4 (de) Drehmomentfühler sowie damit ausgestattetes Kegelscheibenumschlingungsgetriebe
DE69409008T2 (de) Drehmomentsteuerungsfähiges, stufenloses getriebe
DE69702132T2 (de) Steuersystem für ein stufenloses getriebe
DE1816949B1 (de) Kegelscheiben-Umschlingungsgetriebe
DE2925268A1 (de) Vorrichtung zur steuerung eines schwenkrollen-getriebes
DE112007002280T5 (de) Stufenloses Getriebe
DE2352739A1 (de) Momentbegrenzer fuer pumpen mit veraenderlicher verdraengung
DE19545492A9 (de) Drehmomentfühler sowie damit ausgestattetes Kegelscheibenumschlingungsgetriebe
CH373241A (de) Steuereinrichtung an einem stufenlos verstellbaren Kegelscheibengetriebe
DE102007008814B3 (de) Anfahreinheit
DE2236257C3 (de) Reibungsgetriebe mit veränderlicher Übersetzung
DE4230622A1 (de) Lastschaltbares Getriebe, insbesondere Zweigang-Planetengetriebe
DE3742569A1 (de) Hydromechanische antriebsuebertragungsvorrichtung, wie kupplung, getriebe oder dgl.
DE1065734B (de) Stufenlos verstellbares hydrostatisches Getriebe, insbesondere für schwere Fahrzeuge
DE2607002C2 (de)
DE60036977T2 (de) Kraftübertragungsmechanismus
DE60216844T2 (de) Leistungsgetriebe
DE68903075T2 (de) Regelbares getriebe.
DE4304897A1 (en) Continuously variable-ratio gearbox - has rotary vane pump with double rotor and adjustment mechanism to compensate eccentricity.
DE2236290C3 (de) Hydraulische Schalteinrichtung für Schwenkrollengetriebe
EP0738836B1 (de) Verfahren zur Drehzahlreglung einer Reibungskupplung in einem Antriebsmaschine und Antriebseinheit zur Dürchführing des Verfahrens
DE1127165B (de) Stufenlos verstellbares Getriebe mit zwischen Kegelscheibenpaaren laufendem Zugmittelstrang und hydraulischer Steuerung
DE19939435A1 (de) Getriebe

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed

Effective date: 20110405

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20111201